Journal Donnerstag, 15. April 2024 – Hoffentlich Abschied vom Schnee

Freitag, 26. April 2024 um 6:19

Vorteil des kurzen Theaterabends: Ich stand wie gewohnt auf und war auch noch munter.

Ein hoffentlich vorletztes Mal in Wintermantel, Mütze, Skifäustlingen auf den Arbeitsweg unter düsterem Himmel.

Der Vormittag enthielt unter anderem einen Online-Schulungstermin. Über die umfassende Unzuverlässigkeit der neuen Version von MS Teams wird ja auf allen Kanälen gezetert, unter anderem bei herzbruch: In diesem Fall wurde die Schulung irgendwann abgebrochen, weil Teilnehmende nicht reinkamen, die Schulungsgebenden rausflogen, die Präsentation einfror, die Aufzeichnung ständig stoppte. Es muss ein neuer Termin für die über 50 Betroffenen angesetzt werden, ich hoffe in Redmond schlackern irgendwem die Ohren ob des Zeterns und Fluchens auf dieser Seite des Atlantiks.

Noch ein Frier-Tag, und ich bemerkte: Ich bin eine Strickjackenkanten-vor-Brust-übereinander-schlag-und-Arme-davor-verschränk-Frau geworden (spanisches Erbe?). Um genau zu sein: Gestern trug ich dabei zwei Strickjacken übereinander, vielleicht grenzt mich das von der älteren spanischen Klischeehausfrau ab. (Schöne Gelegenheit daran zu erinnern, dass die spanische Bezeichnung für die klassische Damenstrickjacke, rebeca, wegen der Hauptfigur des gleichnamigen Hitchock-Films so heißt, hier ein Filmbild.)

Den ersten Anlauf zum Verlassen des Hauses für einen Mittagscappuccino brach ich ab: Dichtes Schnee- und Scheegrieselgestöber draußen. Zehn Minuten später ging’s wieder: Ich bekam meinen Cappuccino bei Nachbars.

Dann ging ich noch zum Bäcker und kaufte Wurzelbrot für die nächsten beiden Abendessen.

Sehr spätes Mittagessen wegen zahlreicher Plötzlichkeiten. Dann gab es ein Restl Muesli und reichlich Haferflocken eingeweicht mit Joghurt und die letzte Crowdfarming-Orange dieser Saison – sie duftete mich beim Schälen nochmal wunderbar an.

Nachmittags nochmal lustiges Wechseln zwischen Regen, Sonne, Graupel – tob dich ruhig nochmal aus, April, ab Freitag ist aber SCHLUSS.

Den Ernteanteil holte gestern ich ab, Herr Kaltmamsell war wegen Abiturs verhindert.

Vier Aufnahmen eines weißen Sprühmännchens

An der Ecke Bavariaring/Gollierstraße sah ich einen vierten Westend-Patron.

Zum Glück hatte sich das Wetter eingekriegt und ich kam trocken sowohl zum Verteilpunkt als auch heim.

Eine schöne Dehn-Runde Yoga-Gymnastik, dann machte ich den Ernteanteil-Salat an – dann doch mit Mandarinen-Olivenöl-Dressing, auf das geplante Tahini hatte ich keine so große Lust.

Große weiße Schale mit grünem Salat von oben

Alles meins! (Herr Kaltmamsell wegen Abendtermins aushäusig.) Dann gab’s noch frisches Wurzelbrot und Käse, besonders stolz war ich, dass ich mich beim köstlichen Brot beherrschte: So passte noch Schokolade hinterher.

§

Jajaja, Notre-Dame war schon schlimmer, aber!
“Windmühlenflügel des Moulin Rouge abgebrochen”.

die Kaltmamsell

1 Kommentar zu „Journal Donnerstag, 15. April 2024 – Hoffentlich Abschied vom Schnee“

  1. Croco meint:

    Das MOU ist weg, die Franzosen machen schon viel mit die letzten Jahre.
    Das Männchen ist niedlich und sieht aus wie Barbapapa.

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