Journal Donnerstag, 12. Februar 2026 – Entsättigter Februar

Freitag, 13. Februar 2026 um 6:18

Nach eigentlich guter Nacht sehr müde geweckt worden.

Auf dem Marsch in die Arbeit bekam ich ein paar Regentropfen entgegengeweht.

Emsiger Vormittag.

Mittagscappuccino im Westend mit komplett entsättigten Farben, als nächstes kommt Schwarz-Weiß.

Mittagessen war eine Wiederholung des Vortags: Apfel, eingeweichtes Muesli mit Joghurt.

Nachmittags setzte heftiger Regen ein, doch ich hatte Glück: Zu (sehr erschöpftem) Feierabend hatte er aufgehört.

Nach Lebensmittel-Einkäufen beim Vollcorner (auch schon für den Dienstag unserer Rückkehr von Wien, wenn die Läden nachmittags Faschingsferien machen) Umweg über einen DPD-Pickup-Laden: Nachdem bei DPD angeblich Abgestelltes verschwand und Zustellung praktisch nie klappte, weil trotz Anwesenheit ja dann doch in irgendeinen, nur sehr umständlich zu recherchierenden Laden geliefert wurde, hatte ich mich für einen Test dieser Variante entschieden und gleich Lieferung in einen Laden angeklickt. Und das klappte! Mein Päckchen wurde schnell gefunden und ausgehändigt, das merke ich mir für die Zukunft.

Daheim eine zackig-sportliche Folge Yoga, dann Brotzeitvorbereitung, das Nachtmahl war Gemeinschaftsarbeit: Herr Kaltmamsell bereitet aus den Ernteanteil-Karotten Ofenfritten sowie aus Crowdfarming-Avocados inklusive Ernteanteil-Kresse Guacamole, den Ernteanteil-Schnittsalat machte ich mit Mandarinen-Tahini-Dressing an – gutes Abendessen. Nachtisch Schokolade.

Parallel richtete ich den Inhalt des Reiskoffers raus (es wird uns laut Vorhersage in Wien mindestens ein tief eisiger Tag erwischen), dann wurde gepackt. Weitere Wien-Vorbereitung: 7-Tage-Zeitkarte für die Öffis gekauft.

Im Bett Fatima Daas, Sina de Malafosse (Übers.), Die jüngste Tochter ausgelesen. Fragmentarisches Erzählen über ein Aufwachsen als jüngste von drei Töchtern algerischer Eltern in Paris, als gläubige Muslimin und Lesbe, viele Absätze eingeleitet durch “Ich heiße Fatima Daas.” “Ich heiße Fatima.” Aus den Fragmenten über Schule, Studium, lesbisches Ausgehen, Gottesdienste, Familie, raren Algerien-Besuchen setzt sich das Schillern zusammen, aus dem so viele Einwandererleben bestehen. Und das Buch ist angenehm kurz, ein expressionistisches Schlaglicht. Wirklich Neues hat es mir aber nicht erzählt.

§

Lustig: Krankenhaus-Winterspiele.

via @kid37

die Kaltmamsell

Beifall spenden: (Unterlassen Sie bitte Gesundheitstipps. Ich werde sonst sehr böse.)

XHTML: Folgende HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>


Sie möchten gerne einen Kommentar hinterlassen, scheuen aber die Mühe einer Formulierung? Dann nutzen Sie doch den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein, Sternchen darüber und darunter kennzeichnen den Text als KOMMENTAROMAT-generiert. Sie müssen nur noch die Pflichtfelder "Name" und "E-Mail" ausfüllen und den Kommentar abschicken.