Essen & Trinken

Journal Mittwoch, 7. Dezember 2022 – #Lindwurmessen bei der freundlichen Nachbarschafts-Vietnamesin

Donnerstag, 8. Dezember 2022

Morgens kehrte das Wetter zurück zu Dunkelgrau, allerdings mit etwas bunterem Himmel in verschiedenen Grautönen. Kurz vor Mittag aber bekam ich echten Sonnenschein – den ich vor allem begrüßte, weil er mein Büro wärmte.

Mittags gab’s ein wenig Kimchi, Pumpernickel mit Butter (war ja noch vom Dienstag übrig), Orange, Banane.

Den ganzen Tag mitteleng getaktete Arbeit, viel davon Recherche und Sortieren. Ich hatte kein einziges Mal warme Hände, muss also weiter umdenken: Dickere Pullover, und die Schneestiefel für den Arbeitsweg lasse ich einfach im Büro an, nehme kein zweites Paar Drinnen-Schuhe mit.

Nach Feierabend stieg ich in eine U-Bahn zum Ostbahnhof: Einkauf spanischer Spezereien im MitteMeer. Daheim nur kurzes Kruschen, dann brach ich mit Herrn Kaltmamsell zu unserem nächsten #Lindwurmessen auf,1 dem vietnamesischen Restaurant Jasmin.

Ich hatte sicherheitshalber reserviert: Im Dezember wird viel Essen gegangen. Und da ich eh eine MVV-Tageskarte hatte, fuhren wir zwei Stationen mit der U-Bahn hin.

Wir gehörten zu den ersten Gästen, ich fühlte mich sofort sehr wohl: Das kleine Lokal (laut Website 2003 eröffnet und ein Familienbetrieb) wirkte wohnlich und war liebevoll dekoriert, unter anderem mit offensichtlich viel benutzten Kochbüchern vietnamesischer Küche – aber eben nicht durchgestylt. Aufmerksam war auch der Service, sehr angenehm.

Zu trinken bestellten wir den alkoholfreien Cocktail Yuzu Sprizz: Ganz ausgezeichnet; zunächst war ich überraschte, weil er fast nicht süß war, doch dadurch kam das Aroma dieser besonderen Zitrusfrucht richtig gut zum Tragen.

Herr Kaltmamsell aß Tintenfisch mit Gemüse und Reis, ich hatte Reisbandnudeln mit Garnelen, Knoblauch, Erdnüssen und Gemüse – ganz besonders fein gewürzt, frisch und köstlich.

Auch zurück nahmen wir die U-Bahn, daheim gab’s zum Nachtisch Süßigkeiten.

§

Auf Mastodon von @wondi geteilt mit dem Hinweis: “Falls ihr heute Morgen ungewollt gute Laune habt, kann ich diesen Beitrag über rumänische Bauarbeiter in Frankfurt nur empfehlen.”
“Ganz unten im System”.

Länder, in denen migrantische Arbeiter auf Baustellen prekär beschäftigt werden, müssen boykottiert werden? Am besten fängt man mit Deutschland an.

(…)

Im deutschen Baugewerbe ist ein krakenartiges Geflecht aus teils kriminellen Firmen entstanden; eine Schattenwelt, in der die Grenze zwischen Legalität und Illegalität verschwimmt. Die taz hat für diesen Artikel mit Gewerkschaftsvertretern, Sozialarbeitern, Arbeitgebern und mehreren osteuropäischen Arbeitern gesprochen. Sie geben Einblicke in ein System, das über Abhängigkeit und Angst funktioniert; ein System, bei dem die Leidtragenden ganz unten stehen.

§

Ein weiteres Schlaglicht auf die wissenschaftliche Seite von Intersexualität – aber mit Bezug zu gesellschaftlichen Gefühlen.
“Trans athletes in women’s sports: Is this fair?”

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/cZ9YAFYIBOU

via @afelia

Mit ein paar für mich unerwarteten Argumenten.

  1. Wir futtern uns nacheinander durch alle Lokale an der Südseite der Lindwurmstraße von Sendlinger Tor westwärts bis Stemmerhof, dann an der Nordseite wieder zurück. []

Journal Dienstag, 6. Dezember 2022 – Meine Nikolaus-Geschenke

Mittwoch, 7. Dezember 2022

1. Geschenk
Als ich Herrn Kaltmamsell am Montagmorgen bei Verlassen der Wohnung darauf hinwies, dass am Dienstag FEI Nikolaus sei, nannte er das “geradezu beleidigend”. Ich wollte lediglich ganz sicher gehen, dass sich gestern Morgen niemand würde grämen müssen, weil er vergessen hatte, mir einen Schokoladennikolaus vor die Tür zu stellen. Komplett grämungsfreier Morgen, zwei Schokoladennikoläuse hatten vor den respektiven Türen pünktlich ihren Auftritt.

2. Geschenk
Einen seltenen Auftritt hatten Sterne am Himmel: Die Wolkendecke lichtete sich genug, dass ich beim Fensterschließen ihr Funkeln am morgentlichen Nachthimmel sah.

3. Geschenk
Mir selbst diesen irischen Tweedrock geschenkt:

Er ist eine Größe zu groß – weil ich besonders sorgfältig war: Da ich den Hersteller noch nicht kannte, verließ ich mich nicht auf die vertraute Konfektionsgröße, sondern maß meine Taille aus und glich das Ergebnis mit der Tabelle des Anbieters ab. Sie ergab eine Konfektionsgröße höher als sonst, sogar am oberen Ende. Leider passte das aus Irland gelieferte edle Stück trotzdem nicht (wozu dann diese Maßtabelle bitte?), meine gewohnte Größe wäre richtig gewesen. Da es genau dieses Modell in dieser aber nicht mehr gibt und mir zudem der Umstand der Rücksendung zu groß ist, behalte ich ihn. So kann ich halt auch einen dicken Wollpulli reinstecken. Und vielleicht lasse ich ihn ja irgendwann vom Schneider enger machen.

4. Geschenk
Auf dem Weg in die Arbeit hatte ich einem Radler zu danken: Er rutsche gleich in der ersten Kurve meiner Route weg und legte sich flach: So musste ich nicht selbst durch einen Sturz herausfinden, dass es eisglatt war und trippelte vorsichtig ins Büro.

Beim Auspacken merkte ich dort: Ich hatte statt meinem Butterbrot versehentlich das Reststück spanischen Schafskäse als Brotzeit aus dem Kühlschrank gegriffen. Und mich beim Öffnen meines Rucksacks ein wenig über den Stallgeruch gewundert.

Der Morgenhimmel entwickelte sich zu Sonnenschein, der bis fast halb zehn erfreute. Dann Rückkehr zu Bleihimmel. (Um fair zu sein, blieb den ganzen Tag ein heller Streifen am Horizont – den die Sonne für einen schüchternen Untergangs-Auftritt nutzte.)

Zu Mittag also kein Pumpernickel, sondern zwei Brezen aus der Cafeteria, vorgeschnittene Orangen.

Nachmittags schaffte ich sogar warme Hände. Irgendwann lerne ich auch noch, dass “ah, dann kann ich die Heizung ja runterdrehen” keine gewinnbringende Reaktion darauf ist.

5. Geschenk
Auf dem Heimweg (kalt) sah ich auf der Theresienhöhe vorm Tor der Villa Wagner ein Mäuschen huschen. Ich blieb still stehen, da traute es sich vor. Und dann sah ich ein paar Minuten im Licht der Straßenlaterne diesem ultraniedlichen Tierchen zu: ganz rund und höchstens vier Zentimeter lang, mit großen, zarten Öhrchen, großen Knopfaugen, langem, dünnen Schwanz tat es Mäuschendinge – schnupperte, huschte, guckte. Hachz.

6. Geschenk
Und DANN sah ich beim Kreuzen des Kaiser-Ludwig-Platzes auch noch einen Nikolaus: In Weiß, mit Bischofsmütze, halb gefüllten Sack über der Schulter – vielleicht der mietbare Pfarrei-Nikolaus?

Herrn Kaltmamsell holte ich nur ab: Wir gingen zum Abendessen auf den (wegen Baustelle reduzierten) Christkindlmarkt am Sendlinger Tor, es gab Regensburger spezial (gut – für die Chronik: 5 Euro) und dann Pommes (mittelgut – 4 Euro). Daheim zum Nachtisch Früchtebrot und Schokolade.

Am Montag waren meine Schöffinnentermine für 2023 eingetroffen: Ich hatte es nicht geschafft, beide für das Jahr geplante Urlaube bereits zu buchen, um bei eventuellen Kollisionen meine Verhinderung belegen zu können. Glück gehabt (noch ein Geschenk): Der Großfamilienurlaub über die Osterferien ist nicht betroffen.

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Nach der Lektüre eines Artikel im Guardian über geraubte Kunstschätze aus der Antike gibt ein Mann 19 Antiquitäten, die er – ohne Nachweis rechtmäßigen Erwerbs – von seiner Großmutter geerbt hat, an die Ursprungsländer zurück.
“Man repatriates 19 antiquities after reading Guardian article”.

Gelernt: Dazu muss man erst mal jemanden finden, der die Ursprungsländer benennen kann, und dann geht man damit zur jeweiligen Botschaft.

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Swissmiss hat handgemalte Plakate fotografiert, die am Rand des New-York-Marathons hochgehalten wurden.

Journal Montag, 5. Dezember 2022 – Janker-Schnäppchen

Dienstag, 6. Dezember 2022

Eine weitere Nacht mit gutem Schlaf, ich hätte ihn gern noch länger gehabt.

Das nebelig trübe Wetter hielt an, keine Aussicht auf einen Sonnenstrahl diese Woche – vielleicht gibt es wenigstens ein paar Flocken Schnee.

Arbeitsweg im fast komplett Dunklen, auch das bleibt noch für ein paar Wochen so. Aber hey! Im Büro konnte ich um die Mittagszeit fast zwei Stunden lang auf künstliches Deckenlicht verzichten!

Mittagessen Pumpernickel mit Butter, zwei Orangen.

Emsiger Nachmittag, manches musste ich nochmal von vorn anfangen, weil moving target.

Nach Feierabend zog ich zu ein paar Einkäufen los: Ich genoss den Marsch, auch wenn es beim Verlassen des Bürohauses zu regnen begann, erst mal nicht mehr aufhörte und ich langsam durchfeuchtete.

Besorgungen beim Vollcorner, dann marschierte ich zum Kaufhof am Stachus, also zur verbliebenen Hälfte des Hertie am Bahnhof, das andere Kaufhaus direkt an der Sonnenstraße wurde mittlerweile komplett geschlossen (nur der große Asia-Supermarkt im Keller ist weiter in Betrieb). Ich brauchte Strumpfhosen und weiß erstmal nicht, wo ich die außerhalb der Socken- und Strumpfabteilung eines Kaufhauses offline bekomme; das immer glaubwürdiger angekündigte Aussterben von Kaufhäusern stellt mich vor echte Probleme.

Daheim freute ich mich sehr auf eine Runde Yoga; sie war ok, ohne Adrienes Geschnatter hätte sie mir noch besser getan. In der Post eine herzerwärmende Postkarte: Ich hatte mir eine von diesem Foto gewünscht – und der bezaubernde Wiener Fotograf hatte tatsächlich eine gedruckt und geschickt.

Herr Kaltmamsell servierte wieder das Nachtmahl.

Im Zentrum Kimchi (inzwischen sauer fermentiert und weiterhin köstlich) mit Udon – die fleischreiche Woche hatte somit ein Ende. Ich möchte jetzt bitte eine Weile kein Fleisch mehr, aus Umweltgründen, aber auch aus Gemüse-Gelüsten. (Was problemlos mit dem Wunsch nach einer Bratwurst vom Christkindlmarkt zusammengeht.) Auf dem Teller gestern zudem gebratener Seidentofu und Gyoza.

Und Herr Kaltmamsell hatte eine gemeinsame Idee umgesetzt:

Wackelpudding aus selbstgemachtem Waldmeistersirup, Gelatine und Lebensmittelfarbe. Schmeckte halt nach echtem Waldmeister und nicht nach künstlichem, aber gut! (Mit flüssiger Schlagsahne.) Danach noch reichlich Weihnachtsplätzchen.

Am Nachmittag war ein Paket eingetroffen:

(Die Bluse habe ich extra fürs Foto angezogen.)

EINMAL hatte die Online-Werbung exakt meinen Bedarf getroffen und einen schlichten, grauen Giesswein-Janker in gewünschter Größe angeboten, noch dazu von Best Secret und damit für die Hälfte des Original-Preises.

Echt ist für mich ein Janker, wenn er in Grau- oder Brauntönen kommt, aus Walk gemacht ist, mit Knöpfen geschlossen wird, kragen- und kapuzenlos. Außerdem muss es ein Herren-Modell sein, denn in dem Moment, in dem jemand versucht, Abnäher für Brüste einzunähen, verfärbt sich der Stoff in Pastell-Töne, die Einfassungen bekommen neckische Muster und/oder es erscheinen Stickblümchen auf dem Walkstoff. In Extremfällen formieren sich sogar Schößchen an der Rückseite. Der Zusammenhang ist noch nicht abschließend wissenschaftlich geklärt.

Mein neuer auf dem Foto ist ein eher leichter, nicht so richtig wintertauglich.

§

Lesenswerte Gedanken von Katharina Riehl in der Süddeutschen zur Frage, ob der Aktivismus von “Letzte Generation” der Klimabewegung nutzt (€):
“Der Ärger gehört dazu”.

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Endlich eine inhaltlich-feministische Auseinandersetzung mit Alice Schwarzer zu ihrem 80. Geburtstag und zwar von Antje Schrupp.
“Zum 80. Geburtstag von Alice Schwarzer”.

Sie hat nicht verstanden, dass die Gleichberechtigung im Westen die weißen bürgerlichen, einheimischen cis Frauen zu einem stärkenden Faktor der weißen bürgerlichen antimigrantischen symbolischen Ordnung macht und damit die Grenzen, die das Patriarchat zwischen Männern und Frauen zieht, einfach nur anderswo hin verlagert. Sie hat nicht verstanden, dass die eurozentrischste patriarchale koloniale Norm durch die Emanzipation der Frauen nicht etwa untergraben wird, sondern glaubwürdiger! Und dass aus genau diesem Grund sie NIEMALS von einer Kritik anderer Diskriminierungsformen getrennt werden darf.

In den späten 80ern und frühen 90ern holte ich Schwarzers Feminismus nach, indem ich mehrere Jahrgänge Emma hinterherlas, die es bei Zweitausendeins billig als Sammelbände gab – hochinteressant und lehrreich. Doch eine wirkliche Identifikationsmöglichkeit bot mir der third wave feminism, den ich um die Jahrtausendwende zunächst in US-amerikanischen Blogs entdeckte, allen voran Jessica Valenti und das mittlerweile eingestellte Blog feministing.com (das aber weiterhin zum Nachlesen online steht).

Gleichzeitig kam ich immer weniger mit Alice Schwarzers Dogmatik zurecht, mit ihrem absoluten Anspruch auf die einzig wahre und akzeptable Haltung: Sie beteiligte sich nicht am feministischen Diskurs, verkündete lediglich weiterhin ihre apodiktischen Aussagen, alles war und ist in Stein gemeißelt. Ich kann mich an keinen einzigen Aspekt erinnern, in dem sie ihre Haltung weiterentwickelt hätte – im Gegenteil: Ihr Tonfall wurde immer menschenfeindlicher und ausgrenzender. Und das, wo ich den Feminismus in den vergangenen 30 Jahren gerade wegen seiner Veränderungen und Weiterentwicklungen so spannend fand, wo ich immer weitere unterschiedliche Perspektiven kennenlernte und nachvollziehen konnte.

Journal Sonntag, 4. Dezember 2022 – Neblig trüb

Montag, 5. Dezember 2022

“Neblig trüb” – der Standard-Wettervorhersagenausdruck wurde genau für das gestrige Münchenwetter geprägt.

Erfrischt und munter früh aufgewacht. Nach Morgenkaffee und noch vor Veröffentlichung des Blogposts arbeitete ich an der nächsten Runde Thüringer Weihnachtsstollen weiter.

Um halb elf war ich damit fertig und konnte raus zu meiner Laufrunde. Diesmal war ich wirklich überrascht, wie gut das lockere Traben tat: Bei diesem Wetter hatte ich keine Wirkung erwartet und freute mich umso mehr, dass sich schon nach zehn Minuten die Düsternis über meinem Gemüt lichtete, dass ich leicht und gelassen wurde.

Und das trotz der ärgerlichen Anfahrt per U-Bahn. Da ich die wochenendlichen Behinderung wegen des Umbaus Sendlinger Tor inzwischen kenne, guckte ich extra in der MVG-App nach, wie sie heute aussehen würden: Kaum, es wurden Verbindungen nach Thalkirchen ohne Umsteigen angezeigt – zwar nur alle 20 Minuten, aber das konnte ich ja einrichten. Doch als ich mit abgestempelter Streifenkarte pünktlich am U-Bahn-Gleis stand, lautete die Anzeige: “Pendelverkehr zwischen Odeonsplatz und Goetheplatz alle 15 Minuten”. Statt ungewiss lange zu warten, joggte ich, bereits leicht vergnatzt, zum Goetheplatz.

Auf die Rückfahrt musste ich 15 Minuten warten, auch hier stimmten die Abfahrtzeiten der App nicht, ich begann vom Sport verschwitzt zu frösteln. Hätte ich diese Informationen vorher gehabt, wäre meine Wahl sicher auf eine andere Laufstrecke gefallen. Eine, bei der nicht 1:40 Stunden Lauf netto einen Ausflug von fast drei Stunden brutto nach sich zogen.

Denn das ist mittlerweile der Hauptgrund, aus dem ich so lange Strecken laufe. In San Sebastián merkte ich, wie viel besser es mir tut, öfter, dafür aber nur eine gute Stunde zu laufen: Ich hatte danach praktisch keine Beschwerden – konnte aber halt fast gleich von der Haustür aus loslaufen. Doch wenn zu meiner Strecke eine halbe Stunde Anreise gehört, soll sie sich auch lohnen: Ich laufe mindestens anderthalb Stunden, bezahle dafür mit ein bis zwei Tagen (mittleren bis leichten) Schmerzen in der Achillessehne und/oder Oberschenkelrückseite und im Kreuz.

Zum Frühstück um halb drei (Semmeln hatte ich in Thalkirchen gekauft) musste ich bereits wieder das Licht anschalten: Es gab zwei Semmeln mit Marmelade, zwei Orangen.

Kristine Bilkau, Nebenan ausgelesen. Das Buch gefiel mir anfangs erleichternd gut, mich interessierte das norddeutsche Einfamilienhausleben, die Personen darin kamen mir nah. Dann allerdings dominierte das Thema Fortpflanzungswunsch immer mehr, entwickelte sich zum Thema unerfüllter Fortpflanzungswunsch – und ich musste wieder an die vielen Menschen denken, die sich nicht für Essen interessieren und wie sie sich anstrengen müssen, die ständigen Fotos von Mahlzeiten und Lebensmitteln aus ihren Internet-Kanälen zu filten, weil sie mit diesen halt wirklich, wirklich, wirklich nichts anfangen können. Im letzten Viertel kriegte mich der Roman aber wieder, die Autorin merke ich mir. Unter anderem begrüßte ich sehr, dass fast alle angefangenen Erzählfäden (verschwundene Nachbarsfamilie, Fortpflanzung, immer gebrechlichere alte Tante, anonyme Drohbriefe) offen blieben.

Ich hätte Lust auf eine Runde Yoga gehabt, doch einige Stellen meines Körpers (siehe oben) signalisierten mir: Besser nicht. (Vielleicht verstehe ich meinen Körper irgendwann doch noch.)

Zum Nachtmahl wurde ich wieder luxusverwöhnt: Herr Kaltmamsell servierte Boeuf Bourguignon nach dem durch und durch durchdachten Rezept von Astrid Paul (das ich ihm unauffällig über Twitter-DM zugesteckt hatte). Der Herr hatte sich nahezu sklavisch an die Vorgaben gehalten, ich durfte den burgundischen Kochwein probieren – Pinot noir mag ich wirklich.

Das Ergebnis schmeckte mir ausgezeichnet. Dazu gab es ein Glas Lemberger, Nachtisch Schokolade. Dann stolperten wir im Fernsehen auch noch über den Film Last Christmas, sehr schön zum Nebenher-Laufenlassen.

§

Ellen Barry in der New York Times zu neuer Forschung über zwanghaftes Lügen. Mit einem Protagonisten, der die Flucht nach vorn angetreten hat, um nicht im Suizid zu enden.
“Can This Man Stop Lying?”

Psychiatry, they argue, has long misidentified this subset of patients. Rather than “dark, exploitative, calculating monsters,” they argue, pathological liars are “often suffering from their own behavior and unable to change on their own.”

(…)

These liars were, as a whole, needy and eager for social approval. When their lies were discovered, they lost friends or jobs, which was painful. One thing they did not have, for the most part, was criminal history or legal problems. On the contrary, many were plagued by guilt and remorse. “I know my lying is toxic, and I am trying to get help,” one said.

(…)

This was a common observation among researchers who have spent time with prolific liars: That it was difficult to build functioning relationships.

“You can’t trust them, but you find yourself getting sucked into trusting them because, otherwise, you can’t talk to them,” said Timothy R. Levine, a professor at the University of Alabama Birmingham who has published widely on deception.

“Once you can’t take people at their word, communication loses all its functionality, and you get stuck in this horrible place,” he said. “It puts you in this untenable situation.”

(…)

This fall, Mr. Massimine made his first tentative re-entry into the public eye, publishing a column in Newsweek that attempted to explain his lying.

“As part of my diagnosis, when I am in mental distress, I create fabrications to help build myself up, since that self-esteem by itself doesn’t exist,” he wrote. “I compensated in the only way I knew how to: I created my own reality, and eventually that spilled into my work.”

(…)

The diagnosis will not resolve this problem. For much of recorded history, lying has been counted among the gravest of human acts.

This is not because of the damage done by particular lies, but because of what lying does to relationships. To depend on a liar sets you on queasy, uncertain ground, like putting weight on an ankle you know is broken.

via @katzentratschen

§

Praxishilfe von den Öffentlich Rechtlichen:
“Klatschen im klassischen Konzert – so geht’s”.

via @Croco

Journal Samstag, 3. Dezember 2022 – Augsburg-Ausflug zu Familien-Mittag

Sonntag, 4. Dezember 2022

Nach gutem Schlaf um sechs aufgewacht, nach Klogang energisch wieder ins Bett gelegt. Doch statt Schlaf kamen Sorgen und Ängste, ich stand lieber ins Wache auf.

Gemütlicher Morgen, doch erst um neun wurde es langsam hell genug für Lichtausschalten. Vor dem Ausflug zur Augsburger Familie wäre noch Zeit für eine Laufrunde gewesen, doch das Draußen lockte mich nicht. Statt dessen sportelte ich eine inzwischen seltene Runde Hanteltraining, Rumpfstärkung mit Fitnessblender. Ich kam ganz schön ins Schwitzen: Auch wenn ich kein Problem mit Durchhalten hatte, war das schon eine andere Nummer als Yoga – diese Einheit war mir in der Vergangenheit schon mal einfacher gefallen.

Corona-Selbsttest wie vor allen Geselligkeiten – ich möchte der Verwandtschaft nichts unfreiwillig anhängen.

Ein Zug um halb zwölf brachte uns nach Augsburg – wo die Dezember-Düsternis auch noch neblig war. Die lieben Schwiegers luden Herrn Kaltmamsell und mich zum Mittagessen ins Traditionsgasthaus Settele.

Ich hatte die Entenbrust mit Wintergemüse und Serviettenknödel, war sehr zufrieden.

Bei Schwiegers daheim gab es noch Espresso und Plätzchen, wir wurden zudem mit einer Kiste Weihnachtsplätzchen und dem legendären Quittengelee ausgestattet. Außerdem Austausch von Neuigkeiten und bislang unbekannten Details zu alten Geschichten.

Auf den Zug nach Hause warteten wir am Bahnhof Augsburg Haunstetter Straße ungeplant deutlich länger als eine halbe Stunde: Streckensperrung wegen “Personen im Gleis”, gegen Idioten hilft keine noch so gute Organisiertheit.

Daheim in München hatte ich Lust auf noch ein wenig Yoga. Das weniger anstrengend ausgefallen wäre, hätte diese Runde nicht ausgerechnet die anstrengenden Übungen für die seitlichen Bauchmuskeln wiederholt (Seitstütz, Bankstütz mit abwechselndem Knie-Anziehen), aus denen die Kraftrunde am Morgen bestanden hatte.

Zum Nachtmahl kochte Herr Kaltmamsell nochmal richtig auf: Es gab die Sellerie-Knolle aus Ernteanteil mit asiatischer Barbecue-Kruste, dazu Pakchoi aus Ernteanteil mit Scharf aus der Pfanne. Beides sehr gut. Als Nachtisch eine Orange und nochmal ordentlich Plätzchen.

Aus dem Maschinenraum: Ich habe das Blog-Heinzelmännchen gebeten, die Schrift der Blogposts ein wenig zu vergrößern. Als ich mich dabei ertappte, wie ich die Schrift beim Lesen des eigenen Blogs im Browser vergrößerte (bei gedrückter Mouse-Taste über Scroll-Rädchen), nahm ich an, dass nicht nur ich dieses Bedürfnis haben würde.

§

Kurt Kister schreibt in seinem Abonnenten-Newsletter, der seit zwei Wochen auch in der Süddeutschen erscheint, über die aktuelle und doch ewig gleiche Diskussion zur Einbürgerung von Nicht-Deutschen (€):
“In diesem mühsamen Nirgends”.

Ich denke mir, dass es nicht schlecht wäre, wieder einmal, immer wieder darüber nachzusinnen, was „Staatsangehörigkeit“ heute bedeutet. Ja, Deutschland ist ein Einwanderungsland. Und nein, das Blut bestimmt nicht, wer oder was deutsch ist. Aber bei der Innenministerin und dem Kanzler klingt es so, als gehe es eigentlich um kaum viel mehr als um die Zugehörigkeit zur Firma Deutschland, weil man ja Arbeitskräfte braucht und die sich, sagt Scholz, am besten über die Arbeit integrieren. Ist Deutschland also eigentlich nur so etwas wie ein noch größerer Siemens-Konzern und sind Deutsche, vielleicht ein paar Ebenen höher oder seitwärts, so was wie Siemensianer?

§

Stephan Noller wiederum macht sich nachvollziehenswerte Gedanken über die politische Vermittlung von Realität, vor allem wenn sie unangenehm oder unsicher ist.
“Der Deal stimmt nicht mehr”.

Warum sind die Leute so fasziniert von Habeck? Weil er einen fundamental neuen Politik-Stil probiert, der vor allem durch eines geprägt ist: das Bemühen um Wahrhaftigkeit. Will damit nicht sagen, dass PolitikerInnen lügen – keinesfalls. Aber es ist schon so, dass sich in den letzten 50 Jahren da auch so eine Art Deal etabliert hat, der sich bis ins Reden der PolitikerInnen reingezogen hat. Bestimmte Dinge sagen wir nicht, machen wir aber trotzdem. Andere Dinge sagen wir, machen wir aber eh nicht. Und überhaupt ist vieles, was wir tun zu komplex für Euch, da simulieren wir vielleicht ein bisschen Diskurs aber dann ist auch gut. Zu den Dingen, die z.B. nicht gesagt wurden gehörte die unglaubliche Abhängigkeit unseres wundersamen Wohlstands-Wachstums von ein paar dreckigen Faktoren wie billiges russisches Gas, gnadenloses Ausschlachten von Absatzmärkten, ekelhafter Niedriglohnsektor usw. – wir haben alle heimlich unserer Frieden damit gemacht, weil es war ja alles irgendwie gut.

Journal Freitag, 2. Dezember 2022 – Erb-Stellvertretung für Tischwäsche

Samstag, 3. Dezember 2022

Ein weiterer dunkelgrauer Dezembertag. Gedämpfte Freitagsfreude: Am Montag geht’s ja weiter.

Verfrorene Büroarbeit in Langarm-Shirt unter Wollpullover, Wolltuch um die Schultern, dennoch mit hell-lila Fingernägeln. In meiner 80er-Jahr-Jugend waren Fingerhandschuhe mit halben Fingern ein beliebtes Styling-Element. Ob ich das wiederaufnehme? Nachmittags schlüpfte ich zusätzlich in meine Büro-Notstrickjacke, dann war’s mir endlich warm

Gegen elf wurde es kurzzeitig so hell draußen, dass ich das Deckenlicht ausschaltete. Hielt aber nicht mal eine Stunde an.

Vormittag mit viel Datenbank-Kram und einer Katastrophen-Minimierung, die durch eine menschliche Fehleinschätzung nötig geworden war.

Mittagessen Apfel, Pumpernickel mt Butter, Orangen.

Nachmittags setzte auch noch Regen ein, es war richtig supergreislich. Bei Feierabend nieselte es aber nur wenig, ich kam ohne Schirm nach Hause. Und zu meiner Erleichterung setzte sogar echte Wochenendefreude ein.

Zu Hause gab es Prosecco mit selbstgemachtem Waldmeistersirup aus dem Frühsommer, der richtig intensiv nach frischem Waldmeister schmeckte. Als Nachtmahl stellte Herr Kaltmamsell einen plato combinado zusammen:

Ruccola und Bratkartoffeln aus Ernteanteil, dazu Spiegelei (warum auch nicht?), und wir teilten uns ein Entrecôte. Nachtisch viel Schokolade und Weihnachtsgebäck.

Abendunterhaltung war auf Tele5 Die Hexen von Eastwick: Ich hatte den Film seinerzeit sehr geliebt, die Musik kann ich dank oftmaligem Hören auswendig. So richtig gut gealtert ist er allerdings nicht. Als in einer Eingangszene mal wieder behauptet wird, Freundinnen unterhielten sich bei Treffen vor allem über Männer, schlug ich Drehbuchautor und Vorlage nach: Michael Cristofer und John Updike, wenig überraschend zwei Männer.

§

Ein Erbe durchzubringen kann ja verschieden aussehen. Ich habe das Glück, dass eine meiner ältesten Web-Bekanntschaften, noch aus der Blog-Phase, ihres mit mir teilt, nämlich die Weißwäsche aus Familienerbe.

Sie hatte auf meine Frage reagiert, wo man in der Münchner Innenstadt am besten Tischdecken bekommt: Ob ich Interesse an Stücken aus dem Überseekoffer voller Weißwäsche hätte, an den sie aus familiärem Nachlass gekommen sei und für die sie keine Verwendung habe? Oh ja, hatte ich mit großer Dankbarkeit: Schon als Studentin hatte ich Tischdecken aus dem Erbe der Vorfahren von Mamas Freundinnen gerettet und damit eingedeckt – nur dass die für unseren jetzigen Tisch zu klein sind.

Das Paket war schon am Mittwoch eingetroffen, doch ich wollte auf einen ruhigen Moment zum Auspacken warten. Was eine gute Idee war, denn ich war völlig überwältigt.

Die Schenkerin hatte sogar noch ganze Stapel Servietten und Geschirrtücher beigelegt: Monogrammierte Geschirrtücher? How posh does it get?! Sie konnte mir sogar ein Foto von der prächtigen Hochzeit zeigen, zu der diese Aussteuer gehörte, der Bräutigam in Frack und mit Zylinder.

Webmuster in Elfenbein sind so ziemlich das Edelste, was ich mir an Tischwäsche vorstellen kann – und diese floralen Muster gefallen mir ausgezeichnet. Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich dieses Erbe antreten darf. Die Tischdecken haben ein paar Gilb-Flecken; für die suche ich mir eine Wäscherei mit Heißmangel, im deutschen Zentrum der Poshizität München wird es ja wohl sowas geben (die Tischdecken tragen sogar noch alte Wäschemarken).

§

Anklicken auf eigene Ohrwurm-Gefahr.

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https://youtu.be/QTXyXuqfBLA

Brian Jay Jones hat herausgefunden, woher diese Musik urspünglich war und wie Jim Henson sehr wahrscheinlich darauf stieß.

§

Jetzt bin auch ich an der Live-Kamera einer Wasserstelle in der namibischen Wüste hängen geblieben (nachdem ich gestern bei Christian las, dass er sie seit zehn Jahren als Startseite hat).

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https://www.youtube.com/watch?v=ydYDqZQpim8

Als ich gestern draufklickte, stand eine Herde Oryx-Anthilopen drumrum, von der ein Tier gerade trank. Von rechts kam ein Strauß ins Bild, spreizte seine Flügel und stolperte über die eigenen Füße.

Kurz darauf sah ich zum ersten Mal in meinem Leben Strauße trinken: Runterbeugen, zwei bis drei Mal mit offenem Schnabel Wasser anschaufeln, Hals aufrichten (ich nehme an um zu schlucken).

INTERNET IST TOLL!

Journal Mittwoch, 30. November 2022 – #Lindwurmessen mit Vorstadtahnungen

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Wecker 20 Minuten später, den ich hatte ja bereits am Vorabend geduscht und körpergepflegt.

Aufwändige Inbetriebnahme des neuen Wintermantels. Ich hoffe, ich habe alle zugenähten Falten und Taschen erwischt.

Fußmarsch in die Arbeit unter bleigrauem Himmel, der es gestern höchstens bis Silber schaffte. Zumindest blieb ich trocken, doch die Sonnenschein-freie Düsternis soll sich laut Vorhersagen bis nach dem Wochenende halten. Das Wetter möchte uns die kürzesten Tage des Jahres schmackhaft machen: Gibt eh nix zu sehen.

Ich holte mir trotzdem ein wenig vom vorhandenen Tageslicht und ging mittags raus auf einen Cappuccino, diesmal testete ich das Café Notting Hill im Theresie-Block, ehemals San Francisco Coffee Company (einst die erste Münchner Starbucks-artige Café-Kette, jetzt anscheinend nach Sylt ausgewandert).

Der Cappuccino war gut, vor allem aber gefiel mir das Lokal: Liebevoll eingerichtet, es serviert neben Gebäck (selbst gemacht aussehend) auch Mahlzeiten von Falaffel bis Bowls, das Publikum war richtig Westend-gemischt, die Atmosphäre angenehm und heimelig.

Zurück im Büro gab’s Sahnequark mit Joghurt, vorgeschnippelte Orangen.

Anstrengender Arbeits-Nachmittag, der schier nicht enden wollte. Auf dem Heimweg bog ich noch für Einkäufe in den Vollcorner ab. Zu Hause nur kurzes Auspacken, ich war mit Herrn Kaltmamsell zum nächsten #Lindwurmessen verabredet.1

An der Reihe war das Café Blue jenseits der #Lindwurmbrücke. Wir hatten Lust auf einen Spaziergang dorthin (wir hätten auch die U-Bahn nehemen können, mittlerweile essen wir zwei Haltestellen von daheim entfernt).

Vom Vorbeispazieren wusste ich, dass es weitläufige Räumlichkeiten hat, ich fand sie angenehm eingerichtet. Besonders anheimelnd fand ich die sanfte Vorstadt-Anmutung von Einrichtung und Publikum, hier spürt man bereits Sendling.

Die Speisekarte hat 16 Seiten und biete ALLES: Schnitzel und Burger und Pasta und Pizza und Curry und Schweinsbraten und Fisch (fehlen eigentlich nur Sushi) – das lässt Convenience vermuten. Zumal vier Gerichte auf der Karte (drei Suppen, die Gnocchi) eigens als “hausgemacht” gekennzeichnet waren. Ohne #Lindwurmessen wäre es ausgesprochen unwahrscheinlich, dass ich hier essen würde.

Herr Kaltmamsell entschied sich für den Veggie-Burger mit Süßkartoffel-Pommes (Pattie aus Gemüse und Kürbis, er war zufrieden), ich nahm die Tagliatelle mit Lachs (sehr dick eingekochte Sahnesauce, saftige Fischwürfel). Zu trinken gab es Apfelsaft (er) und frischen Ingwer-Minz-Tee für mich. Wir wurden angenehm satt.

Auch der Spaziergang nach Hause tat gut; in meiner derzeitig trüben Stimmung liefe ich am liebsten den ganzen Tag herum. Daheim noch Schokolade.

Da ich mich fürs Büro jetzt wärmer anziehen muss, überlege ich an Unterkleidung herum: T-Shirts, Rollis. Was mir gestern nach Jahrzehnten wieder einfiel: Unterhemden! Als Kind trug ich Unterhemden! Das hörte in dem Moment auf, in dem ich Unterwäsche-autark wurde, ab da ging es nur noch um Schönheit und Komfort. Denn Wärme sicherte ich mir durch die Kleidunng darüber. Werde mich mal umsehen, wie sich das Unterhemden-Angebot in den vergangenen 40 Jahren entwickelt hat, ich starte meine Recherche bei Ski-Unterwäsche.

  1. Wir futtern uns nacheinander durch alle Lokale an der Südseite der Lindwurmstraße von Sendlinger Tor westwärts bis Stemmerhof, dann an der Nordseite wieder zurück. []

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