Kommentierprobleme

Donnerstag, 20. März 2008 um 9:58

In den letzten Tagen war es schwer, hier einen Kommentar zu hinterlassen – das habe ich allerdings erst durch einen Leserinnenhinweis gestern Abend erfahren. Anscheinend war das sonst sehr geschätzte Spam-Karma (filtert hier täglich 200 bis 600 Spam-Kommentare weg) ein wenig zu streng, ich bitte um Entschuldigung. Das Blogheinzelmännchen hat ein wenig geschraubt, jetzt sollten die Schwierigkeiten beseitigt sein.

Warum sagn’S denn nix, meine Damen und Herren? Sein’S doch künftig so nett: Wenn es Probleme beim Kommentieren gibt, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail an die Adresse links in der Leiste. Ich mag sie nämlich, um eine schmale Brücke zu den Debatten des Ob und Wie von Blogkommentaren andernorts zu schlagen.

Selbst kommentiere ich wohl immer seltener, lese aber unvermindert viele Blogs. Und unter diesen seltenen Kommentaren sind durchaus welche, die in erster Linie dem geschätzten Menschen dahinter signalisieren sollen, dass ich dort immer noch lese. Fei.
Ich überlege, ob ich diese Art der Kommentare, nennen wir sie phatisch, künftig lasse. Sie sind ja de facto nur an den Autor gerichtet und tragen nichts zur Diskussion bei. Statt dessen könnte ich einmal im Quartal an besonders geschätzte Blogger und Bloggerinnen eine E-Mail schreiben: „Danke fürs Bloggen!“

die Kaltmamsell

15 Kommentare zu „Kommentierprobleme“

  1. Chris K. meint:

    Hm. Wenn ich ein wenig in Ihrem Kochblog stöbere erscheint oben im Firefox ein roter Balken mit der Meldung: „It sounds like SK2 has recently been updated on this blog. But not fully configured. You MUST visit Spam Karma’s admin page at least once before letting it filter your comments (chaos may ensue otherwise).“ Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in Ihrem Sinne ist.

  2. saxanasnotizen meint:

    So ein komfortabler Blogkasten. Da schreibe ich doch einfach rein, dass ich täglich bei Ihnen vorbeischaue und täglich mit großem Interesse lese.

  3. loreley meint:

    Ich habe was gesagt. Habe aber nicht gedacht, dass es ein grösseres Problem ist.

    Das Kommentieren ist eh so eine Sache. Bei den Blogs, die ich regelmässig lese, gebe ich hin und wieder Laut.

  4. croco meint:

    Jetzt sitz ich hier in Vietnam, um mich Fliegen, vor mit der Mekong, ueber mit Geckos, lese ihr Blog und muss erfahren, dass Sie nicht mehr kommentieren moegen. Nein, so geht das nicht. Ich kommentiere ja auch aus dem hintersten Winkeln, so!! ;-)

  5. die Kaltmamsell meint:

    Hey, Grüße aus Vietnam! Wie cool ist das denn.
    An Sie musste ich eh ständig denken, wenn meine Nichte „Kerokodil“ sagte – was definitiv gefährlicher klingt als die Originalaussprache.

  6. kid37 meint:

    Man könnte so eine virtuelle Visitenkarte überreichen: „Es liest Sie – die Kaltmamsell“

  7. Hande meint:

    Oder Anwesenheitslisten führen?

  8. Sebastian meint:

    Gelesen!

  9. Susanne meint:

    Danke fürs Bloggen!

    (Bin auch etwas auskommentiert.)

  10. Nicky meint:

    Wie wären ein paar Buttons am Ende jedes Posts, mit dem man dem Autor einfach seine aktuelle Stimmung nach dem Lesen mitteilen kann? Ich würde recht oft ein Schmunzeln rüberbeamen – und Sie wüssten, dass ich noch da bin ;)

  11. Indica meint:

    Ein Tag ohne Vorspeisenplatte-Lesen, das geht natürlich gar nicht.

    Ansonsten stelle ich im Moment auch eine Kommentarfaulheit bei mir fest, die sich keineswegs in reduziertem Lesepensum oder -interesse niederschlägt. (Hat was mit der in Hochphasen wie gerade übergriffigen Arbeit zu tun, da mag ich selbst auch nicht soo viel am Abend noch schreiben)

  12. die Kaltmamsell meint:

    Ha, Nicky, Du weißt doch, dass das Blogheinzelmännchen hier mitliest! Selbes stand eben neben mir, mit diesem verdächtig eifrigen Gesichtsausdruck: „Das geht fei, solche Buttons. Soll ich dir welche machen?“ Mal sehen, was kommt.

  13. gaga meint:

    Verfall der Sitten, Untergang des Abendlandes!
    Hier wird stramm weiterkommentiert!
    Das gilt für alle!

  14. Tanja meint:

    Ich habe mir im Laufe der letzten, fünf – nein, schon sechs Jahre eine Menge Killerphrasen für Blog-Kommentardebatten erarbeitet, aber ich melde mich nun mal ganz demokratisch zu Wort: Man soll immer kommeniteren können: Die Bloggerin, das Blog, den bestimmten Beitrag, ausser man ist zu feige, eine gültige E-Mailadresse anzugeben. Umgekehrt erwarte ich überhaupt nicht, dass jemand in meinem Blog Zeichen hinterlässt, auch wenn es mich natürlich freut. Die Gründe, weshalb ich selber kommentiere, kenne ich nicht. Ich glaube, ich bin nicht besonders systematisch und auch nicht sonderlich wohlüberlegt. Kommentieren ist für mich mehr wie Reden denn wie Schreiben. Mir gefällt diese Mischung zwischen Mündlichem und Schriftlichem an der Bloggerei besonders.

    Das ist meine bescheidene aber schön länger unveränderte Meinung. Und selbstverständlich lasse ich andere Meinungen ebeso gelten. Nur überzeugt hat mich keine.

  15. p.m. meint:

    Buttons?
    Nach Art von : „war dieser Artikel für Sie hilfreich“?
    Das ist jetzt doch nicht ernstgemeint?

Sie möchten gerne einen Kommentar hinterlassen, scheuen aber die Mühe einer Formulierung? Dann nutzen Sie doch den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein, Sternchen darüber und darunter kennzeichnen den Text als KOMMENTAROMAT-generiert. Sie müssen nur noch die Pflichtfelder "Name" und "E-Mail" ausfüllen und den Kommentar abschicken.


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