Journal Montag, 19. April 2021 – Neue München-Doku und Sellerie-Sensation

Dienstag, 20. April 2021 um 6:25

Das war fast regulärer Nachtschlaf – ich genieße ihn, solange er andauert.

Etwas hektischer Morgen mit Geschirrspülmaschine-Ausräumen, getrocknete Wäsche Verräumen plus Kleinigkeiten, damit der Putzmann seinen Job erledigen konnte.

Das Wetter blieb grau und kalt, möglicherweise war es das eine oder andere Grad wärmer als am Sonntag (Handschuhe weiterhin ratsam).

Highlight des Fußwegs in die Arbeit: Das Eichhörnchen auf dem zusammengeklappten Außenmobiliar des Westend-Griechen, von Tischrand zu Stuhlrand und über die vertrocknete Weihnachtsdeko hüpfend.

Nachdem mein Interesse mangels Umsetzmöglichkeiten erst mal wieder eingeschlafen war, nehme ich seit dem Schrankbau wieder Wohnungseinrichtungen wahr im Sinne von: Wär das was? Und schon bekommen große Videokonferenzen mit 80 Prozent Home-Office-Teilnehmenden einen ganz anderen Schwerpunkt.

Zu Mittag gab es eine Käsesemmel und einen Apfel. Das Wetter wurde immer unwirtlicher, als es auf den Feierabend zuging, begann es heftig zu regnen. Ich hatte gar keine Lust auf öffentliche Verkehrsmittel mit Infektionsrisiko (auch gestern war sehr viel Betrieb auf Straßen und in Büros) und griff beherzt zu meinem Not-Regenschirm. Trotz Waagrecht-Regen wurde ich auf dem Heimweg gar nicht so nass.

Beim Heimkommen erwartete mich eine wunderschöne Überraschung: Eine Blogleserin hatte mir einen Blumenstrauß geschickt.

Eine Runde Yoga, während Herr Kaltmamsell das Abendessen zubereitete: Eine Ernteanteil-Sellerieknolle nach Hasselback-Art aus dem Ofen, Ursprungrezept aus dem Guardian, ich war bei Petra auf die deutsche Version gestoßen.

Ich fand das Gericht (zufällig vegan) sensationell: Die Kombination Sellerie, Miso, Zwiebelsalätchen und Tahini auf Teigfladen schmeckte großartig.

§

Gestern Abend im Bayerischen Fernsehen, noch eine Weile in der BR-Mediathek: Die Doku
„Münchens große Straßen“.

Es geht um die Nymphenburger Straße, die Schillerstraße (seltsamerweise hauptsächlich mit Bildern aus der Goethe- und Landwehrstraße, dafür kamen die legendären Elektronikläden der Schillerstraße nicht vor), Rosenheimer Straße, Dachauer Straße, Ludwig- und Theatinerstraße. Darin auch zu sehen: Ein Freund von mir.

Für mich immer noch nicht selbstverständlich und ausgesprochen erfreulich: Die (für München durchaus repräsentative) Vielfalt der auftretenden Menschen – darunter viele deutlich unbayerische Namen, und die beiden Wirtinnen vom Schillerbräu werden unmarkiert als „Ehepaar Höfler“ bezeichnet.

(Ein wenig verwundert hat mich der wiederholte Einsatz von Musik aus La La Land – subtiles München-Bashing?)

die Kaltmamsell

1 Kommentar zu „Journal Montag, 19. April 2021 – Neue München-Doku und Sellerie-Sensation“

  1. Nina meint:

    Die Dinos <3 Also diese Einrichtungsidee ist genau nach meinem Geschmack

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