Blick aus dem Küchenfenster

Freitag, 16. Oktober 2009 um 9:27

Foodbloggerin Barbara wollte wissen, wie der Blick aus den Küchenfenstern von Foodbloggern aussieht – eine charmante Aufforderung, die auf viel Beteiligung stieß (ich verlinkte ein altes Blogposting, das meinen Küchenfensterblick zeigt).

Ein für mich überraschendes Ergebnis dieses Überblicks: Die deutschsprachige Foodbloggerin wohnt mehrheitlich in Einfamilienhäusern!

Wodurch mir auffiel, dass ich über die sehr aktive Foodbloggerszene bislang noch keine Erhebung gelesen habe. Zumindest in meiner Mailbox sind die Anfragen von Studenten und Instituten zur Bloggerei ohnehin weniger geworden, doch auch in den umtriebigsten Zeiten zielten diese eh fast ausschließlich auf den journalistischen oder kommunikativen Aspekt ab. Mag da draußen nicht mal jemand herausfinden, welche Leute hinter all den schönen Foodblogs stehen? Alter, Geschlecht, Bildungsgrad, Einkommen, Familienstand? Fände ich interessant.

die Kaltmamsell

11 Kommentare zu „Blick aus dem Küchenfenster“

  1. Nathalie meint:

    Ja, ich war auch überrascht über die Fülle der Einfamilienhäuser, vorallem weil auch ich nicht dieser Kategorie angehöre.
    Eine „statistische Erhebung“ wäre toll, denn so als Foodblogger ist man ja schon ein bißchen vojeuristisch – um nicht zu sagen, neugierig – veranlagt.

  2. Mareike meint:

    … ich wollte in meiner Diplomarbeit eigentlich was mit Wissenschaftsblogs machen, kann aber dem Betreuer mal die Foodblog-Idee unterbreiten.
    ;-)

  3. Marqueee meint:

    Komisch, ich könnte es nicht wirklich begründen, aber mich hat die Fülle der Einfamilienhäuser nicht überrascht. Sie hat eher eine vorher nur diffus vorhandene Erwartung bestätigt. Ohne, dass ich konkret benennen könnte, worauf diese Erwartung beruht hat.

    Was den Wunsch nach einer näheren Untersuchung der Foodblogger-Szene betrifft, so teile ich ihn voll und ganz. Und ich denke, jeder, der sich daran macht, könnte mit relativ breiter Unterstützung aus eben jener „Szene“ rechnen. Meine jedenfalls wäre ihm gewiß.

  4. croco meint:

    Überrascht hat mich das nicht.
    Zum Kochen muss man Zeit haben, und Muße.
    Ich lese Foodblogs und mag sie sehr, doch die meisten Rezepte erfüllen meine Kriterien des ratz-fatz-Kochens nicht.
    Ausführlich kochen kann ich nur am Wochenende, und dann muss ich Zeit haben einzukaufen. Die Wege sind weit hier zu den Geschäften mit den besonderen Sachen.
    Und so würde es mich interessieren, wie viele der Foodblogger berufstätig sind und wann sie einkaufen und vorbereiten.
    Von Ihnen, Frau Kaltmamsell, weiß ich, dass Sie berufstätig sind.
    Essen Sie in der Kantine unter der Woche? Oder eher am Abend?

  5. Buchfink meint:

    Das wäre doch ein ergiebiges Thema für allerlei Bachelor- oder Diplomarbeiten.

  6. Ulrike meint:

    Auch ich bin berufstätig, wenn auch nur in Teilzeit. Meinen „freien“ Tag benutze zum käuflichen Erwerben der Zutaten, die ich die Woche über benötige. Ich bin da sehr organisiert. Und ich wohnte schon seit Studentenzeiten in diesem Einfamilienhaus, falls das von Relevanz ist und für die Provinz nicht ungewöhnlich.

  7. die Kaltmamsell meint:

    Unter der Woche, croco, esse ich mittags tatsächlich in unserer Kantine, die ich vor allem wegen ihres Salat- und Antipastibuffets sehr schätze.

    Wenn ich nicht die meisten Abende Sport triebe, hätte ich sogar Zeit, auch dafür etwas einzukaufen und vorzubereiten; so ist es aber meist der Mitbewohner, der abends für Essbares sorgt – immer frisch, denn ohne Auto fallen Vorratseinkäufe weg.

    Ausführliches Einkaufen, Kochen und Backen gibt es auch bei mir nur am Wochenende.

  8. Heike meint:

    Hallo, ich koche wann immer mir danach ist und lebe mit meinem Männe in einer 3 Zi Whg. in einem 3 Parteienhaus :-) Kantine find ich scheußlich..ich koche mir oft für die ganze Woche und mach es wieder warm…guten Appetit wünscht Heike

  9. Kaffeebohne meint:

    Ich arbeite zur Zeit nur ehrenamtlich und erziehe zwei Kinder. Ich mache am Wochenende einen Speiseplan für die nächste Woche, gehe montags in den Supermarkt und montags und donnerstags zum Bauern. Mit ein bißchen Planung und den richtigen Rezepten kann man trotzdem täglich schnell gesunde Gerichte auf den Tisch bringen, ohne das es in Arbeit ausartet.

  10. Bolliskitchen meint:

    und doch eher ländlich, oder?

  11. Barbara meint:

    Ländlich oder in höheren Etagen in Mehrfamilienhäusern verschiedener Großstädte – das ist mein subjektiver Eindruck nach der Menge an Küchenausblicken.

    @ croco: Ich bin berufstätig – und zwar richtig, viel und tagelang unterwegs, oft im Ausland, gerne 70-Stunden-Wochen u.ä. Kochen und backen ist da Ausgleich. Oft gibt’s allerdings nur schnelle Küche…

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