Journal Donnerstag, 5. September 2024 – #WMDEDGT: Sommerabend im Melina
Freitag, 6. September 2024 um 6:32Proudly participating in #WMDEDGT – Antwort auf Frau Brüllens Frage an jedem fünften des Monats: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
Besonders tief und gut geschlafen – ich führte das auf die Ruhe durch Ohrstöpsel zurück, nur dass halt die Haut meiner Gehörgänge auf Dauer schnell mit Ekzem protestiert (ich hatte gerade endlich komplette Juckfreiheit erreicht).
Draußen waren die Straßen noch dunkel vom Regen der Nacht, es kam angenehm kühle Luft herein – allerdings zu kühl, als dass es mich für den Morgenkaffee auf den Balkon gezogen hätte.
Schöner und durch eine Begegnung interessanter Marsch in die Arbeit, es wurde hell zu einem weiteren Sommertag.
Emsiger Bürovormittag, überschattet von den Schüssen am Münchner NS-Dokumentationszentrum: Kolleg*innen erfuhren davon in Echtzeit von Angehörigen, die in Hörweite arbeiten. Ich loggte mich dann doch nochmal in meinen X-Account ein, wo die Münchner Polizei live twitterte: Offizielle Informationen aus erster Hand waren mir in dieser Situation die liebsten.
Später als geplant kam ich raus auf den Markt am Georg-Freundorfer-Platz, auf dem Weg dorthin wurde ich zudem von einem Ratsch aufgehalten: Ich musste Schlange stehen für Äpfel, dann nochmal für Käse. Temperaturen sommerlich, aber deutlich unter zu heiß. Bei meiner Rückkehr ins Büro hatte sich die Nachrichtenlage beruhigt.
Spätes Mittagessen: Apfel (Elstar, sehr gut!), Mango (Crowdfarming, auch diesmal wieder aus der Textilwirtschaft, ich werde endlich Zahnseide im Büro hinterlegen müssen) mit Sojajoghurt.
Geschäftiger Nachmittag, doch in zwei Fällen scheiterte ich am Vollzug, weil ich jeweils nicht an eine zentrale Information/Entscheidung kam. Gegen Ende wurde ich dann noch ein wenig hektisch, hatte ich doch eine Feierabend-Verabredung mit Herrn Kaltmamsell: Wir wollten den Sommerprogrammpunkt Abendessen bei Melina durchspielen.
Auf dem zackigen Heimweg unter etwas bedrohlich bedecktem Himmel noch schnell Milch besorgt, um am Freitag-Feierabend anderes besorgen zu können. Daheim schneller Taschenwechsel, dann zu Melina – wir verließen uns darauf, dass das Wetter halten würde.
Wir lasen die Speisenkarte eingehend, blieben dann aber doch wieder an den warmen und kalten Vorspeisen hängen. Ich bestellte ein Glas griechischen Malagousia dazu, hatte Lust auf Wein mitten unter der Woche.
Wie mein Mann einmal ein bisschen wie Bruce Willis guckte.
Das Essen schmeckte sehr gut, auch den Wein mochte ich. Zur Rechnung bekamen wir noch ein wenig Joghurt mit Walnüssen und Honig spendiert. Und das Wetter hatte tatsächlich gehalten, der Himmel war über schwüler Luft lediglich noch dunkler geworden. Daheim Schokolade.
Im Bett las ich Zora del Buono, Seinetwegen aus, gefiel mir gut. Wieder leistete ich mir für den Schlaf frische Nachtluft durchs offene Fenster, halt mit Ohrstöpseln.
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Sehr interessanter Erfahungsbericht über die Nutzung von ChatGPT – und lustig, weil von Kathrin Passig, deren Forschungsgeist immer eine dicke Prise Schabernack enthält (“‘Bitte formuliere die letzte Nachricht noch einmal in Form einer päpstlichen Enzyklika in lateinischer Sprache.'”).
“Ich bin wieder mal kein Early Adopter, aber schließlich begreife ich doch noch, wozu ChatGPT gut ist”.
An nachvollziehbaren Beispielen berichtet Kathrin, was mit ChatGPT klappt und was nicht.
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Unter dem Original-Hinweis auf Mastodon sammelten sich zwar schnell diejenigen, die Stefans Käsekuchen nicht so toll finden, doch ich gehöre seit dem ersten Kosten vor über zehn Jahren zu den Fans (in der Kategorie cremiger Käsekuchen).
“Stefan Linder hat mit ‘Stefans Käsekuchen’ ein Imperium aufgebaut”.
via @kuchenschwarte
Sahne, Quark, gekochter Pudding: Das seien so die Zutaten für die Creme.
Gekochter Pudding?! AHA! Das wird gleich mal fürs nächste Käsekuchenbacken eingeplant.















































