Journal Donnerstag, 29. Juli 2021 – Neue Bewegungsbehinderung

Freitag, 30. Juli 2021 um 6:19

Die bis dahin gute Nacht war kurz nach vier zu Ende, ich schlief nicht wieder ein. Das Gähnen holte mich aber erst am Nachmittag bei einem Vortrag ein, doch da ich online zuguckte, musste sich kein Referent beleidigt fühlen (so praktisch!).

Ein überraschend sonniger Tag, es war richtig warm.

Mittags gab es Kefir mit Hüttenkäse und Aprikosen.

Nach Feierabend spazierte ich eine Stunde in die Maxvorstadt für Spezialeinkäufe – und stellte schnell fest, dass die Schienbeinschmerzen links nach dem Wandern von Samstag ausgebaut hatten und mich am Gehen hindern wollten.

Vor der Alten Pinakothek Hermann Hahn: Rossebändiger.

Ich war reichlich genervt, dass mein Körper mich schon wieder auf neue Art an Bewegung hindern will: Sehr schmerzhafter Knubbel auf dem unteren Schienbein (weswegen ich zunächst von einer Druckstelle durch Stiefel ausgegangen war), nach ein paar Metern Gehen schmerzt der ganze linke Schienbeinmuskel, nach ein paar weiteren Dutzend Schritten bis in Knöchel und Knie. Doch in Ruhe ist alles weg, es scheint nichts kaputt zu sein. Den Heimweg schaffte ich so nicht, ich musste bereits ein Stöhnen bei jedem Schritt unterdrücken; ich nahm die U-Bahn am Halt Universität – die auch noch unangenehm voll war. Die Beschwerden kann ich umso weniger brauchen, als ich in drei Wochen einen Wanderurlaub antrete. Zefix.

Zum Abendessen gab es die donnerstägliche Schüssel Ernteanteilsalat – zu der ich Herrn Kaltmamsell Tomaten, Champignons und Eier hatte zukaufen lassen.

Zum Nachtisch Süßigkeiten – aber diesmal nicht irgendwelche Süßigkeiten! Herr Kaltmamsell hatte selbst Butterfingers gemacht, die ihm gut geraten waren. Da er ab sofort Ferien hat, bin ich schon sehr gespannt auf weitere Küchenabenteuer.

Am Abendhimmel vom Balkon aus Mauersegler und Fledermäuse geshen – und eine Libelle am Wipfel der Linde, ich wusste gar nicht, dass die so hoch fliegen.

die Kaltmamsell

3 Kommentare zu „Journal Donnerstag, 29. Juli 2021 – Neue Bewegungsbehinderung“

  1. Alexandra meint:

    Libellen sind Jäger, genau wie Schwalben. Wenn ihre tracheenatmende Beute wegen Hochdruck nach oben steigt, tun sie es ihr nach. Und, nebenbei, sehr viele Insekten verbringen ihren gesamten Lebenszyklus in Baumwipfeln, völlig verborgen meistens vor den Augen der Zweibeiner. Klugschiss Ende.

  2. die Kaltmamsell meint:

    Superspannend, Alexandra! Auf der Höhe kann ich halt erst seit ein paar Monaten gucken und verband Libellen bislang mit Seen und Wäldern – auf Geh-Höhe.

  3. Alexandra meint:

    Okay, ich setz‘ noch eins drauf: Wassernähe bei Libellen, weil sie ihre Eier hineinlegen. Die Larven leben ebenfalls räuberisch (größere Arten erbeuten z.B. Kaulquappen!) und brauchen mehrere Jahre für ihre Entwicklung. Die Geschlechtstiere – also die erwachsenen Libellen – leben nur einen Sommer.

    Sorry. Ich kann manchmal (meistens … ) nicht anders

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