Journal Mittwoch, 11. März 2026 – Nichts, was eine Überschrift hergäbe
Donnerstag, 12. März 2026 um 6:14Mittelgute Nacht, etwas zerstückelt, unter anderem von Brüllamseln.
Auf dem Weg in die Arbeit in milder Luft ein paar Regentropfen abgekriegt (es braucht dringend deutlich mehr Wasser von oben), an der Theresienwiese mit Regenbogen belohnt worden.
Wegen angekündigtem Trubel in meinem Büro zog ich Jobs mit Konzentrationsbedarf gleich mal vor.
Trubel stellte sich ein – blöderweise war aber ein weiterer Hochkonzentrations-Job dazugekommen. Ich musste kurz fauchen. Was allerdings nicht half, als ein Online-System ausstieg und ich den Job vorerst nicht abschließen konnte.
Der Himmel vorm Büro jetzt blau mit Schäfchenwolken, die Sonne herrlich – ich genoss meinen Marsch auf einen Mittagscappuccino im Westend.
Highlight des Tages: Meine Quittenfee überreichte mir vom imkernden Herrn Papa ein riesiges Glas Münchner Honig.
Zu Mittag gab es Quark mit Blutorange und Leinsamenschrot.
Emsiger Nachmittag, vorm Fenster gemischter Himmel, oft dramatisch, manchmal mit Regenschauern.
Heimweg über Besorgungen: Herpes-Salben-Nachschub in der Apotheke, Roggenvollkornbrot beim Bäcker Wimmer, Check beim Gebrauchtwarenhaus nach Tischuhren (nichts Ansprechendes), beim Aldi wollte ich vor allem die kleinen Billig-Schokoeier im Netz – gab es nicht (aber genug anderen Süßkram). Unterwegs sichtete ich die nächste Zündstufe Frühling: Blausterne. Es müsste kurz vor Schlüsselblumen sein.
Zu Hause packte ich nur schnell aus, ich war mit Herrn Kaltmamsell zum aushäusigen Abendessen verabredet: Wir gingen nochmal zu Honghong Ramen in der Müllerstraße.
Ich bestellte nochmal die hausgemachten Superbreitnudeln mit Auberginen und Tomate (die Nudeln liegen unter all dem Zeug), Herr Kaltmamsell hatte würziges Rind mit Tofu, wir waren beide zufrieden. Dazu je ein großes Glas Aloe-Vera-Drink, der mir wieder sehr gut schmeckte – doch daheim habe ich nie Lust darauf und kaufe es deshalb nie flaschenweise.
Schokolade zum Dessert gab es dann daheim. Im Fernsehen ließen wir My Big Fat Greek Wedding laufen, mit einer der besten Make-over-Episode der Filmgeschichte und meiner liebsten Kennenlernszene. (Der kann unmöglich SCHON 24 JAHRE ALT sein!)
§
Ich weiß ich weiß ich weiß, politische Aussagen sollen sich in erster Linie gut anhören und irgendwas emotional bewirken, die Faktenbasis ist nahezu irrelevant.
Doch gemäß dem Leitspruch “Aber man muss es doch wenigstens versuchen”: Bereits vor einem halben Jahr hat eines laut eigener Website “der größten integrierten Energieunternehmen in Deutschland und Europa”, nämlich EnBW, durchgerechnet:
“Mehr Kosten als Nutzen: Drei Gründe, warum Atomkraft keine wirtschaftliche Alternative ist”.
via @astielau
1 Kommentar zu „Journal Mittwoch, 11. März 2026 – Nichts, was eine Überschrift hergäbe“
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12. März 2026 um 21:45
“Wie er mag kein Fleisch?! Dann mach ich eben Lamm!” Ich liebe diesen Film, hab mich an die noch gar nicht so alte Fortsetzung aber nie rangetraut, ist meistens besser so.