Journal Montag, 10. September 2018 – Ungarische Chelsea Boots

Dienstag, 11. September 2018 um 5:51

Ein geschäftiger Morgen: Spülmaschine ausräumen, von Null weg bloggen (Sonntagabend war es beim Heimkommen so spät, dass ich lediglich die Fotos runtergeladen hatte).

Der Fußweg in die Arbeit war wundervoll: Der Spätsommer hält noch, ich brauchte keine Jacke.

Pünktlich den Arbeitstag beendet, weil ich bei der Schusterin die zurückgelegten Chelsea Boots (die sie „Galoschen“ nennt, auf Nachfrage „altdeutsche Galoschen“) nochmal mit Einlagen anprobieren wollte und im Passensfall kaufen. Es zeigte sich, dass das nochmalige Anprobieren eine gute Idee war: Am Abend sowie mit Socken und Einlagen brauchte ich eine Nummer größer als am Samstagmorgen mit den Nylonsöckchen der Schusterin. Jetzt habe ich ordentliche handgenähte Schuhe aus einer ungarischen Manufaktur, die sollten die nächsten zehn Jahre halten – mindestens. Um braune Schnürstiefel aus ihrem Laden kümmere ich mich nach meinem Wanderurlaub.

Ein paar Einkäufe beim Basitsch auf dem Heimweg. Das Nachtmahl bereitete ich mit Vorarbeit von Herrn Kaltmamsell zu: Mangoldquiche mit selbst gemachtem Quarkblätterteig aus dem Gefrierschrank, bei meiner Ankunft hatte Herr Kaltmamsell den Mangold aus Ernteanteil bereits geputzt, geschnitten, vorgebraten sowie Schnittlauch und Oregano geschnitten (Reste vom Freitag).

die Kaltmamsell

10 Kommentare zu “Journal Montag, 10. September 2018 – Ungarische Chelsea Boots”

  1. Christine meint:

    Zeigen Sie uns ein Foto der Galoschen?

  2. binimgarten meint:

    “Galoschen“ – da klingelte bei mir eher der Gedanke an Überschuhe, fix nachgeschaut und tatsächlich lag ich richtig. Wie die Schuhverkäuferin drauf gekommen ist, die schönen Lederschuhe mit einem solchen Namen zu belegen?

  3. die Kaltmamsell meint:

    So sehen sie aus, Christine:

    Chelsea Boots

    Und es handelt sich um eine junge Schuhmachermeisterin, binimgarten, die die Stiefel so bezeichnet hat, auch alle Kartons damit im Laden entsprechend beschriftet. Da ich die Bezeichnung ebenfalls mit Überschuhen verbinde, frage ich gestern extra nochmal nach, und sie beharrte darauf: „Altdeutsche Galoschen.“

  4. lihabiboun meint:

    Oh Mann sind die toll, diese Schuhe. Und die ungarische Manufaktur reiche ich subito weiter an meinen Mann. DANKE!
    Zuhülf …. ich finde die Schuhmacherin nicht …?

  5. die Kaltmamsell meint:

    In der Schusterei Huber, Müllerstraße 39, kann er sie gleich anprobieren, lihabiboun, gestern wurde ein großer Teil der Herbstware eingeräumt.

  6. Christin meint:

    Oh, die sind ja wunderschön. Ich hab sie auf der Seite des Herstellers aber nicht gefunden – können Sie mir sagen, wie das Modell heißt?

  7. lihabiboun meint:

    Ah – der Huber, ja – eins der wenigen guten alten Fachgeschäfte und nett sind die obendrein. Danke Ihnen Kaltmamsell!

  8. die Kaltmamsell meint:

    Leider nicht, Christin, das Online-Angbot scheint begrenzt (zum Beispiel keine Damen-Modelle). Aber vielleicht kann man Ihnen unter der Kontakt-Telefonnummer einen Schuhhändler in Ihrer Nähe nennen, der die Produkte führt?

  9. Christine meint:

    Danke. Die sehen toll aus.

  10. Alessa meint:

    Unter der bei Laszlo Budapest im Impressum genannten Adresse von Schwangau-Schuh finden sich (auch) Damenschuhe, dort sind neben lászló Budapest auch noch andere „Produktlinien“ vertreten.

    Im Bereich Damen unter „Schuhwerk Schwangau“ habe ich diese hier gefunden:
    Haferlschuhe Xenia schwarz
    Jetzt werden die Chelsea Boots aka Altdeutsche Galoschen auch noch als Haferlschuhe bezeichnet. ;-)

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