Design ist Schauspiel

Donnerstag, 25. November 2010 um 13:22

Es ist sehr einfach, sich über das Darstellungsbedürfnis seiner Mitmenschen lustig zu machen – das weiß ich, weil ich es selbst ständig tue.

Der Tagesspiegel stilkritisiert den „unheimlichen Trend zu Outdoorkleidung“, also die Heerscharen von Deutschen, die ihren Weg zum Nanga Parbat anscheinend gleich auf dem Münchner Marienplatz antreten.

Sie wissen: diese sündhaft teuren Spezialklamotten, gemacht für hochalpine Witterungsbedingungen oder Arktisexpeditionen von Herstellern wie North Face, Vaude, Jack Wolfskin, Patagonia oder Wellensteyn. Wasserabweisende, atmungsaktive Anoraks mit abnehmbaren Pelzkrägen, UV-Strahlenschutz, hunderttausend versteckten Taschen und Reißverschlüssen, mit Unterarmventilation und strahlenabweisender Handytasche.

Kaum liegt der Spekulatius in den Supermarktregalen sind sie überall: in der
U-Bahn, der Imbissbude, der Fußgängerzone, im Kino, im Park, sogar im Kindergarten und auf dem Spielplatz. Im Wendland lief jüngst die halbe Führungsriege der Grünen in den Jacken mit dem Tatzen-Logo auf. Eine Kollegin, die kürzlich über den Berliner Alexanderplatz lief, zählte bei einer einzelnen Überquerung 47 Jack-Wolfskin- und 14 North-Face-Jacken. Wahnsinn!

Ich musste umgehend an SUV-Automodelle denken, bei deren Anblick ich unschlüssig bin, ob sie als Panzer für den nächsten Russlandfeldzug fungieren sollen oder die Fahrerin vielleicht ja direkt von ihrer Alm auf dem Reisberg bei Lippertshofen angefahren kommt. Denn, so denke ich mir, niemand wird doch wohl diese spritsaufenden Scheußlichkeiten ohne schmerzliche äußere Zwänge kaufen. Auch dieses Jahr allerdings sprechen die Geschäftszahlen von Porsche eine andere Sprache: Am besten verkauft sich der SUV des Herstellers. So viele Almbewohner, Försterinnen und Privatarmeen gibt es in der deutschen Bevölkerung ganz sicher nicht.

Die einfachste Erklärung: Die Leute wollen doch bloß spielen. Sie verkleiden sich als Darsteller in einer imaginären Szenerie, mit der sie positive Gefühle verbinden. Letzte Woche begegnete ich einem Grüppchen junger Punk-Darsteller im Untergeschoß des Marienplatzes: So perfekt bis ins letzte Detail durchgestylt hätte sich das vor gut 30 Jahren Vivienne Westwood nie ausdenken können.

Oder all die Menschen, die sich ausstaffieren, als wären sie gerade auf dem Weg zu ausgiebiger sportlicher Betätigung: Glänzender Trainigsanzug, blitzblanke Joggingschuhe, gerne kombiniert mit einer Pilotenarmbanduhr. (In München treffe ich sie vor allem in der Umgebung des Hauptbahnhofs an.)

Die Großstadtmenschen wiederum, die sich draußen in den Spitzenentwicklungen von Textilingenieuren für Outdoorkleidung mögen, fühlen sich wahrscheinlich von Werten wie praktisch, nützlich, sinnvoll angezogen und wollen sich von einer eigens dafür definierten Oberflächlichkeit abgrenzen.

Ich bin doch auch nicht besser. Werfe mir im Frühwinter Umhänge über, die man eigentlich aussschließlich in – äh – Mantel- und Degenfilmen erwartet, und bevorzuge auch sonst Kleidungsstücke, die mich an Filme erinnern.

Was uns alle, alle verbindet: Freiheit und Wohlstand. Wir leben in einer Gesellschaft, die uns den Raum für diese Schauspiele lässt. Keine Sittenpolizei nimmt uns fest, keine Standesordnung begrenzt Farben oder Stoffvarianten unserer Kleidung. Und wir müssen uns schon lange keine Sorgen mehr darum machen, ob wir uns überhaupt witterungsadäquat bedecken können – auch dann nicht, wenn ein Outfit gerade in der Wäsche ist.

Ist doch eigentlich schön, nicht? (Und jetzt von Herzen weiterlästern.)

die Kaltmamsell

29 Kommentare zu „Design ist Schauspiel“

  1. mek meint:

    Ich glaube weniger, dass diese Wintermode mit Darstellungsbedürfnis zu tun hat, als viel eher mit DarstellungsUNbedürfnis: Hauptsache praktisch, alles andere könnte eitel sein.

    Eine verwerfliche Einstellung natürlich :)

  2. die Kaltmamsell meint:

    Eben, mek, wir als Katholikenopfer wissen doch um die sträfliche Eitelkeit der demonstrativen Uneitelkeit. (aka You can’t win.)

  3. Sanníe meint:

    ******************KOMMENTAROMAT**********************

    Gerne gelesen

    *******************************************************

  4. mek meint:

    Als schlechter Kathohole ist mir die Eitelkeit natürlich eine Tugend.

  5. Gaga Nielsen meint:

    Natürlich ist das Darstellungsbedürfnis. Die Männer gucken zu viel Warsteiner-Werbung, daher kommt das. Diese Outdoor-Jacken sind ja auch meistens schön gepolstert und machen mehr her. Das Zeug hält warm, kostet viel, also prima Statussymbol und vermittelt der weiblichen Zielgruppe „ich bin (oder wäre gern) ein kerniger Typ“, so wie seinerzeit Raimund Harmstorf in seiner Rolle als Seewolf. Man muss das dann natürlich auch ausfüllen, wenn die Jacke fällt. Aber ich finde diese Art über Klamotten zu kommunizieren auch völlig o.k. Peinlich ist es nur, wenn ein Waschlappen drinsteckt, mit zwei linken Händen. Hardcore-Outdoor-Klamotten verpflichten natürlich. Und auch andere. Wenn einer im D’Artagnan-Hemd herumläuft, erwarte ich, dass er mit seinem Säbel umgehen kann.

  6. Alice meint:

    Mode-Unwillen. Das mangelnde Interesse oder Fähigkeit, sich mit den Ausdrucksmöglichkeiten durch die Wahl der Kleidung zu beschäftigen. Jeans, Shirt, Outdoor-Funktionsjacke. Da kann man nichts falsch machen.

  7. podruga meint:

    ich frage mich gerade, was ich vorziehen würde: kreischbuntes patchwork oder quadratisch, praktisch, gutes jack wolfskin. mittlerweile ziehe ich vieles der blöden tatze vor. die tragen mittlerweile schon babys, jawoll, auch die sollen einen achttausender besteigen. (der tagesspiegel hat recht – tatzen-seuche in berlin.)

  8. Ms K meint:

    Naja und dann gibt es noch die Mäntel in den oh so originellen Farben schwarz, grau, violett. Zum kotzen… vor allem, wenn einem diese Farben nicht stehen.
    Ich hab 2 Jahre lang nach einem Mantel gesucht, der schön ist und weniger grau als die ohnehin immer kürzer werdenden Tage. Kreischbuntes Patchwork ist besser als grau und schwarz und vieeeeel besser als Outdoorkleidung (für die Stadt, meine ich)
    Allerdings hab ich ein Problem damit, wenn mein Mantel laut „De…..l“ schreit (ich nehme an, die sind mit knallbuntem Patchwork gemeint).
    Es sollte eben auch mehr Mäntel wie diesen geben:
    hier
    Ist zwar genauso teuer wie die mit dem Patchwork, aber wenigstens was anderes…
    Und ja, Wintermode hat bei mir eindeutig mit Darstellungsbedürfnis zu tun, denn sonst hätte ich mir diesem Mantel nicht gekauft….

  9. croco meint:

    Es gab Zeiten , in denen trugen Männer Stumpfhosen und Frauen Reifröcke.

    Mode kann man nicht erklären.
    Interessant ist sie nur, solange sie kaum einer trägt.
    Aber was die Modeströmungen eint ist die Tatsache, dass sie selten praktisch sind.
    Ich schwitze in dem Fleecezeugs wie ein Affe.
    Und die wahren Förster sehen ganz anders aus, ihre Autos auch.
    Trösten sie sich, auch die Hippies verschwinden wieder aus der U-Bahn.

  10. Ralf meint:

    Manche fühlen sich auch einfach gerne wohl in ihrer Kleidung. Wenn eine Jacke gut warm hält, aber nicht zu warm, wenn man jederzeit an die Innentasche kommt, ohne die Kälte einzulassen, wenn die Jacke ohne Imprägnierung zuverlässig wasserdicht und dabei auch noch leicht ist, dann ist das einfach angenehm. Ich habe mir letztes Jahr endlich eine gekauft und trage sie seither, wann immer das Wetter eine Jacke verlangt. Und 200 Euro für eine Jacke, von der ich weiß, daß sie mindestens fünfzehn Jahre halten wird, sind ganz und gar nicht teuer. Und da ich schon meinem Rücken zuliebe ständig Rucksack trage, werde ich mir wohl auch nie einen Wollmantel kaufen. Das Tatzenlogo mochte ich nie (Tiere überhaupt! man sollte lieber über Leute lästern, die mit Hunden unter Menschen gehen! ), eine Verliebtheit hat mich dann irgendwie aber gerade zu dieser Marke geführt.

  11. Zeitlos meint:

    Der Mann und ich haben ein kleines Spiel zum Outdoor-Trend entwickelt. In der Innenstadt zählen wir – am liebsten jetzt wieder auf dem Weihnachtsmarkt – Menschen mit Wolfsjacken. Oder wie wir sie nennen: „Tatzen-Trottel“.

  12. Tock meint:

    Habe vorhin wieder mal gedacht, da steigt ein Blinder erstaunlich zielsicher in die U-Bahn ein. War dann aber eine ungefähr gelbschwarze Jack-Wolfskin-Tatze, kein Blinden-Anstecker. Passiert mir inzwischen fast jedes Mal, wenn ich zu dieser Jahreszeit aus dem Haus gehe (selten und auch als weiblich geformte Langhaarfrau in No-Name-Männerkleidung, da viel wärmer, stabiler und mit ausreichend vielen Hosen-/Jackentaschen behaftet).

  13. Sopranisse meint:

    Ich arbeitete in meiner Jugend im Outdoorladen, damals dominierte die Kombination Teal/Violett die mindere Outdoorware. Die nahmen wir nicht ernst, wir überheblichen Jung-Verkäufer, als dürften nicht auch Leute im Trocknen wandern, die nicht bereit waren, für eine Jacke 800 Mark auf den Tisch zu blättern.
    Wir genossen ja die erheblichen Mitarbeiterrabatte, und so trug mancher seinen Lohn noch vor Monatsende als Jacke oder Rucksack nach Hause. Wir schieden die Outdoor-Klamotten deutlich und durchaus mit Dünkel in Funktion und Mode, Tatze meist Mode, rümpf, North Face damals noch Funktion, aber das ist ja heute anders.

    Ich trage sehr gerne Wolle, schätze den Wintermantel (manchmal aber noch mehr die Daunenjacke), würde nie eine zipbare Hose anziehen oder ein kariertes Hemd aus Chemiefasern oder Schuhe mit Sympatex, aber für eine wirklich gut gemachte Jacke-wie-ein-Haus (nach Kathrin Passig, „Sie befinden sich hier“) lege ich alle acht bis zehn Jahre wieder völlig reuelos eine größere Summe auf die Theke. Abgedichtete Taschen, schräg versetzter, weich abgepolsterter Reißverschluss, der nicht am Kinn kratzt, eine Kapuze, mit der man sich noch rechts und links umschauen kann, Ärmel, an denen das Regenwasser nicht innen hochläuft und jede Naht und jeder Reißverschluss nur wegen seiner Funktion existiert, hach. Eine technisch-gestalterische Leistung, die ich zu schätzen weiß.

    Gebe zu, dass ich fast zwanzig Jahre später immer noch dem Tatzenkram gegenüber meinen Dünkel pflege. Aber was soll’s? Wenn jeder mein dezentes technisches Modell trüge, hätte ich viel weniger Spaß an ihm. Früher war’s der spießige Janker oder der Bundeswehrparka. Wirklich schlimm finde ich nur die Barbourjacke, des Gestanks wegen. Was macht eigentlich der gute alte Ostfriesennerz?

  14. Sopranisse meint:

    Und was die Autos angeht, wünsche ich mir regelmäßige Polizeikontrollen für Geländewagen und geländewagenähnliche Großlimousinen.
    „Guuntach allgemeine Verkehrskontrolle, bitte Ihren Geländenachweis.“

    Wer regelmäßig Tränkfässer auf die schlammige Viehweide ziehen muss, der soll ja ruhig.

  15. alicely meint:

    Randbemerkung: Diese Gelaendewagen mitten in der Innenstadt werden in England auch „Chelsea tractors“ genannt – bringt mich immer wieder zum Schmunzeln.

  16. AnkeD meint:

    Ich arbeite draussen, und da ist so eine Outdoorjacke schon ganz praktisch, wobei ich mich natürlich wie jeder normale Mensch frage, wofür man denn eine Indoorjacke bräuchte…

    Besonders schön finde ich, wenn die Tatzenträger meine schöne Jacke neidisch beäugen, bis ich sie darüber aufkläre, dass es sich tatsächlich um eine 59,95 teure Anschaffung der Marke „Rodeo“ von C&A handelt. Dann geht bei ihnen das Rümpfen los, während bei mir die Freude über die günstige Anschaffung schwer ansteigt.

    Billig – DA steh ich drauf! :)

  17. Wendelbald Klüttenrath meint:

    Nun ja, vielleicht ist ja inzwischen der Nanga Parbat dank heimlich doch noch gebauten Transrapid zum Münchener Flughafen ganz nah an den Marienplatz herangerückt, sodaß man bessser nicht ohne dicke Outdoor-Bekleidung durch München schlendert. Allein schon der Gedanke, daß man in den falschen Zug einsteigt und dann nach Sauerstoff japsend plötzlich frierend auf dem Gipfel des Nanga Parbat steht … furchtbar!

  18. maz meint:

    Da ich als Mittelmeertürke erwiesenermaßen genetisch (jetzt nicht sarrazinmäßig dumm gemeint, vielmehr ironisch bekloppt) keinerlei Resistenzen gegen Kälte gebildet habe, bereite mich jeden Winter auf arktische Kälte, die für mich beginnt, wenn die Temperatur unter 10 Grad fàllt,, vor. Deshalb.

  19. giardino meint:

    Ach, „Outdoor“ ist mir völlig schnurz. Aber das ist jetzt endlich mal eine Jacke, die auch nach Jahren nicht speckig, abgewetzt und ausgebeult aussieht, und deutlich besser als die Steppanoraks, Parkas und Barbourjacken früherer Jahre sieht sie an mir auch noch aus. (Die Tatze kommt mir aber nach dieser Abmahngeschichte neulich nicht ins Haus, die finde ich unsympathisch.)

  20. die Kaltmamsell meint:

    WENDELBALD! SIE! HIER! Es ist mir völlig egal, was Sie anhaben: Ich freue mich sehr über den Besuch.

  21. lihabiboun meint:

    Liebste Kaltmamsell, häßlich häßlich häßlich …. Sie haben noch was vergessen: Die klumpenartigen, rollenden Gummisohlen-Bequemschuhe … grau-en-voll. Würde die irgendeine europäische Frau außer den Deutschen tragen????

  22. Frau Irgendwas ist immer meint:

    Hier in Berlin ist ja modemässig alles erlaubt, aber mir scheint nicht nur an München ist der Nanga Parbat deutlich rangewachsen, auch Berlin hat wohl inzwischen direkten Zugang ….. *scheußlich*

    Wobei mir auffällt das es zwischen Outdoor-Freaks und total überzüchteter Modepuppe (gern nicht mehr taufrisch und mit russischem Akzent) überhaupt nichts mehr gibt.

    Wo sind all‘ die modisch denzent gekleideten Herrschaften so um die 70 Jahre geblieben, sind in Berlin alle Wilmersdorfer Witwen inzwischen gestorben?

  23. philine meint:

    tock: so geht es mir auch immer: neulich in der U-Bahn dacht ich, da macht ein Blindenverein einen Betriebsausflug, sassen da doch mindestens acht leute nebeneinander mit der Tatzenjacke.

    Aber so teilen sich eben die Leute: die einen kaufen Outdoor Kleidung und rufen beim Auswärtigen Amt an, wo es denn gerade am gefährlichsten wäre und fahren dort in den Urlaub und wenn sie glück haben, werden sie entführt und können die entsprechende Outdoor Kleidung in Echtzeit testen und die anderen würden gerne was erleben, trauen sich aber nicht und schlendern dann halt die achso gefährliche strecke über den Marienplatz. Wenn die dann glück haben, findet gerade mal wieder ne Demo statt. Am liebsten mit Neonazis, da passiert dann garantiert was…..

  24. Kirschenkind meint:

    Die in Aachen auftretende Übermasse an Tatzen- und Fahnenjacke hatte ich immer arglos der Dominanz der Technischen Hochschule zugeschrieben. Aber anscheinend ist das Erklärungsmuster komplexer. Verdammt.
    Wie auch immer. Weg damit!

  25. fille meint:

    Also: „funktionskleidung“, wie z.B. wirklich wasserdichte Regenmäntel sind etwas, was man wirklich braucht.

    Ich wundere mich schon lange, warum diese nicht in grossen Auflagen im Stadtlook produziert wird, warum nicht mittlerweile alle Regenmäntel wirklich wasserdicht sind.

    Das ist ein Fortschritt, den die Menschheit wirklich braucht, und für den ich bereit bin, Geld zu investieren (aber lieber ohne Jack Wolfskin Logo)

  26. Buchfink meint:

    Mein letzter Modeeinkauf waren schwarze Handschuhe mit Tatzenlogo, nun schäme ich mich ein bisschen, trage sie aber tapfer weiter, denn sie sind wunderbar warm.

  27. walküre meint:

    Mich erblickt man durchaus ebenfalls in der obligaten Wolfshaut, aber nur aus naheliegenden Gründen – nämlich dann, wenn ich mit dem Herrn Hund bei Wind und Wetter unterwegs bin. Im 1. Bezirk würde ich dieses Kleidungsstück als stillos empfinden, dafür sieht man mich dort mit meinem schönen samtgefassten schwarzen Lodencape aus dem Salzkammergut, sozusagen der österreichischen Variante der Capa.

    Ach ja, fast vergessen:
    In Wien sind die meisten SUVs in der Innenstadt zu finden und dort auch angemeldet.

  28. Sebastian Dickhaut meint:

    Also ich seh hier in der U-Bahn vor allem Leute in Schwarz und in Schwarz. Und dann noch in schwarz. Da freut man sich schon mal über ein rotes Mammut. Und wenn es dann noch oben bei Wind und Wetter radelt…

    Vielleicht ist es auch einfach so, dass viele dieser Leute einfach nur viel Geld für eine einzige ordentliche Winterjacke ausgeben können (und die erwähnten Marken sind alles ordentlich und teuer), und so eine für den Berg wie für die Stadt wählen. Was die Berliner Geschichte dann aber auch nicht erklärt.

  29. Musiker meint:

    Die Sachen kosten das doppelte, halten fuenfmal so lange und geraten nicht aus der „Mode“.

    Dass sich irgendjemand — Blogger (m/w) oder Journalisten (m/w) oder sonstwer bemuessigt fuehlt, von anderen Menschen eine bestimmte (Ver)Kleidung zu erwarten und eine andere zu verhoehnen ist ja nun eigentlich genau nur deren Problem.

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