Journal Montag, 1. April 2019 – Schlüsselblumen und Schminkverschmierung

Dienstag, 2. April 2019 um 5:44

Nachtrag zum Sonntagabend: In der Abenddämmerung die erste Fledermaus der Saison hinterm Haus gesichtet.

Montagmorgen erschlagen aufgewacht: Diesmal zu wenig Schlaf wegen Einschlafproblemen.

Sonniger aber sehr morgenfrischer Weg in die Arbeit.

Nächste Eskalationsstufe vor dem Theresienwiesenflohmarkt, das scheint ein Ritual zu werden.

Schlüsselblumen im Bavariapark, seit der Wanderung in den Cotswolds denke ich immer das englische cowslip mit.

Im Lauf des Vormittags stellte ich fest, dass ich dann doch ein kleines (wirklich kleines) Schminkproblem habe: Nach der vierten Anwendung erkenne ich einen typischen Verlauf (hihi: Verlauf). Zu dem wenigen, womit ich mich schminke, gehört flüssiger Lidstrich. Ich bin leider zu blöd für alle Werkzeuge zum Auftragen außer einem richtigen Pinsel; macht nichts, seit Jahren setze ich den Pinselstrich des Karlsfelder Herstellers Artdeco ein (buy local!). Als ich diesen letzte Woche nachkaufte, entdeckte ich, dass es ihn jetzt auch in der Geschmacksrichtung „waterproof“ gibt. Klang nach Fahrradtränen-Absicherung, kaufte ich. Doch leider, leider ist das Ergebnis auch beim vierten Einsatz nach nur wenigen Stunden eine Sauerei (Fachbegriff): Vielleicht ist er wasserfest, dieser Lidstrich, dann ist er halt nicht fettfest – er drückt sich großzügig auf dem Lid darüber ab, verteilt sich in den Augenwinkeln innen und außen, benötigt zur Entfernung beim Abschminken viele Tücher und grammweise Creme. Das war nix.

Müde benommener Arbeitstag. Mittagessen: Banane mit Joghurt, Marmorkuchen.

Auf dem Heimweg (kurzer Abstecher zum Vollcorner für Brotzeiteinkauf) Besuch bei meinen Referenzmagnolien.

Die Gästeliste für das große Fest füllt sich. Meine Haupangst „Oh mein Gott, es wird niemand kommen!“ legt sich.

Ernteanteil war weggegessen: Nachtmahl aushäusig. Ich hatte Lust auf TexMex, wir gingen in einen Laden an der Sonnenstraße – warum die Touristenfallen nur den Touristen überlassen.

Die Quesadilla war in Ordnung, der Cocktail stark.

§

Auch Hatice Akyün hat’s satt:
„Die Zukunft der Stadt muss autofrei sein“.

Unsere Kolumnistin ist in einem Mercedes groß geworden. Heute ist sie wütend über die vielen Autos in der Stadt.

Ja. Auch die Idee, das Autoabschaffen gezielt finanziell zu fördern – erst mal durch Streichung der finanziellen Förderung von Autoerwerb (welchen auch immer). („Aber die Arbeitsplätze!“ in drei – zwei – eins…)
Wieder der Hinweis von mir, wie Kopenhagen die Autos rausgekriegt hat: Indem der Autoerwerb mit bis zu 140 Prozent des Kaufpreises besteuert wird und eine exzellent Infrastruktur für urbane Mobilität ohne Autos geschaffen.

Letzthin wies Anne Schüßler darauf hin, dass für sie auch in einer Großstadt privater Autobesitz Komfort bedeutet:

Klar: Wie so vieles hängt das von persönlichen Prämissen und Prioritäten ab. Wenn die Priorität ist: Möglichst wenige Privatautos in der Stadt, weil das mehr Lebensqualität für die Mehrheit bedeutet – dann empfindet man möglicherweise eine längere Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad nicht als Belastung. Selbst beschwert mich ja allein schon die Erinnerung an die tägliche Belastung des schieren Autobesitzes. Dieses riesige Ding unterbringen zu müssen, zu warten, zu füttern, zu versichern, zu behausen, schränkte mich so ein, dass ich Autolosigkeit als den Komfort empfinde, den für Anne Autobesitz darstellt.

Ja, mir werden Landgasthöfe und Wanderungen empfohlen, die nur mit Auto ohne großen Aufwand zu erreichen sind; die fallen halt einfach weg. Schmerzt mich nur sehr wenig, weil: Die Steigerung meiner Lebensqualität durch Autolosigkeit überwiegt.

Nur ist Aufgabe der Politik, in größeren Zusammenhängen zu denken: Wie soll die Mobilität der Zukunft aussehen, dass möglichst viele davon profitieren? Da mag eine einzelne (nicht Anne) eine tägliche U-Bahnfahrt als so unangenehm empfinden, dass sie sich lieber in einem riesigen SUV-Auto durch den Berufsverkehr staut. Doch sie verschlechtert damit halt Dutzenden Mitbürgerinnen und Mitbürgern deren Mobilität.

Sonntag vor einer Woche stand ich gerade in der Maxvorstadt mit meinem Fahrrad auf der Straße an einer roten Ampel, als mich aus dem offenen Beifahrerfenster eines Autos ein Herr höflich ansprach: „Entschuldigung, Sie tragen keinen Helm.“ Irritiert konstatierte ich: „Ja. Sie auch nicht.“ Er: „Ich sitze ja auch im Auto.“ Ich: „Das ist aber bedauerlich, dass Sie aufs Auto angewiesen sind.“
Ich weiß bis jetzt nicht, was das gewesen sein soll, klar wurde aber: Komplett verschiedene Prioritäten.

die Kaltmamsell

30 Kommentare zu „Journal Montag, 1. April 2019 – Schlüsselblumen und Schminkverschmierung“

  1. Chris Kurbjuhn meint:

    Ich habe seit 1990 kein Auto mehr. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich in Berlin mindestens genauso schnell wie mit dem Auto (meistens schneller, weil ich keinen Parkplatz suchen muss), ich kann lesen, während ich befördert werde und kann den Ärger über andere Verkehrsteilnehmer den Fahrerinnen und Fahrern der BVG überlassen und spare richtig Geld. Ich würde mir kein Auto mehr zulegen, selbst wenn ich dafür bezahlt würde.

  2. Defne meint:

    Ich wähle Veranstaltungen gerne danach aus wie ich möglichst schnell hinkomme oder ggf. sogar zu Fuß gehen kann.
    Wenn mir etwas aber wirklich wichtig ist nehme ich es gerne in Kauf mit dem ÖPNV eine Stunde oder auch länger durch die Stadt zu fahren.

  3. Jongleurin meint:

    Hier haben wir gerade einen erhöhten Schwierigkeitslevel im autofreien Leben: Baby, acht Wochen alt. Mir macht eine Stunde öpnv eigentlich nix aus, aber mit Babygeschreigefahr… Da verzichte ich auf manche Strecke. Car*go leistet uns allerdings hervorragenden Dienst, vielleicht wäre das auch was für Frau Schüssler?

    Mein Männe hat vor der Geburt heftig mit der Autoanschaffung geliebäugelt. Man will ja mit den Kindern auch mal raus ins Grüne und so. Dann haben wir gerechnet: würden wir jedes Wochenende mit oben genannten Anbieter einen Ausflug ins Grüne machen, ist das teuer, aber immer noch günstiger als ein eigenes Auto. Ganz abgesehen von dem Stress des Unterhaltens, Werkstättentermine, Papierkram etc. , Frau Kaltmamsell faßt es oben gut zusammen. Also ich finde tatsächlich, in der Großstadt muss man ohne Auto auf gar nix verzichten, es stehen ja welche zur Verfügung!

    Zumindest für Menschen in guter Wohnlage. Wir hoffen gerade, dass unser Brennpunktstadtteil im Geschäftsgebiet der Anbieterfirma bleibt, die gerade mit einer anderen Firma fusioniert hat.

  4. Neeva meint:

    Excellente Infrastruktur für Mobilität, ja das wäre etwas Feines.
    Und wenn diese Infrastruktur dann noch auf alle Bevölkerungsteile ausgelegt ist, nicht nur auf die kräftigen (gibt es einen deutschen Begriff für able-bodied?) Erwachsenen, das wäre richtig prima.
    Meine Mischpoke ist vielleicht eine verfälschte Stichprobe, aber den Anteil an Menschen, die sich kilometerweit über Pflaster zu Fuß oder Fahrrad bewegen oder quer über den Bahnhof zum Zug rennen können, würde ich ab 40, 50 auf 50% und sinkend schätzen.
    Momentan braucht man schon ein nicht zu unterschätzendes Maß an körperlicher Fitness um den ÖPNV in einer Großstadt bequem nutzen zu können.

  5. Vinni meint:

    Ich bin abends in der Stadt auch manchmal deshalb mit Auto statt ÖPNV unterwegs, weil mir manche Haltestellen/Wartepunkte allein zu gruselig sind *irx*

    Ansonsten: ja, natürlich geht es in einer Großstadt auch ohne Auto und vieles ist Gewohnheit und Bequemlichkeit, aber wenn man aufs Dorf will, wird’s schnell schwierig…

  6. adelhaid meint:

    da weist ein autobeifahrer auf einen helm hin? geht’s noch?
    ist der fahrer selbst so schlecht, dass der beifahrer angst um die ihn umgebenden radfahrer hat, die sicherlich bald umgebügelt werden?

    ich gewöhne mir mehr und mehr die 100cm zu parkenden autos am straßenrand an, und wenn von hinten ein auto kommt, werden es auch gerne noch mal 50 mehr, damit es keinen abdrängenden überholversuch gibt.

    wenn ich dann auto fahre (ja, ich habe familie auf dem land, die an wochenende in den schulferien nicht (!!!) erreichbar wäre), dann überhole ich radfahrer nicht, wenn ich keine 150cm platz lassen kann.
    wenn man einander genug raum gibt, muss auch keiner mit plastikschutz an körperteilen durch die gegend fahren. je mehr wir radfahrenden uns offensichtlich gegen andere verkehrsteilnehmde schützen, desto weniger rücksicht nehmen alle aufeinander.

  7. U. meint:

    Ich wohne in einem Ort, in dem kein „normaler“ Mensch nicht Auto fährt – und fahre selbst nicht Auto (habe einen Führersachein, aber auch ein kleines Trauma). Ohne meinen Freund, der Auto fährt, wäre es hier schon extrem schwierig. Ich pendele täglich per Bahn nach Frankfurt und erledige die meisten Alltagsdinge dort, weil es für mich schlicht einfacher ist, dorthin zu kommen als auch nur in den Nachbarort. Manchmal wage ich das Abenteuer, mit dem Bus zu einem nahe gelegenen Thermalbad zu fahren: Mit dem Aoto braucht man ca. eine halbe Stunde, mit dem Bus eine ganze, und er fährt nur alle paar Stunden. Bei meinem ersten Ausflug dieser Art kam der Bus, der mich zurück bringe sollte, gar nicht.

    Da soll kein Argument dafür sein, dass ein Leben in ländlicheren Gegengen Deutschlands ohne Auto nicht möglich sei: Wenn mehr Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen wären (der besagte Bus ist stets extrem leer), müssten diese eben besser werden. Aber da gäbe es viel zu tun, zumal viele meiner Nachbarn sicherlich keinen Änderungsbedarf sehen.

  8. Christine meint:

    Seit Anfang November habe ich kein Auto im direkten Zugriff gehabt. Benötige ich auch nicht wirklich, aber manchmal vermisse ich es schon. Den Weg ins Büro erledige ich besser mit dem Rad als mit dem Auto. Aber mir fehlt ein Auto für schwerere Besorgungen: Getränkekisten, Blumenerde und Katzenstreu will man nicht auf dem Rad transportieren und ich hab keine Lust auf einen Lieferanten zu warten. Das Stadtgebiet habe ich dieses Jahr erst zweimal (!) verlassen.

    Aber jetzt: Ich bin gerade dabei einen GOLF von 1974 als Liebhaberfahrzeug zuzulassen. Als Hobby und Notnagel für alle Fälle. Die Alltagsfahrten werde ich weiterhin mit dem Rad erledigen. Aber ich freue mich sehr auf das alte, geerbte Schätzchen. Meine Klimabilanz: Meine letzte Flugreise ist vier Jahre her.

  9. Anne (Schüßler) meint:

    Car2Go ist für mich in fast allen Lebenslagen keine Option, da ich selten in Situationen bin, wo ich das Auto da wieder hinbringen kann bzw. möchte, wo ich es abgeholt habe und diese Anforderung erfüllt kein mir bekanntes in meiner Region ansässiges Carsharing-Unternehmen.

    Wir man an meinen Tweets ja auch sehen kann, empfinde ich meine weitgehend autolose Freizeitplanung auch gar nicht als so schwere Einschränkung, ich möchte nur ganz dringend nicht mehr von Leuten in infrastrukturell gut ausgebauten Städten hören, dass man im urbanen Raum eigentlich kein Auto mehr braucht. Ich richte mein Leben schon weitgehend danach aus, kein Auto zu brauchen, aber spätestens seit wir im Ruhrgebiet wohnen, verstehe ich Leute, die besseres mit ihrer Zeit zu tun haben als sie dem Kampf mit dem ÖPNV zu opfern. Und Fahrradfahren im Ruhrgebiet ist… nun… sagen wir… ein Abenteuer, aber leider keins, dass besonders viel Spaß macht.

  10. kecks meint:

    ich hatte 15 jahre kein auto in münchen. jetzt habe ich wieder eines, trotz anderer überzeugung. grund: arbeitsweg mit öffentlichen durch die stadt 55 minuten im besten fall. mit auto: 18 minuten. mit dem rad bei missachtung der ampeln: 40 minuten und nassgeschwitzt, mit duschen also noch länger als mit den öffentlichen. ein umzug ist angesichts der mietpreisentwicklung utopisch. ergo: wieder ein auto. selbst in münchen ist es eher ein glücklicher umstand, wenn es ohne auto gut läuft. und das ist die stadt im flächenstaat bayern. ich möchte nicht wissen, wie sehr sich das verschiebt, wenn man älter ist, kinder hat, einen gebrechlichen größeren hund, was weiß ich nicht noch alles. eigentlich ist es nur okay, solange man neben der u-bahn wohnt.

  11. Norman meint:

    Ich fahre in dieser Stadt im Ruhrgebiet seit mehreren Jahren sogar Rad statt die meist schnelleren Öffis zu benutzen, und ich muss sagen, an manchen Stellen ist es tatsächlich ätzend, aber es geht und alle Argumente fallen für mich nunmehr in die Kategorie Faulheit.

    Gerade gestern Abend hatte ich noch ein Gespräch mit jemandem, der wieder mal über die Parkplatzsituation in der Innenstadt gejammert hat, aber auf den Hinweis der Radbenutzung mit der Angst vorm Fahrraddiebstahl antwortete… Am besagten Fahradständer habe ich mein Fahrrad schon über Nacht stehen lassen.

  12. Frau Klugscheisser meint:

    Ein Lidstrich mit Pinsel! Da suche ich noch eine Lehrmeisterin. Verschmieren tut bei mir alles, auch die Artdeco wasserlösliche Variante. Inzwischen hat sich das Problem dahingehend verschoben, dass der Platz für den Strich nicht mehr existiert.

  13. Anne meint:

    Das mit der Faulheit lasse ich nicht gelten, da die Lebensumstände eben grundsätzlich anders sein können und das mit dem Fahrraddiebstahl, na ja, nach vier geklauten Fahrrädern in Bonn und Düsseldorf bin ich da auch etwas nachsichtiger, wenn andere Leute da lieber Vorsicht walten lassen. Ich bin deshalb auch großer Fan der Leihräder, denn die kann ich wirklich von A nach B nehmen und muss mir dann keine Sorgen mehr machen, wenn ich es da stehen lasse.

    Dazu kommt, dass ich – bei aller Liebe – wenn ich abends nach der Arbeit noch Termine habe, oft auch wirklich keine Lust habe, noch drei bis sechs Kilometer bergauf und bergab entlang von vielbefahrenen Straßen Rad zu fahren. In Köln habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass man mit dem Rad und dem ÖPNV schneller ist als mit dem Auto, für Essen kann ich das nach acht Jahren Selbstversuch leider nicht bestätigen. Mal abgesehen davon, dass das eben auch wieder nur funktioniert, wenn man ausreichend fit ist und allein unterwegs.

  14. Croco meint:

    Hier auf dem Land ist es schlichtweg unmöglich kein Auto zu haben.
    Vor jedem Haus hier stehen mindestens zwei Fahrzeuge.
    Der Schulbus kommt schon, allerdings nicht in den Ferien. Und er hat so einen blödsinnigen Fahrverlauf, dass manche Eltern ihre Kinder trotzdem mit dem Auto zur Schule bringen. Schlichtweg weil die Kleinen eine Stunde im Bus sitzen wegen 3 Kilometern. REWE hat hier keinen Bringdienst, man käme nur mit dem Taxi zu Arzt. Es gibt Bänkchen, auf denen Leute sitzen, die in ein bestimmtes Dorf wollen. Die kann man dann mitnehmen, wenn man mag. Allerdings sitzt da keiner, weil alle eine so umfangreiche Verwandtschaft haben, die einen rumchauffieren muss.
    Die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag in der Schule funktionieren nicht, weil die Kinder mit dem Bus nicht mehr heimkommen.
    Abitur und eigenes Auto, so archaisch das klingen mag, ist hier immer noch der Alltag auf dem Land. Ach ja, Parkplätze, die haben wir.

  15. obadoba meint:

    „Das ist aber bedauerlich, dass Sie aufs Auto angewiesen sind.“

    Super! Ich gratuliere zu der großartigen Antwort.
    (Mir fallen passende Antworten leider immer erst 2 Stunden später ein. Das ist echt ärgerlich.)

  16. Will Sagen meint:

    Ein Fahrradhelm ist aber wirklich keine schlechte Idee. Mag die Bemerkung in der Situation noch so deplatziert gewesen sein.

  17. MissJanet meint:

    Ich lebe nun leider in Duisburg. Die DVG ist wie die Stadt, abgewrackt und am Ende. Die Strassen, Schienen, Brücken, Bahnen, Busse – alles defekt, überaltert, gerade noch vor dem totalen Zuammenbruch. Fahrpläne sind hier Witze, durch die ganzen einsturzgefährdeten Brücken, die nur einspurig mit 20 km/h befahrbar sind, entstehen riesige Staus, hier geht nicht mehr viel. Der ganze Wahnsinn ist mit dem Auto nur marginal besser zu bewältigen, aber immerhin. Ich brauche hier einfach ein Auto. Danke dem Städteplaner, der in eine Stadt, die 22 km lang, aber nur 3 km breit ist, die U-Bahn quer eingebaut hat. Möge er jeden Tag mit Bus und Bahn von Mündelheim nach Walsum und zurück müssen.

  18. Mo meint:

    Liebe Frau Kaltmamsell,
    mir ist ein bisschen schleierhaft von welchem autofreien Kopenhagen Sie sprechen. Das Kopenhagen (Hauptstadt von Dänemark) , das ich kenne, ist in etwa so autofrei, wie der Altstadtring im Berufsverkehr. Der einzige autofreie Bereich in der Innenstadt, ist von der Größe her vergleichbar mit der Fußgängerzone.
    Ihr Anliegen, die Stadt autofrei zu bekommen, ist in vielerlei Hinsicht nachvollziehbar und wünschenswert. Gerade die Situation in der Maxvorstadt kenne ich nur zu gut, weil ich jahrelang in der Hessstraße zwischen Augusten- und Luisenstraße gewohnt habe (Hach …). Sie vergessen dabei nur ein paar Vorteile, die sie genießen und die meisten anderen, v.a. auch im Umland lebenden Münchner / Vorstädter nicht. Sie wohnen in Laufnähe zu ihrer Arbeit(!), unzähliger Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf bis hin zu Besonderheiten, kulturelle Einrichtungen, Ärzte usw. und v.a. sind nicht nur U-Bahn, Bus, Tram und S-Bahn in Laufnähe, sondern auch noch der Hauptbahnhof. Also nicht irgendein Wald- und Wiesenbahnhof …
    Wenn Sie einkaufen gehen, können Sie für sich alleine in Läufnähe in verschiedensten Geschäften einfach mal für ein Seifenschälchen losziehen und ebendieses Angebot nutzen. Sie kaufen Lebensmittel für zwei Personen ein, das trägt sich problemlos nach Hause. Sie können sich ihre Arzttermine, Friseurtermine usw. einigermaßen bequem nach eigenem Gusto passend zu den Arbeitszeiten legen…
    Ich lebe im Münchner Vorort, ein paar Kilometer von der Innenstadt entfernt, allerdings kein SBahn und Ubahn- Anschluss, nur Bus … Ich habe Mann und drei Kinder, für die eingekauft werden muss und spezielle Arzttermine gemacht werden und mit denen man versucht das kulturelle Angebot von München zu nutzen usw. Ich mache Ihnen da gerne mal die Rechnung auf, sowohl zeitlich, als auch finanziell, was uns ein Sonntagnachmittagbesuch im günstigen Bayerischen Nationalmuseum kostet. Wenn ich in der Stadt Kleidung usw. einkaufen gehe, evtl auch noch auf einen Sprung nach Schwabing, muss ich, wenn nicht das Auto irgendwo in der Tiefgarage steht, wo ich evtl. mal was abladen kann, jeden Einkauf stundenlang mitschleppen, weil halt doch ein bisschen mehr als ein Seifenschälchen. Also doch Internet … Gerne autofreie Innenstadt … aber wie weit geht in diesem Fall die Innenstadt?
    Ich könnte jetzt noch eine Menge weiterer Umstände aufzählen …
    Was die Städter gerne vergessen und ja, da zähle ich mich auch dazu, habe lange genug da gewohnt und ähnlich gedacht …: Die Stadt gehört ihnen nicht. Die Stadt, mit all ihrer Infrastruktur an Läden, Behörden, Ärzten, Schulen usw. ist da, weil es das Umland gibt, das von dieser Stadt versorgt wird. Es ist ein Versorgungszentrum nicht um seiner selbst willen und für ein paar Innenstädter, die so tun, als würden ihnen die anderen durchs eigene Wohnzimmer brausen.
    Wie gesagt, dass der Autoverkehr, v.a. der Individualverkehr, massiv reduziert werden muss, Infrastruktur ausgebaut werden muss usw. ist fraglos dringend notwendig. Trotzdem sollte man ein wenig über den eigenen Tellerrand hinaus sehen, was die Bedürfnisse und Lebensrealitäten unterschiedlicher Menschen angeht.
    Liebe Grüße, Mo (in Sicht- und Hörnweite und einer Ausweichroute zur A99 wohnend. Also ich weiß, was Verkehr ist!)

  19. Andreas meint:

    Das mit dem Helm war sehr schlagfertig, Respekt.

    Als gerade diese Helm-Kampagne angelaufen ist, ist mir übrigens diese Seite über den Weg gelaufen: https://www.clevere-staedte.de/blog/artikel/helmpflicht-f%C3%BCr-fu%C3%9Fg%C3%A4nger-und-autofahrer – dort gibt es Zahlen, dass Autofahren pro Personenkilometer doppelt soviel tödliche Kopfverletzungen verursacht als Radfahren. Insofern war das tatsächlich eine sehr angemessene Entgegnung.

  20. die Kaltmamsell meint:

    Ich meinte dieses Kopenhagen, Mo:
    https://www.zukunft-mobilitaet.net/168677/analyse/kopenhagen-radverkehr-gute-und-schlechte-elemente-reportage/
    Dass die Situation des Öffentlichen Nahverkehrs am Stadtrand oder in den abgelegenen ländlichen Gebieten deutlich verbessert werden muss, gehört zu meinen zentralen Forderungen. Ich verstehe allerdings nicht, was das mit dem Umstand zu tun hat, dass wir in einem 16-Parteien-Haus im zentralsten München die einzigen ohne eigenes Auto sind – einige Parteien haben sogar zwei Autos. Und das sind alles Menschen, die von denselben Innenstadtprivilegien profitieren wie ich. Können Sie das auch erklären, Mo?

  21. Will Sagen meint:

    Ach je. Die lieben Statistiken, weswegen man keinen Helm tragen soll. Es mag die Statistiken ja geben, aber im Einzelfall nutzt das nichts:

    Ich rekonstruiere Verkehrsunfälle, habe also mit Einzelschicksalen zu tun. Es macht im Einzelfall keinen Spaß, erst jemanden mit schweren Kopfverletzungen an der Unfallstelle einzumessen, und sofern er/sie mit dem Leben davonkommt, später im Gerichtsverfahren als Häufchen Elend, das nicht mehr in der Lage ist, mit klarem Verstand dem Verfahren zu folgen, zu erleben. Das Wissen, dass es Autofahrern auch nicht besser ergehen mag, hilft einem da nicht. Ich hab schon so manchen gespaltenen Helm zu Gesicht bekommen, wo es ohne Helm ansonsten die Schädeldecke gewesen wäre.

  22. Anne meint:

    MissJanet, in Duisburg wollte ich mal mit dem Leihrad vom Hbf zum Masurensee, habe diesen Plan aber verworfen, als sich rausstellte, dass die letzte Leihradstation einen Kilometer von meinem Ziel entfernt war, da bin ich dann halt direkt mit dem Bus gefahren. Das sind halt die Beispiele, wo es Angebote gibt, die aber für viele Bedürfnisse einfach nicht genutzt werden können.

  23. Mo meint:

    Auch nach Lesen des von Ihnen verlinkten Artikels sehe ich nicht, wo Kopenhagen die Autos aus der Stadt gekriegt hat. Dass die Stadt eine sehr viel bessere Radinfrastruktur bietet als deutsche Städte, bedeutet nicht, dass Autos aus der Stadt rausgehalten werden. Ich vermute, ebenso wie der Autor des Artikels, dass zu einem großen Teil ein Mentalitätsunterschied mit verantwortlich ist und rigideres Durchsetzen von Gesetzen. Außerdem, wie auch der Autor schreibt, handelt es sich um einen subjektiven Eindruck. Ebenso ist natürlich mein Eindruck von Kopenhagen sehr subjektiv und ich kann wiederum den Reichtum an freien PKW-Parkplätzen in keiner Weise bestätigen.
    Was den Autobesitz ihrer Hausmitbewohner betrifft, kann ich nur spekulieren, Sie könnten die Beweggründe leichter in Erfahrung bringen. Ich gehe auch davon aus, dass diese Menschen mit ihren Autos nicht zum Viktualienmarkt fahren oder ins Kino, Museum usw. Arbeitsplatz weiß ich nicht … aber evtl. haben sie nunmal andere Vorlieben als ihren Urlaub wandernd zu verbringen, ist die Verwandtschaft mit dem Zug nicht so gut zu erreichen, gehen sie wahnsinnig gern Skifahren (ganz böse) usw. und ja, sind sie einfach faul und unüberlegt. Und ja, Individualverkehr, der aus Faulheit entsteht, ist natürlich zu minimieren. Aber man gewinnt bei Ihnen nicht den Eindruck, dass Sie sich ernsthaft einschränken, sondern dass sich ihre Vorlieben passenderweise in ein ökologisches Weltbild einfügen lassen. Und ganz ehrlich, als ich als Fußgängerin mit Kinderwagen und Kleinkind noch in der Augustenstraße unterwegs war, hätte ich täglich gerne mehrere Radler mit dem Stock vom Rad geprügelt. Es ist halt alles immer eine Frage des momentanen Standpunkts.
    Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin größtenteils völlig ihrer Meinung, habe aber Schwierigkeiten damit, dass Sie Individualverkehr in der Stadt grundsätzlich unter zu faul/unreflektiert einordnen. Die Artischocken, Trauben, der Wein,der Käse usw der auf Ihrem Tisch landet, sind nämlich vermutlich vorher quasi durch mein Wohnzimmer gerauscht.

  24. Sabine meint:

    Geheimtipp für Mo: der Kaufhof am Marienplatz, den man trotz seiner Hässlichkeit als hervorragendes Kaufhaus frequentieren sollte, hat sehr praktische Schließfächer, in denen Auswärtige ihre Einkäufe über den Tag deponieren können. Kenne Banlieue-Damen, die sie regelmäßig nutzen. Übrigens ist Ihre Fahrt zum Nationalmuseum (das unterschätzteste von München) am Sonntag mit dem Auto voller Kinder nicht das Problem.

    Wir haben noch ein Auto aus diversen langweiligen und inkonsequenten Gründen, wollen aber nach dessen Ableben keins mehr. Als privilegierter Innenstadtbewohner kann man ja mal bei sich selber anfangen; dass es für Speckgürtler nicht so einfach ist, ist eh klar. Wir tun uns leicht, 95% unserer Wege ohne Auto zurückzulegen.

    Helme tragen finde ich super und bin fast immer mit unterwegs. Den Autofahrer finde ich aber schon frech, wollte er ungestraft Radler umnieten oder warum geht es ihn etwas an? Schlagfertige Erwiderung! In der SZ war letztens ein lustiger Artikel, dessen Autor dazu aufrief, den Helm nicht schamhaft zu verstecken sondern im Laden einfach aufzulassen , offensiv doof auszusehen und stolz drauf zu sein. Spricht mir aus der Seele.

  25. die Kaltmamsell meint:

    Ich habe lange überlegt, Mo, ob ich Ihre Behauptungen einfach stehen lassen soll, aber sie enthalten ein Grundproblem: Persönliche Einzelerfahrungen als Gegenargument gegen übergeordnete Analysen und Ergebnisse. Alle Untersuchungen und Daten belegen, dass Kopenhagen durch Stadt- und Verkehrsplanung den privaten Autoverkehr drastisch verminderte. Dagegen halten Sie subjektive Erfahrungen bei eigenen Besuchen. Alle Verkehrsanalysen belegen die Sackgasse, in die der steigende Autoverkehr in Städten führt, sowohl bei Luftqualität als auch bei Mobilität. Dagegen argumentieren Sie, dass halt nicht jedem ein umweltbewusster Lebensstil Freude bereitet.
    So kommen wir gesellschaftspolitisch zu keiner Lösung.

  26. Ute meint:

    Hi, ich würde gerne wissen, ob du ein neues Restaurant ausprobieren würdest. Deine Meinung interessiert mich sehr. Also in Neuhausen in der Nähe von Rotkreuzplatz ist das (scheinbar moderene) italienische Restaurant, hier ist der Link Link von Kaltmamsell entfernt.

    Ich würde gerne nächste Woche hin. Lass mich bitte wissen, falls du vor hast zu gehen.

    Danke sehr.

  27. Mo meint:

    Liebe Sabine, in Sachen Museum bitte nochmal genau lesen. Außerdem bin ich sicher, dass ich Ihnen so ziemlich alle Einschließmöglichkeiten zwischen Ostbahnhof und Pasing nennen kann. Den Ausdruck „Banlieue-Damen“ lasse ich mal unkommentiert.
    Liebe Kaltmamsell, Sie haben natürlich Recht mit meiner Einzelerfahrung und den Studien, nur ihr verlinkter Artikel geht in diesem Fall auch nicht ernstfaht über die Einzelerfahrung hinaus. Und natürlich führt das alles in die Sackgasse … Fakt ist, wir dürften privat weder ins Auto noch ins Flugzeug jemals wieder steigen. Punkt! Alles andere ist Augenwischerei!
    Und ich liebe Ihr Blog, ihre Buchvorschläge, ihre Verlinkungen, ihre ganze Schreibe aber die Radfahrgeschichte errinnert ein wenig an einen Vegetarier, der Fleisch nicht mag, weil es ihm nicht schmeckt und jetzt alle anderen darauf verzichten sollen, weil er es nicht sehen und riechen mag und weil das aber kein tragendes Argument ist, wird halt das Massentierhaltungsargument vorgeschoben … (und ja, der Vergleich hinkt in mancherlei Hinsicht, aber das ist so bei Vergleichen …). Aber ihr sonstiger Lebensstil ist nunmal in vielerlei Hinsicht so weit von ernsthaft umweltbewusst entfernt, weil will/brauch/muss das so , dass diese ganze „Verkehr raus aus der Stadt wg Umwelt“-Haltung bei mir als Leser über eine Befindilichkeitsattitüde nicht hinauskommt, weswegen ich es gewagt habe, meine Befindlichkeiten diesbezüglich darzulegen. Dass die Studien natürlich für Sie sprechen – ui mei, geschenkt. Und ja, Ihr Blog, Sie können schreiben, was sie wollen!

  28. die Kaltmamsell meint:

    Nein, Ute, habe ich nicht vor. Auch nicht, Ihren Werbelink hier stehen zu lassen. Welche Marketingmenschen auch immer Ihnen das als PR-Empfehlung gegeben haben: Feuern Sie die.

  29. Sabine meint:

    Mo, warum so empfindlich? Ich habe das mit dem Museum nochmal nachgelesen und möchte nachfragen, ob Sie etwas anderes gemeint haben als: zu fünft am Sonntag Nachmittag in die Stadt ins Museum fahren ist viel billiger und einfacher, als dafür den ÖPNV zu nehmen. Klar. Ist es. Mit fünf Leuten nutzen Sie das Auto ja auch perfekt, am Sonntag finden Sie vermutlich sogar vor dem Museum (wer da noch nicht war, geht schleunigst hin, ich muss das vielleicht doch mit dem Museumsblog machen) einen Parkplatz. Hat ja keiner was dagegen, vor allem, wenn die Alternative kein Besuch im Nationalmuseum ist.

    Ich radel aber nicht an einem derart besetzten Wagen vorbei, wenn sich auf dem 1 km bis zur nächsten Ampel ums Eck die Autos stauen. Auch nicht an den kleinen KIAs von netten Pflegekräften oder den nützlichen Handwerker-Transportern, sondern an aufgeblasenen Dienstwagen, in denen je eine Person sitzt. Da kann mir keiner erzählen, dass das nachhaltig oder auch nur ansatzweise sinnvoll ist, schon gar nicht, wenn man auf der Strecke staubedingt im Auto länger braucht als zu Fuß. Kein Witz. Das ist doch kompletter Unfug.

    Und wenn Sie alle Einschließmöglichkeiten kennen – warum ist das unangenehmer, zu denen zurückzukehren, als zum Wagen in der Tiefgarage? Übrigens dachte ich bei den Banlieue-Damen zum Beispiel an meine sehr geschätzte Mutter, die praktisch nur mit der S-Bahn in die Stadt fährt, aber na gut. Vielleicht haben Sie Sarkozy und den Kärcher assoziiert.

    Letzen Endes stellt sich ja bei allen Empfindlichkeiten, Streit und Missverständnissen die Frage: was würde allen helfen? Mir würde es helfen, wenn die depperten Autos möglichst umfassend aus der Stadt vergrämt würden, damit mehr Platz für Menschen und gute Luft ist, die Kias und Handwerkerwagen sowie Car-Sharing und Autos für des Gehens und Radelns nicht Mächtige ausgeschlossen. Was würde Ihnen helfen, bequem und kostengünstig in die Stadt zu kommen? Beide werden wir nicht alles haben können. Sich auf einen Kulturkampf zwischen „städtischen Radlern“ und „vorstädtischen Autofahrern“ einzulassen hilft niemandem außer der Autoindustrie, die zwar auch ihre Berechtigung hat, aber nicht in dem Rahmen, in dem sie unsere Politik im Schwitzkasten hält. Also muss man aufeinander zugehen und schauen, was sich machen lässt.

    Ich meine aber, dass es ohne mutige, große Entwürfe, in denen Autos nur in deutlich kleinerer und seltener Form vorkommen, nicht gehen wird.

  30. Defne meint:

    @Neeva
    Sie haben geschrieben: „Momentan braucht man schon ein nicht zu unterschätzendes Maß an körperlicher Fitness um den ÖPNV in einer Großstadt bequem nutzen zu können.“
    Das kann ich so nicht unkommentiert stehen lassen.

    Sie haben eine etwas seltsame Meinung über die Fitness von über 50jährigen. Meine Fitness als fast 70jährige ist weit entfernt von der Fitness von Frau Kaltmamsell, aber die Benutzung des ÖPNV auch über weite Strecken ist für mich (und auch alle in meinem Bekanntenkreis, die in einem ähnlichen Alter sind wie ich) absolut kein Hindernis. Neulich an einem Sonntag war die Verbindung nicht so gut und so waren von der Haltestelle noch 1,6 km zu gehen was doch überhaupt kein Problem ist.
    Gestern wurde in der Bürgerversammlung (Bezirk 8) beantragt Lastenfahräder zum Ausleihen anzuschaffen, das wäre ein weiterer Schritt vom Auto unabhängiger zu werden.
    Im übrigen habe ich auch z.B. kein Problem mir im Baumarkt die benötigten Bretter für mein Hochbeet zuschneiden zu lassen und die dann stückeweise mit dem ÖPNV heimzutragen. Den Rest habe ich jeweils an der Kasse hinterlegt.
    Auch den bestellten Rasenmäher, der nicht an die Haustür geliefert wurde, mit einem Wägelchen von der doch etwas weiter entfernten Post abzuholen war kein Problem.
    Vielleicht liegt es daran dass ich das mein Leben lang so gemacht habe und deswegen keinerlei Schwierigkeiten entdecken kann.

    Den Begriff „Mischpoke“ mußte ich erst nachschlagen, das Wort ist mir in München und Umgebung noch nie begenet.

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