Journal Sonntag, 6. Juni 2025 – Von Possenhofen nach Gauting ohne Hitze

Montag, 7. Juli 2025 um 6:17

Zu einem kühlen, bewölkten Morgen aufgewacht, Aussicht auf gutes Wanderwetter.

Der neue Rechner hatte seinen ersten Einsatz bei einem Balkonkaffee. Ich mag besonders das Tastaturgefühl, bei einigen gewohnten Websites und Anwendungen war mir jetzt allerdings die Schrift zu klein (Alter Schmalter), ich stellte sie größer.

Als Wanderstrecke hatte ich dieselbe wie vor zwei Wochen ausgesucht, nur in die Gegenrichtung: S-Bahn nach Possenhofen, Wanderung über Prinzenweg und an der Würm entlang bis Gauting. Auch wenn eher düsteres Wetter und Regenrisiko angekündigt waren, wählte ich kniekurze Hose und ärmelloses Shirt, sonnencremte mich gründlich. Auch die Wohnung machten wir vor Aufbruch zum Wandern eher hitzefest, sicher ist sicher.

Nach dem Start in Pöcking.

Am Prinzenweg.

Vergleich zu vor zwei Wochen.

Wir gingen im eher Düsteren nach Starnberg, wurden auf den letzten gut 15 Minuten sanft angetröpfelt, begegneten an der Uferpromenade jungen Leuten mit Badegepäck und Regenschirm.

Der italienische Kiosk am Starnberger Bahnhof versorgte uns mit Mittagscappuccino.

Weitergewandert über Percha, Leutstettener Moos, manchmal in Sonne, meist unter Wolken, immer in perfekter Temperatur und mit schmerzfreiem Körper. Das Wetter sorgte auch für nicht allzu viel Radlverkehr auf der Strecke.

Gespräche über Pensionspläne, Augsburger Zeiten, über Quanten und Entropie, über sinnvollen Geschichtsunterricht.

Flora incognita identifizierte die Pflanze als Gewöhnliche Telekie, wieder ein schöner Frauenname.

Blick zurück übers Leutstettener Moos zum Starnberger See.

Brotzeit an der Würm kurz nach 14 Uhr, es gab Pfirsiche und Walnussbrot.

Am Gautinger Bahnhof trafen wir nach knapp fünf Stunden und knapp 20 Kilometern ein, warteten ein Viertelstündchen lesend auf die nächste S-Bahn zurück.

Beeindruckende Schüler*innenkunst am Gautinger S-Bahnhof.

Auch in München war es schön kühl, ich las auf dem Balkon liegengebliebene SZ-Magazine auf.

Yoga-Gymnastik, Brotzeitvorbereitung, dann servierte Herr Kaltmamsell Kartoffeln und Brokkoli aus Ernteanteil mit Hollandaise (er wollte üben, nachdem ihm die letzten Versuche misslungen waren – diesmal perfekte Hollandaise und köstlich). Nachtisch italienische Kekse.

Ich begann Fenster zu schließen, weil es jetzt unangenehm kalt reinkam – die Hitzewelle ist wirklich vorerst gebrochen.

§

Zur Versüßung des Arbeitswochenanfangs: Niedliche Fledermaus.

die Kaltmamsell

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