Journal Dienstag, 17. März 2026 – Berlin-Orga für Mai
Mittwoch, 18. März 2026 um 6:24Schwer eingeschlafen, zu früh aufgewacht, unerholt aufgestanden. Das Draußen weiter kalt und greislich, zumindest kam ich trocken in die Arbeit.
Dort spürte ich den Schlafmangel, Konzentration fiel mir schwer.
Urlaubsantrag für Mai gestellt, auf die Nicht-Existenz einer Urlaubsvertretung hingewiesen.
Trotz Müdigkeit bekam ich einiges weggearbeitet; es half, dass sich ein anstrengender Termin von selbst zerschlug.
Mittagscappuccino aus der Cafeteria, da das Mittagessen spät werden würde, ausnahmsweise einen großen. Zu meiner Draußenrunde kam ich gestern sogar aus beruflichen Gründen: Ich hatte einen Termin in der Alten Kongresshalle.
Hello again – ich finde sie immer noch die schönste Veranstaltungs-Location in München. Und ich kann immer noch nicht glauben, dass wir meinen Traum, darin zu feiern, wirklich ganz echt ehrlich wahr gemacht haben.
Brotzeit zurück am Schreibtisch um halb zwei: Apfel, Hüttenkäse mit Leinsamenschrot.
Unruhiger Arbeitsnachmittag, unter anderem wegen fast durchgehender Telefonate in meinem Büro, bei Dauerbeschallung fällt mir Konzentration inzwischen wirklich schwer – ich werde dann doch ernsthaft Dienstag als Homeoffice-Tag angehen. Doch ich beendete ihn nicht allzu spät.
Auf dem Heimweg Einkäufe im Vollcorner und im Drogeriemarkt.
Noch war der Himmel winterlich – auch die Lufttemperatur.
Zu Hause Yoga, Wäscheaufhängen, Brotzeitvorbereiten.
Das Abendessen war um das Glas Essiggurken von bulgarischer Kolleginnengroßmutter herumgebaut: Wurst, Käse, Brot.
Herr Kaltmamsell hatte drei Sorten Leberwurst gekauft – von denen sich zu unserer Überraschung die feine als die interessanteste erwies. Außerdem zwei Sorten getrocknete Blutwurst, die ich besser in Erinnerung hatte. Doch der Knaller waren erwartungsgemäß die Gurken – und das, wo die davor ebenfalls verwandtschaftlich waren, von der fränkischen Schwester eines Freundes. Nie unterschätzen, WIE gut Essiggurken sein können.
Nachtisch Schokolade.
Unterkunft zur re:publica gebucht: Zwar in einem Winkel Kreuzbergs, in dem ich eventuell das letzte Bisschen Gottverlassenheit Berlins finde, aber es ist a) ein gewerblich vermietetes Apartment mit Küchenzeile in einem Apartment-Neubau, b) wirklich günstig – in einer Stadt, in der Übernachten so teuer geworden ist, dass selbst das Bundesreisekostengesetz für mit öffentlichen Geldern bezahlte Menschen 125 Euro pro Nacht inklusive Frühstück springen lässt (für München sind es nur 109 Euro), c) sehr nah an der Spree, vielleicht bekomme ich eine Laufrunde (allerdings heißt hier nix -ufer – ach, das werde ich halt rausfinden). Und nach tiefem In-mich-Gehen stellte ich fest, dass ich derzeit beim Alleinreisen lieber günstig, und nicht so hübsch wohne, das Geld statt dessen für schönes Essen- und Trinkengehen mit Freundinnen verprasse. Weite Wege stören mich auch nicht, nehme ich alles als Sight-Seeing, ich hab ja Urlaub, und die (reichlichen) Öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin deckt mein Deutschlandticket ab.
Bahnfahrt zur re:publica gebucht, hin und zurück inklusive Platzreservierung unter 70 Euro – gleich noch ein Schnäppchen. Die erste Freundin in Berlin habe ich auch schon kontaktierte: Sie ist da und nimmt sich Zeit für mich!
Trüge ich beschriftete T-Shirts, würde ich mir für das re:publica-Panel “Mythos Blogosphäre” diesen Tweet auf eines drucken lassen – gegen die vorherrschende Prämisse, jede*r wünsche sich, weniger Zeit am Smartphone zu verbringen.
die Kaltmamsell2 Kommentare zu „Journal Dienstag, 17. März 2026 – Berlin-Orga für Mai“
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18. März 2026 um 15:48
Das mit der Republica ist toll, also dass Du da auf der Bühne auftreten wirst.
Leider wird es dieses Jahr bei mir wieder nicht klappen. Ich habe ein Angebot bekommen für den Sonntag davor, das ich nicht abschlagen konnte, eine große Ehre ist das. Und dann müsste ich Montag fahren, was mich alles zu sehr stressen würde. Schade, dass ich nicht Groupie sein kann, ich hätte Wäsche werfen können.
18. März 2026 um 18:05
Ist das Rosenfest schon 7 Jahre her? Ich erinnere mich noch so sehr, dass ich darüber gelesen habe. Danke fürs unermüdliche Schreiben.