Journal Mittwoch, 12. Februar 2020 – Vorkochen und Beifang aus dem Internetz

Donnerstag, 13. Februar 2020 um 6:09

Gestern Morgen brauchte ich nach Yoga mit Adriene kein zusätzliches Dehnen der Hüftmuskulatur: Das war bereits ausführlich Teil des Programms gewesen. Ich erlebte wieder das Phänomen Schürhackl-Sitz zu Beginn / echter Schneidersitz am Ende – und freute mich sehr, dass es eine Asana namens „pigeon“ gibt (was diese Einheit allerdings für tiefe Taubenfeinde wie Herrn Kaltmamsell unmöglich machen könnte).

Mit für mich perfektem Timing sprach Adriene die Frage an: Wenn man allein daheim Yoga macht – wie weiß man, ob man es richtig macht? „You’ll know.“ Fertig.

Es war deutlich kälter geworden, für die Fahrt in die Arbeit trug ich lieber die Ski-Fäustlinge. Über den Tag schneite und schneeregnete es immer wieder, es blieb aber nichts liegen.

Mittags eine Restportion Ribollita vom Vorabend (aufgewärmt), nachmittags eine Orange und zwei Mandarinen.

Auf dem (trockenen) Rückweg noch ein paar Einkäufe im Vollcorner, unter anderem für Donnerstagabend, wenn sich die Leserunde bei uns trifft. Für dieses Treffen machte ich mich daheim erst mal ans Zubereiten großer Teile der Verpflegung: Friedrichshainer Wintersalat (bereits erprobt) und als Nachtisch erstmals Butterscotch Pudding – allerdings traute ich mich nicht, die Milch-Sahne-Ei-Mischung wie im Rezept „köcheln“ zu lassen, weil ich befürchtete, das Ei könnte ausflocken. Ging auch so. Allerdings war es wahrscheinlich eine schlechte Idee, als Whisky den Laphroaig zu nehmen: Das Resteprobiererl zum gestrigen Nachtisch wurde von der Geschmacksnote „schlecht abziehender Kamin“ dominiert.

Abendessen ließen wir kommen: Vegetarische Sushi – war genau das Richtige.

§

Lesen Sie Laurie Penny! Allein schon weil Sie solche Einstiege schreibt:

The screaming twenties have barely drawn breath, and already we’ve been wallowing through the show-trials of white capitalist male supremacy’s largest and most untouchable adult sons: Donald Trump and Harvey Weinstein.

Und ich bin recht sicher, dass die Überschrift des Artikels auch von ihr ist:
„Is Patriarchy Too Big to Fail?“

Schlüsselgedanken:

The greatest threat that liberalism poses to the survival of the species is its relentless strategic assumption that “decent people” in full possession of the facts will do the right thing. Nobody, after all, is more anxious to win the war than those who already know they’ve lost the moral argument.

(…)

The root of the word “privilege” is “private law”—you get to rewrite the rules to suit yourself, or flagrantly ignore them. Where systems of privilege are robust, corruption, abuse, and sexual violence are not aberrations. They are enforcing mechanisms. Trump and Weinstein considered themselves untouchable, were treated as untouchable, and the ability to assault young women with impunity wasn’t just a side perk.

(…)

Doch Penny findet auch einen optimistischen Aspekt:

Even if Trump wins his second term, even if a hundred Harvey Weinsteins walk away from justice, we are not going back to the way it was before, pretending not to see, giving the benefit of the doubt, making excuses for abusers because it’s less frightening to hew to the flimsy belief that these men didn’t know what they were doing than it is to admit, say, that the world’s biggest superpower would rather elect a rapist than a woman.

(…)

Unscrupulous oligarchs who mouth the language of the good old days while setting fire to the future are counting on general nostalgia for a past where women and people of color knew their place, and understood their duties, and understood that our final duty was to bury the evidence of white male shame. They are counting on a general yearning for a time when we understood the duty to hide the bruises, to cover up the corruption, to bury the damage deep in our bodies so powerful men and those who trail in their wake could continue to think of themselves as decent. As innocent.

§

Kiki wundert sich über Schlumpfklamotten. Auf Twitter werden daraufhin Bequemlichkeitsgebräuche ausgetauscht. An mir habe ich, durchaus erstaunt, beobachtet, dass ich nach der Arbeit daheim das starke Bedürfnis spüre, meinen Schmuck abzulegen. Ich trage nicht viel Schmuck, als täglichen Standard eigenlich nur Ohrschmuck, und den spüre ich den ganzen Tag exakt nie. Nur beim Heimkommen ist er plötzlich da und belastet mich: Ich gehe gleich nach dem Schuhausziehen und Einkäufeauspacken zu meinem Schmuckkästchen und lege alles ab.

§

Antje Schrupp hat erkannt, dass hinter ihrem Ansatz sehr wohl eine Ideologie steckt:
„Ich bin eine ideologische Feministin, und das ist auch gut so“.

Wenn mich jemand fragt, wie ich Feminismus definiere, dann antworte ich immer, dass man, um feministisch zu sein, zwei Bedingungen erfüllen muss, (egal ob man ein Mensch, eine Theorie, ein Buch oder ein Projekt ist)

– Erstens: Man muss die Geschlechterdifferenz für eine relevante Analysekategorie halten (also man darf nicht so tun, als wären wir alle schon postgender oder als würde Geschlecht keine oder nur eine nebensächliche Rolle spielen.)

– Zweitens: Man muss die weibliche Freiheit, die Freiheit der Frauen, für einen Zweck an sich halten, der unhintergehbar ist und der nicht zur Diskussion stehen kann.

Und diese zweite Definition ist es, die mich zu einer „ideologischen“ Feministin macht. Zu einer, die nicht nur nach rationalen, vernünftigen Standards vorgeht.

§

Nochmal ein Tanzfilmchen: Jo Roys Choreografie zu Stephen Frys Text „I hate dancing“.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/LnqrqRGyFQo

via @stephenfry

die Kaltmamsell

34 Kommentare zu „Journal Mittwoch, 12. Februar 2020 – Vorkochen und Beifang aus dem Internetz“

  1. Neeva meint:

    „Geschmacksnote schlecht abziehender Kamin“ wie allerliebst! Wenigstens war es nicht „Torf, Tod und Verderben“ das ist bei uns eine Einordnungskategorie für Whisky. Die würde noch schlechter zu Pudding passen…

  2. Sabine Kerschbaumer meint:

    Als absoluter Sportlegastheniker haben Sie mich nun neugierig gemacht und ich habe mit eine Lektion „morning yoga with Adrienne“ gegönnt. Es hat Spaß gemacht, deshalb herzlichen Dank für den Tipp.

    Einen schönen Donnerstag wünsche ich Dir und allen Lesern

    Sabine

  3. Ilka meint:

    Haha, same hier. Bequeme Normalklamotten halte ich auch zuhause aus, nur die Ohrringe müssen sofort raus (und eventuell der Zopfgummi). Nur an schlimmen Tagen muss ich unter die Dusche und hüpfe dann gleich ins Nachtdress + Socken.
    Und danke für den Yoga.Tipp, ich probiere das mal mit der Feierabendroutine.
    LG Ilka

  4. Ulla meint:

    Same. Schuhe aus, Klamotten wechseln, Schmuck wenn vorhanden (meistens nur Ringe) abziehen. Nicht erst seit Coronavirus unbedingt die Hände waschen.

  5. Frau Klugscheisser meint:

    „You’ll know.“ Fertig.

    Bestes Argument in allen Lebenslagen und unbedingte Antwort auf alle zukünftig unerwünschten Ratschlagkommentare!

    (Psst: ich fang‘ das jetzt auch an, dieses Yoga wo alle von sprechen)

  6. Jongleurin meint:

    Ich achte sehr auf bequeme Tagesklamotten, da ist der Wechsel abends nicht nötig. Ansonsten bin ich bei Ilka: „Nur an schlimmen Tagen muss ich unter die Dusche und hüpfe dann gleich ins Nachtdress + Socken.“
    Das Signal für RICHTIG Feierabend ist es bei mir, wenn der Schlüpper fällt und ich in die Nachthose steige. Der Schlüpper ist das unbequemste Kleidungsstück bei mir, egal wie weit und luftig und groß er auch sein mag, er stört immer ein ganz bisserl.

  7. lihabiboun meint:

    … Zitat Schrupp:
    „Zweck an sich halten, der unhintergehbar ist“ … unhintergehbar? Meint sie unumgänglich?
    Es grüßt die Yogine (auch @ Neeva: „Trauer Tod Verderbnis“: made my day. Schmeck ich genauso)

  8. Vinni rabensturmig meint:

    Die Bequemlichkeitsunterhaltung hat mich sehr an die Frage nach den Gebräuchen zum Schuhe ausziehen erinnert, die hier ja auch schon mal sehr engagiert diskutiert wurde ;) Immer spannend, mal andere Blickwinkel zu sehen, zu Dingen, die einem selbst in Fleisch und Blut übergegangen sind bzw. die man schon immer so gemacht hat.

  9. nochEinGlasWein meint:

    Vegetarische Sushi – sind die nicht per se vegetarisch, da nur Fisch und Gemüse? Oder meinen Sie in diesem Fall auch ohne Fisch? Falls ja, was ist denn dann noch drin in dem Reis?

  10. die Kaltmamsell meint:

    Es war drin, nochEinGlasWein, unter anderem: Avocado, Gurke, Karotte, eingelegter Rettich, rote Pfefferkügelchen, Frischkäse, Pilze, Eierstich, Frühlingszwiebeln – durch die Bank sehr schmackhaft.

  11. Croco meint:

    Auf dem Wohnzimmertisch gibt es Häufchen. Eines besteht aus silbernem Schmuck, das andere aus goldenem. Im Sommer gibt es noch ein Häufchen in bunt.
    Ich werfe also auch das Metall ab, wenn ich heim komme.
    Schlumpfklamotten allerdings sind für den Sport. Das liegt vermutlich daran, dass ich mich in meiner Schulkleidung ausnehmend wohl fühle. Ansonsten mag ich es, zuhause auch hübsch angezogen zu sein.

  12. Anna meint:

    ?????

    Aus aktuellem Anlass: Kommentare
    Montag, 14. Februar 2005 um 9:11

    Darf ein Blog-Autor Kommentare in seinem Blog zensieren?

    1. Das Blog und seine Kommentarmöglichkeit sind öffentlich. (Müssten sie ja nicht sein: Es gibt genug technische Möglichkeiten, den Zugriff auf einen definierten Kreis zu beschränken oder keine Kommentare zuzulassen.)
    2. Das Hausrecht steht nicht über der Verfassung.
    3. Man darf mit seinem Privateigentum nicht machen, was man will (siehe Denkmalschutz, Naturschutz etc.).
    4. Ein öffentliches Blog ist an das Recht der freien Meinungsäußerung gebunden.
    5. Es braucht zur Löschung von Kommentaren einen schwerer wiegenden Grund als den des eigenen Gutdünkens.
    6. Strafrechtlich relevante Inhalte müssen gelöscht werden, darunter Rechtsradikales, Verfassungsfeindliches, die Persönlichkeit Dritter Verletzendes.
    7. Wie Zeitgenossen es so treffend formulierte: „Unhöflichkeiten sind aber nicht rechtswidrig.“

    (basierend auf der Diskussion bei Zeitgenossen)

    Auch die Feststellung einer geistigen Störung und die resultierende vorübergehende Aberkennung von Bürgerrechten (z.B. das der freien Meinungsäußerung) sind rechtlich geregelt und liegen nicht in der Hand der Blog-Autorin.

    Schlussfolgerung:
    Kommentare sind innerhalb der rechtlich definierten Grenzen zu ertragen oder gar nicht erst zuzulassen.

  13. Eine Leserin meint:

    Anna, das sind steile Thesen. Ausgangsthese und Schlussfolgerungen sind leider falsch.
    „Das Hausrecht steht nicht über der Verfassung“.
    aus wikipedia, seriöse Verfassungskommentare googeln Sie selber, ja?:
    Grundrechte sind grundlegende Freiheits- und Gleichheitsrechte, die Individuen gegenüber dem Staat zugestanden werden und Verfassungsrang genießen. Sie verpflichten einzig den Staat und berechtigen einzig Private.

    Ein einsehbarer Blog ist Teil des öffentlichen Raums, kein geschlossenes Wohnzimmer, da stimme ich Ihnen zu. Dennoch muss die Blog-Unterhalterin nicht jedem und allen Platz einräumen.

    Juristische Kategorien greifen hier nicht, zeigen aber vielleicht, wie verhärtet Positionen sind. Schade. Meines Erachtens geht es um den Umgang mit verschiedenen Meinungen und Haltungen. In diesem Blog entscheidet Frau Kaltmamsell, was sie lesen mag und was nicht.

    Ich wünsche mir, dass Frau Kaltmamsell ihre Grenzen deutlich aufzeigt, etwa als Hinweis bei der Kommentarfunktion. Mir würde erleichtern, einzuschätzen, was in diesem Raum als erwünscht und angemessen gilt. Nicht jeder verfolgt jeden Blog und Reaktionen auf Kommentare.

    Ich freue mich über klare Ansagen, und entscheide, ob ich Personen noch besuchen mag, die mich auffordern, die Schuhe beim Betreten der Wohnung auszuziehen, auch wenn ich dann blau anlaufe wegen Auskühlung (nicht hier, ein Beispiel, ist mir aber mehrmals passiert).

  14. Frau Klugscheisser meint:

    @Anne Och nee, oder? Mal bisschen nachdenken über den Unterschied zwischen „Recht“ und „Wunsch“? (Wenn mich einer blöd von der Seite anredet, kann ich ihm nicht den Mund verbieten, wohl aber den Wunsch äussern, es zu unterlassen).

    Komm‘ ich doch noch mit dem Link zu ungefragen Ratschlägen:

    This finding will likely come as less of a surprise to women, who—as earlier research has shown—are more likely to receive unsolicited advice than men. Though giving advice can seem (and indeed be) generous and kindly, it also creates a power imbalance as it suggests the person receiving the council needs something from the advice giver. (…)A subset of unsolicited advice is mansplaining:

    Geht also um Macht und Überheblichkeit des Gebenden getarnt als Wohlwollen.

    (Wenn das so weitergeht, könnte ich eine erneute Blog-Pause durchaus nachvollziehen)

  15. Nina meint:

    Meine Güte, haben Sie wirklich nix besseres mit Ihrer Zeit anzufangen? Wenn Sie das hier alles so stört, dass Sie noch Tage später wieder davon anfangen müssen, dann lesen Sie doch hier einfach nicht mehr mit.
    Wie kleinlich und rechthaberisch kann man denn bloß sein!?

  16. Nina meint:

    Ich könnte eine weitere Pause auch nachvollziehen, aber so vui schad wär‘s scho! Ich lese eigentlich auch die Kommentare hier so gern und habe da schon einige Anregungen mitgenommen. Aber im Moment ist’s echt ein Grauen. Da braucht’s als Gastgeberin schon eine wirklich dicke Haut, puh.

  17. Nina meint:

    Ich werfe auch immer alle Ringe und Armreifen ab, die ich trage, sobald ich die Wohnung am Ende des Tages betrete. Und sowohl ich selbst, als auch das Kleinkind ziehen zuhause zumindest andere Hosen an, weil ich nicht mit denselben Hosen, mit denen wir in der U-Bahn und auf Spielplätzen rumsaßen, auf dem Sofa oder Bett rumsitzen möchte. Ich werfe meist noch den BH ab, für mich das ungemütlichste und störendste Kleidungsstück. Gründliches Händewaschen nach dem Nachhausekommen und Schuhe ausziehen versteht sich von selbst.

  18. nochEinGlasWein meint:

    Danke, Frau Kaltmamsell.

  19. Sabine Kerschbaumer meint:

    Bitte keine erneute Pause, das wäre so viel schade. Ich freue mich jeden Morgen auf dieses Blog!

    Auch wenn ich Anna extrem übergriffig finde. Ich sehe ein Blog durchaus als so etwas wie das eigene Wohnzimmer mit den entsprechenden Rechten. Wer sich schlecht benimmt darf gerne gehen.

  20. die Kaltmamsell meint:

    Nein, Anna, Sie sind im Unrecht: Es gibt keine Pflicht für alle Plattformen, jedem die Veröffentlichung seiner oder ihrer Meinung zu ermöglichen – da jeder und jede in unserer freiheitlichen Gesellschaft genug andere Möglichkeiten der Meinungsäußerung hat, z.B. ein eigenes Blog. Durch Einfluss auf die Kommentarweise hier beschränke ich nicht das Recht auf freie Meinungsäußerung, genauso wenig wie die Moderatoren und Moderatorinnen der Kommentare von Zeit oder Spiegel.

  21. Anna meint:

    Diesen Beitrag hatte ich aus Ihrem Blog kopiert, und so verstanden dass er von Ihnen stammte:

    „Aus aktuellem Anlass: Kommentare
    Montag, 14. Februar 2005 um 9:11…“

    Schauen Sie da doch bitte noch mal nach. Danke

  22. Brigitte meint:

    Ich liebe meine Schlumpfklamotten: Hoody und selbstgestrickte Strümpfe…dann ist Feierabend. Das Erste, was ich beim Heimkommen ausziehe, sind Schuhe und Fernbrille. Zum Homesuit trage ich ausschließlich Lesebrille .
    Freue mich zu hören, dass es bei Kaltmamsells Laphroaig gibt, mein absoluter schottischer Favorit.
    Grüße an einem ungemütlichen Donnerstag, Brigitte

  23. Vinni rabensturmig meint:

    @Anna: Sie hatten jetzt echt nichts besseres zu tun, als 15 Jahre zurück zu suchen, wie Frau Kaltmamsell damals zu übergriffigen Kommentaren stand? Wir haben 2020 und wir sind bei Frau Kaltmamsell zu Gast. Ihr Blog, ihre Regeln, egal, ob sich das in 15 Jahren mal geändert hat.

  24. die Kaltmamsell meint:

    Dann korrigiere ich, Anna: Ich hatte Unrecht und habe in den 15 Jahren seither aus den vielen aus universitären Diskussion über das Theme – und wie in vielen anderen Bereichen – gelernt. Wie auch viele andere im Umgang mit der Kommunikation im Web gelernt haben: Redaktionen müssen nicht alle Leserbriefe veröffentlichen, ich nicht alle Kommentare.

  25. Christina meint:

    Das mag ich so an diesem Blog: Man lernt viel über totalitäre Systeme und die unterschiedlichen Arten, wie sich Menschen in solchen Systemen verhalten.

  26. die Kaltmamsell meint:

    Hihihi! Definition „Totalitäres System“: Eine Gesellschaft, in der Menschen keine ungebetenen Gesundheitstipps möchten.

  27. Sandra meint:

    Dafür haben wir in jeweils 2 gängigen Größen für Männer-und Frauenfüße Filzpantoffeln (nicht diese dünnen Hotelschläppchen, sondern mit Hausschuhsohle). Kommen Kinder, bitten wir, Hausschuhe für sie mitzubringen, macht auch jeder.
    So muss keiner seine Hausschuhe mitschleppen zu uns, sondern weiß, es gibt welche und unser geöltes Parkett bleibt streifenfrei und straßendrecksauber.
    Ich mache es anderswo so, wie es gewünscht ist und verlange dicke Socken, wenn ich friere (oder es mir zu eklig ist…Bäder und Küche sind oft nass und haarig oder krümelig…).

  28. Frau brüllen meint:

    es ist immer noch nicht vorbei? ich packs nicht.

  29. Sanddorndiva meint:

    Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob gewisse Damen und Herren Kommentatoren, wenn sie in der Stadt zwei Leute sehen, die sich unterhalten, sich daneben stellen und „Also, ich habe ja keine Ahnung von dem Thema, aber bei dem Bruder von dem Kollegen meines Onkel, der hatte mal und da war das so: blablablablabla.“

  30. Tove meint:

    Der/die Betroffene hat die Deutungshoheit. Immer. Und wer sich nicht entsprechend zu benehmen weiß, ist zu bedauern.

    Danke, werte Frau Kaltmamsell, dass Sie im Wust der Absurditäten den Überblick behalten!

    Ich schätze Ihr Journal seit vielen Jahren (auch) der klaren Worte wegen und hoffe, dass Sie sich von diversen „Auswüchsen“ nicht entmutigen lassen. Sie sind wichtig! Danke.

  31. Frau Wissensdurst meint:

    „Zensur“ – „totalitäre Systeme“ – weil Frau Kaltmamsell keine Gesundheitstipps bekommen möchte? Uff und oh weh.

  32. Bemo meint:

    Das wird immer wieder falsch verstanden, interpretiert und eingefordert:
    Bei den Grundrechten steht mir das Grundgesetz z.B. das Recht auf freie Meinungsäußerung „nur“ dem Staat gegenüber zu, nicht im Verhältnis zu jedem Menschen.
    Als Blogger kann ich jeden aus meinem Blog werfen oder ihm das Kommentieren verbieten, mit dessem Verhalten ich nicht einverstanden bin.
    Genauso, wie ich niemand in meine Wohnung lassen muss, wenn ich nicht will.

    Natürlich kann der dann einen eigenen Blog starten, in dem er mein Verhalten angreift. Blöd nur, wenn er dann kaum Beachtung findet.

    Deshalb: Alles richtig gemacht, Frau Kaltmamsell!

  33. Susann meint:

    Also, so sehr ich Laurie Penny schätze – für viele Wähler und auch Wählerinnen ging es nicht darum, EINE Frau nicht zu wählen, sondern DIESE Frau nicht zu wählen. Ich kenne ein paar Trumpwähler-Reps, keine dummen Leute, die wollten den Clinton-Clan nicht mehr an der Macht sehen, und denen stand Clinton viel zu weit links. Ich bin mir sicher, eine Condoleeza Rice hätten sie gewählt.(Das heißt nicht, dass Clinton im Wahlkampf nicht gegen Sexismus kämpfen musste – das ist ja evident. Aber für einen Teil der Wähler waren sexistische Gründe nicht ausschlaggebend.)

    NB: Diese Diskussion um wer wann was wo posten darf – habt Ihr sie noch alle? Das ist ein privates Blog, und die Betreiberin entscheidet, wessen Kommentare sie veröffentlicht und welche nicht. Dass es da überhaupt Diskussionen geben muss!

  34. Simone meint:

    Kaum bin ich zuhause angekommen ziehe ich mich um, auch wenn ich später noch einmal irgendwohin gehe (ja, es kann sein, dass ich mich so mehrere Male am Tag umziehe.) Hände waschen, Schmuck und BH werden abgelegt und rein in die Schlumpfklamotten.
    Ich gebe mir außerdem noch große Mühe den Rat „Beantworte keine Fragen die dir niemand gestellt hat“ zu beherzigen. Gelingt mir immer öfter.


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