Bücher

Journal Dienstag, 21. Januar 2020 – Bov Bjerg, Serpentinen

Mittwoch, 22. Januar 2020

Im Bett Serpentinen von Bov Bjerg ausgelesen, das mir der Claassen-Verlag als Leseexemplar geschenkt hatte. Erst mal geschluckt.

Serpentinen ist ein Männerbuch, erzählt Männerdinge – von Vätern und Söhnen, von Freunden und Brüder -, von einem Mann erzählt. Ein Männlichkeitsroman? Auf jeden Fall ein bitterer, schmerzlicher. Keine Spur ist geblieben vom ausgelassenen Lachen in Auerhaus, vom komischen Blick in Die Modernisierung meiner Mutter: Geschichten. (Auch wenn eine Kaltmamsell drin vorkommt, also eine echte bei einer Feier.)

In Serpentinen fährt ein Erzähler mit seinem Sohn in Grundschulalter in der Schwäbischen Alb herum, aus der er stammt. Schon im ersten Kapitel wird klar, dass er nicht gefunden werden will, dass er auf den Spuren seiner Kindheit unterwegs ist, dass er einen Weg aus dem Teufelkreis sucht, der seinen Vater, Großvater, Urgroßvater in den Suizid gesogen hat. Auch dass er Alkoholiker ist wie sein Vater.

Man könnte Serpentinen als Fortsetzung von Auerhaus lesen: Der Ich-Erzähler trägt sich im Hotel als Höppner ein, ein Frieder taucht auf. Der Ich ist weggegangen nach Berlin, ist aus seinem Herkunftsmilieu ausgebrochen, Professor für Soziologie geworden (ausgerechnet – und ja: Eine ausführliche Anspielung auf Didier Eribons Rückkehr nach Reims legt noch eins drauf, dann ist das Leben halt rekursiv). Die vielfältigen Fremdheiten, die dieser Ausbruch nach sich zieht, prägen sein Leben in Berlin.

Das im Jetzt Erlebte steht auf derselben Erzählebene wie Vorgestelltes und Erinnertes – immer wieder tauchen die Fossilien in der und aus der Schwäbischen Alb auf, die schon die Jury des Bachmannpreises als Allegorie auf des Erzählers Suche nach seiner Vergangenheit las. Vor allem aber sind sie ebenso interpretationsbedürftig und unzuverlässig wie Erinnerungen, wie Vorstellungen. Die Bewegung der Serpentinen findet ihre Fortsetzung im wiederkehrenden Bild von Fließendem, von Wassern und Rinnsalen, die sich vereinen und auf das eine große Wasser zufließen.

Parallele zwischen Form und Inhalt: Die titelgebenden Serpentinen spiegeln sich in der Erzählstruktur. Bestimmte Elemente und Passagen tauchen immer wieder auf, „Um was geht es“, die Vorstellung von den Rinnsalen, der um den Tisch laufende Vater, „ersoffen, erschossen, erhängt“, die Braut und zukünftige Witwe. Als Leserin kommt man immer wieder daran vorbei wie auf Serpentinen an der immer gleichen Aussicht aufs Tal – die sich durch die leicht wechselnde Höhe dann doch immer wieder ein wenig unterscheidet.

Der Erzähler erinnert sich an Brutalität und Willkür, mit denen er aufgewachsen ist – und muss sich dann doch zusehen, wie er immer wieder selbst empathielos auf seinen Sohn losgeht. Wie „der Junge“ das alles wahrnimmt, bleibt schemenhaft, ebensowenig greifbar wie alle anderen Figuren der Handlung. Sehr konkret ist der Umgang von Vater und Sohn miteinander: Anders als in der Literatur gewohnt ist er handfest mit Erinnerungen an Babywickeln, auf dem Arm Halten, Krankenpflege, dieser väterliche Blick enhält auch Sorge um kalte Füße.

Im Erzählfluss immer wieder kleine Strudel um kryptische Einwürfe, manchmal verliert sich der Erzähler ganz in seinen inneren Schrecken, die Tragödie scheint unausweichlich. Mir hat die Lektüre weh getan.

§

Ja mei, Ibu hilft halt nicht immer, in diesem Fall auch nicht das vorhergehende Entspannungsbad: Lange schmerzbedingte Schlafpause in der Nacht.

Diesmal früh genug von daheim losgekommen, dass die U-Bahn noch einen Sitzplatz für mich hatte, die ersten Seiten Zeitung gelesen.

Viel gearbeitet, vor allem aber: Einen Augenblick lang vergessen, innerlich vor dem Angstprojekt davonzulaufen und – ZACK! – weiß ich, wie’s gehen kann und bin so große Schritte weiter, dass es kein Angstprojekt mehr ist. Auch sonst beim Machen und Organisieren auf keine Hindernisse gestoßen, mit schwierigen Dingen nicht allein fertigwerden gemusst.

Nach der Arbeit nur ein kurzer Abstecher zur Apotheke. Nachtmahl war ein Kichererbsen-Süßkartoffel-Curry aus der Hand des Herrn Kaltmamsell.

Journal Donnerstag, 9. Januar 2020 – Ich gehe Hüfte und Toni Morrison, Beloved

Freitag, 10. Januar 2020

„Sie gehen Hüfte!“ rief mir Dr. Orth 2 hinterher, als ich den Untersuchungsraum verließ, in dem endlich mal systematisch und gründlich abgewogen/untersucht wurde, ob meine Beschwerden nun von LWS oder Hüfte verursacht werden. Auch er hatte angesichts der Röntgenaufnahme eine Hüftarthrose erst mal als Ursache ausgeschlossen und hatte sich auf Ischias konzentriert (mit dem Hinweis, dass auch eine Kombination von Bandscheibe/Nerv und Hüftgelenk in Betracht kam). Dr. Orth 2 fragte dann viel (u.a. nein, kein Kribbeln, nein keine Taubheit, ja, Wegsacken des Beins seit Jahren – zum ersten Mal ein Arzt, der mit diesem Phänomen vertraut ist). Und er ultraschallte die Hüfte, inklusive gesunder Seite zum Vergleich – siehe da, endlich etwas Neues: eine laut ihm deutliche Entzündung in der schmerzenden Hüfte. Also ordnete Herr Doktor (gibt es überhaupt Orthopädinnen?) ein MRT der Hüfte an. Sportliche Bewegung darf ich aber weiterhin: „Alles, was nicht schmerzt.“

Es hob meine knapp vor Resignation stehende Stimmung deutlich, dass sich eine Ursache abzeichnet. Und dass die abschließende Beobachtung des Arzts endlich bestätigt, wovon ich seit einigen Monaten und vor Jahren ursprünglich überzeugt bin und war: Es ist die Hüfte.

Arbeit in der Arbeit, gestern musste ich gegen Sonne die Jalousien zuziehen. Das und die milde Luft beim frühnachmittäglichen Hofgang informierten mich: Das Wetter war schön. Mittags Orange und Birne mit Käse, nachmittags eine Hand voll Nüsse sowie ein paar getrockenete Aprikosen.

Früher Feierabend für Reha-Sport. Die Gruppengymnastik arbeitete mit Flexibar und ein paar anschließenden Bein-Übungen, meine Runde durch die Geräte dauerte etwas länger, weil ich auf einige warten musste (auch im Reha-Zentrum Vorsatzsportlerinnen?) und die Karten-Technik zickte.

Weiterer Termin des Tages: Ich radelte zum Treffen unserer Leserunde, wir hatten Toni Morrison, Beloved gelesen. Zu Gemüselasagne gab es in Untergiesing Gespräch darüber, auch wenn nur die Hälfte der Runde den Roman ganz gelesen hatte.

Ich hatte Beloved als anstrengend empfunden und war nur langsam voran gekommen, hatte ihn aber von der ersten Seite an als die Mühe wert gesehen. Der Roman dreht sich um Sethe, die nach dem amerikanischen Bürgerkrieg hochschwanger aus der Sklaverei flieht. Die Nicht-Linearität der Geschichte gleicht strukturell einem Traum, wozu auch die zahlreichen nicht-realistischen Elemente passen – sehr nah am magic realism der Veröffentlichungszeit 1991. Doch wo ich den südamerikanischen magic realism seinerzeit bald über hatte, weil er zu Beliebigkeit führte, ist dieses Element hier ein passendes Werkzeug: Erzählt werden die zahllosen und unendlichen Grauen der Sklaverei von der Verschleppung über das Gehaltenwerden wie Vieh bis zu alltäglicher Folter und Unterdrückung – das Ausmaß und die Dominanz im Leben so erdrückend, dass ein Ertragen und auch Erzählen nur durch Ausweichmanöver des Bewusstseins möglich sind. In dieser Welt gibt es Geister und magische Geschehnisse, für die Leserin ist die Abgrenzung zum Realen fast unmöglich; doch wo die Entmenschlichung und Brutalität von Sklaverei möglich sind, gelten ja vielleich auch andere Naturgesetze nicht.

Die vielen Details, die sich zum Bild dieser Zeit zusammensetzen, machten mir klar, wie zerstörerisch für Individuen und die Gesellschaft es war, ihnen durch diese konkrete Form der Versklavung Wurzeln, Geschichte, Tradition, Familie, Verbindungen unmöglich zu machen. Dass dies die US-amerikanische Gesellschaft bis heute in fast alle Bereiche hinein prägt und die Stellung der PoC dort von allen anderen Gegenden der Welt unterscheidet. Das Trauma der Sklaverei ist in den USA so tief, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie sich eine Gesellschaft je davon erholen soll.

Weltliteratur in Form und Inhalt, deshalb Leseempfehlung mit der Versicherung, dass sich die Mühe wirklich lohnt.

Journal Montag, 6. Januar 2020 – Venedig 6, Ca‘ d’Oro, Befana-Rudern und Rückreise

Dienstag, 7. Januar 2020

Unser Zug zurück ging erst um halb zwei, das verschaffte uns mit etwas früherem Aufstehen einen weiteren Vormittag in Venedig – und nochmal ließ Venedig sich nicht lumpen.

Aus der immer noch nicht geringer werdenden Zahl attraktiver Museen hatte sich der Palazzo Ca‘ d’Oro in meine Aufmerksamkeit geschoben, unter anderem weil wir mit dem Vaporetto auf dem Canal Grande mehrfach daran vorbeigefahren waren.

Auch gestern wollten wir mit dem Vaporetto hinfahren (gleich beim Palazzo gibt es eine nach ihm benannte Haltestelle), doch es fuhr uns vor der Nase davon. Da wir aufs nächste hätten warten müssen und die Fahrt ohnehin lang gedauert hätte, gingen wir zu Fuß – und genossen nochmal herrliche Anblicke, gestern bei trübem Wetter.

Der damals verfallende Palazzo Ca‘ d’Oro war Ende des 19. Jahrhunderts von Baron Giorgio Franchetti gekauft worden und Stück für Stück restauriert mit dem Ziel, eben jenes Museum daraus zu machen. Wir sahen auf zwei Geschoßen unter anderem wundervolle europäische Kunst aus dem 15. und 16. Jahrhundert (hier eine Liste), auffallend gelungen präsentiert, und wie von Franchetti beabsichtigt war auch das Gebäude selbst sehr sehenswert.

Beim Blick von dort auf den Canal Grande fiel mir wie schon in den Tagen zuvor auf, dass immer wieder Stehruderer auf den Kanälen unterwegs sind, scheinbar ganz normale Menschen einzeln, zu zweit, aber auch in größeren Gruppen in unscheinbaren Booten. Laut einem Zeit-Artikel von 2018 gibt es in Venedig eine Rückbesinnung auf diese spezielle Rudertechnik (die schmalen Kanäle bieten nicht genug Platz für waagrechte Ruder). Vermutlich hätte ich das unter den Sportmöglichkeiten der Lagunenstadt aufführen müssen – es gibt sogar Kurse.

Auf der Rückfahrt per Vaporetto zum Hotel musste unser Schifferl am Rialto-Markt eine ganze Weile warten, weil an der Brücke irgendwas los war. Erst nachträgliche Recherche verriet mir: Wir hätten die Regata delle Befane sehen können. Am Dreikönigstag kommt ja in Italien die Hexe Befana und bringt Geschenke; das feiert der historische Ruderclub Cannotieri Bucintoro mit einer Regata auf dem Canal Grande – in Kostümen. Als wir mit unseren Koffern auf das Vaporetto zum Bahnhof warteten, sahen wir den einen und die andere davon kostümiert an uns vorbei heimrudern.

Zuvor hatten wir am Palazzo Ca‘ d’Oro noch Zeit für einen Cappuccino gehabt und dazu in der Pasticceria Pitteri Torta Veneziana al Pistacchio gegessen: Köstlich, auch die anderen Gebäcke in der Auslage sahen sehr individuell und hausgemacht aus.

Am Bahnhof hatten wir noch reichlich Zeit. Herr Kaltmamsell bekam endlich seine Pizzaschnitte auf die Hand, ich schloss mich an, und wir holten Brotzeit. Die Rückfahrt pünktlich und ereignislos, das Wetter in München ähnelte dem in Venedig bei der Abfahrt.

Blick von der Rialtobrücke ins Trübe.

Palazzo Ca‘ d’Oro.

Ruderer vorm Palazzo.

Mehr Ruderer nach der Regatta.

Feministische Paddelunterstützung (auf dem Boot steht „Pink Lioness in Venice“).

§

Ayọ̀bámi Adébáyọ̀, Stay with me ausgelesen. Puh, ein vielgerühmter Roman, doch mein Problem damit ist ein spezielles: Romane, deren Handlung von Kinderwollen und -haben als Wichtigstem im Leben dominiert wird, gehen an mir vorbei. Ich weiß sehr wohl, dass die Menschen mit nur wenigen Ausnahmen ganz dringen Kinder haben wollen – bloß gehöre ich halt nicht nur zu diesen Ausnahmen, sondern wollte im Gegenteil immer schon ganz dringend und aktiv keine Kinder haben. Da draußen in Leben und Gesellschaft ist mir die Abweichung meiner Einstellung sehr bewusst und ich ermögliche anderen das Kinderhaben selbstverständlich, versuche für eine Gesellschaft zu sorgen, in der dieser Wunsch möglichst einfach umgesetzt werden kann. Und Freundinnen und Freunde, deren Kinderwunsch unerfüllt bleibt, bedaure ich wirklich von Herzen, wie mich jeder ihrer unerfüllten Herzenswünsche wirklich schmerzt.

Doch ein paar hundert Seiten Roman, in denen absolut jeder und jede Kinderkriegen als das absolut Allerwichtigste im Leben annimmt, in denen sich alles darum dreht, bereiten mir vor allem Anstrengung. Die Kinderkrieg-Motivation des jungen nigerianischen Paares in Stay with me ist so bestimmend, dass der Hintergrund der Romanhandlung, nämlich die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Nigeria im ausgehenden 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts, aufgesetzt wirkt. Auch die unchronologische Erzählstruktur und kapitelweise wechselnde Erzählperspektive aus Sicht der Ehefrau Yejide und des Ehemanns Akin kamen mir bemüht vor. (Mag vielleicht mal wieder jemand eine so richtig auktoriale Erzählstimme versuchen? Also außer Wolf Haas? Wäre inzwischen innovativ.)

Eine interessante ganz andere Sicht auf den Roman gibt die Rezension von Diana Evans im Guardian: „Stay With Me by Ayòbámi Adébáyò review – a big-hearted Nigerian debut“.

Journal Donnerstag, 2. Januar 2020 – Venedig 2, Ghetto und Cicchetti

Freitag, 3. Januar 2020

Warum ausgerechnet diese Nacht von Hüftschmerzen zerhackt wurde und ich erst morgens ein paar Stunden Schlaf am Stück zuwege brachte, wüsste ich schon gern. Außerdem war mir kalt, ich musste eine Zusatzdecke holen.

Aber ich war ja im Urlaub und konnte ausschlafen. Das Frühstücksangebot des Hotels umfasste zu meiner Freude auch weißen Joghurt und Obst. Der Cappuccino allerdings war Hotel-üblich traurig, ich brauchte am Vormittag einen weiteren in einem Café auf dem Weg.

All die sehenswerten Kirchen und Museen Venedigs überforderten mich erst mal, außerdem strahlte herrliche Sonne: Ich hatte Lust auf ausgiebiges Rumlaufen. Als Ziel legte ich das Ghetto fest. Große Überraschung: Auf unserem Meanderweg durch das Viertel San Polo entdeckten wir auf dem Campo San Polo eine Eislaufbahn, inklusive begleitender Glühweinhütte. Wäre ich nur ein wenig abenteuerlustiger, könnte ich jetzt von mir sagen, ich sei in Venedig schon mal Schlittschuh gelaufen. Aber so jemand bin ich halt nicht.

Viele, viele Touristen, an den wenigen Brücken über den Canal Grande war schier kein Durchkommen. Und das, wo doch derzeit die nebenste Nebensaison ist und keine Kreuzfahrtschiffen anliegen. Korrektur: Laut Italien-Touristik-Expertin Vinoroma ist derzeit trotz der niedrigsten Übernachtungspreise des Jahres nicht Nebensaison, sondern Hochsaison. Aber hier ist es halt wirklich außergewöhnlich schön. Das könnte unter anderem damit zu tun haben, dass es keinen Autoverkehr gibt.

Im neuen Ghetto stand noch der große Chanukka-Leuchter, wir besuchten das Museum über die Geschichte der Juden in Venedig, sahen in den Auslagen umliegender Läden herrlichen Chanukka-Kitsch.

Gehen war bereits seit einiger Zeit anstrengend; ich fürchte, mehr als eine Stunde kann ich nur noch mit eben Anstrengung. Also ließen wir uns vom Vaporetto zum nächsten Ziel fahren: Wir leisteten uns einen Wochenpass, um jederzeit in einen der Wasserbusse springen zu können – auch wenn das wahrscheinlich nicht billiger wird als Einzelfahrscheine.

Ziel war Zattere, wir wollten Cicchetti (Schnittchen) und ein Glas Wein. Das einzige offene Lokal dafür war proppenvoll, die Schlange am Tresen stand bis auf den Gehweg. Ich war schon dabei entmutigt abzudrehen, als ich Herrn Kaltmamsell bat, mich doch bitte zu etwas Heldinnentum zu zwingen, über das ich mich anschließend sicher freuen würde. Und so fasste ich mir ein Herz und stürzte mich ins Gewimmel. Das lange Schlangestehen hatte den Vorteil, dass ich durch Zuhören und Zusehen lernen konnte. Ich kam dann mit den abgehörten Brocken Italienisch durch – oder halt dem, was ich mir als solches ausdenke. Ich rechne es meinen bisherigen Kontakten unter Einheimischen in Venedig hoch an, dass sie nicht entnervt auf eine andere Sprache umschwenkten, sondern das langsame Meucheln ihrer Muttersprache erduldeten.

Ausruhen im Hotel, für den Abend hatte ich ums Eck einen Tisch reserviert: Hier hatte ich vor sieben Jahren mit meiner Mutter gut gegessen und hoffte, dass das immer noch möglich sein würde. War tatsächlich ok.

Herr Kaltmamsell stellte wie so gerne im Ausland ethnologische Studien anhand des Fernsehprogramms an, ich las noch Internet.

Blick vom Hotelzimmer-Balkon.

Mauerkrokodil.

San Barnaba.

FEUERWEHRBOOT!

Campo San Polo.

Der Bahnhof Venedig Santa Lucia mit Wasserbushaltestellen.

Chanukkakitsch.

Zattere.

Abendessen: Erster Gang Sarde saor für mich, Baccalà für ihn, beides mit Polenta.

Nudeln mit (ganz hervorragendem) Hummer für mich, Frittura mista für ihn.

Zum Nachtisch Birne in Crème anglais, Crème caramel mit Amaretti.

§

Nancy Mitford, The Pursuit of Love ausgelesen. Ich war von Anfang an sehr angetan von dieser nach Judith Kerr weiteren und ganz anderen Sicht auf die Zeit Ende der 30er, Anfang der 40er in Europa. Nancy Mitford hat nach eigenen Angaben viel von ihrer eigenen Familiengschichte für diesen Roman genutzt, in dem der Landadel noch ungebildeter und blasierter dargestellt wird als bei P.G. Wodehouse. Und doch spricht die Erzählerstimme gleichzeitig voller Zuneigung von der Hauptfigur Linda, die im Schloss ihres Vaters aufwächst, nie eine Schule besucht – und so in Zeiten ohne Massenmedien wirklich weltfremd groß wird. Wir erleben die Zeiten des spanischen Bürgerkriegs, der Vorkriegszeit in Paris und der Bombenangriffe auf London diesmal über die Geschichte einer naiven und rücksichtslosen Person, die einfach durchs Leben getrieben wird. Das Vorwort meiner Ausgabe (eine Sammelausgabe von drei Mitford-Romanen) ist von Philip Hensher und beginnt:

Nancy Mitford’s novels have always repelled as many people as they have enchanted, and the criticism they have drawn has not often been good-natured in tone.

Ich kann gut nachvollziehen, wenn sich jemand an der Frivolität von The Pursuit of Love stößt, doch in meinen Augen zeichnet der Roman ein wundervolles Sittengemälde, umso glaubwürdiger, weil die Autorin Teil der direkt und indirekt karikierten Gesellschaftsschicht war.

Bücher 2019

Montag, 30. Dezember 2019

Ganz offensichtlich bin ich dieses Jahr mehr zum Bücherlesen gekommen als in den Jahren zuvor. Der Grund ist leider kein guter: In der zweiten Jahreshälfte hinderten mich Gesundheitsprobleme am Wandern und Joggen, auch meine ausgedehnten Fußmärsche um von A nach B zu kommen musste ich einstellen – in der frei werdenden Zeit las ich. Und es war ein gutes Bücherjahr, ich fühlte mich sehr bereichert.

* markiert wieder eine Empfehlungen, die anderen haben mir mindestens gut genug gefallen, dass ich sie zu Ende gelesen habe. Richtige Katastrophen waren dieses Jahr keine dabei.

1 – Henri Cartier-Bresson, The decisive moment*
Neuauflage des Buchs, mit dem Cartier-Besson das Genre Fotojournalismus begründete. Ich fand nicht nur die Fotos aufschlussreich (gerade die außereuropäischen Motive erzählten viel über den europäischen Blick darauf), sondern auch Cartier-Bressons selbstverliebt verschwurbeltes Vorwort.

2 – Wolf Haas, Junger Mann

3 – Anke Tröder, 13 Near Misses*
Hier meine Besprechung.

4 – John Maloof, Vivian Maier. A Photographer Found*
Auch ohne die magische Geschichte um die heimliche Meisterfotografin, deren Werk erst posthum und zufällig entdeckt wurde, gehen mir Maiers Bilder auf vielfältige Weise nahe. Gleichzeitig ist es die besondere Veröffentlichungsgeschichte, die mich auf sehr grundlegende Gedanken über die Definition von Werk und Autorenschaft brachte.

5 – Ursula K. Le Guin, The Dispossessed*
Ganz anders als Left Hand of Darkness, eine deutlich weniger komplexe Utopie. Und doch wieder eine unverwechselbare Stimme, von der ich mir sehr gern erzählen ließ.

6 – Ijoma Mangold, Das deutsche Krokodil: Meine Geschichte*
In diesem Blogpost finden sich meine Gedanken zum Buch (ca. Mitte).

7 – Thomas Bernhard, Alte Meister*
Hier meine Besprechung.

8 – James Baldwin, If Beale Street could talk
Meine Besprechung findet sich in diesem Post.

9 – Ari Seth Cohen, Advanced Love

10 – Simone Buchholz, Revolverherz

11 – Gail Honeyman, Eleanor Oliphant is Completely Fine*
Einer meiner Favoriten des Jahres, hier besprochen.

12 – Robert Galbraith, Career of Evil

13 – Granta 146, The Politics of Feeling

14 – Maja Lunde, Ursel Allenstein (Übers.), Die Geschichte der Bienen

15 – Philip K. Dick, The Man in the High Castle*
Hier besprochen.

16 – Marie Sophie Hingst, (Hrsg.), Kunstgeschichte als Brotbelag*
Hier besprochen mit Beispielen.

17 – Sarah Kuttner, Kurt

18 – Joseph Conrad, The Secret Agent

19 – Kiki Thaeringen, Bär & Ich. Die jungen Jahre

20 – Neil Gaiman, Terry Pratchet, Good Omens*
Ich hatte es gern gelesen, es trägt wirklich die komische und zutiefst humanistische Handschrift beider Autoren – Böse und Gut sind gar nicht so weit voneinander entfernt, wie die Weltreligionen es uns verkaufen wollen; da muss erst der Antichrist auf die Welt kommen für ein sauber durchgeplantes Armageddon, um sie wenigstens vorübergehend zur Vernunft (!) zu bringen.

21 – Gary Shteyngart, Lake Success*
Besprechung findet sich in diesem Post.

(Carlo Collodi, Hubert Bausch (Übers.), Pinocchio)
Konnte ich nicht zu Ende lesen, weil ich die gedankenlose Gemeinheit der Hauptfigur nicht ertrug.

22 – Granta 147: 40th-Birthday Special

23 – Jakob Arjouni, Kismet

24 – Dagmar Chidolue, Ponzl guckt schon wieder*
Ein sehr seltsames Kinderbuch aus den 80ern. Da ist zum einen die entwaffnende Perspektive der zehnjährigen Laura, die nicht so recht irgendwohin passt. Und dann die Lebenssituation ihrer alleinerziehenden Mutter, die nochmal schwanger wird – und spätestens mit diesem zweiten Kind völlig überfordert ist. Eine Zehnjährige, die für sich und ihre Mutter das Abendbrot organisiert und zubereitet, von der erwartet wird, dass sie sich um ein Baby kümmert, während ihre Mutter zur Arbeit geht – alles unmarkiert.

25 – Michael Ondaatje, The English Patient*
Definitiv ein Meilenstein in meiner persönlichen Lesegeschichte, hier besprochen.

26 – Tom Wolfe, The Bonfire of the Vanities*
Der episch breite Roman von Wolfe erschien 1987 und sollte das New York seiner Zeit darstellen: Ziel erreicht, ein Sittengemälde der New Yorker Männerwelt der 80er, das rückblickend viele spätere Entwicklungen und Missstände erklärt – ich war froh, dass mir die Reha genug Zeit bot, das Monumentalwerk wegzulesen.

Mir fiel unter anderem auf: Das Wort „yuppies“ gibt es nicht – wurde vielleicht später geprägt? (Laut Ngram ist der Höhepunkt der Verwendung 1993.) „Stress“ hat auch niemand, die ganze Berufwelt der Leistungsträger wirkt inzwischen völlig antiquiert. (Ganz abgesehen davon, dass wir uns in einer Technikwelt ohne Internet und Mobiltelefon befinden, der Plot würde durch diese heutigen Kommunikationsmethoden nicht mehr funktionieren.)

Es geht nur um Männer, Frauen sind lediglich Ausstattungsstücke. Nur einmal bekommen wir die Innensicht einer Frau erzählt.

Interessant fand ich die Betonung von Aussprache und Vokabular, immer wieder werden Sätze und Wörter lautmalerisch im Akzent der Sprechenden wiederholt, immer weil der personale Hörer sie verachtet. Überhaupt: Verachtung – die ganze Tonalität ist getränkt von Menschenfeindlichkeit und Bosheit, doch ohne dass mich das abgestoßen hätte.

27 – Dietmar Grieser, Glückliche Erben

28 – Min Jin Lee, Susanne Höbel (Übers.), Ein einfaches Leben

29 – Colson Whitehead, Sag Harbor*
Hier besprochen, inklusive Rezeption meiner Leserunde.

30 – Granta 148: Summer Fiction

31 – Bel Kaufman, Up the down staircase

32 – Stephen King, The Body*
Meine Besprechung steht hier.

33 – Zoë Beck, Brixton Hill

34 – Isabel Bogdan, Laufen*
Darüber habe ich hier geschrieben.

35 – Kent Haruf, Eventide*
Meine Besprechung steh hier.

36 – Friedrich Ani, Süden und das heimliche Leben

37 – Daniel Mendelsohn, Matthias Fienbork (Übers.), Eine Odyssee. Mein Vater, ein Epos und ich*
Hier besprochen.

38 – Margaret Atwood, The Testaments

39 – Juan Moreno, Tausend Zeilen Lüge: Das System Relotius und der deutsche Journalismus

40 – Bill Hayes, Insomniac City: New York, Oliver, and Me*
Ich genoss die einfühlsamen Beobachtungen in New York und zu seinen Menschen, fühlte mich an eigene Aufenthalte in New York erinnert und an die Einmaligkeit dieser Stadt, war berührt von der Liebesgeschichte zwischen zwei so unterschiedlichen Männern und wie sie miteiander umgingen, einander gut taten.

41 – Toni Morrison, Beloved*
In diesem Blogpost besprochen.

42 – Shulamit Lapid, Mirjam Pessler (Übers.), Lokalausgabe

43 – Kent Haruf, Plainsong*
Meine Besprechung findet sich hier.

44 – Granta 149: Europe: Strangers in the Land

45 – Elise Schmit, Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen

46 – Kathrin Passig, Vielleicht ist das neu und erfreulich*
Ich freute mich mal wieder an Kathrin Passigs Aufspüren von Haltungen hinter den Haltungen zu neuer Technik, sich selbst gegenüber mindestens so skeptisch wie gegenüber anderen. Gleichzeitig mochte ich das Fehlen jeder Häme, Kathrin Passig wirkt immer wirklich interessiert an Erkenntnis (es ist traurig, wie selten das in Texten über Technik ist).

47 – Saša Stanišić, Herkunft*
Unten in diesem Post besprochen.

48 – Judith Kerr, When Hitler Stole Pink Rabbit

49 – Judith Kerr, Bombs on Aunt Dainty*
Der zweite Band der Trilogie vermittelte mir viele, auch atmosphärische Alltagsdetails der Bombenangriffe auf London im Zweiten Weltkrieg, das langsame Abstumpfen der Todesangst, die Sonderstellung der Flüchtlinge, die damals ebenso ausgegrenzt und mit denselben Argumenten geschmäht wurden wie heute. Mittendrin die Hauptfigur der jetzt 18-jährigen Anna, die sich nur am Rande um sowas wie Bildung und Ausbildung kümmern kann, weil sie dringend Geld für ihren und den Lebensunterhalt ihrer Eltern verdienen muss. Dennoch schafft sie sich Zeit für Zeichenkurse, auch ihre künstlerische Entwicklung wird nachvollziehbar geschildert.

50 – Judith Kerr, A Small Person Far Away

Journal Sonntag, 29. Dezember 2019 – Sonniger Frost

Montag, 30. Dezember 2019

Nochmal ein wirklich sonniger und schöner Tag, allerdings auch durchgehend frostig.

Gestern nur eine kleine Sportrunde mit Crosstrainer, Dehnen und den wichtigsten Übungen. Wieder sah ich wie jeden Tag Eichhörnchen in den Bäumen vor unserem Haus herumturnen – sollten die nicht laut Biobuch Winterruhe halten?
Ich spazierte Semmeln holen.

Nach Frühstück und Internetlesen war ich endlich mal schläfrig genug für eine kleine Siesta. Und danach munter genug für einen sonnigen Spaziergang über den Südfriedhof zur Isar.

Gehen war schmerzhaft und schwer, nach der guten Stunde Trippelei war ich deutlich erledigter als nach einer Stunde Schwimmen oder Morgensport. Gleichzeitig ziehe ich mich inzwischen deutlich für draußen deutlich wärmer an als früher: Ich kann nicht schnell genug gehen, dass mir davon richtig warm würde.

Daheim Orange, Birne und Stollen. Ich las Nancy Mitford, The Pursuit of Love, das mir von Anfang an sehr gut gefallen hatte: Der Roman basierend auf den Kindheits und Jugenderinnerungen der Autorin und spielt in der Zeit und der Welt von P. G. Wodehouses Wooster und Jeeves, zeichnet diese reichen, privilegierten Kreise allerdings noch hirn- und rücksichtsloser. Der Tonfall ist süffisant und respektlos, ohne dass sich die Erzählerin selbst ausnähme.

Zum Nachtmahl hatte Herr Kaltmamsell den restlichen Ernteanteil (Blaukraut, Karotten, Rote Bete) mit aufgetauter Zungenbrühe zu einer Art Borscht verarbeitet, der genau das richtige gegen die Kälte und meinen Gemüsehunger war.

Als Abenunterhaltung sahen wir die Mord im Orient-Express-Verfilmung von 2017. Mir gefiel sie sehr gut, ich konnte die Verrisse von vor zwei Jahren nicht recht nachvollziehen: All die großen Schauspielerinnen und Schauspieler glänzten, die Kamera erzählte interessante Zusatzgeschichten, Kostüm und Maske zeugten von Recherche und Hingabe, und die oft kritisierte Künstlichkeit von Farbe und Ausstattung gab dem Film eine Theaternote, die dem veralteten Ausgangsmaterial gut tat. Hatte die Kritik Realismus erwartet? Bei einem Agatha-Christie-Stoff?

§

Den Morgen hatte ich mit Lektüre des ZEIT-online-Schwerpunkts „Unheimlich schön“ verbracht. Besonders interessant fand ich die Reportage von Vanessa Vu über Schönheitsoperationen in Südkorea, zu denen sie neben Kundinnen und Kunden sowie Anbietern auch eine örtliche Ethnologin befragt hat:
„Größer, glatter, Gangnam“.

Für mich als Schmink-ferne ebenfalls sehr informativ: Ein Porträt von Make-up-Expertin Lisa Eldrige.
„Die Gralshüterin“.
Ich sah sogar ein paar ihrer verlinkten YouTube-Tutorials an: Besonders faszinierte mich ihre Analyse von Marilyn Monroes ikonischem Look.

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https://youtu.be/RAneUTr8mog

Journal Samstag, 28. Dezember 2019 – Hören, Lesen und Gucken

Sonntag, 29. Dezember 2019

Ein trockener Tag, meist sogar sonnig, aber es wird spürbar kälter.

Vormittags genehmigte ich mir wieder eine ausführlichere Sportrunde mit Faszienrolle, Crosstrainer, Rücken- und Bauchübungen. Die Fahrradunfallrippe hat sich beruhigt, gestern schränkten mich bei den Übungen nicht mal die rechten Hüftbeuger ein: ausführliches Bauchmuskeltraining. Was immer noch langsam aber sicher seit Monaten schlechter wird, ist das ganz einfache Gehen.

Auf dem Crosstrainer hörte ich die Dezember-Folge von Rice & Shine. Minh Thu Tran und Vanessa Vu unterhalten sich über die Aussicht auf weihnachtliches Familientreffen und hierbei vor allem über die verletzenden Kommentare zu ihrem Aussehen. (Exotische Note: Ich freute mich daran, dass sie diese Kommentare meist erst mal auf Vietnamesisch zitierten und erst dann übersetzten.) Thema war auch die Rolle von Kollektivismus versus Individualismus für ihr Heranwachsen und ihr heutiges Leben (es stellte sich heraus, dass Vanessa ihre gymnasiale Facharbeit darüber geschrieben hatte). Mir wurde schlagartig bewusst, dass meine Eltern auch als Einwanderergeneration Gastarbeiter ganz auf der Seite des Individualismus waren, dass es sogar genau diese Haltung war, die sie aus ihrer Herkunftsschicht ausbrechen und sozial aufsteigen ließ. Das bedeutete zwar, dass sie nie eine Gegenleistung für die Familie oder eine andere Community erwartet haben – aber auch, dass der Leistungsdruck des „du kannst alles, was du willst“ herrschte.

Zum Frühstück ein Brot mit letztem Rest Rillettes, der Rest Blaukrautsalat mit Orange.

Jetzt war es trocken genug für meine Besorgungen, ich ging ins Kaufhaus am Marienplatz, sah in der Sendlinger Straße auch in die eine oder andere Boutique mit „SALES“-Schildern – um mir nur nach kurzem Blick bewusst zu werden, dass ich wirklich mehr als genug Kleidung habe. Den Rückweg legte ich dann schon auf die kürzest mögliche Strecke, Gehen war zu schmerzhaft für Bummelei.

Über den Nachmittag zu Plätzchenteller und Granatapfelkernen Judith Kerr, A Small Person Far Away ausgelesen. Der letzte Band der Trilogie blickt im Grunde auf die ersten beiden zurück und reflektiert sie. Vordergründige Handlung: 1956, Hauptfigur Anna lebt in London. Ein Telefonanruf (neue Alltagstechnik!) holt sie nach Berlin, wo ihre Mutter im Krankenhaus liegt. Durch Spaziergänge und Gespräche wird sie an die Vorfälle und Menschen erinnert, die 1933 und im Kriegslondon wichtig waren – Anna wird sich der Unzuverlässigkeit von Erinnerungen bewusst, muss auch die Geschichtsklitterung der deutschen Bevölkerung erleben. Sprachlich und erzählerisch wieder schlicht und funktional – allerdings entstehen damit auch immer wieder sehr lebendige Umgebungen und Eindrücke. Las ich gern, für den besten und wichtigsten der Trilogie halte ich aber den zweiten Band Bombs on Aunt Daisy.

Zum Abendessen war Herr Kaltmamsell aushäusig, ich machte mir Spinat mit Sahne und verlorenen Eiern. Zum Nachtisch mehr Plätzchen, langsam sind sie selbst mir genug.

Als Abendunterhaltung die Folge Kroymann vom Dezember nachgeholt (hier in der Mediathek). Ganz großartig – bei der Superheldinnen-Nummer (ab Minute 15:35) musste ich anhalten, um erst mal schallend fertiglachen zu können, ohne etwas zu verpassen.
Und ab jetzt träume ich von einer Folge Kroymann, in der Hazel Brugger mitspielt.


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