Männerdinge

Freitag, 27. Februar 2009 um 8:58

Jetzt mal ehrlich und ganz offen, meine Herren:
Diese Badehosen in Röckchenweite – kann man mit denen wirklich gut schwimmen? Ich habe ja begriffen, dass Sie sich am Strand oder am See unmöglich in dem sehen lassen können, was man bis in die späten 80er unter Badehose verstand. Und dass Sie dort statt dessen diese Bermudas mit Gummibund tragen, bis zu einer Länge, die man bei Damen „italienisch“ nennen würde (bis Mitte Knie). Aber wenn ich Sie damit im Schwimmbecken sehe, habe ich immer einen Fallschirm vor Augen, samt seiner bremsenden Wirkung. Irre ich?

die Kaltmamsell

10 Kommentare zu „Männerdinge“

  1. Ulf meint:

    Sie irren nicht, Frau Mamsell! – Seit man(n) diese Pluderteile tragen muss, um nicht als ewiggestrig verschrien zu sein, weiß ich, wie sich muslimische Frauen beim Meeresbad fühlen. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit: Persönlich kann ich es kaum erwarten, bis endlich die Boratsche Bademode salonfähig gesellschaftsfähig ist.

  2. Ilse aus München meint:

    Ach ja, Borat, sehr sexy. Aber das hellblaue Höschen von Daniel Craig im vorletzten James Bond kam doch auch sehr gut an??

  3. Thomas meint:

    In der Tat, man hat beim einkaufen von Badehosen kaum mehr Auswahl. Mit bot sich als einzige Alternative das Nackt baden, das jedoch wollte ich dann doch auch nicht.
    Andererseits liebe Kaltmamsell verdecken die halt doch so manches Detail welches Frau nicht immer gleich sehen möchte? Also einen dicken Hintern oder extreme Muskel bepackte Oberschenkel usw…

  4. Sebastian meint:

    Also ich trage (und finde es auch immer noch in der Badeabteilung) das gute alte fest sitzende Rechteck wie weiland Mr. Connery (und jetzt wieder Craig). Weil das sieht auch draußen gut aus, natürlich nur wenn man’s tragen kann…
    http://www.20min.ch/tooldata/rating/94/bond4.jpg

    Surfshorts an Männern (also nicht an Jungs) gehen nur, wenn die auch wirklich surfen oder am Meer leben, finde ich. Ausnahme: James Bond. Weil der kann eh alles tragen.

  5. Georg meint:

    Form follows function. Wer schwimmen will, geht in die Sportabteilung und nicht zur „Sportswear“-Mode. Dort finden sich knappe und wasserschnittige Teile von den bekannten Ausrüstern der Profi-Schwimmsportler.

  6. Sabine meint:

    Also rein optisch außerhalb des Wassers kann ich diese Pluderhosen nur begrüßen (im Wasser seh ich eh nix).

    @ Sebastian: haben Sie auch den Rest von Mr. Craig zu bieten? ;-)

  7. Kommentator meint:

    40+, sporadisch Träger solcher Bremsfallschirme, teilt mit: Klar bremst das. Der Bremseffekt ist aber unerheblich, weil die im Wasser erzielten Geschwindigkeiten sowieso sehr niedrig sind. Gelassenheit gewinnt.

  8. Andreas meint:

    @Kommentator: Genau!

  9. generator meint:

    Wurden die Badesäcke nicht in manchen Schwimmbädern verboten — aus hygienischen Gründen?

  10. togibu meint:

    Natürlich kann man mit diesen Monstersäcken kaum vernünftig schwimmen. Noch schlimmer sind sie allerdings nach dem Verlassen des Beckens: Da kleben sie nämlich gnadenlos am Bein, und trocknen ewig nicht. Ein Gefühl, wie wenn man sich in eine größere Kolonie von Nacktschnecken (oder Quallen) legen würde. Natürlich kann (und sollte) man sich dann umziehen, aber schon der Weg zur Umkleide ist absolut zu viel des Unguten.

    Deshalb wird mein Exemplar (das ich nur trage, weil meine werte Gattin das schick findet – für Modefragen ist sie zuständig) auch nur trocken getragen, sobald der Weg ins Wasser führt, wird auf ein Modell mit vernünftigem Schnitt gewechselt.


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