Journal Sonntag, 24. Mai 2020 – Urlaubsende mit Siesta und Eis

Montag, 25. Mai 2020 um 5:44

Letzter freier Tag vor Urlaub, ich schlief nochmal (gut!) bis sieben.

Der Regen hatte offensichtlich schon lang aufgehört, der Boden war trocken.

Erweiterte Kraftübungen, eine gute Stunde Crosstrainer, die ganz gedankenverloren im Flug vorbei ging. Draußen kam die Sonne heraus.

Beim Semmelholen (kühl, aber nicht schrecklich kalt) machte ich einen Umweg über die Hans-Sachs-Straße, ich wollte nach der Lieblingsbar Auroom sehen. Schlechte Nachrichten: Im Fenster hing ein Zettel, dass wegen Wasserschadens und dadurch nötiger Renovierungen noch kein Eröffnungstermin feststehe. Dieser Wasserschaden scheint ein größerer zu sein: Auch das Thai-Restaurant 100 Meter die Straße runter war wegen Wasserschadens geschlossen.

Nachmittags nach Langem mal wieder Siesta-Schwere, die ich gleich mal auslebte. Gemütliches Buchlesen, das Handbuch für Zeitreisende bereitete mit viel Vergnügen. Zum Snack erster Ausflug der Saison zur benachbarten Eisdiele, drei Kugeln mit Sahne in die mitgebrachten Schüsselchen. Zur Milderung der Nach-Urlaubs-Panik im Büro schon mal in die Arbeits-E-Mails geguckt (keine Bomben) und zur Vorbereitung eines Jour-Diensts die nötigen Reports gelesen (nix Heißes). Das war eine gute Idee, jetzt wartet nur eine Woche Papierpost auf mich.

Abendessen bereitete ausnahmsweise ich (Herr Kaltmamsell musste arbeiten): Der Chinakohl aus Ernteanteil wurde wieder zu Tagliatelle/Chinakohl mit Lachssahne. Zur Abendunterhaltung ließen wir Justice League laufen. Lieferte zumindest einen echten Lacher, als Bruce Wayne auf die Frage „Und was ist Ihre Superkraft?“ antwortet: „Ich bin reich.“

die Kaltmamsell

3 Kommentare zu „Journal Sonntag, 24. Mai 2020 – Urlaubsende mit Siesta und Eis“

  1. adelhaid meint:

    Seit Corona darf man bei uns nirgends mehr eigene behälter mitbringen. Auf dem Markt nicht, beim Eis nicht. Das ganze schöne Abtrainieren von Müllvermeidung ist wieder dahin.

  2. dyke meint:

    Ja, ich war auch überrascht über die eigenen Behälter. Hier (NRW) in allen großen Märkten überall leider wieder ein Verbot eigener Tupperware. Ausnahme nur der Unverpackt-Laden, dort darf jede Person nur einzeln rein, vorher Hände waschen, innen dann frische Baumwollhandschuhe anziehen und mit jeweils neuer Schaufel etc. die Ware umfüllen in eigene Gefäße.

  3. die Kaltmamsell meint:

    Vielleicht hat sich der Eisdielero vertan, adelhaid, dyke: Eigentlich gibt’s in München nämlich seit Corona auch kein Take away mehr in eigenem Geschirr (deshalb untragbare Abfallberge, wir haben aufgehört, uns etwas zu holen). Gestern haben wir’s beim Eis einfach mal wie letztes Jahr probiert und sind damit durchgekommen.


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