Bücher

Journal Montag, 22. November 2021 – Impf 3

Dienstag, 23. November 2021

Schlechte Nacht wegen einem überraschenden neuen Körper-Feature: Meine Nasenschleimhäute machten dicht und ließen keine Luft mehr durch. Das war aber nicht mit irgendwelchen sonstigen Erkältungs- oder Allergiesymptomen verbunden. Irgendwann stand ich auf und genehmigte mir einen Spritzer Nasenspray in ein Naseloch, um nicht durch den Mund atmen zu müssen (was mir sofort den Hals schmerzhaft austrocknet). Beim Weckerklingeln war ich völlig benommen.

Arbeitsweg durch sinkenden Nebel, kalten Dampf. Auf der Theresienwiese wurde das eben erst aufgebaute Tollwood wieder abgebaut: Absage wegen Corona.

Und der kleine Weihnachtsmarkt vorm Verkehrsmuseum am Bavariapark war bereits fast verschwunden.

Wenn andere das Wochenende durcharbeiten, bedeutet das für mich: Montagmorgen muss ich das alles erst mal hinterherarbeiten. Ich bin ganz sicher, dass da irgendwo etwas nicht ganz richtig ist.

Vormittags klingelte mein Mobiltelefon (so selten, dass immer ein erwähnenswertes Ereignis). Anruf vom Klinikum Garmisch: Sie mussten meinen Termin zur Abschlussuntersuchung Hüft-TEP absagen, alle Untersuchungen und planbare OPs finden wegen der Corona-Lage nicht statt, erst mal bis Mitte Januar. Ich hatte sowas erwartet, nutzte aber die Gelegenheit, mich nach der Lage im Klinikum zu erkundigen und für allerbeste Wünsche ans Team. Mal wieder ist mir klar, welches Dussel ich hatte, dass meine Hüft-OP samt Reha am Start der zweiten Corona-Welle überhaupt stattgefunden hat.

Mittagessen: Pumpernickel, Banane, Hüttenkäse.

Ein bleiern grauer Tag, sind wir hier in Berlin oder was?

Mitten am Nachmittag machte ich Feierabend für meinen Impftermin auf der Theresienwiese (vor zwei Wochen über das bayerische Impfportal gebucht, dort kann man inzwischen nicht nur Impfzentren, sondern auch die kleineren Impfstationen wählen, und die auf der Theresienwiese liegt halt für mich – im Gegensatz zum Münchner Impfzentrum in Riem – supergünstig). Gerade mal fünf Monate nach Zweitimpfung und jetzt auch noch ohne die Begründung des anstehenden Klinik-Termins hatte ich so richtig das schlechte Gefühl mich vorzudrängeln. Aber wenige Stunden vor Termin abzusagen, fühlte sich auch nicht konstruktiv an. Ich hatte mir bereits alle möglichen Entschuldigungen und Rechtfertigungen zurechtgelegt, war auch bereit, mich unverrichteter Dinge wieder hinten anzustellen – doch niemand fragte. Ziemlich geordnet wurde ich durch die Stationen gelotst (keinerlei Schlangen, aber Impfen auch nur mit Termin), fühlte mich doch noch kurz unzulänglich, weil mir eine Angestellte erklärte, ich hätte die Unterlagen der vorherigen Impfungen mitbringen müssen (darauf hatte nichts auf den Webseiten zur Impfung hingewiesen, die ich wirklich gründlich gelesen hatte). Doch als es derselben Angestellten die Sprache verschlug, weil ich alle Aufklärungs-, Einwilligungs- und Anamnesebögen in der aktuellsten Version vom 18.11. ausgefüllt, ausgedruckt und unterschrieben mitgebracht vorlegte (“Ach das haben Sie schon alles…?”), ging es mir besser.

Im eigentlichen Impf-Kabuff traf ich auf eine Ärztin mit Assistenz, kurzes Geplänkel über meinen ungewöhnlichen Namen. Dann: “Was soll’s denn sein?” – ich nahm nach zweimal BioNTech gerne Moderna (“Gute Wahl, liegt voll im Trend!”). Ich bekam ein paar neue Unterlagen, dankte herzlich für den Einsatz, und schon saß ich in dem kleinen Wir-warten-auf-Impfreaktionen-Bereich direkt vor dem Ausgang.

Heimspaziert über die dunkle Theresienwiese (gekreuzt von vielen Radler*innen, einige ohne Licht – ich passt höllisch auf, derzeit will man wirklich, wirklich, wirklich nicht in einem Krankenhaus landen). Daheim eine Runde Yoga, Rumpfstärkung.

Letzten Granatapfel aus der Crowdfarming-Kiste entkernt, Biomarkt-Mango dazugeschnippelt, in ein Glas als Dienstagsbrotzeit gefüllt. Passgenau ist für Dienstag die erste Lieferung von meinem adoptierten Orangenbaum angekündigt.

Abendessen waren spanischer Ziegenkäse (links der alte – ganz hervorragend, rechts der mittelalte – sehr mild), selbstgebackenes Brot, Tomätchen. Nachtisch Gewürzspekulatius und exotische Lindor-Sorten (wenn Sie die Kugeln mögen, ist der Lindor-Laden in den Stachuspassagen wirklich einen Besuch wert).

Im Bett (spürbare Impfarm-Schmerzen) ein neues Buch begonnen: Robert Galbraith, Lethal Withe, der vierte aus der Reihe Cormoran Strike soll nach dem schwachen dritten ja wieder besser sein. Sofort in die Romanwelt gezogen worden.

Journal Sonntag, 21. November 2021 – Isarlauf im Sonnenschein, Erinnerung an polnische Oma

Montag, 22. November 2021

Zerstückelt, aber immer wieder gut geschlafen.

Morgens erst mal Brotteig geknetet, Spülmaschine ausgeräumt, Weihnachtsstollen gepuderzuckert und in Alufolie eingeschlagen, oben auf die Küchenschränke verräumt.

Lustiges Wetter zu Tagesanfang: Erst klarer Himmel, dann eine Stunde Nebel, dann wieder klar.

Neben Bloggen die verschiedenen Handgriffe des Brotbackens, das Resultat sah dann ganz anders aus als auf dem Foto.

Ich hatte eh eine Laufrunde an der Isar geplant, der wolkenlose Sonnenschein machte sie besonders attraktiv.

Über den Südfriedhof ging ich zügig zum Aufwärmen an die Wittelsbacherbrücke, lief Richtung Flaucher los. Wieder zeigte sich wie schon auf meinen früher fast einsamen Wanderungen: In der Corona-Zeit haben viele Menschen die Wege an der Isar für sich entdeckt. Selbst auf meinen Schleichpfaden hintenrum, auch abseits der Hauptwege, herrschte dichter Verkehr von Joggerinnen, Spaziergängern, Familien, Kinderwagenschiebegruppen, Hundegassigeher*innen. Abstandhalten erforderte immer wieder Anstrengung.

Auch auf dem Flauchersteg Hochbetrieb (mindestens ein Nackerter auf den Kiesbänken, brrr), auf dem Isarkanal sah ich Kanuten und Stehpaddler. Laufen ging sehr gut, Ziepen spürte ich nur nach einer Weile in den Waden.

Unter der Brudermühlbrücke.

Ganz schnelles Foto auf Schleichpfad ohne andere Menschen.

Am Schleusenwärterhäusl bei Maria Einsiedel.

Nach dieser Aufnahme von der Großhesseloher Brücke herunter schaltete sich das Smartphone aus, dem Akku war schnell zu kalt geworden. Also keine weiteren Fotos mehr und, viel schlimmer, keine gezählten Schritte. Oder auch nur die Zeit, ich schätze mal, dass ich 75 Minuten joggte. Zurück nahm ich die U-Bahn von Thalkirchen – auf die ich 15 Minuten warten musste (Bauarbeiten am Wochenende, die hatte ich schon wieder vergessen), die dann auch deutlich dichter besetzt war, als ich es an Sonntagen kenne. Hätte ich das gewusst, hätte ich anders geplant.

Zum Frühstück Granatapfelkerne, gebackene Quitte, Banane mit Joghurt, ein paar Träubchen als Beilage.

Während ich geduscht hatte, war das Wetter umgeschlagen, der eben noch strahlende Himmel plötzlich bedeckt und grau. Nachmittag mit Zeitunglesen im Sessel, als Snack gab es eine Scheibe vom Selbstgebackenen: ok, aber nicht mein Lieblingsbrot. (Und es schmeckte mir immer noch besser als jedes gekaufte Roggenbrot der vergangenen Jahre, selbst von wirklich guten Bäckern.)

Fürs Abendessen war ich zuständig. Wir arbeiten ja immer noch den Topf Salbei ab, den ich anlässlich des Kürbis-Herbstsalats gekauft hatte. Heute mit Hilfe einer klassischen englischen sage and onion-Füllung für Brathuhn. Im glückliches Hermannsdorfer Hähnchen steckten noch einige Federkiel-Wurzeln vom Rupfen, die ich sorgfältig entfernte – und die einen Erinnungsflash an meine polnische Oma selig auslösten: Wenn sie Gans briet – und ihre Gänsebraten waren legendär, möglicherweise wegen des Gasofens, aus dem sie kamen -, suchte sie die rohe (immer polnische!) Gans vorher gewissenhaft ab nach Federkielen. Ich sah sie vor mir in einer Kittelschirze (tut mir leid, Duden, Ihre Schreibung ist unkorrekt), die dauergewellten grauen Locken der Blumenkohl-Frisur mit Haarklammern aus der Stirn gesteckt, weit unten auf der Nase ihre Brille (die sie immer nur wenn nötig aufsetzte, also zum Nähen, Lesen der Fernsehzeitschrift Gong und für fieselige Küchendinge – niemals hätte sie sich draußen damit blicken lassen), vor ihr die Gans und in der rechten Hand die Pinzette, mit der sie nachrupfte.

Das Hähnchen geriet sehr gut, wir aßen beide je fast eine Hälfte. Nachtisch Schokolade.

Im Bett las ich William Kotzwinkle, The Fan Man aus: Ja, ein wirklich lustiger Aberwitz von 1974, ein innerer Monolog eines völlig verpeilten Typen in Hippie-Jargon, doch dass weibliche Wesen ständig, aber nur in Form von zu fickenden 15-jährigen Mädchen vorkamen, und selbst die meist nur in Form von primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen, fand ich bei der Lektüre dann doch zunehmend eklig und abstoßend.

Corona eskaliert hierzulande weiter. Es bremst die Pandemie zwar auch nicht (wieder ein neuer Rekord bei der Inzidenz in Deutschland: 372,7), aber ich würde wirklich gerne von irgendwem aus der Politik das Geständnis hören: “Das haben wir unterschätzt.” Gäbe mir ein bisschen Hoffnung auf künftige Besserung.

Journal Mittwoch, 10. November 2021 – Online-Konferenz und Ziegenlieferung

Donnerstag, 11. November 2021

Sehr gut geschlafen, noch vor Weckerklingeln aufgewacht; erst im Büro erinnerte mich Kopfdumpfheit an weniger Schlaf und den rauschenden Vorabend.

Der Morgen daheim war ein wenig angestrengt, da ich mit mehr Druck als sonst bloggte, üblicherweise habe ich den Post ja bereits am Vorabend fast fertiggeschrieben.

Aber: Morgenrot hinter St. Matthäus in der Note Cassis (mit meinen Mitteln leider nicht fotografierbar).

Marsch in die Arbeit durch frostige Luft; im Büro empfing mich Raumduft Quitte: Es hatte eine liebe Lieferung aus dem Team gegeben.

Den weitaus größten Teil des Arbeitstags verbrachte ich in einer Online-Tagung. Eigentlich, denn Konzentration auf Bildschirm-Vorträge ist eh schwierig, und wenn links und rechts Anliegen reinkommen, praktisch unmöglich. Unter anderem musste ich mal schnell zu einer beruflichen Besorgung raus.

Mittagessen: eine sehr dicke Scheibe selbst gebackenes Roggenbrot (das letzte Viertel des Riesenlaibs aus der Gefriere), griechischer Joghurt mit einer Maracuja.

Nachmittags mehr Online-Tagung mit Nebentätigkeiten. Die doppelte Aufmerksamkeit (jajaja ich weiß, amerikanische Wissenschaflerinnen haben herausgefunden, dass Multitasking nicht geht, deswegen argwöhne ich ja bei mir eine leichte, aber hochfunktionale Form von ADHS) kostete mich aber dann doch Kraft. Zudem muss ich mir wohl eingestehen, dass die brutale vierte Welle der Pandemie mir dann doch an die Substanz geht und aufs Gemüt schlägt: Nachdem ich über den Sommer lockerer lassen konnte und Vorsichtsmaßnahmen wie Maske und Abstand einfach Routine waren, muss ich mich jetzt wieder zu aktiver Vorsicht und zu ständigem Abwägen zwingen. Eigentlich habe ich wirklich, wirklich keine Lust mehr und neige echt ehrlich nicht zu doom scrolling, doch ich muss mich überwinden, mir einen faktischen Überblick in Expertenquellen zu verschaffen – denn leider kann ich mich nicht einfach darauf verlassen, dass die zuständigen Behörden mich durch offizielle Regeln schützen. Wieder sehne ich mich nach Winterschlaf, weckt mich im März nach der Welle.

Bei Arbeitsende packte ich nicht nur den Laptop für den Homeoffice-Donnerstag ein, sondern auch genügen Peripherie, um daheim mit einem übrigen Bildschirm von Herrn Kaltmamsell arbeiten zu können.

Ich wusste, dass eine Lieferung von Crowdfarming daheim eingetroffen war, doch ich habe für November vier Bestellungen laufen und konnte nicht ersehen, welche es war.

Ziegenkäsen von Aubagueta aus der katalonischen Provinz Lleida! Optimale Lagerung laut Beipackzettel „eine Höhle mit hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 12 oC und 14 o“, „aber wir verstehen, dass es etwas schwierig werden könnte, heutzutage passende Höhlen zu finden“ – als Alternative wird ein luftdichtes Gefäß im Kühlschrank empfohlen. Die verschiedenen Sorten halten sich bis zu fünf Monate, es sollte wirklich einfach sein, die Lieferung nach und nach aufzuessen.

(Sehr niedlich auch die handschriftliche Botschaft, die @FrauBruellen auf ihrer Crowdfunding-Kiste mit Kakis fand. Und wenn das bloß Folge einer Marketing-Anweisung der Crowdfarming-Betreibenden ist, dann ist es zumindest genau das richtige Marketing für die Zielgruppe.)

Eine Runde Yoga, dann servierte Herr Kaltmamsell zum Abendessen den Grünkohl aus Ernteanteil als Chips aus dem Ofen, die restlichen Kartoffeln als Salbei-Bratkartoffeln (Entenfett!) mit Spiegelei.

Im Bett neue Lektüre: William Kotzwinkle, The Fan Man, auf das ich durch die Suche einer Freundin nach einem möglichst skurrilen Buch über Chorgesang hingewiesen wurde. Ist wohl ein Kultbuch aus den 1970ern, interessierte mich sofort.

Im Hinterkopf verarbeitete ich den ganzen Tag über den Abend mit Pigor & Eichhorn. Ich dachte u.a. an das Nörgeln über den Gender-Stern (eine Tonlage, bei der sich meine Aufmerksamkeit inzwischen reflexhaft verabschiedet, vor allem wenn wie am Dienstagabend behauptet wird, jemand wolle ihn vorschreiben – das Strohmann-Argument tauchte bezeichnenderweise in dem roten Faden durch manipulative Argumentationsformen nicht auf) – doch dann mit dem interessanten Aspekt, dass die *innen-Endungen eine verheerende Arbeitsbehinderung beim Reimen darstellt. Das konnte ich nachvollziehen. Außerdem schlugen die beiden eine Alternative vor (und machten damit klar, dass sie das Problem fehlender Repräsentation im generischen Maskulinum sehen): Im Plural das norddeutsche S, also Renters, Zuschauers, Kellners – im Singular Nutzung des neutralen “das”, also das Renter, das Zuschauer, das Kellner. Diesen Vorschlag zogen sie dann auch recht konsequent in den Überleitungen durch (siehste? alle können was ausprobieren! und was die meisten mögen, setzt sich dann durch, so geht Sprache).

Sehr treffend fand ich die Überlegungen zu wirkungsvollen Maßnahmen gegen die Klimakrise: Verhaltensänderung des oder der Einzelnen (Mülltrennen, Energiesparen, Fleischverzicht etc.) bringt im Vergleich zu Wahlentscheidung gar nichts. So strom-, plastik-, heizungslos und vegan kann kein Mensch leben, dass das eine Wahlentscheidung für eine Partei mit der Verkehrs-, Klima-, Energie- und Landwirtschaftspolitik der vergangenen Jahrzehnte wettmacht. Bumm.

Ich dachte amüsiert zurück an Pigors Tanzeinlagen (nicht schlecht gesteppt der Herr). Und mir fiel auf, dass die meisten Lieder nicht aus distanzierter Haltung über beobachtete Umstände gesungen werden, sondern mit der Stimme oder aus der Perspektive der Beteiligten. Das machte es bei neuen Nummer immer erst mal spannend, wer da gerade spricht. Und es kann auch sehr gemeinen Texten die Schärfe nehmen, weil sich in die Kritisierten hineinversetzt wird.

Auf YouTubue guckte ich einige von Ihnen in den Kommenateren empfohlene ältere Stücke (danke!). Das hier gefiel mir sehr gut.

Maulende Rentner

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/2IZ3NkveLlA

Journal Montag, 8. November 2021 – Bayern muss Pandemiemaßnahmen verschärfen

Dienstag, 9. November 2021

Mittelunruhige Nacht, aufgewacht mit Aussicht auf eine harte Arbeitswoche. Aber auch auf eine mit Abendvergnügen.

Morgens Corona-Selbsttest. Der erste funktionierte nicht (kein Kontroll-Strich), ich brauchte einen zweiten.

Weg in die Arbeit durch kalte Feuchte.

Meine üblicherweise morgendliche geistige Top-Form nutzte ich im Büro für einen besonders anstrengenden Job, den ich fast vor der ersten Besprechung fertig bekam.

Es ging mit hoher Schlagzahl weiter. Mittagessen war eine Körnersemmel und ein Glas voll Granatpfelkernen.

Nachmittags die Meldung, dass in Bayern so viele Corona-erkrankte Intensivbetten in Krankenhäusern belegen, dass weitere Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus ergriffen werden:

– 3G am Arbeitsplatz und bei zehn oder mehr Beschäftigten regelmäßig Tests bei Kontakt mit anderen Personen
– 3G plus für Gastronomie und körpernahe Dienstleistungen
– 2G ausgeweitet auf Veranstaltungen, Kultur und Sportveranstaltungen.

Kurz darauf bekam ich Nachrichten vom Sportverein dazu sowie vom Veranstalter des Kabaretts am Dienstagabend, für das wir Karten haben: Zugang nur für Geimpfte und Genesene, wer deshalb die Veranstaltung nicht besuchen kann, bekommt den Eintritt erstattet.

Das RKI meldete einen neuen Höchststand für Deutschland seit Ausbruch von Corona: Die 7-Tage-Inzidenz liegt über 200. Ich schaffe es tatsächlich, mich nicht mehr aufzuregen.

Zwar hatte ich mir im Sommer von Christian Drosten vorrechnen lassen, dass bei unserer deutlich zu niedrigen Impfquote und mit der noch infektiöseren Delta-Variante die Wucht der vierte Welle im Herbst unausweichlich war, aber an mir selbst erlebt, wie ich annahm, dieser eindeutigen Rechnung Hoffnung und Optimismus entgegensetzen zu können. Lächerlich – wenn auch nicht mit so verheerenden Folgen wie irrationale Hoffnung und Optimismus an den Entscheidungsstellen der Regierungen.

Sie wissen ja eh, welchen Unterschied Impfen macht, aber vielleicht mögen Sie sich’s nochmal in grafischer Darstellung angucken: 7-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt nach Impfstatus und Altersgruppe.

Auf dem Heimweg Einkäufe beim Vollcorner: Obst, Milch, Käse, Zutaten für Weihnachtsstollen.

Zu Hause eine Runde Yoga, ich begann das 30-Tage-Programm “True” von Adriene.

Abendessen: Der Rest Eintopf war noch ein Teller voll für jede*n von uns, dann gab es ein wenig Käse, dann Schokolade.

Früh ins Bett, um Parallel von Matthias Lehmann auszulesen – das mir gut gefiel (schöner aquarelliger Malstil), aber in seiner Repräsentation eines ganz normalen Schwulenlebens der 1940er bis 90er halt auch sehr deprimierend war.

Journal Sonntag, 31. November 2021 – Isarhochweg über Wolfratshausen

Montag, 1. November 2021

Schon am Samstag hatte mich Twitter verwirrt: Leute führten einander ihre Halloween-Kostümierung und -Deko vor, berichteten von Verhaltensanweisungen zum Trick-or-Treat ihrer Kinder, zeigten die Süßigkeiten für die ab jetzt klingelnden Nachbarschaftskinder. Gestern Morgen fragte ich dann doch mal explizit, ob Halloween nicht die Nacht auf 1. November, also auf Montag sei? Und erfuhr, dass das inzwischen nicht mehr so eng gesehen wird, vor allem in Bundesländern, die nicht wie Bayern praktischerweise den 1. November als Feiertag haben. Halloween ist jetzt also grob die Zeit vor Allerheiligen.

Am Vorabend hatte sich der Plan geformt, den mit herrlichem Wetter angekündigten Sonntag für eine kleine Wanderung zu nutzen: Rundwanderweg Isarhochufer Icking-Wolfratshausen. Ich freute mich bei jedem nächtlichen Aufwachen an der Aussicht darauf.

Nach Korrektur aller Uhren im Haus (jetzt haben wir wieder Normal-, genannt Winterzeit), Bloggen und Morgenkaffee war ich früh startklar, doch weil am Zielort noch 3 Grad angezeigt wurde, wartete ich bis zehn.

Herrliche Aussichten schon auf der S-Bahn-Fahrt nach Icking. Beim Ankommen zeigte sich, dass außer mir noch ein paar andere Menschen genau diese Route gehen wollten. Auch sonst war überraschend viel los auf den Wegen – vermutlich haben einige sonst weiter reisende Leute in den pandemischen Ausgangsbeschränkungen die Wanderungen und Spaziergänge für sich entdeckt, die davor eher eine Sache von Öffi-Langweilerinnen wie mir waren. Das gönne ich selbstverständlich jedem und jeder, doch es verhinderte schön entspanntes Wandern mit gelassenen Sensoren in die Umgebung, das mich zur Ruhe gebracht hätte. Ich genoss die wundervollen Ausblicke und das herrliche Licht durchaus, absolvierte aber eher eine Sporteinheit. Die ohnehin kürzer geriet als erwartet, schon nach drei Stunden war ich trotz ausgiebiger Frühstückspause zurück am Ickinger S-Bahnhof.

Erster Abschnitt hinter Icking.

Hoch nach Schlederloh.

Schlederloh.

Zusammenfluss von Loisach und Isar.

Blick zurück über Dorfen.

Abstieg nach Wolfratshausen.

Wolfratshausen.

Frühstückspause im Riemerschmidpark mit Aussicht, Apfel und Pumpernickel. Zurück entlang der Isar, mit gelegentlichem Ausweichen in die Büsche bei entgegenkommenden Fahrrädern.

In Icking wartete ich dann ziemlich lang auf die Rückfahrt, es gab Probleme auf der S-Bahn-Stammstrecke. Aber ich hatte für genau diesen Fall neben Wasser auch große Teile der Wochenend-Süddeutschen dabei und las halt 40 Minuten in der Sonne. (Eine der weniger thematisierten Alterserscheinungen: Alte Leute wie ich, meiner Beobachtung nach vor allem Frauen, sind für immer mehr Fälle ausgerüstet unterwegs. Vielleicht erinnern Sie sich an die Erfrischungstücher Ihrer Oma, an ihre Hustenbonbons, Taschentücher, zusammengefalteten Plastik-Kopftücher, Nagelfeile, Pflaster und viele andere praktischen Utensilien, die sie scheinbar jederzeit aus ihrer Handtasche zauberte. Stück für Stück werde ich so eine Oma, auch ohne Enkelkinder.)

Den Rest der Zeitung las ich daheim im Sessel mit Ausblick durch die großen Wohnzimmerfenster auf den sonnigen, bunten Nußbaumpark.

Ansetzen des Feiertag-Kuchens: Zur Rückkehr von Herrn Kaltmamsell sollte es am Montag Zitronenschnecken geben. Allerdings stellte ich den Hefeteig wie immer her, mir wollte kein technischer Nutzen eines Vorab-Rührens der Butter oder eines Verklepperns der Eier einfallen.

Abendessen war eine Portion scharfe Sahnelinsen vom Vortag mit Bauernwurscht, zum Nachtisch gab es Eierlikör und Schokolade.

Schon am Vorabend hatte ich Gabriele Tergit, Effingers ausgelesen (hatte mir sehr gut gefallen, mal sehen, ob ich Lust auf Ausführlicheres habe), gestern fing ich die Graphic Novel Parallel von Matthias Lehmann an.

§

Fakten und Zusammenhänge sind wichtig, Christina Berndt fasst für die Süddeutsche zusammen:
“Weshalb die Zahl der Impfdurchbrüche steigt”.

Journal Mittwoch, 6. Oktober 2021 – C Pam Zhang, How Much of These Hills is Gold

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Bessere Nacht, zehn Minuten späterer Wecker, weil ich vor der Arbeit erst mal morgens einen Termin bei der Hausärztin hatte.

Die Schallung meines Bauchs (mithilfe einer sehr großen Menge Gels) ergab Pracht und Schönheit. Ich lernte eine Medizinstudentin kennen, die gerade bei der Hausärztin einen Teil ihrer Famulatur absolviert und zuguckte, der mein Inneres besonders gründlich erklärt wurde.

Lob der Ärztin für meinen Lebenswandel, dem ich meine wunderschönen, fettfreien (Leber), steinfreien (Galle, Blase) und auch sonst Schulbuch-reifen (Nieren, Bauchspeicheldrüse, Milz) Organe angeblich verdanke – ich nehme ja alles an Komplimenten, halte die Annahme von kompletter Selbstveranwortung und Kontrollierbarkeit in Gesundheitsfragen aber für gefährlichen Zeitgeist. Schon eher: Danke Veranlagung, danke privilegierte Lebensumstände, danke Glück.
Eine Facharzt-Überweisung gewann ich dennoch, irgendwas ist ja immer in meinem Alter.

Eine Stunde später als sonst spazierte ich in die Arbeit, gestern unter grauem Himmel.

Zu Mittag gab es Pumpernickel mit dick Butter, außerdem Hüttenkäse. Später ein Stück schwarze Schokolade.

Nachmittags kam ein wenig die Sonne heraus, aus buntwolkigem Himmel und mit Wind – es herbstelte.

Auf dem Heimweg Einkäufe für eine Geburtstagstorte, die ich am Wochenende backen werde. Abstecher zu dem Restaurant, in dem ich für Freitagabend einen Tisch für Herrn Kaltmamsell und mich reservierte.

Zu Hause bestellte ich unser Abendessen bei Servus Habibi (darauf hatte ich mich den ganzen Tag gefreut – also echten Appetit gehabt!) und holte es kurz darauf ab. Ich tauche immer wieder gerne in die lebendige Atmosphäre des Ladens ein – und sei es nur kurz zum Abholen. Die Speisen schmeckten wieder ausgezeichnet.

Nachtisch Eierlikörkuchen, der ist wirklich gut.

Den nächsten Jahrgang Olivenöl aus Lesbos auf Basis Solidarischer Landwirtschaft bei Platanenblatt bestellt. Die drei Liter reichen uns zwar nicht fürs ganze Jahr, aber mehr wären halt gleich sechs Liter – das ist zu viel.

Im Bett den nächsten Roman angefangen, Gabriele Tergit, Effingers – mal sehen, ob ich das dicke Buch schaffe, bevor ich mir die Inszenierung als Theaterstück an den Kammerspielen ansehe.

§

C Pam Zhang, How Much of These Hills is Gold hatte ich Dienstagabend ausgelesen. Es erzählt eine bislang weitgehende unerzählte Geschichte, die Perspektive chinesischer Einwander*innen bei der Besiedlung des Westens Nordamerikas. Es ist eine spannende und bedrückende Geschichte.

Vor allem gefiel mir, wie sie erzählt wurde, nämlich gar nicht realistisch/journalistisch. Das ist es halt, was einen Roman mit historischem Hintergrund wirklich interessant, im besten Fall zu Kunst macht.

Die erste Hälfte erleben wir aus der personalen Sicht der zwölfjährigen Lucy, schnell ist klar, dass wir uns in der Zeit und Gegend des kalifornischen Goldrauschs befinden, in einer Familie von chinesischen Einwanderern. Der Roman beginnt damit, dass der Vater von Lucy und ihrem jüngeren Geschwister Sam gestorben ist und die beiden ihn beerdigen wollen. Doch ihre – bereits früher verstorbene – Mutter hat ihnen beigebracht, dass ein richtiges Begräbnis strengen Regeln folgt, unter anderem müssen zwei Silbermünzen die Augen des Toten verschließen. Die beiden sind bettelarm und machen sich erst mal auf die Suche nach solchen Silbermünzen.

Die Erzählstimme bleibt so nah an Lucy dran, dass die darauffolgenden Ereignisse auch viel Vergangenes erzählen: Nachgezeichnet wird, wie menschliches Denken halt funktioniert, also springen Lucys Gedanken assoziativ vor und zurück, zwischen Erinnerungen, Wünschen, Gefühlen, Träumen und Ängsten. Das ist meisterliche Informationsvermittlung, fast schon impressionistisch.

Der zweite Teil des Romans erzählt geradliniger: Die Ich-Stimme des Vaters berichtet seine Lebensgeschichte. Er ist bereits in USA geboren, wird aber wegen seines Aussehens nicht als Amerikaner akzeptiert. Wir lernen aus diesem Teil über den Eisenbahnbau, über Rekrutierung und Behandlung chinesischer Einwanderer – und wie er seine Frau kennengelernt hat, die Mutter von Lucy und Sam. Auch das ist fesselnd und neu.

Das letzte Drittel fand ich am schwächsten: Lucy als junge Frau in der kalifornischen Stadt Sweetwater, wo sie sich ein Leben aufgebaut hat und Freundschaften. Sam taucht wieder auf und führt ihr vor, dass es für Leute wie sie hier keine Wurzeln geben kann. Die beiden beschließen, ein Schiff nach China zu nehmen. Diese Handlungsdetails lasen sich in meinen Augen recht konstruiert und als hätte die Autorin nicht recht gewusst, wie sie den Roman zu Ende bringen soll. Tat dem Gesamterlebnis aber keinen Abbruch, Leseempfehlung.

§

Auch ich ertappe mich dabei, den geringen Anteil weiblicher Nobelpreisträgerinnen damit zu erklären, dass es halt viel weniger Frauen in den relevanten Feldern gibt. Bis ich dann wieder solche Geschichten erfahre:
Jocelyn Bell Burnell entdeckte die ersten beiden Pulsare als Teil ihrer Doktorarbeit – doch den Nobelpreis dafür erhielt 1974 ihr Doktorvater.

Hier eine 16-minütige Doku über Burnell (in der sie unter anderem darauf hinweist, dass sie mehr Gratulationen zur Verlobung erhielt als zu ihrer historischen Entdeckung):

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/NDW9zKqvPJI

Jocelyn Bell Burnell hat viel später einen Special Breakthrough Prize in Fundamental Physics für ihre Entdeckung der Pulsare erhalten, dotiert mit drei Millionen Dollar. Die sie als Stipendien für Angehörige von Minderheiten einsetzt, die nach ihrem Universitätsabschluss in die Physik-Forschung gehen wollen.

Journal Dienstag, 21. September 2021 – “Erhöhtes Risiko”

Mittwoch, 22. September 2021

Der Tag begann damit, dass mir in der Küche zwei schwere Schneidebretter hochkant auf den linken Fuß fielen. Denn: Jemand in diesem Haushalt, der mich allabendlich mit köstlichem Nachtmahl bekocht und dann auch noch selbst die Küche aufräumt, stapelt handgewaschenes Geschirr gerne aufs Abtropfgitter – bis zu einer Höhe, in der es die Tür eines der Oberschränke blockiert. Als ich morgens beim Ausräumen des Geschirrspülers noch etwas schlaftrunken diese Tür öffnete, schob sie die beiden hochgestellten Schneidebretter vom Abtropfgitter und auf meinen Fuß. Danach war ich wach und hatte noch viele Stunden etwas von den Schmerzen. Abends kündigte sich ein beeindruckender blauer Fleck an.

Diesmal trug ich auf dem Weg in die Arbeit eine dicke Jacke gegen die Herbstkühle, es wurde den ganzen Tag nicht warm. Das machte meine Körpertemperatur auch abseits hormoneller Sonderzustände schwierig: Das Büro ist noch nicht winterlich geheizt, Bluse reichte also nicht, ich griff zum Bürojäckchen. (Gilt noch, dass Frauen in Büros standardmäßig eher Wollstolen in Teppich-Design vorhalten und sich bei Bedarf um die Schultern legen? Oder hat sich dieser Brauch wegpandemisiert? Wegen mangelnder Präsenz der Kolleginnen kann ich das nicht anhand von Stola-Stapeln in Büros verifizieren.)

Ich hatte mir Dienstag und Mittwoch eigentlich für eine Schulung geblockt, kurz vor Beginn aber festgestellt, dass sie für mich gar nicht relevant ist. Die schlagartig freiwerdende Zeit konnte ich gut gebrauchen.

Mittags gab es ein Brot mit Frischkäse und einen Apfel.

Auf dem Heimweg durch den kalten, grauen Tag, brachte ich nach Langem mal wieder Münzen zur Bank – in Zeiten hauptsächlicher Kartenzahlung hatte es lange gedauert, bis unser Topf mit Urlaubsgeld, in den wir allabendlich das Kleingeld unserer Geldbeutel leeren, voll geworden war.

Zu Hause ein kurzer, knackiger Yoga-Flow, den ich zum Begreifen sicher nochmal machen werde.

Als Nachtmahl servierte Herr Kaltmamsell ein weiteres Gericht aus Rachel Roddys A to Z of Pasta: Casarecce con peperonata, schmeckte mir sehr gut. Zum Nachtisch Süßigkeiten, diesmal bremste ich mich halbwegs rechtzeitig.

Letzten Freitag zeigte meine Corona-Warn-App “Erhöhtes Risiko” an – zum ersten Mal seit der Umstellung der Risikoberechnung vor einem Jahr. Die letzte Risikobegegnung war demnach am 14.9. gewesen. Zum Glück bin ich doppelt geimpft, also ist keine Quarantäne notwendig. Zudem trage ich unter Menschen weiterhin FFP2-Maske (auch wenn in Bayern seit 2. September die leichten medizinischen akzeptiert werden), habe keine Symptome und schnellteste mich seit der Meldung fast täglich, werde das auch die empfohlenen 14 Tage so beibehalten.

Im Bett las ich weiter in Christoph Hackelsberger, München und seine Isar-Brücken von 1981. Ich hatte es antiquarisch besorgt, weil es wohl nichts Neueres zum Thema gibt, und lese viel bereits historisch gewordenes: Die Großhesseloher Brücke wurde seither komplett neu gebaut, die Thalkirchner Brücke zum größten Teil. Und die Fotos sind schlecht, da hilft keine Großformatigkeit (während meines Zeitungsvolontariats wurde noch über schlechte Bilder gescherzt: “Mach es vierspaltig 210 mm groß – dann ist es Kunst.”). Für ein aktuelles Buch über die Münchner Isarbrücken müsste es doch eigentlich einen Markt geben?

§

Für den ORF haben Nadja Igler (Text), Christian Öser (Bild, Video) Stimmen zum Ost-West-Verhältnis in Deutschland gesammelt – und dazu auch Menschen interviewt, die ich aus dem Internet kenne.
“Deutschland-Wahl
Der Osten trotzt den Klischees”.

§

Florian Aigner auf Twitter über “Selbstverstrohmannung” (wenn sich jemand ständig mitangegriffen fühlt – und damit von der eigentlichen Diskussion ablenkt).

§

Mittlerweile gibt es natürlich auch Wettbewerbe für Dronen-Fotografie – mit spektakulären Einreichungen.
“Spectacular Winners of the 2021 Drone Photography Contest Capture a Bird’s-Eye View of the World”.


Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen