Journal Donnerstag, 22. Juli 2021 – Geschenke per Post

Freitag, 23. Juli 2021 um 6:32

Nachts fast sechs Stunden am Stück tief geschlafen, das war schön. Aufgewacht in einen frischen Sommermorgen.

Mittags lauerte ich vor meinem Rechner auf einen Schwimm-Slot in Schyren- oder Dantebad, währenddessen schaute ich nach, ob es wohl schon einen Wiedereröffnungstermin fürs Olympiabad gibt, und fand heraus: IST SCHON OFFEN! Doch für Sonntag erjagte ich einen Slot im Dantebad.

Mittagessen waren ein Laugenzöpferl sowie Pfirsiche mit Joghurt.

Nach Feierabend ging ich über den Vollcorner nach Hause, Einkäufe Obst, Tomaten, Milchprodukte.

Daheim freute ich mich über eine halbe Stunde Yoga, einmal durchgedehnt.

Mit der Post waren Geschenke gekommen: Eine Blogleserin hatte mir nach Nachfrage zwei Freikarten für die Münchner Bäder geschickt (danke! eine werde ich gleich am Sonntag einsetzen), und Bov Bjerg hatte mir die Neuauflage seines Roman-Erstlings Deadline zukommen lassen (große Freude, vielen Dank).

Eines der 224 verkauften Exemplare der ersten Auflage (der Rest wurde bei einem Lagerbrand vernichtet) besitze ich ja als immer noch sehr rührendes Geschenk eines weiteres Bloglesers und hatte es gern gelesen (hier unten hatte ich darüber geschrieben, hier gibt es mehr Info zum Roman, die Buchpremiere in Berlin verpasse ich leider, ich reise erst in der Woche danach an), jetzt darf es sich im Regalabschnitt mit der Bücherkategorie „Bücher von Blogger*innen und Twitter*innen“ (wahrscheinlich keine sehr häufige Bibliothekskategorie) ans neue kuscheln.

Zum Abendessen bereitete ich aus frisch geholtem Ernteanteil pinken Chinakohl-Salat mit Joghurt-Sesamöl-Dressing und ein paar zugekauften Tomaten. Danach reichlich Schokolade.

Die Tagesschau berichtete über den zehnten Jahrestag der Terrormorde von Utøya – und nannte dabei konsequent den Namen des rechtsextremen Täters nicht. Das begrüßte ich sehr, auch vor dem Hintergrund, dass er sich bis heute als Held sieht und mit seinen Terrorakten weltweite Strahlkraft erreichen wollte.

§

Lustiges Spiel entdeckt: Eine Website, auf der man aktuelle Hochwasserrisiken nachschauen kann, und zwar die richtig offizielle der Bundesanstalt für Gewässerkunde:
„Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten in Deutschland (Status aktuell)“.

So sieht dort München aus:

Und so meine Geburtsstadt Ingolstadt:

Zumindest meine Familie lebt im ungefährdeten Gebiet.

die Kaltmamsell

2 Kommentare zu „Journal Donnerstag, 22. Juli 2021 – Geschenke per Post“

  1. Karl-Heinz Valtl meint:

    Stimme zu, dass es gut ist, den Namen des Massenmörders nicht zu nennen. Leider wird dies in Norgwegen nicht konsequent durchgehalten. Der Terrorist selber ist eine erbärmliche Erscheinung, der regelmässig die Gerichte behelligt, weil ihm das Essen im Knast nicht schmeckt oder die Matratze zu hart ist. Er argumentiert ernsthaft, dass dies eine Folter des norwegischen Staates ist, die dazu diene seine Menschenrechte (sic!) zu untergraben. Ich wohne schon lange in Norwegen (und arbeite in der Psychiatrie) und bin daher etwas eingehender mit der Materie vertraut. Zur Zeit geht die Angst um, dass er in elf Jahren aus der Haft entlassen wird, weil die Behörden keinen Anlass für Sicherungsverwahrung mehr erkennen könnten, wenn es soweit wäre. Der Depp hat übrigens seinen Namen in Fjotolf Hansen geändert, was für Norweger in etwa so klingt, als wenn ein Bayer sich Franz Xaver Bierdimpfl nennen würde.

  2. Simone meint:

    Ist es wirklich möglich, dass in diesem Fall kein Grund mehr für eine weitere Sicherungsverwahrung gesehen werden könnte? Ich kenne mich nicht genügend aus, allerdings erscheint mir der Täter kaltblütig und emotionslos; ich kann mir schwer vorstellen, dass so jemand irgendwie „geheilt“ werden kann.

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