Journal Montag, 12. Januar 2026 – Muskelgedächtnis beim Maskentragen
Dienstag, 13. Januar 2026 um 6:27Wieder eine überraschend gute Erkältungsnacht: Mit einer Ladung Nasenspray doppelseitig und einer Ibu schlief ich nahezu durch.
Angenehmer Arbeitsweg: Der Schnee vom Sonntag war noch schön griffig, der angekündigte Eisregen hatte noch nicht zugeschlagen.
Im Büro setzte ich mir erstmal Maske auf, bis ich die Tür zu meinem einzeln besetzten Büro schließen konnte: FFP1, weil das bei einem grippalen Infekt reichen sollte, und mein Muskelgedächtnis wusste noch genau, wo die Finger den Steg knicken mussten, damit er geschmeidig unter die Brille passte.
Ich sortierte mich, sichtete den E-Mail-Eingang, hatte eine erste Besprechung, aus der ich mir Aufgaben holte – da brachen Querschüsse über mich herein und Rätsel. Recherchen, die eigentlich zur Lösung der Rätsel führen sollten, brachten lediglich weitere Rätsel zutage, irgenwann war es bereits Mittag, mir war jede Lust auf Mittagscappuccino vergangen. Zumindest huschte ich wie geplant für Abendbrot-Einkäufe raus, doch zurück am Arbeitsplatz erwarteten mich weitere Querschüsse.
Mein Mittagessen wurde spät und ohne Appetit lediglich gegen Bauchweh reingeschaufelt (und als Unterlage für Ibu, meine Nebenhöhlen hatten ihren Erkältungseinsatz): Kartoffelsalat vom Sonntag, eine Orange.
Sehr umtriebiger Nachmittag, ich musste mich dazu disziplinieren, weniger Wichtiges auf Dienstag zu schieben. Das war insgesamt ein bisschen zu viel Ablenkung vom Schnupfen, ächz. Außerdem hatte ich meinen Taschentuchbedarf unterschätzt (gestern bereits Phase wunde Nasenlöcher) und musste haushalten, zu Feierabend verließ ich das Büro auf dem letzten Taschentuch.
Draußen taute es schon seit Stunden, immer wieder regnete es. Ich befürchtete einen rutschigen Heimweg, doch es war so warm geworden, dass ich in Matsch nach Hause stapfte. Und in Regen.
Daheim eine Runde Yoga mit Adriene, die Folge 6 von True – richtig originelle Übungen. Aber boat pose wird bei mir mit dem Lendenwirbel-Gerumpel in diesem Leben nicht mehr besser.
Im Zentrum des Nachtmahls stand Räucherfisch: Forelle und Lachsforelle aus über zwei Ecken angeheiratet familiärer Produktion. Dazu machte Herr Kaltmamsell Meerrettichsahne, ich eine Schüssel Feldsalat mit Kürbiskernöl-Dressing, und ich hatte Wurzelbrot gekauft. Gutes Abendessen. Zum Nachtisch hatte ich reichlich Schokolade nachgekauft.
Ich ließ mir vor allem von Herrn Kaltmamsell seinen Tag erzählen und versuchte selbst möglichst wenig zu sprechen: Die Erkältung machte sich gerade über meine Stimme her, doch ich muss am Dienstag eine Online-Besprechung moderieren.
Früh ins Bett, dort neue Lektüre: Daniel Glattauer, In einem Zug – mal sehen, ob er den schlechten Eindruck, den ich durch Gut gegen Nordwind bekam, ändert.
Sie möchten gerne einen Kommentar hinterlassen, scheuen aber die Mühe einer Formulierung? Dann nutzen Sie doch den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein, Sternchen darüber und darunter kennzeichnen den Text als KOMMENTAROMAT-generiert. Sie müssen nur noch die Pflichtfelder "Name" und "E-Mail" ausfüllen und den Kommentar abschicken.






Beifall spenden: (Unterlassen Sie bitte Gesundheitstipps. Ich werde sonst sehr böse.)