Journal Freitag, 14. September 2018 – Abendgast

Samstag, 15. September 2018 um 9:25

Es regnete heftig auf meinem Weg in die Arbeit (Schirm diesmal dabei), wurde aber schon am Vormittag wieder trocken.

Auf dem Heimweg holte ich noch Fladenbrot bei uns im Viertel, alles andere hatte ich daheim: Abends bekam ich Besuch zum Essen von einer ehemaligen Kollegin, der Termin war viele Monate hin- und hergeschoben. Ich bereitete erst mal den Nachtisch vor: Apple Damson Crumble, in den Streuseln verarbeitete ich gemahlene Manden, die weg mussten. Dann machte ich mich ans eigentliche Essen: Shakshuka. Damit beim Eintreffen des Gastes schon etwas bereit stand, stellte ich Oliven und ein wenig südtiroler Schinken auf den Tisch.

Es wurde ein sehr schöner Abend – Herrn Kaltmamsell hatte ich in sein Zimmer verbannt, er bekam aber vom Abendessen ab.

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Falls Sie bereits vergessen haben sollten, dass es Celeste Barber gibt: Dieses Filmchen hat mich fast dazu gebracht, Miederhöschen zu ordern. Um darin endlich mal vor dem Spiegel zu tanzen.

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Schöne lange Lektüre für den Samstagmorgen aus GQ:
„The Untold Stories of Paul McCartney“.

Inklusive einem halbstündigen Interview-Film, in dem MacCartney die Entstehung einiger seiner berühmtesten Songs erzählt.

(Ich mag die Absurdität der Bildtexte zu den begleitenden Fotos vom Mann, der möglicherweise den größten Einfluss auf westliche Musik seit 1960 hatte: „Coat, $2,675, by Givenchy. Sweater, $1,175, by Brunello Cucinelli. T-shirt, $350, by The Row.“ Weitere Ebene: Das Foto so aufgenommen und beschnitten, dass man nichts davon erkennen kann. Ein größerer Geist als meiner könnte den gesamten Status unserer Gesellschaft daraus ableiten.)

die Kaltmamsell

7 Kommentare zu “Journal Freitag, 14. September 2018 – Abendgast”

  1. Sebastian meint:

    Und wer oder welche warens bis 1960? #größterEinfluss

  2. die Kaltmamsell meint:

    Davor, Sebastian, fällt mir keine einzelne Komponistenperson mit so weitreichendem Einfluss ein – dir?

  3. Hauptschulblues meint:

    Man sollte die Beatles schon beieinander lassen. Gut, Lennon/McCartney waren die Hauptkomponisten, aber der Einfluss von George Harrison war enorm und das Schlagzeugspiel von Ringo Starr wird immer noch unterschätzt. Die musikalische Leistung war die eines Kollektivs, was Themen, Instrumentierung, Aufnahmetechnik, Gesangsstil angeht. Leider sind halt nur noch zwei der vier übrig.
    Vor 1960, wenn man die Popmusik-Stile auseinander nimmt, gibt es natürlich Liederschreiber mit großen Einfluss, im Blues, im Folk, in C&W und im R&R. Ab den 60ern überschnitten sich dann die Richtungen, es fand in der Musik eine kleine Globalisierung statt.
    Und von 1967 an trennten sich die Richtungen wieder ein wenig und brachten große, stilbildende SängerInnen, Bands, KomponistInnen hervor.

  4. Twitter meint:

    Muddy Waters und Chuck Berry, die die frühen Rolling Stones prägten

  5. Hauptschulblues meint:

    @Twitter: Die beiden waren bei Blues und R&R gemeint!

  6. Chris Kurbjuhn meint:

    Neben Chuck Berry sind meiner Meinung nach Jerry Leiber und Mike Stoller die einflussreichsten Songwriter der 50er. Die haben eine unfassbare Menge von ikonischen Sogs rausgehauen: http://paulmerryblues.com/2014/09/perhaps-greatest-rock-roll-song-writers_5.html

  7. Joe meint:

    Ich weiss nicht, ob man McCartney herausgehoben aus der Gruppe als Einzelperson sehen kann. Der Komponist, der die Pop-Musik am meisten in den 60er Jahren gepägt hat ist wohl Burt Bacharach. Einer seiner Songs ist auch auf dem Debut-Album der Beatles: Baby It’s You.

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