Journal Dienstag, 11. September 2018 – Zu Ukulele mitgesungen

Mittwoch, 12. September 2018 um 7:03

Noch ein Sommertag, ich höre nicht auf mich darüber zu freuen.

Morgens sehr früh aufgestanden für ein Stündchen Kraftttraining vor der Arbeit. Ins Büro geradelt, damit ich nach der Arbeit ein Rad zur Verfügung hatte: Gestern Abend traf sich nämlich das Münchner Ukulele Meet-up wieder im Giesinger Bräu zum Ukulele Tuesday. Und dorthin begleitete ich den Ukulele-Spieler an meiner Seite, weil er nach dem vergangenen Mal erzählt hatte, dass man auch einfach mitsingen kann, ohne Ukulele.

Gegenüber die Giesinger Heilig-Kreuz-Kirche. Schon auf dem Giesinger Berg hatte ich eine Radlerin überholt, die auf dem Rücken nicht nur einen großen Trekkingrucksack trug, sondern auch in einer daneben verschwindend kleinen Instrumententasche eine Ukulele – sie hatte dasselbe Ziel wie ich und stellte sich als alte Ukulele-Bekannte des Herrn Kaltmamsell heraus.

Es war ein sehr fröhlicher Abend mit herrlich gemischtem Publikum. Vor den offenen Türen des Stehausschanks (so heißt der Raum neben dem eigentlichen Bräustüberl) der Spätsommer, drinnen wurden auf Bildschirme Akkorde und Liedtexte projiziert, die Ukulelespielerinnen und -spieler (begeisterte Amateure, wie Initiator Stefan Michaelis betonte – kurzes Winken zum 9.30-Uhr-Leser!) guckten sich erst mal die Akkorde an, probierten länger oder kürzer daran herum, je nach dem, wie häufig das Lied in ihrer Runde schon gespielt worden war. Und dann ging’s immer recht unvermittelt los, weil „Intros spielen wir eh nicht“.

Im weiteren Verlauf spielten und sangen kleine Gruppen und Einzelne auch Lieder vor, dies bei allem Amateurtum auf sehr hohem Niveau und ausgesprochen mitreißend.

Ich stand an einem der langen Stehtische, trank gutes Giesinger Bier, holte mir am Grillstand draußen eine Bratwurst, unterhielt mich mit Freundinnen des Herrn Kaltmamsell, die ebenfalls zum ersten Mal dabei waren (eine mit, eine ohne Ukulele) – und vor allem sang ich alles nieder, was ich kannte.

Im letzten Drittel des Abends gesellte sich eine Frau in Radlerhose zu uns, die, wie sie erzählte, beim Vorbeifahren auf die Musik aufmerksam geworden war. Sie war ganz frisch in München, eben nach Giesing gezogen, und konnte es überhaupt nicht fassen: Dass hier einfach so Leute so großartig Musik miteinander machten, die Türen offenstanden, dass jeder dazu kommen konnte und das keinen Eintritt kostete. Wie wunderbar, wenn München erst mal solch einen Eindruck macht.

Der nächste Ukulele Tuesday im Giesinger Bräu ist der 9. Oktober. Davor gibt es am 22. September das Ukulele Fest München 2018 in der Glockenbachwerkstatt – dort treten auch die Ukelites auf, die mich gestern Abend mit ihrer Einlage beeindruckten.

Nicht zu spätes (Arbeitstag!) und für meinen Geschmack zu kurzes Heimradeln durch die frische Sommernacht, vor der Wohnungstür eine Tüte selbst gemachte Äpfel von der Nachbarin.

§

Katrin Scheib war in Odessa und macht die Stadt mehr als schmackhaft – in Bild und Wort (darunter jiddische Wörter):
„Odessa oder Odesa?“.

§

Der cute overload des Tages ist ein Roboter mit Pflanze drauf.

die Kaltmamsell

3 Kommentare zu “Journal Dienstag, 11. September 2018 – Zu Ukulele mitgesungen”

  1. Stedtenhopp meint:

    ******************KOMMENTAROMAT**********************

    Gerne gelesen

    *******************************************************

  2. Stefan meint:

    ** zurückwink ***

  3. Micha meint:

    Volle München-Werbung!

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