Journal Dienstag, 29. November 2016 – Bremen weiter kalt

Mittwoch, 30. November 2016 um 7:39

Nochmal eine Runde arbeiten in Bremen.

Diesmal schaute ich mir den Wall von der anderen Seite an.

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Ruhiger Tag.

Granta ausgelesen, die Ausgabe 137 ist eine der besseren. Besonders mochte ich die Geschichte von Adam Thorpe über einen spätberufenen Schweigemönch aus dem Baugewerbe („My Angel“) und das Porträt der Fotografin Darcy Padilla, die die Obdachlose Julie 18 Jahre lang bis zu ihrem Tod mit 36 begleitet hat: „Julie’s Life“ – weil hier die Fotografin und die Fotografierte auf derselben Ebene erzählt werden, auf Augenhöhe.

§

Schön, hin und wieder etwas von Harald Schmidt zu lesen.
„‚Ich schätze den kurzen Tagesschlaf‘.“

Herr Schmidt, letzte Frage: Wohin sollen wir das Interview zur Autorisierung schicken, Halifax, New York, Azoren?
Nirgendwohin.
Wie?
In meiner Liga ist Gegenlesen vulgär.

§

Und weil es meinen gestrigen Morgen so deutlich verschönt hat, auch für Sie (via Buddenbohm):

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https://youtu.be/VHJ3iZpfBRI

(Meine Interpretation: Bittersüße Erinnerung an die Abschnitte des Lebens, die wirklich gut waren – damit der Schmerz über die schlimmen nicht siegt.)

Vorsatz fürs Heimkommen: Alles zusammentragen, was der Haushalt von Sinatra hergibt, die Welt braucht mehr crooning.

die Kaltmamsell

5 Kommentare zu „Journal Dienstag, 29. November 2016 – Bremen weiter kalt“

  1. rum meint:

    ******************KOMMENTAROMAT**********************

    Gerne gelesen

    *******************************************************

  2. vered meint:

    Die Bilder: Schönheit des Nordens, wunderbar festgehalten.

  3. Croco meint:

    Bremen im Herbst, das war vor vielen Jahren mein Entkommen aus erdrückenden Umständen. So roch die Stadt für mich nach Freiheit damals.
    Eine schöne Aufnahme von Frank Sinatra ist das. Er ist irgendwie Weihnaachten, ohne dass ich es erklären kann.

  4. Julia meint:

    Hach, Sinatra. Immer mitten in’s Herz. Bei frühen Geschäftsterminen gerne „In the wee small hours of the morning“ im Ohr. Aus seinem Herzschmerz-Album nach der Trennung von Ava Gardener. Und eben musste ich gerade heftig blinzeln, als im Deko-Geschäft „I’ll be home for Christmas“ lief. Die Zeile „…if only in my dreams“ zum Schluss packt mich immer. Und: Erfreut der Spruch von Harald Schmid nicht jedes PRler-Herz? Ich hab ihn dafür sehr gefeiert!

  5. eva meint:

    Sinatra. Mein 17 (!!) jähriger Sohn als totaler Sinatrafan versorgt mich mit wunderbarer Mucke den Küchennachmittag runter und rauf. Er darf es nur nicht seinen Kumpels sagen, sagt er…. Deine tweetssammlung zum Kugeln. Wo kriege ich Granta – gutsortierte Bahnhofsbuchhandlung? Fröhlichen Abendgruß, Eva

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