1000 Fragen 641-660

Donnerstag, 14. Februar 2019 um 6:55

641. Welches Musikinstrument würdest du gern spielen?
Klavier – weil man damit mehrere angenehm klingende Töne gleichzeitig spielen kann.

642. Hast du eine umfassende Ausbildung?
Ich verstehe die Frage nicht: Was ist eine umfassende Ausbildung? Die zur Renaissance woman quer über alle Fachgebiete? Dann nicht: Meine Ausbildung enthielt weder Handwerkliches noch Naturwissenschaftliches.

643. Für wen hast du eine Schwäche?
Wen ich so gern habe, dass ich ihm und ihr viel verzeihe? Das sind sehr viele Menschen.

644. Was ist dein größtes Hemmnis?
Ich.

645. Was machst du heute?
Arbeiten, abends Treffen mit den Managerinnen des großen Fests.

646. Worüber hättest du länger nachdenken sollen?
Über die Routenplanung über den Westerwaldsteig.

647. Bist du lieber im Recht oder hast du lieber Glück?
Kommt ganz darauf an, worum es geht.

648. Was hältst du von den Partnern deiner Freundinnen?
Das ist von Freundin zu Freundin verschieden, manche haben auch Partnerinnen.

649. Welche Eigenschaft deines Vaters hättest du auch gern?
Handwerkliche Begabung.

650. Welche Idee musst du irgendwann noch aufgreifen?
Lindy Hop zu lernen.

651. Wie würdest du dein Leben mit drei Stichwörtern beschreiben?
normal, anstrengend, begleitet

652. Was ist das Beste am Erwachsensein?
Selbstbestimmung: von Schlafenszeiten (ich kann so früh ins Bett gehen, wie ich will) über Essensauswahl (ich kann essen, was und so viel ich will) bis Wählen.

653. Bist du ein Kämpfertyp?
Nein, lediglich ein bisschen zwanghaft. (Oder ist das am End‘ dasselbe?)

654. Wie viel Fantasie hast du?
Manchmal zu viel, manchmal zu wenig.

655. Könnten sich Menschen ändern?
Ja.

656. Versuchst du, ein Problem zuerst selbst zu lösen?
Ja.

657. Was hättest du gern zehn Jahre früher gewusst?
Was die Agenda 2010 anrichtet.

658. Was wird dein nächstes Projekt?
Reha organisieren.

659. Machst du häufig mehrere Dinge gleichzeitig?
Ja.

660. Was liegt dir immer noch im Magen?
Dass ich nicht auf der Feier meines Vaters zu seinen 50 Jahren in Deutschland war. (Ich hatte mich der früheren Zusage zu einem anderen Termin verpflichtet gefühlt.)

Quelle: Flow-Magazin.

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die Kaltmamsell

15 Kommentare zu “1000 Fragen 641-660”

  1. Schlosswiler meint:

    Bin nicht einverstanden mit Deiner Antwort zur „umfassenden Ausbildung“.
    Mit dem erworbenen Abschluss Abitur hast Du diese. Nicht umsonst heisst diese Ausbildung in den zwei südlichen Nachbarländern Deutschlands (und dem dazwischen liegenden kleinen Staat und ganz vielen südeuropäischen Ländern) „Matura“ oder ähnlich (maturità in Italien).
    Und vielleicht ist das auch der Unterschied zur berufsbildenden höheren Schule, welche eben nicht eine „umfassende“ Ausbildung vermittelt, sondern gezielt auf einen Beruf vorbereitet. Was nicht schlechter ist, aber einfach anders.

  2. Roland B. meint:

    Nicht zu Unrecht heißt der Schulabschluß bei uns mittlerweile nur noch „Hochschulzugangsberechtigung“. Von solider Grund-Bildung oder Reife wird nicht gesprochen.
    Frau Vorspeisenplatte dürfte aber noch einen solideren Abschluß gemacht haben, damals in der guten alten Zeit :-)
    Heute kann von „umfassend“ kaum mehr die Rede sein. Überwiegend herrscht doch eine Fixierung auf einen Ausschnitt vor, der entweder gute Noten ermöglicht oder für ein bestimmtes Studienfach vorbereitet. Und der Schwerpunkt der Politik liegt darauf, möglichst viele Leute da durchzuschleußen, der guten Statistik wegen.
    Ich fand den DDR-Ansatz mit dem gemischten Abschluß nicht schlecht. Abi plus eine Berufsausbildung oder wenigsten den Ansatz zu dazu. Gibt es sicher auch in anderen Ländern.

  3. Hauptschulblues meint:

    Abitur plus Berufsvorbereitung (oder Berufsanbahnung) gibt es noch an einigen privaten Schulen in der BRD.
    Das Abitur vor 50 Jahren war wesentlich anders als heutzutage, umfassend, kaum abgelegte Fächer, Möglichkeit bis zu drei Sprachen, keine Eins-Komma-Inflation.
    @650: https://www.youtube.com/watch?v=r5u5nxnroro

  4. Trulla meint:

    @650
    Unbedingt machen, mit oder ohne Herrn Kaltmamsell (obwohl: sie tanzen doch beide gern), wenn ich mich recht erinnere, jährlich einmal bei einer bayerischen Besonderheit (Auer Dult?), richtig?
    Ich gehe in Hamburg mitunter zu “Planten un Blomen“, ein wunderbarer Park im Herzen der Stadt. Wenn dort im Musikpavillon die entsprechende Musik spielt, kommen die Lindy Hopper und legen eine Sohle aufs Parkett vom Feinsten. Da sprüht die Lebensfreude. Das Grandiose ist, es sind Menschen jeden Alters, jeder Figur, jeder Größe. Das verbindende Element ist die Freude an dieser Art Tanz.
    Leider, mein rechtes Knie will nicht mehr wie ich (soll aber durchhalten), sonst hätte ich das auch noch gern erlernt. Vom Inlineskaten, das mich viele Jahre begeisterte, musste ich mich auch schweren Herzens verabschieden.
    Tempi passati

  5. Neeva meint:

    Oh das alte Abitur war viel besser und die jungen Leute heutzutage halten den Papyrus echt falschrum. Und schlagen die Beine übereinander, verschlingen bei Tisch die Süßigkeiten und tyrannisieren ihre Lehrer. (Na wer erkennt das Zitat?)

    Es gab wohl mehr Prüfungen und mehr Lernstoff, der auswendig gelernt werden musste, die Schüler hatten also mehr auf Abruf parat. (Halt nur das, was in der Gesellschaft vor 50 Jahren als wichtig galt.)
    Zumindest idealerweise sollte die moderne Schule weniger abrufbares Wissen und mehr Arbeits- und Lerntechniken lehren…

  6. Hauptschulblues meint:

    @Neeva:
    Nein. Techniken müssen sich immer am Inhalt erweisen, nicht umgekehrt.
    Was heißt „abrufbares Wissen“? H. hat nie auswendig gelernt. Durch das „Gymnasium generale“ weitete sich der Blick, Interessen bildeten sich heraus, Hobbies, die teilweise bis heute anhalten. Und nicht nur bei H.

  7. DirkNB meint:

    @Neeva: Gehört eine ordnungsgemäße Rechtschreibung eigentlich zu Arbeitstechniken oder doch auswendig gelerntem Wissen? Ein bisschen von beidem ist wohl dran. Das Problem ist nur, dass nicht mal Abiturenten in ihrer Komplettheit einen geraden, nichttrivialen Satz richtig niederschreiben können. Sicher, es gibt einige positiv herausschauende Leuchttürme, aber die Grundtechnik „richtig schreiben“ ist nicht mehr weit verbreitet.
    Das lässt sich leider durchaus auch noch verallgemeinern, denn eine humanistische Allgemeinbildung ist auch immer weniger verbreitet. Natürlich verallgemeinere ich mit meiner Aussage ein wenig die Stichprobe, die sich mir in meiner täglichen Arbeit bietet, aber ich sehe einfach zu wenig positives.

  8. die Kaltmamsell meint:

    Vielleicht sollte man vorsichtig sein, die frühere Allgemeine Hochschulreife (und das war sie, Schlosswiller, eine Vorbereitung aufs Studium und auf sonst nichts) für besser zu erklären, nur weil sie anders war. Als erste in der Familie mit dieser Hochschulreife (meine Großeltern waren noch Analphabeten) hatte ich mords Respekt vor „Studierten“ (wie in meinen Herkunftskreisen Akademiker und Akademikerinnen hießen). Um zu Beginn meines eigenen Studiums bei Gesprächen mit Kommilitoninnen und Kommilitonen regelmäßig aus allen Wolken zu fallen: DIE hatten Abitur? Und wussten einfachste Bildungsinhalte nicht? Konnten nicht mal geradeaus rechtschreiben?

    (Das setzte sich über die verschiedenen Bilungsstufen fort und ist derzeit bei „und DER ist habilitiert?!“ angekommen.)

  9. Marlies meint:

    Bitte unbedingt Lindy Hop (bzw Swing – Lindy ist ja nur ein Tanz von vielen) lernen – es macht so viel Spaß und man lernt tolle Menschen kennen. Hier in Berlin gibt es jeden Tag die Möglichkeit, irgendwo tanzen zu gehen, im Sommer gerne auch an der Spree.

    In München findet übrigens auch jährlich ein riesiges Swing-Festival statt, Rock That Swing. Da kommen immer ca 2000 Tänzer aus aller Welt und es gibt tagelang Unterricht und tolle Bälle im Deutschen Theater. In 2 Wochen ist es wieder soweit. :)

  10. Marlies meint:

    Es gibt verschiedene Swingtänze, Lindy Hop ist nur einer davon. 20er Charleston geht auch oft trotz Knieproblemen, weil man nicht so stark belastet. Genauso Balboa, zumindest als Anfänger. Vielleicht mal informieren, evtl gibt es ja doch eine Möglichkeit. :)

  11. die Kaltmamsell meint:

    Hier in München, Marlies, wohnen wir zwischen ca. fünf verschiedenen Tanzschulen, die auch Lindy Hop anbieten, in allen erdenklichen Umgebungen (von Kurs bis Verein). Ich müsste es wirklich einfach nur tun.

  12. Hauptschulblues meint:

    Hs. haben angefangen mit R`R, dann als die Knie- und Rückenprobleme kamen, sind sie auf BoogieWoogie umgestiegen. Lindy Hop? Geht nie und nimmer, weil noch intensiver als R`R. Siehe Link weiter oben.

  13. Marlies meint:

    Lindy Hop ist nicht intensiver als RocknRoll – ich tanze beides und Lindy Hop ist deutlich sanfter für die Gelenke. So wie im Video tanzt heutzutage sowieso niemand mehr.

  14. Hauptschulblues meint:

    @Marlies
    Naja, die BoogieBären versuchen es schon. Sie haben auch immer zu den Pfingstseminaren Frank Manning eingeladen, der trainiert hat. Und er war ja der Vortänzer der Truppe im Video.

  15. arboretum meint:

    Ich fand den DDR-Ansatz mit dem gemischten Abschluß nicht schlecht. Abi plus eine Berufsausbildung oder wenigsten den Ansatz zu dazu.

    Diejenigen, die diesen Weg wählten, taten das aber in der Regel nicht ganz freiwillig, sondern weil sie – trotz guter Noten – die Zulassung zur EOS nicht bekommen hatten (weil sie sich nicht als 14-jährige Jungen für mehrere Jahre bei der NVA verpflichten wollten, zum Beispiel, oder aus einem weniger konformen Elternhaus kamen, selbst rebellisch oder konfirmiert waren). Und den Beruf, den sie fürs Abitur erlernen mussten, konnten sie sich dann meist auch nicht aussuchen, sondern hing vom Vitamin B ab. So viele Plätze für BmA gab es ja auch nicht. Ich kannte welche, die in der DDR nur auf diese Weise Abi machen konnten. Klang alles nicht so toll.

    Hierzulande erfreut sich das duale Studium zunehmender Beliebtheit. Etliche Firmen bieten es inzwischen auch deshalb an, um als Ausbildungsbetrieb attraktiver zu werden.

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