Journal Donnerstag, 26. März 2026 – Schnee und Graupel, sonst halt Arbeit

Freitag, 27. März 2026 um 6:13

Tief geschlafen bis kurz nach vier, dann nicht mehr so recht. Müde aufgestanden.

Als es deutlicher dämmerte, meinte Herr Kaltmamsell: “Oh, heute fahre ich wohl nicht mit dem Rad” und deutete nach draußen – wo gerade ein energischer Graupelschauer niederging.

Selbst hatte ich Glück: Ich kam trocken in die Arbeit.

Dort hielt mich der derzeit bei mir liegende wechselnde Jour-Dienst in Aufregung (subjektiv) und Bewegung. So endete eine Riesenwelle aber auch mit “ah, war wohl einfach eine Fehlinformation”.

Immer wieder Schnee- und Graupelschauer, das und die Kälte nahmen mir die Lust auf Marsch zum Mittagscappuccino: Ich holte mir einen in der hauseigenen Cafeteria und huschte raus nur schnell in einer Niederschlagpause zum Briefkasten.

Frickelige Arbeit, dazwischen gab es zu Mittag eine Birne sowie eingeweichtes Muesli mit Joghurt.

FAST hätte ich die flauschige Strickjacke gekauft, um die ich seit Monaten schleiche – eine Werbeeinblendung hatte sie im richtigen Moment in Erinnerung gerufen. Also mich am Handy durch den Einkaufsprozess gefrickelt: Jacke in den Warenkorb gelegt, ein Kundenkonto mit Passwort eingerichtet (gab es nicht mal eine EU-Vorgabe, dass Online-Einkauf auch ohne ermöglicht werden muss, über einen Gast-Zugang?), dabei darauf geachtet, die Newsletter-Sendeberechtigung auszustellen, als Lieferart Sendung an einen Paketshop gewählt (die sicherere Option bei Versendern, die eh nie klingeln oder weisungsgemäß vor die Tür legen), passenden Paketshop gesucht, mich ans Bezahlen gemacht – doch dann rödelte das Verarbeitungsrädchen im letzten Schritt Minute um Minute und kam zu keinem Abschluss. Ich nahm das als Zeichen, den Kauf doch bleiben zu lassen. So hatte ich mir die Online-Zukunft nicht vorgestellt.

Sehr emsiger Arbeitsnachmittag, während das Wetter lustig rumaprilte. In Konzentrationslücken Kinokarten gekauft (ich hoffe, dass ich über den Brillen-Unrealismus hinwegsehen kann, ich weiß, dass mich Musikinstrument-Blödsinn immer komplett rausreißt – wie viel Zeit kann es kosten jemandem zu zeigen, wie eine Geige/Querflöte/Oboe korrekt gehalten wird, man muss sie ja nicht mal spielen können dafür!), nochmal einen Strickjacken-Anlauf genommen, weil mir einfiel, dass ich mittlerweile sogar faktisch einen Ersatz für den gammligen Fetzen brauche, der mir daheim als Strickjacke dient – Erfolg!

Ich kam später aus dem Büro als geplant, erwischte dadurch aber wieder eine Niederschlagpause. Einkäufe beim Vollcorner, zu Hause Yoga (eine Folge 6), Beineenthaaren (merken: dauert länger als gedacht).

Mein Beitrag zum Nachtmahl war das Anmachen des Ernteanteil-Pflücksalats mit Tahini-Dressing, Herr Kaltmamsell briet dazu Bratkartoffeln (in ausgelassenem Jamón-Fett) und Spiegeleier.

Gutes, anständiges Abendessen. Nachtisch Schokolade. Früh ins Bett zum Auslesen des Roman-Manuskripts.

die Kaltmamsell

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