Journal Dienstag, 27. Juli 2021 – Beifang aus dem Internetz

Mittwoch, 28. Juli 2021 um 6:36

Gute Nacht mit nur einer unruhigen Phase, ich wachte frisch auf – die Mückenstiche hatten sich beruhigt. Dankbarkeit für echte Medizin mit Antihistaminikum. Auch tagsüber plagten mich die Stiche nicht mehr so wie am Montag, selbst die größten Beulen schwollen ab; ich hatte auch Bremsen (bayr. „Brema“) auf mir erschlagen und fürchte, zwei oder drei haben mich erwischt.

Nach dem Regenabend war der Morgen fast klar, doch die Tage sind bereits merklich wieder kürzer.

Wolkensaum wie Meeresgischt.
Die Mauersegler überm Westend sind noch da.

Mittags aß ich die restlichem Soba-Nudeln vom Vorabend – nu, Buchweizennudeln sind eh nicht fürs Konzept „al dente“ gemacht, das Gericht wurde mit Durchziehen über Nacht eher besser und schmeckte immer noch ausgezeichnet. Außerdem die andere Hälfte Netzmelone.

Nach der Arbeit spazierte ich in sonniger Wärme in die Fußgängerzone: Ich sah vergeblich nach Schreibwaren und kaufte auf dem Viktualienmarkt erfolgreich Wachauer Marillen und fränkische Kirschen – 22 Euro für nicht mal drei Pfund heimisches Obst (tiene música?).

Daheim ein wenig Rückenyoga und ein wenig Maniküre, zum Nachtmahl servierte Herr Kaltmamsell gebratene Auberginen asiatisch, zum Nachtisch gab es die Aprikosen und Kirschen, die hervorragend schmeckten (aber 22 Euro hervoragen? hmmmm).

§

Textilforscher Kai Nebel antwortet auf die Frage:
„Wie ungesund ist unsere Kleidung?“
(Spoiler: Nicht.)

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„Tips from the Emergency Room: YOU SHOULD GET VACCINATED“.
Wirklich einfach erklärt, mit ganzen vielen Emojis.

via @stedten*hopp

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Die Angst der Stadtkinder, auf dem Land alles falsch zu machen.

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Das ist dann doch eine Leistungssport-Geschichte, die mir gefällt:
„Ein echtes Olympia-Wunder“.

Die unbekannte Hobby-Rennradlerin Dr. Anna Kiesenhofer (promivierte Mathematikerin) errang eine olympische Goldmedaille, weil die Stars sie übersahen und deshalb nicht attackierten: Die Niederländerin Annemiek van Vleut merkte erst im Ziel und nach Siegesjubel, dass sie Silber statt Gold gewonnen hatte.

via Draußen nur Kännchen

(Husch, husch, weg war’s, des Schneckerl!)

§

Sie erinnern sich vielleicht an @EleanorMorton, wie sie einen mittelmotivierten Reiseführer am Loch Ness darstellte?

No na, ihr Reiseführer durch St Andrews University sprüht auch nicht gerade vor Elan.

die Kaltmamsell

6 Kommentare zu „Journal Dienstag, 27. Juli 2021 – Beifang aus dem Internetz“

  1. waldviertelleben meint:

    https://www.wachauermarille.at/
    Wieso schreiben Sie „heimisches“Obst? Original Wachauer Marillen kommen aus der Wachau und somit aus Österreich.

  2. Schlosswiler meint:

    22 Euro sind viel Geld.
    An unserem hauseigenen Kirschbaum hängt dieses Jahr leider keine einzige Kirsche, da es a) im April unanständig kalt war und b) wir seit Jahren keine Pestizide spritzen, d.h. wenn es zu feucht ist, wird die Ernte durch Pilzbefall zerstört.
    Im letzten Jahr (2020) hatten wir 30 kg Ernte von diesem Baum. Bedingte aber 2 Tage Arbeit von 2 Personen.
    Rechne: 2 P * 10 h * 2 d * 10 Euro / 30 kg = 13.3 € pro kg. Nur für das Ernten. Dann nochmals ein paar h für das Baumschneiden im Winter etc.
    22 € ist einfach der realistische Preis für 1.5 kg Kirschen, auch wenn wir uns das nicht mehr gewohnt sind.

  3. Hauptschulblues meint:

    H. zahlt gerne viel für gute Lebensmittel. Z. B. von den Essbaren Landschaften.
    Und spart lieber bei Reisen, die sind ohnehin ungesund.
    Im übrigen hat Frau/Herr Schlosswiler durchaus recht. Und es kommt ja obendrein auch noch die gesamte Lieferkette dazu.

  4. Roland B. meint:

    @waldviertelleben: „heimisch“ ist ja kein politischer oder nationaler Begriff. Die fränkischen Kirschen sind vielleicht genauso weit gereist nach München wie die Marillen aus der Wachau.
    Wenn sich jemand beschweren würde, daß die Kaltmamsell nordhessische Äpfel als „heimisch“ einstufen würde – das könnt‘ ich schon verstehen. Weiter weg, völlig anderer Dialekt…

  5. ingrid meint:

    @ Roland B. Kein Mensch aus Österreich würde eine bayrische Weißwurst als heimisch bezeichnen. Für uns ist Bayern Ausland.

  6. Susann meint:

    Als Österreicherin muss ich der Österreichfraktion zustimmen. In Österreich sind Wachauer Marillen „heimisch“ (streng genommen nicht mal überall in Österreich, sondern nur in der Wachau). In Bayern nicht. In Bayern ist die Prinzregententorte „heimisch“. In Österreich nicht. Mit geographischer Distanz hat das gar nichts zu tun, sondern mit Zugehörigkeit. Die Wachau gehört nicht zu Bayern. Franken schon.
    „heimisch“ bedeutet laut Duden „das eigene Land betreffend“; ich würde es aus dem mir vertrauten Sprachgebrauch heraus noch etwas enger fassen – vglbar mit „regional“.

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