Journal Montag, 15. April 2019 – Von Facebook zu Face to Face

Dienstag, 16. April 2019 um 5:37

Temperaturen weiterhin sehr frisch.

Auf dem Weg in die Arbeit begegnete ich an der Theresienwiese einem alten Bekannten, mit dem ich zufällig am Vorabend per Facebook kommuniziert hatte (nachdem ich voher Monate lang nichts mit ihm zu tun hatte und nur alle paar Monate etwas auf Facebook poste). Er entschuldigte sich, dass er meine jüngste Antwort noch nicht gelesen habe – ich sagte sie ihm mündlich.

Der Tag wurde immer sonniger; als ich das Bürohaus verließ, knallten mich die Frühlingsfarben nur so an.

Auf dem Heimweg Einkauf beim Verdi fürs Abendessen – der Süpermarket war voll, als wäre schon Gründonnerstag.

Alleiniges Abendessen: Grüner Spargel im Ofen gegart, mit roten Paprika aus dem Glas und mit ein wenig Käse überbacken.

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Juna von Irgenwie jüdisch macht sich Gedanken über „Fridays for future“ – aus der Sicht von jemandem, die die DDR-Umweltbewegung miterlebt hat:
„Ein paar ungeordnete Gedanken zu #fridaysforfuture“.

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Ein Weltspiegel-Bericht:
„Spanien: Pontevedra – ein Paradies für Fußgänger“.
Man hat dort konsequent Autos aus der Innenstadt verbannt.

via @claudine

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Ausführlicher Artikel im spannenden Online-Magazin Low-tech, warum eine traditionelle asiatische Schubkarre ganz anders aussieht als eine westliche und ihr weit überlegen ist.
„How to Downsize a Transport Network: The Chinese Wheelbarrow“.

via @kathrinpassig

Compared to a two-wheeled cart or a four-wheeled wagon, a wheelbarrow was much cheaper to build because wheel construction was a labour-intensive job. Although the wheelbarrow required a road, a very narrow path (about as wide as the wheel) sufficed, and it could be bumpy. The two handles gave an intimacy of control that made the wheelbarrow very manoeuvrable.

Mit vielen historischen Fotos, einem historischer Abriss der Entwicklun von Verkehrswegen – und immer schön mit Einordnung der Beweislage.

die Kaltmamsell

6 Kommentare zu “Journal Montag, 15. April 2019 – Von Facebook zu Face to Face”

  1. Christine Lohr meint:

    …und vielen Dank für den wunderbaren Ohrwurm! https://en.wikipedia.org/wiki/Molly_Malone

  2. Ulla meint:

    Einen Bericht über Pontevedra konnte man die Tage im 3Sat bei Kulturzeit sehen. Ggf. noch in der Mediathek.

  3. Roland B. meint:

    Bei uns gab es auch andere Formen der Schubkarre als die heute (baustellen-)üblichen.
    Mein Opa hatte eine aus Holz mit einem größeren Rad (natürlich stahlbeschlagenes Holzrad, kein Gummi), und die Ladefläche aus querliegenden Brettern (mit Abstand dazwischen) lief von über dem Rad in einem Bogen nach unten.
    Seiten gab es keine, aber der tiefliegende Teil der Ladefläche war sicher anderthalb Meter lang. Nichts für Schüttgut, und auch nichts für enge Wege, aber man musste die Ladung nicht hoch heben, die Karre war auch bei größeren Lasten nicht kippelig.
    Leider hat sie meine Mutter dekorativ in den Garten gestellt, wo sie dann irgendwann zerfallen ist.

  4. lihabiboun meint:

    Superspannend diese Geschichte der Schubkarre. Danke dafür.

  5. die Kaltmamsell meint:

    Jetzt, wo Sie’s schreiben, Roland B.: Das von Ihnen beschriebene Modell kenne ich tatsächlich – als Gartendeko, wie von Ihrer Mutter genutzt.

  6. Hauptschulblues meint:

    Hier ein Bild: https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=1065487094888306798#editor/target=post;postID=6056404701737074044

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