Journal Mittwoch/Donnerstag, 17./18. August 2016 – Bankgeschäfte und Beifang aus dem Internet

Freitag, 19. August 2016 um 7:08

Jetzt hebt er dann doch die Hand zum Abschied, der Sommer. Gestern regnete es mehrfach kräftig, war den ganzen Tag düster und bedeckt.

Mittwochmorgen eine halbe Stunde Gymnastik für Bauch und Rücken, fühlte sich anstrengend an.

Mittwochabend nahm ich einen weiteren Schritt meines Kontowechsels in Angriff und schwitzte eine Stunde über der Auflistung aller Stellen, mit denen ich per Lastschrift oder Dauerauftrag in Verbindung stehe. Bankgeschäfte sind halt wirklich keine Routine für mich.

Anschließend gab es zum Nachtmahl Ernteanteil.

160817_03_Ernteanteilmahl

Salat mit Gurken und Tomaten (und einer zugekauften milden Zwiebel), gebratene Zucchinischeiben.

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Am gestrigen Donnerstagmorgen eine Runde Crosstrainerstrampeln – ich komme sonst diese Woche nicht mehr zu Ausdauersport.

Für meine Radlfahrten erwischte ich zum Glück immer Regenpausen. Nach Feierabend Termin in meiner künftigen Bank; jetzt fehlen nur noch wenige Schritte, bis ich nicht mehr an das Thema denken muss.

Zum Nachtmahl mehr Ernteanteil.

160818_02_Ernteanteilmahl

Gebratener Mangold – inklusive dem Grün der roten Beete, die botanisch dieselbe Pflanze ist. Dazu in Schweineschmalz gebratene Bratkartoffeln.
(Zum Nachtisch müssen Sie sich immer Schokolade, Schokonüsse, Fruchtgummi etc. vorstellen.)

Wieder früh ins Bett, um dort noch eine Stunde zu lesen.

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Die erfolgreiche US-Komikerin und Autorin Sara Benincasa reagiert auf die anonyme Frage: „Why did you gain so much weight?“
„Why Am I So Fat?
A man wrote to me to ask why I gained weight. Here’s my response.“

First things first, thank you for not threatening to rape me! I get rape threats because I’m a woman on the Internet.

via @misscaro

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Eine schöne Bahngeschichte bei Spon, Gegengift zu einer dort kürzlich veröffentlichten Bahnnöhlgeschichte.
„Würzburg-Hamburg: Bahn-Mitarbeiter können auch nett sein – und wie“.

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Carolin Emcke hat die Festspielrede zur Eröffnung der Ruhrtriennale 2016 gehalten:
„Vom Übersetzen“.

Selten hatte ich so wenig Zutrauen zu öffentlichen Reden als Instrumenten der Verständigung wie in diesen finsteren Zeiten.

Wann hat das begonnen, dass ungefiltert und hemmungslos jede innere Unanständigkeit heraus gepoltert werden darf, ganz gleich wie verletzend, ganz gleich wie schamlos, ganz gleich wie falsch?

Doch dann spricht sie über Aufklärung und über Anstand. Ihre Rede endet mit einem Appell für saubere Hosen.

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Bedrückend und sehr informativ:
„Leben mit einer Angststörung
Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle“

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„Die Schwimmerin, die über ihre Periode spricht, zeigt, wie sehr wir uns nach Normalität sehnen“.

die Kaltmamsell

2 Kommentare zu „Journal Mittwoch/Donnerstag, 17./18. August 2016 – Bankgeschäfte und Beifang aus dem Internet“

  1. Sabine meint:

    Mein Vorschlag: Carolin Emcke sollte Bundespräsidentin werden. So viel Würde, Klarheit und, man wagt es kaum zu sagen, Kultur!

  2. Joel meint:

    Sara Benincasa <3

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