Zwei Lichtlein brennt

Montag, 7. Dezember 2009 um 9:00

Der Chronik halber: Ausschnitte der Adventsdeko, mit der meine persönliche Inneneinrichterin zum ersten Lichtlein unsere Wohnung geschmückt hat.

Advent_2009_1

Advent_2009_2

Sonstiges Adventliches am vergangenen Wochenende: Eine große Ladung Lebkuchen gebacken (nach diesem Rezept von Andrea: Empfehlung, die Lebkuchen schmecken ausgezeichnet), von Schwiegermutter eine Kiste ihrer Plätzchenausbeute bekommen, Sonntagabend einen Teil der unzähligen Münchner Christkindlmärkte besucht. Wie schon während des samstäglichen Einkaufs in der Innenstadt war ich überrascht, wie viele Italiener dieses Jahr zum Advent in der Stadt sind, eingehüllt in zu Mänteln umgearbeiteten Steppdecken. Zwischen allen Buden und Ständen tönt es: „Guarda que che bello!“ (Nachdem wir ja alle wissen, dass Italiener einen entsetzlichen Geschmack haben und das berühmte italienische Design ausschließlich für den Export bestimmt ist, bezieht sich dieser Ausruf meist auf kitschige Monstrositäten.) Ein paar Spanier sind auch unterwegs.

die Kaltmamsell

12 Kommentare zu „Zwei Lichtlein brennt“

  1. Buchfink meint:

    Die Spanier sind mir gestern in München auch aufgefallen! Ich hab mich sogar umgedreht, aber Frau Kaltmamsell war nicht unter ihnen. Ihre Adventszimmer sind wieder sehr hübsch, eine Empfehlung an Ihre persönliche Inneneinrichterin.

  2. Indica meint:

    Ihre persönliche Inneneinrichterin hat das wieder sehr schön gestaltet. Gab es nicht im letzten Jahr auch schon die streng lineare Ausrichtung der Adventskerzen (aber ohne Sterne an den Fenstern)?

  3. Nathalie meint:

    Die Italiener haben mich gar nicht so überrascht, die Steppdecken hatte ich noch im Hinterkopf – aber die Franzosen … unglaublich viele Franzosen.

  4. Helga meint:

    wie jedes Jahr sehr geschmackvoll…

  5. Ms K meint:

    „Nachdem wir ja alle wissen, dass Italiener einen entsetzlichen Geschmack haben und das berühmte italienische Design ausschließlich für den Export bestimmt ist“

    Lol. So true.
    Ich denk mir das immer wieder, wenn ich irgendwo so grauenhafte Einrichtungen in Italien sehe… :)

    PS: „Guarda che bello“ heisst’s richtig :)
    PPS: In Wien spielen sich aehnliche Szenen ab. Besonders faszinierend finde ich, mit welcher Selstverstaendlichkeit Italiener Dinge auf Italienisch fragen und erwarten, jeder wuerde sie verstehen.

  6. die Kaltmamsell meint:

    Danke für den Hinweis, Ms K – wann werde ich endlich aufhören in Sprachen zu schreiben, die ich nicht kann?

  7. Bolliskitchen meint:

    und was soll ich sagen…So viele Deutsche in Paris……….

  8. walküre meint:

    Die Italiener in München sind höchstwahrscheinlich jene, welche in Wien kein Quartier mehr gefunden haben …

    :-)

  9. croco meint:

    Ich bin der Meinung, dass die Italiener sich nur rächen wollen für die vielen teutonischen Überfälle, die sie so ertragen müssen. Deshalb reden sie auch italienisch statt deutsch. Endlich geht es mal umgekehrt.
    München ist sozusagen das Florenz des Winters.

  10. die Kaltmamsell meint:

    Es soll auf keinen Fall der Eindruck entstehen, meine Herrschaften, dass ich die italienischen Besucher nicht willkommen heiße: Benvenuti alle mitanand! (Da, ich tue es schon wieder.) Ich genieße es ohnehin, in einer Umgebung zu leben, die für so bereisenswert gehalten wird. Wenn überhaupt Besuchergruppen im Alltag stören, dann sind es am ehesten Katholischen Frauenbünde oder Kegelvereine auf Ausflug. Ich sehe schon, das wird ein eigenes Posting.

  11. Sebastian meint:

    Hatte mal einen sehr lustigen Morgen mit einem rheinischen Frauenkegelverein im Wiener Hawelka. Das Personal war auch fröhlich bzw. wohl froh, nicht schon wieder einen John-Irving-Fanclub da zu haben.

  12. kochend-heiss meint:

    Schöne Deko, vorallem die Weihachtssterne gefallen mir gut. Leider halten die nie lange bei mir.

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