„Klupperl“

Freitag, 29. April 2005 um 8:44

Das schöne bayerische Wort „Klupperl“ bezeichnet zum einen Haarspangen (beim Nachsprechen darauf achten, dass der Oberbayer seine Plosive nicht gerne aspiriert), zum anderen Wäscheklammern. Nicht zu verwechseln mit „Klapperl“, das sind Sandalen – wobei der Bayer keinen Unterschied zwischen der Variante mit Fersenriemen und der ohne macht.

(Und irgendwann demnächst komme ich hoffentlich dazu, die Ereignisse der an solchen reichen Woche wenigstens in Fragmenten zu notieren. Kreizteifi.)

die Kaltmamsell

6 Kommentare zu „„Klupperl““

  1. Frau Klugscheisser meint:

    Meine Oma versuchte vergebens ihrem Kölner Lebensgefährten das Wort “Klupperl” beizubringen. Bei ihm wurden sie immer zu einem kläglichen “Klumperl”

  2. Ulf meint:

    Und wie nennt die Bayerin die auslaufenden Enden der oberen Extremitäten eines unaufgefordert (etwa Busen) grabschenden Annäherers? — Na? Na?

  3. die Kaltmamsell meint:

    Bratz’n?

  4. OWeh meint:

    Stimmt, die »Klupperl« sind auch die Finger. »Mich friert’s in die Klupperl!« Hört man allenthalben im Winter die Menschen rufen.

  5. philine meint:

    Zefix: stimmt die Woche hatte es in sich. Deshalb werde ich wohl heuer nicht den Arche Literaturkalender fürs nächste Jahr in die Küche hängen, sondern den Bayerischen Fluch-und Schimpfkalender, der von der SZ herausgegeben wird, irgendwo hinlegen. Leider ist er nicht hängbar…..

  6. Michaela meint:

    Ulf, ich würde sagen Griffel.

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