Journal Samstag, 2. März 2019 – Brighton 1, die Anreise

Sonntag, 3. März 2019 um 10:51

Eine sehr schlechte Nacht, ich war froh, als der Wecker zum frühen Aufstehen klingelte.

Wir fuhren ohne Morgenkaffee mit der S-Bahn die Stunde zum Erdinger Flughafen (es wird wirklich Zeit, dass auch München einen bekommt). Zum Glück gibt es endlich wieder eine direkte Verbindung nach London Gatwick (im Süden Londons und mit Bahnanschluss, der einen in 45 Minuten nach Brighton bringt), allerdings nur mit EasyJet. Es ist Ferienzeit, an Passkontrolle und Sicherheitscheck brachten Menschen die Abläufe durcheinander, die offensichtlich sehr wenig Routine damit haben. Erst machte mich das gereizt – bis mir klar wurde, dass diese Leute ja die Guten sind, nicht wir Oft-Flieger mit Routine.

München verabschiedete uns mit Regen.

Morgenkaffee nach dem Sicherheitscheck, ereignisloser Flug auf unbequemen, engen Sitzen – aber diese anderthalb Stunden ist das auszuhalten.

Es fand sich auch ein passender Zug nach Brighton. Dass die Fahrt diesmal wegen der Umfahrung von Bauarbeiten anderthalb Stunden und damit doppelt so lange dauerte wie sonst, machte gar nichts: Es schien immer wieder die Sonne, die Landschaft vor den Zugfenstern war wundervoll englisch, wir sahen Narzissen, Fasane, Alpakas, vieleicht den einen oder anderen Bussard. Außerdem sahen wir eine beeindruckende Burganlage und entdeckten damit, dass nur 20 Kilometer von Brighton entfernt das legendäre Arundel Castle liegt. Es wurde umgehend ein Ausflugsbeschluss gefasst.

In Brighton schien die Sonne.

Ich holte den Schlüssel zu unserer Ferienwohnung aus einem Safe vor der Agentur. Die Aussicht des Balkons unserer Wohnung war schon mal der Hammer.

Wir stellten nur kurz unsere Koffer ab und gingen wieder los: Hunger. Um ihn zu stillen, aßen wir im vertrauten China Garden vertraute Dim Sum (hier die aktuelle Karte).

Das links oben ist mein Liebling: In Lotusblatt gedämpfter Reis – er schmeckte wieder wundervoll. Neu probierten wir rechts unten gebratene „Turnip Paste“: Scheint ein Klassiker zu sein, schmeckte gut, aber gar nicht Rettich.

Spaziergang und erste Einkäufe. Es zog zu und wurde windig.

Das i360 fahren wir in dieser Woche schon auch noch. Auf der Strandpormenade roch es kein bisschen nach Seeluft, sondern nur nach Fritten – ein menschenreicher Samstag halt.

Vor Supermarkteinkäufen ein Pint im Quadrant.

Da es in der Küche der Ferienwohnung absolut nichts gab außer Tee und einem Restchen Zucker, planten wir kein großes Kochen: Wir hätten alles, alles dafür einkaufen müssen.

Zum Abendbrot gab es Käse und Brot, gegen meinen Gemüsegieper eine rote Paprika.
Wir versuchten noch ein wenig fernzusehen und zu lesen, doch große Müdigkeit trieb uns früh ins Bett.

die Kaltmamsell

5 Kommentare zu “Journal Samstag, 2. März 2019 – Brighton 1, die Anreise”

  1. Nina meint:

    Ist Turnip nicht eine Rübe? daher vielleicht der fehlende Rettichgeschmack. Einen schönen Urlaub wünsche ich.

  2. die Kaltmamsell meint:

    Ja, ist sie, Nina, ich fand sie bei der Verarbeitung aber immer sehr viel näher an Rettich als an Karotten, Sellerie, Pastinake, Steckrübe.

  3. Sjule meint:

    ******************KOMMENTAROMAT**********************

    Gerne gelesen

    *******************************************************

  4. öko meint:

    was für ein ökologische irrsinn. flüge! dafür werden sie in der klimahölle zusammen mit greta et al. schmorren!

  5. Hauptschulblues meint:

    Kaltmamsells haben kein Auto, fahren Rad oder öffentlich, wandern. Vermeiden Plastik und unterstützen ökologischen Landbau. Und überhaupt!
    Also was solls, Herr/Frau Öko?

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