Journal Samstag, 4. Mai 2019 – Berlin zur re:publica 2019: Die Anfahrt

Sonntag, 5. Mai 2019 um 9:03

Obwohl ich mit ein wenig Zackigkeit vor dem Aufbruch nach Berlin eine Runde Crosstrainern hätte unterbringen können, ließ ich das zugunsten von Ruhe und Muße. Das war eine gute Idee.

Vor der mittäglichen Abfahrt kaufte ich mir noch eine Brotzeit und warf einen letzten Blick in die vertraute Bahnhofshalle: Am Montag wird sie für den Abbruch gesperrt, München bekommt einen neuen Bahnhof.

Der Zugchef schlug gleich mal einen Stein ins Brett, als er uns mit „Meine Damen und Herren, liebe Kinder“ begrüßte; das behielt er bei allen Durchsagen bei.

Vor dem Zugfenster jahreszeitliche bayerische Landschaft.

In Thüringen dagegen ein für Mai eher ungewöhnlicher Anblick.

Von meiner Wohnungstür zur Hoteltür am Mehringdamm dauerte die Reise 4 Stunden 35 Minuten (zum einen: ICE pünktlich, zum anderen dachte ich endlich mal daran, schon am Südkreuz auszusteigen). Ein Flug hätte keinerlei Vorteile gehabt, auch den Preis von 91,30 Euro hin und zurück inklusive Reservierung finde ich angemessen. Sogar das WLAN funktionierte, vor Beigeisterung füllte ich das per QR-Code verlinkte Online-Formular aus: Man soll ja nicht immer nur meckern, sondern auch positiv verstärken.

In Berlin kurzes Ausruhen im kleinen Hotelzimmer (ich hatte mich entschieden, diesmal am Zimmer zu sparen und das Ersparte in Essen zu stecken), dann brach ich auf zu einer Verabredung am Wannsee. Wetter: Strahlend sonnig (die Farben!) und knackig kalt. Ich genoss die S-Bahnfahrt durch den alten Westen Berlins sehr.

Schöne Stunden mit Blogbekanntschaften der ersten Stunde, gemeinsames Nachdenken über die eigenartige Rolle, die wir Erwerbstätigkeit in unserem Leben spielen lassen.

§

Hannah Gadsby hält einen TED-Talk, den sie während des Vortrags analysiert – als Teil des Vortrags, nicht als zusätzliche Ebene. Sie ist eine große Meisterin. Hier die Filmaufnahme:
„Three ideas. Three contradictions. Or not.“

die Kaltmamsell

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