Filme

Journal Freitag, 2. Dezember 2022 – Erb-Stellvertretung für Tischwäsche

Samstag, 3. Dezember 2022

Ein weiterer dunkelgrauer Dezembertag. Gedämpfte Freitagsfreude: Am Montag geht’s ja weiter.

Verfrorene Büroarbeit in Langarm-Shirt unter Wollpullover, Wolltuch um die Schultern, dennoch mit hell-lila Fingernägeln. In meiner 80er-Jahr-Jugend waren Fingerhandschuhe mit halben Fingern ein beliebtes Styling-Element. Ob ich das wiederaufnehme? Nachmittags schlüpfte ich zusätzlich in meine Büro-Notstrickjacke, dann war’s mir endlich warm

Gegen elf wurde es kurzzeitig so hell draußen, dass ich das Deckenlicht ausschaltete. Hielt aber nicht mal eine Stunde an.

Vormittag mit viel Datenbank-Kram und einer Katastrophen-Minimierung, die durch eine menschliche Fehleinschätzung nötig geworden war.

Mittagessen Apfel, Pumpernickel mt Butter, Orangen.

Nachmittags setzte auch noch Regen ein, es war richtig supergreislich. Bei Feierabend nieselte es aber nur wenig, ich kam ohne Schirm nach Hause. Und zu meiner Erleichterung setzte sogar echte Wochenendefreude ein.

Zu Hause gab es Prosecco mit selbstgemachtem Waldmeistersirup aus dem Frühsommer, der richtig intensiv nach frischem Waldmeister schmeckte. Als Nachtmahl stellte Herr Kaltmamsell einen plato combinado zusammen:

Ruccola und Bratkartoffeln aus Ernteanteil, dazu Spiegelei (warum auch nicht?), und wir teilten uns ein Entrecôte. Nachtisch viel Schokolade und Weihnachtsgebäck.

Abendunterhaltung war auf Tele5 Die Hexen von Eastwick: Ich hatte den Film seinerzeit sehr geliebt, die Musik kann ich dank oftmaligem Hören auswendig. So richtig gut gealtert ist er allerdings nicht. Als in einer Eingangszene mal wieder behauptet wird, Freundinnen unterhielten sich bei Treffen vor allem über Männer, schlug ich Drehbuchautor und Vorlage nach: Michael Cristofer und John Updike, wenig überraschend zwei Männer.

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Ein Erbe durchzubringen kann ja verschieden aussehen. Ich habe das Glück, dass eine meiner ältesten Web-Bekanntschaften, noch aus der Blog-Phase, ihres mit mir teilt, nämlich die Weißwäsche aus Familienerbe.

Sie hatte auf meine Frage reagiert, wo man in der Münchner Innenstadt am besten Tischdecken bekommt: Ob ich Interesse an Stücken aus dem Überseekoffer voller Weißwäsche hätte, an den sie aus familiärem Nachlass gekommen sei und für die sie keine Verwendung habe? Oh ja, hatte ich mit großer Dankbarkeit: Schon als Studentin hatte ich Tischdecken aus dem Erbe der Vorfahren von Mamas Freundinnen gerettet und damit eingedeckt – nur dass die für unseren jetzigen Tisch zu klein sind.

Das Paket war schon am Mittwoch eingetroffen, doch ich wollte auf einen ruhigen Moment zum Auspacken warten. Was eine gute Idee war, denn ich war völlig überwältigt.

Die Schenkerin hatte sogar noch ganze Stapel Servietten und Geschirrtücher beigelegt: Monogrammierte Geschirrtücher? How posh does it get?! Sie konnte mir sogar ein Foto von der prächtigen Hochzeit zeigen, zu der diese Aussteuer gehörte, der Bräutigam in Frack und mit Zylinder.

Webmuster in Elfenbein sind so ziemlich das Edelste, was ich mir an Tischwäsche vorstellen kann – und diese floralen Muster gefallen mir ausgezeichnet. Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich dieses Erbe antreten darf. Die Tischdecken haben ein paar Gilb-Flecken; für die suche ich mir eine Wäscherei mit Heißmangel, im deutschen Zentrum der Poshizität München wird es ja wohl sowas geben (die Tischdecken tragen sogar noch alte Wäschemarken).

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Anklicken auf eigene Ohrwurm-Gefahr.

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https://youtu.be/QTXyXuqfBLA

Brian Jay Jones hat herausgefunden, woher diese Musik urspünglich war und wie Jim Henson sehr wahrscheinlich darauf stieß.

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Jetzt bin auch ich an der Live-Kamera einer Wasserstelle in der namibischen Wüste hängen geblieben (nachdem ich gestern bei Christian las, dass er sie seit zehn Jahren als Startseite hat).

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https://www.youtube.com/watch?v=ydYDqZQpim8

Als ich gestern draufklickte, stand eine Herde Oryx-Anthilopen drumrum, von der ein Tier gerade trank. Von rechts kam ein Strauß ins Bild, spreizte seine Flügel und stolperte über die eigenen Füße.

Kurz darauf sah ich zum ersten Mal in meinem Leben Strauße trinken: Runterbeugen, zwei bis drei Mal mit offenem Schnabel Wasser anschaufeln, Hals aufrichten (ich nehme an um zu schlucken).

INTERNET IST TOLL!

Journal Samstag, 12. November 2022 – Nebelfilter und Black Panther: Wakanda Forever

Sonntag, 13. November 2022

Gut und ausgeschlafen, früh munter gewesen. Als ich die Augen aufschlug, sah ich draußen Nebel – und freute mich auf eine durch Nebel malerisch gezeichtene Laufstrecke.

#ungestellt – Herr Kaltmamsell besuchte vormittags Familie, nachmittags waren wir im Kino verabredet, also bereitete er das Nachtmahl morgens gleich ofenfertig vor: Lasagne.

Fortsetzung meiner Tüchtigkeit: Weitere Gardinen gewaschen. Das Aufhängen wurde ein Kampf: Die Maler haben vor unserem Einzug die Vorhangschienen so zugepinselt, dass die Vorhanggleiter unmöglich gleiten können. Bis abends hatte ich so lange verzweifelt daran herumgezerrt, dass zahlreiche Stoffschlaufen gerissen waren und ich komplett von vorne anfangen muss. (Erst mal schief hängen gelassen, weil frustriert.)

Als ich nach zehn zum Laufen aufbrach, war der Nebel in der Innnstadt fast weg. Die Herbstkälte blieb aber, deshalb erster Lauf in Winterhose und mit Mütze.

Ich nahm eine U-Bahn zum Odeonsplatz und lief über Hofgarten, Monopteros und Chinesischen Turm zur Isar.

Der Chinesische Turm bekommt ein neues Dach.

Ab dem Föhringer Wehr bekam ich dann aber doch noch meinen Nebelfilter.

90 Minuten problemloses Traben. Vom Tivoli nahm ich eine Tram zurück. Ich stieg eine Station früher aus, um beim Bäcker Wimmer Semmeln zu holen.

Daheim gab es sie zum Frühstück um halb zwei, dazu eine große Portion Granatapfelkerne. Ich beobachtete auf unserem Balkon eine Blaumeise beim energischen Bad in der Vogeltränke (die Schale war danach fast leer), so ein Anblick macht praktisch alles gut.

Mit Herrn Kaltmamsell war ich nachmittags am Cinema verabredet, ich marschierte zu Fuß hin. Wir entdeckten, dass das Kino neu bestuhlt war – schön und bequem. Ich rechnete nach: Meine Güte, in dieses Kino gehe ich seit über 30 Jahren, die ersten Male bereits zu Studienzeiten, angefahren aus Augsburg. Es ist bis heute mein liebstes Kino in München – und sei es, weil sie vor der Vorstellung bis heute mit ihrer Soundtechnik angeben (hieß mal THX, ich habe den Anschluss verloren, welche Bezeichnung die aktuelle hat).

Wir sahen Black Panther: Wakanda Forever. Vergnügliche zweieinhalb Stunden, doch das world building des ersten Black Panther ist halt nicht zu wiederholen, die Beschreibung dieses wundervollen geheimen Reichs Wakanda mit all seiner Technik, seiner Kultur, seiner Ästhetik. Das Drehbuch war bei dieser Fortsetzung sogar ausgesprochen unterdurchschnittlich: Ja, man stand vor dem Problem, nach dem Tod des Hauptdarstellers Chadwick Boseman erst mal ohne die Figur des Black Panther weitermachen zu müssen. Doch das Ergebnis enthielt so viel Überflüssiges respektive Vergeudetes: Aus the scientist und mit Agent Ross (Morgan Freeman) hätte man entweder wirklich etwas machen müssen oder sie besser gleich weglassen. Ich hatte auch keine rechte Freude an noch einem Fantasievolk, hätte viel lieber mehr über Wakanda erfahren. Alles Geschmackssache, der Film wird sehr positiv besprochen.

Kommentaren auf Twitter/Mastodon entnehme ich, dass die deutsche Übersetzung zu so grusligen Ausdrücken wie “Wakanda über alles” greift – das ist durch die deutsche Geschichte eigentlich so schwer belastet, dass ich mich wundere.

Nach Hause nahmen wir die U-Bahn, um schnell den Ofen anschalten zu können.

Zur Lasagne (klassisch mit Hackfleisch und gut) gab es einen weiteren Rotwein aus Navarra: Einen Tempranillo Viña Zorzal 2020, der ok schmeckte.

Zum Nachtisch hatte ich beim Heimkommen Apple Crumble aus Ernteanteil-Äpfeln fertiggestellt und nach der Lasagne in den Ofen geschoben, servierte ihn mit flüssiger Sahne.

Im Fernsehen ließen wir E.T. laufen. Den habe ich wahrscheinlich nur das eine Mal 1982 im Kino gesehen – was habe ich geheult, als E.T. starb!

Journal Freitag, 11. November 2022 – Filmdreh an der Theresienwiese

Samstag, 12. November 2022

Das Weckerklingeln kam mir gestern zu früh, löste Vorfreude aufs wochenendliche Ausschlafen aus.

Nochmal ein herrlich klarer Morgen, doch ich hätte eine Mütze vertragen.

An der Theresienwiese wird seit einigen Tagen gedreht, ich war ein paar Morgen an einer lange Reihe blauer Kleinlaster mit der Aufschrift “Filmbau” vorbeigekommen. Gestern sah ich sie näher an und entdeckte, dass laut Schildern nicht nur “Zoe”, “Franz” und “Vater Renald” eine Garderobe haben, sondern auch “Toter”.

“Tote brauchen keine Umkleide” wird hiermit von der Liste der Titel für den Roman, den ich niemals schreiben werde, gestrichen. Auch bei uns am Nußbaumpark hatte ich diese Woche immer wieder die markanten blauen Kleinlaster “Filmbau” gesehen – kann jemand von Ihnen mit den Namen an der Garderobe etwas anfangen?

Die Oktoberfestreste auf der Theresienwiese verschwinden nach und nach, nur noch zwei Festzelt-Gerippe stehen. (Dafür sind die Zelte fürs Tollwood längst aufgebaut.) Vielleicht kann ich schon nächste Woche meinen Arbeitsweg wieder auf Luftlinie ausrichten.

Ruhige und geordnete Arbeit in der Arbeit. Mittags spazierte ich zu einem Cappuccino. Weil ich eh wieder Espresso für daheim brauchte, ging ich zur Rösterei Emilio am Anfang der Gollierstraße.

Doch, das ist derzeit mein Lieblingscappuccino in München.

Zurück im Büro gab es als Mittagessen Apfel, Pumpernickel mit Butter, Granatapfelkerne mit Joghurt.

Freitäglich pünktlicher Feierabend. Auf dem Heimweg erledigte ich kurze Besorgungen, für daheim hatte ich mir Tüchtigkeit vorgenommen (Herr Kaltmamsell war aushäusig verabredet), fühlte mich auch bei Ankunft danach: Gardinen waschen und aufhängen, Streusel für Apple Crumble vorbereiten, Granatäpfel entkernen, Wasserfilter tauschen. Dazwischen baute ich eine Runde Yoga ein, wie immer konzentrierte sich Tag 6 des 30-Tage-Programms von Adriene auf die Bauchmuskeln (mit durchaus spannenden Übungen).

Zum Nachtmahl machte ich mir den Ernteanteil-Salat mit Tahini-Dressing an, dann gab es noch reichlich Käse, ein paar Nüsschen und Schokolade. Ich hörte vor Bauchdrücken oder Übelkeit auf, der Erfolg des Tages.

Nicht immer nur Verschlechterungen berichten: Meinem zwickenden Kreuz geht es erheblich besser. Weil die Besserung deutlich merkbar nach der Schwimmrunde vor zwei Wochen einsetzte, beschließe ich mal kurz Kausalität: Kraulschwimmen tut meiner LWS gut.

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Nein, ich glaube nicht, dass der neue Alleineingentümer “Twitter nicht verstanden” hat. Es ist ihm einfach egal, was Twitter bislang war; er macht es jetzt zu dem, was er will. In einer Mitarbeiterversammlung hat er gestern Fragen des Teams beantwortet, aus denen zumindest ungefähr hervorgeht, was das ist (eine Content-Verkaufsplattform mit angeschlossener Bank – halt nicht mehr “social”, also für zwischenmenschlichen Austausch).
The Verge veröffentlicht den Wortlaut der Mitarbeiterversammlung (eine Kommunikationsabteilung, die Inhalte professionell und im Sinn des Unternehmens vermittelt, gibt es ja nicht mehr bei Twitter).
“Inside Elon Musk’s first meeting with Twitter employees”.

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Frau… Mutti hat sich vor anderthalb Jahren mit Corona infiziert und ist nicht mehr gesund geworden. Hier fasst sie zusammen, wie es ihr gerade geht:
“Long COVID”.

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Ein weiteres Portrait von Jamie Lee Curtis – immer lesenswert, dieses in der New York Times.
“Under the Skin of Jamie Lee Curtis”.

Es freut mich sehr dem Artikel zu entnehmen, dass Everything Everywhere All at Once als Award-Favorit gehandelt wird – und verstehe immer noch nicht, warum das deutschsprachige Feuilleton so lauwarm darauf reagiert hat.

Curtis had a lot of input into Deirdre’s distinctive look, which includes red rectangular eyeglasses, a mustard turtleneck and a potbelly that many assumed to be a prosthetic but is actually the actress’s own. Showcasing that figure onscreen was the natural result of her let-it-all-hang-out mantra. “I said I would like to not be sucking my stomach in for the entire movie, because I’m a 64-year-old woman,” Curtis told me, slapping her belly with panache.

HAHAHAHAHA!

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Der John Lewis-Werbespot 2022 ist da – die Weihnachtszeit hat offiziell begonnen.

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https://youtu.be/1z0jfP2gCIs

Journal Montag, 7. November 2022 – Montag mit Vollmond hinter fast kahlen Bäumen

Dienstag, 8. November 2022

Guter und tiefer Nachtschlaf dank ein wenig Nasenspray und einem Stamperl Erkältungslikör von Wick. Ich stand sehr munter und mit Energie auf, rotzte halt rum. Über den Tag hielt ich mich von Menschen fern, und wenn das nicht mit großem Abstand ging, trug ich Maske: Auch eine schlichte Erkältung möchte ich nicht weitergeben. Zudem teste ich mich noch ein paar Tage auf Corona, damit sich das nicht unbemerkt hinter Schnupfensymptomen einschleicht.

Sonniger Morgen: Ich brauchte weder Mütze noch Handschuhe, genoss den Fußmarsch ins Büro.

Der Vormittag war gefüllt mit emsiger Arbeit nahezu ohne Hässlichkeiten. Mittags ging ich auf einen Cappuccino ins Westend raus in die lockende Sonne.

Schöner Laden (die Einrichtung konnte man kaufen), an den meisten Tischen wurde gearbeitet. Der Cappuccino war mir aber zu stark.

Zurück im Büro gab’s am Schreibtisch ein großes Glas vorgeschnittene Mango/Orange/Mandarine sowie Hüttenkäse.

Emsiger Nachmittag ohne große Ereignisse, ich kam gut voran. Als ich nach Feierabend über den Heimeranplatz kam, strahlte mich ein enormer Vollmond durch die großen Bäume an, nur noch wenige verbliebene Blätter warfen Schatten. Mal wieder versuchte ich vergeblich, ihn zu fotografieren.

Unterwegs ein paar Einkäufe im Drogeriemarkt und im Vollcorner.

Daheim eine weitere Folge Yoga mit Adriene: wenig Bewegung, viel Geplapper – ich hoffe, dass das nicht so bleibt in diesem 30-Tage-Programm.

Zum Nachtmahl sevierte Herr Kaltmamsell den Rest vom Sonntagsessen: Kalbsrahmgulasch mit Spätzle. Danach Schokolade.

Es sind anscheinend Robin-Hood-Tage im Fernsehen: Samstagabend guckte ich in die Verfilmung von 2018, ein Computerspiel als Film, vor allem hinsichtlich des Anspruchs an Action und historische Genauigkeit, Herr Kaltmamsell wies auf die für Computerspiele typische Kameraeinstellung hin. Gestern Abend ließen wir die Verfilmung von 1938 mit Erol Flynn laufen, deutlich charmanter, halt ein Musical ohne Gesang (so bunt! und Robin Hood hat Glitzer am Hemdchen über den grünen Strumpfhosen!). Die Musik kannte ich gut, weil sie einen Oscar bekommen hat und auf den Sammelkassetten Oscar-gekrönter Filmmusik war, die mir Frank im Studium aufgenommen hat – aaaah, Erich Korngold.

Hatte ich vergessen am Wochenende festzuhalten: Sonntagmorgen habe ich die Heizung erstmals in dieser Saison aufgedreht.

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Neues zum kaputtgehenden Twitter.
1. Der Lacher: Elon Musk hat versehentlich zu viele Leute entlassen.
2. Die Bundesregierung hat eine Instanz bei Mastodon eingerichtet, genauer der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), und zwar für Bundesbehören, hier die bereits vertretenen.

Journal Sonntag, 30. Oktober 2022 – Back in the Schwimmbecken und passiv-aggressives Radeln

Montag, 31. Oktober 2022

Wieder herrlich lang geschlafen und zu warmem Sonnenschein aufgewacht. In der letzten Phase geisterte ein Filmzitat in meinem Hirn herum: “I was born in peacetime.” Beim Aufwachsen ergänzte die Erinnerung, dass es weiterging mit “I haven’t seen what you’ve seen.”, wollte mich aber glauben machen, dass es von George Clooney in einem Film gesprochen wird. Auflösung hinter der Fußnote, an diesen Film hatte ich schon ewig nicht mehr gedacht.1

An diesem letzten Wochenende im Oktober waren wir zur Winterzeit, also MEZ zurückgekehrt. Erst mal die Uhren im Haushalt korrigiert (darunter eine, die sich nach Jahren mal wieder selbsttätig verstellt hatte, da hatte ich aber schon eingegriffen, das ruinierte meinen Flow). Nach gemütlichem Bloggen und Internetlesen zu Milchkaffee machte ich mich fertig für eine Schwimmrunde im Olympiabad – vielleicht war das Wasser ja derzeit warm genug für ausführliche Bahnen, sie Stadtwerke-Website nannte 26 Grad für Sportbecken.

Auf den Weg ins Olympiabad spielte ich mein passiv-aggressives Lieblingsspiel “Radeln gemäß Straßenverkehrsordnung”.2 Als Challenge suchte ich mir zwischen Ziemssenstraße am Nußbaumpark und Maxvorstadt eine östliche Umfahrung des Hauptbahnhofs raus. Ich scheiterte, denn ordnungsgemäß hätte ich ab Bayerstraße den Autos folgend eine riesige Zusatzschleife über die Sonnenstraße drehen müssen. Statt dessen schummelte ich, stieg ab und schob mein Fahrrad über Fußgängerampel-Überwege. Also zwar nicht gegen die StVO verstoßen, aber nicht wirklich geradelt.

Unterwegs stieg ich ab, um mal wieder Häuserkunst zu fotografieren. Auf dem Wandtatoo am Nordende der Hiltenspergerstraße steht: „Nur auf dem Boden der Eintracht gedeiht Schönheit und Ordnung“. Eine eigentlich schöne Sentenz, korrekt wäre aber „gedeihen“, früher war auch nicht mehr Rechtschreibung.

Heimkommen ins Olympiabad. Ich schaute kurz vorher auf die Auslastungsanzeige online, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was die Zahl bedeutete.

Sie bedeutet: gemütliches Schwimmen möglich. Und zu meiner riesigen Erleichterung fühlte sich das Wasser warm an. Ich schwamm gleich mal meine 3.000 Meter. Das war wahrscheinlich zu viel (das letzte Mal schwamm ich diese Strecke vor – *checkt die Moves-App ihres Smartphones* – mehr als vier Monaten), meine Schultern jammerten, ich war abschließend ziemlich erledigt, doch ich konnte es Bahn um Bahn nicht fassen, dass ich immer noch! nicht! fror!

Der Beweis: Schwimmen macht schön.

Beim Heimradeln (nach wenigen Metern hielt ich an und stopfte meine Jacke in den Fahrradkorb, viel zu warm) kamen mir wieder Menschen in Hochsommerkleidung entgegen.

Zu Hause erst mal den letzten Granatapfel entkernt, Schokopudding aus Haselnussmilch gekocht, eine Tasse Tee aufgebrüht (ich war noch nicht bereit für Frühstück). Haselnussmilch in Schwarztee (auf englische Art) geht übrigens gut.

Frühstück schießlich auf dem Balkon: Schinkenbrot, Brot mit Kürbismarmelade, Granatapfelkerne.

Das machte mich bettschwer. Ich hielt eine kleine Siesta mit diesem Ausblick.

Auf dem Balkon die Wochenendzeitung ausgelesen. Ein Stündchen gebügelt, belohnt durch das schöne Gefühl, das jetzt wieder alles weg ist.

Das Schwimmen hatte meine immer unangenehmeren Kreuzschmerzen gelindert, doch den Oberkörper spürte ich. Ich gönnte mir eine Runde Mady-Yoga mit Dehnen rundum.

Ich wunderte mich, warum ich schon um sieben so brutal Hunger hatte – bis mir die Zeitumstellung einfiel. Es gab aufgewärmtes Süßkartoffel-Curry vom Vortag, gestreckt mit Erbsen. Nachtisch Schokopudding. Und Schokolade.

Fürs Abendprogramm sah ich mal in Marnie rein – aber Hitchcock und ich kommen einfach nicht zusammen: Die visuellen Erzählmittel total plump, die Dialoge aufgesetzt, das Frauenbild zum Haareraufen. Ich halte Alfred Hitchcock vor allem für einen Meister im Selbstmarketing.

§

Eine weitere schlaue Analyse der Folgen von Elon Musks Twitter-Kauf, zentrale Beobachtung: Das geschäftlich Wichtigste an Twitter ist die Zufriedenheit der Anzeigenkunden, nicht die der Twitterer.
“By Buying Twitter, Elon Musk Has Created His Own Hilarious Nightmare”.

§

Pragmatismus abseits von Konventionen, ein Beispiel von novemberregen.

§

Andrea Diener, selbst Straßenfotografin, hat über eine Vivian-Maier-Ausstellung geschrieben, mit der wichtigen Einleitung, dass ihr “Werk erst allmählich die spektakuläre Entdeckungsgeschichte zu überstrahlen beginnt”.
“Künstlerin, nicht Kindermädchen”.

  1. Es ist aus Hear My Song, zusammen mit Funny Bones vom selben Regisseur, Peter Chelsom, einer meiner Lieblingsfilme. []
  2. Ich kann das wirklich empfehlen für Leute, die halbwegs so gestrickt sind wie ich, die sich also gerne in Selbstgerechtigkeit sonnen, weil sie durch Befolgung der Regeln deren Absurdität belegen, also zum Glück für fast niemanden, denn ich könnte die Welt und das Leben noch schlechter ertragen als ohnehin, wenn ich von Leuten wie mir umgeben wäre. []

Journal Sonntag, 4. September 2022 – Letzter Freibadschwumm und Three Thousand Years of Longing

Montag, 5. September 2022

Ausgeschlafen bis sieben. Der Tag startete sonnig, aber kühl. Nach dem Bloggen las ich die Wochenendzeitung, bis es warm genug für meinen Freibadplan war: Nach gut sechs Wochen wollte ich endlich wieder schwimmen.

Ich radelte durch milde Luft ins Dantebad, dort hoffte ich auf etwas wärmeres Wasser als in anderen energiesparend kühlen Münchner Freibädern. Die Aushänge an den Eingängen informierten lediglich über gesenkte “Mindesttemperatur” in den Becken.

Doch beim Gleiten ins Becken war sofort klar: Das Wasser war sehr kalt, genauso kalt wie im Schyrenbad. Ich kraulte extra schnell los, doch schon nach 500 Metern begann ich zu frieren. Ich biss mich noch durch bis zu 1500 Metern – dann gab ich schlotternd auf. Unter der heißen Innendusche brauchte ich lange, bis ich Finger und Zehen wieder spürte.

Zwar spielte ich mit dem Gedanken, nach gründlichem Aufwärmen in der Sonne für weitere 1000 Meter auf die Schwimmbahn zurückzukehren – aber so macht mir Schwimmen überhaupt keinen Spaß, und warum sollte ich Sport treiben, der mir keinen Spaß bereitet? Ich hatte zwei Menschen im Becken in Neopren gesehen, doch noch ist mir das zu teuer und umständlich. Verzichte ich halt auf Schwimmen bis nach dem Sommer; ich hoffe, dass das Dantebad sein Wasser dann wieder heizt (kostet im Winter ja auch deutlich mehr Eintritt). Und wenn nicht geheizt wird, weil Energiesparen, setze ich mich für Oberkörpertraining halt ans Rudergerät, seufzend.

Dennoch genoss ich die Sonne, vor die sich immer wieder Wolken schoben und in der es dadurch nicht zu heiß wurde. Ich hörte Musik und döste.

Auf dem Rückweg Semmelstopp am Bäcker Wimmer beim Josephsplatz.

Zu Hause Duschen, dann Frühstück um drei mit zwei frischen Körnersemmeln, eine mit Frischkäse und Tomate, eine mit Hühnerlebercreme vom Vorabend. Internetlesen, dann bügelte ich eine Stunde Kleidung weg. Lesen auf dem Balkon, bis Herr Kaltmamsell Abendessen servierte: Aus Ernteanteil gebratene Auberginenscheiben, außerdem Corned Beef (selbst gepökelt und gestern stundenlang gedämpft) mit Pommes aus dem Speisefön. Nachtisch Apfelkuchen.

Zur Abendunterhaltung gingen wir ins Kino.

Der Trailer hatte mich sofort begeistert: Die heutige Geschichte einer älteren Frau und eines Flaschengeists, gespielt von Tilda SWINTON und Idris Elba – das konnte nur großartig werden. Und dann schwärmte auch noch Joël davon: Ich besorgte für gestern Abend Karten für Three Thousand Years of Longing im City-Kino bei uns ums Eck.

Wir sahen einen sehr schönen Film. Er steht in der langen Tradition der Geschichten mit Geist aus der Flasche und drei Wünschen, doch hier haben wir charmanterweise im Mittelpunkt und als Erzählerin eine Expertin für Geschichten, eine akademische narratologist, die sich dieser ihrer Geschichte bewusst ist. Und die in den Verhandlungen mit ihrem Flaschengeist, Dschinn, immer wieder auf die typischen Bestandteile dieser Geschichten hinweist, unter anderem, dass sie immer schlecht ausgehen, dass dem Dschinn nicht zu trauen ist, aber auch, dass er sich vor ihr als Wünscherin mehr in Acht nehmen sollte. Der Dschinn erzählt ihr, wie er in die Flasche geraten ist, die sie in Istanbul gefunden hat, wohin sie zu einer Konferenz gereist ist – und der Wunsch, den sie dann tatsächlich äußert, ist wundervoll daraus hergeleitet. Wie alle solche Geschichten hatte auch diese eine tiefe Bedeutung.

Ich war allein schon deshalb über den Originalton froh, weil Tilda Swinton (immer großartig) diesmal mit verstreutem, aber deutlichem nordenglischen Akzent spielt – vielleicht mochte sie endlich mal eine andere Herkunft spielen als ihre eigene aus der britischen Oberschicht.

Im letzten Teil des Films lachte ich laut auf, als man ihre Figur Alithea auf einer Laptop-Tastatur tippen sieht: Nur mit dem rechten Zeigefinger. Ich hatte vor über 20 Jahren eine promovierte Kollegin, die genau so tippte, für Großbuchstaben nahm sie den linken Zeigefinger zu Hilfe (als ich sie entgeistert fragte, wie sie ihre Doktorarbeit geschrieben habe, erklärte sie: “Auch so.”). Große Pluspunkte: Ich fand die Geschichte zufriedenstellend zu Ende gebracht. Und endlich mal wieder ein Film mit unter zwei Stunden Laufzeit, er dauert nur 100 Minuten. Ich hatte schon befürchtet, das sei Vergangenheit.

Dem Abspann des Films entnahm ich, dass er auf einer Kurzgeschichte von A.S. Byatt basiert – die werde ich suchen, von ihr habe ich eh schon zu lange nichts mehr gelesen (veröffentlichte zu meinen Studienzeiten Possession: A Romance, das viel Wirbel machte).

Mein erster Kinofilm, in dem Corona-Masken getragen wurde, in der U-Bahn, in Hörsälen, ohne dass es Thema war. Und im Abspann wurden die Verantwortlichen für die Corona-Maßnahmen der Dreharbeiten genannt.

Nachtrag: Sehr gut gefällt mir die Rezension des Films von Peter Bradshaw im Guardian (auch wenn er zu meiner Überraschung David Lodge einen “forgotten influence” nennt – ich bin alt): “Three Thousand Years of Longing review – heartfelt Aladdinesque adventure for grownups”. Ebenfalls interessant aber der Verriss des Films von Wendy Ide im selben Blatt: “Three Thousand Years of Longing review – djinn in need of a tonic”.

Auch auf dem kurzen Rückweg war es noch warm genug für Jackenlosigkeit. Nach elf ins Bett, huiuiui!

Journal Samstag, 16. Juli 2022 – Hochsommersamstag mit Lauf, Freibad, Balkon

Sonntag, 17. Juli 2022

Das war ein sehr voller und schöner Sommersamstag.

Die Nacht mit leichtem Schlaf und Kopfweh – und der Befürchtung, dass Alkohol gar nicht mehr geht.

Ich beendete diese Nacht dann halt früh. Trotz wundervoller Sonne war es für Balkonkaffee im Schatten zu kühl.

Der Walnussbrot-Teigling hatte die Nacht im Gärkörbchen im Kühlschrank verbracht, nach einer Stunde Temperierung wurde er gebacken.

Ich muss lernen, tiefer einzuschneiden. Und der Anschnitt nach Auskühlen zeigt: Längere Garen wären besser gewesen (ich war immer an der unteren Zeitgrenze geblieben), das hätte eigentlich ein großporiges Weizensauerteigbrot werden sollen. Ich hätte außerdem besser zwei Laibe formen sollen. Aber es schmeckte gut.

Luxusgemaule: Ich muss meine Sportpläne darauf einrichten, dass Schwimmen vorerst ausfällt. Nämlich bis ich eine Lösung finde, wie es ohne Biopren bei der neuen, energiesparend gesenkten Wassertemperatur von 22 Grad in den Münchner Freibädern einrichtbar ist, die mich ab 700 Metern erbärmlich frieren lassen. Neopren-Schwimmanzüge, so habe ich festgestellt, sind nicht nur scheißteuer (300 Euro aufwärts), sondern auch Riesentrümmer, die ich nicht unbedingt lagern müssen will. Als Alternative ist mir bislang nur die Aufteilung meiner üblichen 3.000 Meter in dreimal 1.000 Meter mit dazwischen Aufwärmen in der Sonne eingefallen, die dafür allerdings auch heiß genug scheinen muss. Und selbst an diesen Gedanken muss ich mich erst mal gewöhnen, bis dahin also erst mal kein Kachelzählen mehr.

Gestern wich ich auf eine weitere Laufrunde aus.

Laufkleidung mal von hinten. Vorderansicht nur wegen des charmanten Moiré-Effekts der Vorschau.

(Kurzes Innehalten: Dass ICH je wieder so richtig Joggen können würde! Das hatte ich mir vor zwei Jahren, vor drei Jahren mit der kaputten rechten Hüfte wirklich nicht vorstellen können.)

Um beim Isarjoggen mal was Neues zu erleben, radelte ich im nördlichen Englischen Garten zwei Brücken weiter als sonst. Statt mit Blick auf den Friedensengel stellte ich mein Rad an der Kennedybrücke ab. Mein Ziel war, nach vielen Jahren auf der Ostseite hinter der Leinthalerbrücke, die ich meist zum Queren verwende, wieder bis zum Isarsteg Unterföhring zu laufen, auf der anderen Seite über Poschinger Weiher am Mittleren Isarkanal zurück. Sollte das sehr weit sein, würde ich den restlichen Rückweg halt spazieren statt zu joggen.

Start unter der Kennedybrücke.

Hier bereits jenseits der Leinthalerbrücke.

Seit Jahren nicht mehr gesehen: Den Kanal zum Klärwerk Gut Großlappen.

Der Isarsteg Unterföhring (es gibt einen München-Tatort, der hier beginnt). Mittlerweile war ich durstig und suchte mir eine Stelle am Fluss, an der ich gut ans Wasser kam.

Einige Hände voll klares, süßes Isarwasser taten gut.


Bei erster Gelegenheit lief ich hoch zum Kanal.

Von dort neue Aussichten auf die Isar.

Und auf Unterföhring.

Die Streckenlänge stellte sich als fast ideal heraus, in meinem (weiterhin sehr langsamen) Tempo ca. eindreiviertel Stunden. Nach 90 Minuten war ich noch nicht zurück am Fahrrad, und meine Waden begannen etwas zu zwicken. Ich hätte problemlos weiterlaufen können, doch da ich auch für Sonntag Sportpläne hatte, musste ich ein wenig streng mit mir werden und mich zum Aufhören ermahnen. Ich nahm Vernunft an und spazierte die letzte Viertelstunde.

Auf dem Rückweg mit dem Fahrrad kreuzte ich den gestrigen CSD auf der Wittelsbacherbrücke (wirklich gute Musik!). Im Glockenbachviertel kam mir eine wunderschöne Drag Queen entgegen – auf einem DB-Leihradl und mit bewundernswerten Akkrobatik-Versuchen, Pedaletreten und 15 cm hohe Plateausohlen zu verbinden.

Frühstück: Walnussbrot, Käse, Selleriesalat.

Plan war gewesen, den Nachmittag im Einzelbad zu verbringen (Naturbad Maria Einsiedel), zum Glück hatte ich noch rechtzeit erfahren, dass es wegen erhöhter Keimbelastung vorübergehend geschlossen worden war.

Also spazierte ich statt dessen ins Schyrenbad, um durch Sonnenbaden meine Hautalterung zu beschleunigen. Die Wiesen waren für einen Sommersamstag nur mittelvoll, die Schwimmbahnen meiner Ansicht nach auffallend leer. Nach einem ersten Schläfchen schwamm ich sogar ein paar Bahnen, wurde allerdings noch vor Einsetzen von echtem Frieren gestoppt: Wadenkrampf. Außerdem zeigte sich wieder, dass mir auch zwei Stunden nach einer Mahlzeit jedes Essen vor sportlicher Bewegung ungut schwer im Magen liegt.

Nach knapp drei Stunden Dösen und Musikhören hatte ich genug und spazierte heim.

Auf dem angenehm temperierten Balkon las ich die Wochenend-Süddeutsche, verschreckte durch meine Anwesenheit die Vögelchen, die gestern im Minutenabstand Tränke/Bad aufsuchten. (Tut mir ja leid, aber ich will auch mal was vom Balkon haben.)

Herr Kaltmamsell servierte nochmal Erdbeer-GinTonic, wenig später als Nachtmahl Brathähnchen und Zucchinigemüse – ein großer Genuss. Nachtisch Schokolade.

Im Fernsehen stolperten wir über den Film Wild Target von 2010 und blieben hängen (Bill Nighy UND Emily Blunt – jederzeit alles): Eine wundervolle Komödie, oder wie Herr Kaltmamsell nach wenigen Minuten umschrieb – “Loriot als Auftragskiller”! In diesem Fall eben gespielt von Bill Nighy.

Nachdem der Tag ohnehin nicht wirklich heiß gewesen war, kühlte die Luft abends schön ab, wir konnten bei offenen Fenstern zu Bett gehen.


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