Auszeitjournal bis Dienstag, 13. November 2012 – Kindheit

Mittwoch, 14. November 2012 um 9:12

Heiterer Austausch auf Twitter, wer alles als Kind von seinen Eltern womit verprügelt wurde, nachdem @bov dies getwittert hatte:

Und das, wo ich kurz zuvor auf das Wort „die versehentliche folter der kindheit“ von @engl gestoßen war, das mich mächtig traf.

Gleich mal die Assoziation weitergeführt und nach „This be the verse“ von Philip Larkin recherchiert.

Auf eine Vertonung von Anne Clark verwiesen worden.

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§

Die #609060-Reihe der letzten Tage.

Radel-kompatibel:

Ohne die geringste Absicht, das Haus zu verlassen:

Zur Geburtstagsfeier:

In aller Herrgottsfrühe ins Olympiabad radeln:

Gemisch aus Fahrrad-tauglich und Heimbüro:

die Kaltmamsell

7 Kommentare zu „Auszeitjournal bis Dienstag, 13. November 2012 – Kindheit“

  1. Gaga Nielsen meint:

    Das zweite mit dem Orange in der Mitte, ist das ein Kleid? Sieht mir so aus. Grau-Weiß-Schwarz-Orange ist eine gute Farbkombination! Blockstreifen sind immer super.

    Zu dem Prügelthema kann ich mich leider nicht äußern, zu schmerzhaft!

  2. Montez meint:

    Der Teppichklopfer war am besten, sagt meine Mutter, der hat ein bisschen nachgegeben. Meine Grossmutter hat wohl so ihren Stress abgebaut. Keines ihrer Kinder hat jemals die Hand erhoben, und keines hat es je vergessen.

    Dieses Lied habe ich sehr lange nicht gehört und wusste auch nicht, dass es ein vertontes Gedicht ist, es hat mich schon früher bedrückt. Trotzdem Danke für die Erinnerung.

  3. walküre meint:

    Danke für den Buchtipp; in diesem Kontext auch sehr zu empfehlen:

    Rotraut Perner – Darüber spricht man nicht. Tabus in der Familie

  4. engl meint:

    ja, das war ein twitterschock(nachmit)tag. und das, wo ich genau zu der zeit ein dringendes telefonat auf dem tisch liegen hatte. du ahnst sicher, wo meine konzentration sich herumgetrieben hat. (ist aber doch gut gegangen.)

    und dein larkin-link. der „hinterhalt“ ist mir erst spät aufgegangen. irre!

  5. horsti meint:

    Wow. Dieses Gedicht. Es eben auswendig gelernt. Kann mich nicht erinnern, wann ich das ohne Zweck zuletzt tat.
    Ich wusste als Kind darum, dass das bei meinen Eltern nicht von ungefähr kam und hegte die Theorie, dass es bei ihnen schon weniger geworden sei und bei mir dann bitte gar nicht mehr vorkomme. (Wie sie nicht gut fanden, geschlagen zu werden, das niemals selbst tun wollten. Wie sie scheiterten.) Jetzt dennoch der unfassbare Wunsch, es besser zu machen und die nicht verschwindende Angst, es zu verkacken. Ich behalte das Gedicht auf der Zunge.

    (Räume, in denen man matter of factly von den Details erzählen könnte, ohne dass die, die zuhören, sich Monster unter den Eltern vorstellen, ohne die Eltern entschuldigen zu müssen. Das wäre, na, nicht schön, aber was Leichtmachendes.)

  6. Helena meint:

    Meine Großmutter wies mich (Jahrg. 66) in meiner Kindheit sehr oft darauf hin, welch ein Riesenglück ich mit meinen großmütigen, geduldigen Eltern hätte.

    Während sie, meine Großmutter, schon „bei dem kleinsten Mucks“ seinerzeit vom Vater gnadenlos verdroschen wurde, würden meine Eltern wirklich sehr viel Milde walten lassen. Schließlich gab es von ihnen nur „hin und wieder“ Ohfreigen, „eins hintendrauf“ oder mit dem Kochlöffel.

    So jung ich auch noch war, eines war mir felsenfest klar: Kinder schlagen ist eine elterliche Bankrotterklärung. Und ich habe mich auch geschämt, dass die Erwachsenen in meiner Familie so sind /waren.

  7. engl meint:

    wobei die schläge selbst weit weniger anrichten, als der beständige grundzustand, der überhaupt so etwas wie schläge zulässt. die selbstverständlichkeit der verachtung und vernichtung. oder wie kittykoma twitterte: es ist dieser erlaubte, bzw. geduldete psychoterror!

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