Frostjoggen

Sonntag, 11. Januar 2009 um 14:44

Überraschend viele Münchner dauerlaufen auch bei Eiseskälte. Das ganz große Vergnügen war es heute nicht, trotz schöner Ausblicke.

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So habe ich den Verdacht, heute mehr Körperflüssigkeit über meine tränenden Augen als über meine Schweißdrüsen ausgeschieden zu haben.

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Auf sonnigen, geschützten Streckenabschnitten wurden zwar auch meine Finger zeitweise warm, doch die zehn Minuten verschwitzten Wartens auf die Straßenbahn gefroren mich so tief, dass ich erst nach zwei Riesentassen heißen Tees und einer langen heißen Dusche getaut war.

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Am Ende meiner Tour stieß ich auf diese Tageskarte.

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Ob es sich wohl um eine altgriechische Bezeichnung für die Omnibuslinie 8 handelt? Die es allerdings in München gar nicht gibt?

die Kaltmamsell

8 Kommentare zu „Frostjoggen“

  1. ed kayros meint:

    Lieber Frostjoggen als Frustjoggen…

  2. croco meint:

    Wenn der Oktober den Bus streift, gibt es eine Katastrophe, ganz bestimmt….

  3. Remington meint:

    Immer noch besser als Antabus

  4. Sabine meint:

    An der Stelle des ersten Bildes war ich heute auch, allerdings erst nachmittags und mit vielen, vielen anderen Menschen.

  5. Stefan meint:

    Bei uns in Dresden scheint mehr Schnee zu liegen. Ohne Trail-Schuhe wäre seit Anfang des Jahres kein Training möglich. Wie kommt es denn, dass das dritte Bild so ganz schneefrei ist? Ist das von einem anderen Lauf?

    Aber »Oktobus« ist wirklich schön;-)

  6. die Kaltmamsell meint:

    Eher umgekehrt, Stefan: Was in den ersten Bildern wie Schnee wirkt, ist festgefrorener Raureif; an sonnigen Stellen ist dieser weggeschmolzen. Es hat hier immer noch nicht geschneit.

  7. Sebastian meint:

    Habe heute morgen unweit der Strecke mit dem Rad gekreuzt und gedacht, dass die Jogger auch schon besser aussahen. Hat man dabei auch dieses Gefühl, ständig Eiswürfel einzuatmen, die knapp über Null die Kehle runterschmelzen?

    Und die Tafel ist ein Hinweis auf einen Omnibus-Carpark

  8. Gaga Nielsen meint:

    Ich finde die Schwimmbrille ist schick genug, um als Wind- und Frostschutzbrille herzuhalten. Ein kleines bißchen New York und so angenehm. Ich beschränke mich bei Bitterkälte auf meine Sonnenbrille, das wirkt stets ein bißchen affig aber interessant und ich weine viel weniger!

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