Journal Freitag, 15. Februar 2019 – Sonniger Start ins Wochenende

Samstag, 16. Februar 2019 um 7:18

Nach gutem Schlaf durch einen weiteren blauhimmligen Sonnenaufgang in die Arbeit.

Wie so oft am Freitag zog sich der Arbeitsnachmittag wie Bewegung in Gelee. Ich ging pünktlich, besorgte auf dem (mützenlosen!) Heimweg im Vollcorner Teile des Abendessens.

Nachdenken darüber, wie es kommt, dass ich mit steigendem Alter in persönlichen Dingen immer unkontrollierbarer emotional mitgenommen werde (privat persönlich, in Arbeitsumgebung schaffe ich meist, nichts persönlich zu nehmen – die meint ja nicht mich, sondern meine Rolle dort). Das ist nämlich ganz schön anstrengend.

Daheim feierte ich mit Herrn Kaltmamsell den Start ins Wochenende, unter anderem mit Prosecco (wir probierten ihn mit einem Schuss Cointreau – und erzeugten damit eine mäßig attraktive Fanta-Note; ein Schuss Apricot Brandy hingegen war nett).

§

23 Jahre alt, aber schön zu lesen: Michael Althens Nachruf auf Gene Kelly.
„Der Mann im Regen.“

via @EveRoll

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https://youtu.be/JpCLxnVpgbo

Fred Astaire sehe ich hingegen völlig anders als Althen; unter anderem konnte Astaire sehr wohl auch allein seine Kunst und Poesie entwickeln.

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https://youtu.be/tLZ1GL-H8A4
die Kaltmamsell

3 Kommentare zu “Journal Freitag, 15. Februar 2019 – Sonniger Start ins Wochenende”

  1. Angela meint:

    Ich würde die Emotionalität mal unter Klimakterium abbuchen und die Hormone dafür verantwortlich machen. Das wird wieder besser.

  2. Trulla meint:

    Es dürften die Wechseljahre sein. Das ist eine sehr emotional aufgeladene Zeit dank hormonellen Umbruchs. Neben möglichen körperlichen Erscheinungen (aufsteigende Hitze) ein andauerndes Wechselbad der Gefühle. Auf der einen Seite heißt es Abschied nehmen, auf der anderen ist es ein Aufbruch in ein anderes, befreites Leben. Reflexion auf das bisher Gelebte gehört dazu, eine Konfrontation mit sich selbst bleibt nicht aus.

    Bei mir zeigte sich eine morgendliche Depression, die mich sehr ängstigte und da ich dank einschlägiger feministischer Literatur einen Zusammenhang vermutete, suchte ich Hilfe bei der Frauenärztin. Trotz meines Widerwillens nahm ich Hormontabletten und die wirkten sehr schnell. Nach einem Jahr Einnahme vereinbarten wir auf meinem Wunsch hin ein versuchsweises Absetzen. Das Ergebnis war “es geht wieder ohne“.

    Mir gefällt es sehr, wenn ich das mal so sagen darf, dass Sie Ihre Emotionalität mehr und mehr erkennen lassen. Ich glaube, Sie können bei all Ihrer gnadenlosen, aber sehr empfindlichen Selbstkritik inzwischen auch gut annehmen, dass viele Menschen Sie einfach gern haben.

  3. Modeste meint:

    Vielleicht, weil man mit zunehmendem Alter lernt, dass nichts egal ist, dass alles etas bedeutet.

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