Ein Wochenende in Speisen

Montag, 23. Mai 2011 um 6:19

Freitagabend:

Dazu mein erster Merlot blanc.

Samstagabend in der Terrine:

Sagen Sie: Was soll ich von einem Sommelier halten, der, nachdem ich mit Vergnügen die im Menü angebotene Weinbegleitung erbeten habe, zu einer Flasche Wein rät, weil es doch recht anstrengend sei, ständig einen anderen Wein im Glas zu haben?

Sonntags Roggenbrot mit Schrotanteil nach dem Rezept von Chili und Ciabatta – ging bei mir deutlich mehr und schneller auf, schmeckte großartig.

die Kaltmamsell

11 Kommentare zu „Ein Wochenende in Speisen“

  1. Chris Kurbjuhn meint:

    Der Schluffe von Sommelier hätte ich ein: „Ich bin ernsthafter Trinker, ich bin nicht zum Vergnügen hier!“ entgegengedonnert. Kann ja wohl nicht wahr sein!

  2. Frau Klugscheisser meint:

    Das Menü auf Bild eins tät mir auch zusagen.

  3. Hande meint:

    sieht alles lecker aus. zum Sommelier: !!!!!! Herr Götz scheint Frauen nicht ernst zunehmen(?). PS: war es der espana especial?

  4. die Kaltmamsell meint:

    Nein, Hande, spanische Küche interessiert mich ja eh nicht besonders, ich hatte auch keine Lust auf nur spanische Weine.
    Wir hatten:
    – Weißer Gazpacho als Gelee mit Soft-Shell-Crab
    – Reh & Aal in Cassis Sellerie Wacholder, Basilikum
    – Weiße Bohnensuppe, KaninchenTortelloni, Sobrassada, pochiertes Ei
    – Seeteufel mit Tomatenkruste, Pörnbacher Spargel, Sauce Rouille
    – US-Beef „Bürgermeisterstück“ und Ochsenschwanzragout, CurryKartoffelstampf, Karottenkraut, Koriandermayonnaise
    – Erdbeere, Pistazie, dunkle Schokolade, Safrangranite

  5. Sebastian meint:

    Klingt nach einem interessanten Experiment des Sommeliers. Hast Du es ausprobiert?

  6. die Kaltmamsell meint:

    Ich habe widerstanden, Sebastian, und kam dadurch unter anderem zu meinem ersten Amphorenwein – allerdings mit so gehetzter Vorstellung, dass ich keine Zeit zum Nachfragen hatte.

  7. Sebastian meint:

    Hm, das klingt dann doch eher nach einem schlechten Versuch. Reizvoll finde ich die Idee aber, da mehr als zwei Weine (gerne einer davon gleich auch als Aperitif) am Tisch meine kulinarische Festplatte überfordern, die vor allem voll mit Essen ist. Aber ein Wein zu Weißer Gazpacho als Gelee mit Soft-Shell-Crab und US-Beef „Bürgermeisterstück“ und Ochsenschwanzragout? Wo wir grad beim Essen sind: Wie war das? Speziell Reh und Aal?

  8. die Kaltmamsell meint:

    Ich habe gemerkt, dass ich inzwischen stutze, wenn mir in einem Lokal mit ambitionierter Küche im Mai Wild und Cassis vorgesetzt werden – dabei ist saisonaler Bezug ja lediglich eine Geschmackssache von vielen.
    Richtig gut waren die weiße Bohnensuppe (rundum) und der Nachtisch, sonst hauten mich nur die Crab und der leicht karamelisierte Spargel um. Die anderen Gänge waren in Ordnung (na ja, der Gazpacho eigentlich versalzen).
    Mir bereitet eine gute Weinbegleitung allein deshalb schon Freude, weil ich dadurch interessante Weine kennenlerne – oft aus einer Preisklasse, an die ich mich in einem Restaurant nicht flaschenweise wagen würde (was, wenn ich den dann nicht besonders mag?).

  9. walküre meint:

    Anstrengend für wen ?
    (Darum wohl auch die gehetzte Vorstellung.)

  10. Sebastian meint:

    Freitagabend: Kalbskotelett? Aus dem Nächsten Osten?

  11. AnkeD meint:

    Da schäumt es aber sehr durchgängig in den Gängen, macht man das heutzutage so? Ich geh‘ ja nie essen, aber die Aussage des Sommeliers hätte ich alte Kulturbanause ganz platt mit „das Hin- und Hergerenne mit dem Wein ist mir zu anstrengend“ übersetzt und mich mächtig geärgert, dass er glaubt, so mit mir umspringen zu können.


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