Journal Freitag, 24. Februar 2017 – Georgische Küche und Blognostalgie

Samstag, 25. Februar 2017 um 9:26

Anstrengender Arbeitstag, mit Kopfweh vor Wut. So verließ ich meinen Schreibtisch nicht mit dem Enthusiasmus über die anstehende Urlaubswoche, den ich sonst kenne.

Ich radelte noch raus ins Lehel, um in der Schokoladengalerie Pralinen zu kaufen – zum einen überhaupt, weil diese die derzeit besten sind, die ich in München kenne (die Schließung der Konditorei Rottenhöfer hat eine immer noch nicht geschlossene Lücke geschlagen), zum anderen als Verpflegung für die Oscarnacht.

Daheim mit empfohlener Methode nach meinem Mi gesucht, doch meine Vermutung bestätigte sich: Wenn die App keine Daten der Kapsel findet, findet sie auch die Kapsel nicht.

Abends hatte ich einen Tisch in einem georgischen Restaurant reserviert, das ich beim Vorbeiradeln entdeckt hatte: Marani an der Leonrodstraße. Unter anderem bei Katrin Scheib hatte ich gelesen, dass die georgische Küche in Moskau als die beste der ehemaligen Sowjetrepubliken gilt, alle Beispiele davon, die mir bislang begegnet waren, sahen sehr einladend aus.

Wie ließen uns aus der kleinen, rein georgischen Weinkarte einen Rotwein empfehlen, Mukuzani aus der Saperavi-Traube: nicht zu schwer, mit Beerentönen.

Gemischte Vorspeisen, von denen mir am besten die scharfen, kräutrigen Pilze auf drei Uhr und der Spinatklops schmeckten – alles andere war aber auch ausgezeichnet. Unbedingt probieren wollten wir Chatschapuri, das typisch georgische Käsebrot. Man empfahl es uns zu den Vorspeisen, und es war hinreißend:

Fluffig-schwerer Hefeteig mit schmelzendem Käse gefüllt und mit Käsekrümeln überbacken. Will ich definitiv nachbauen.

Zur Rechnung bekamen wir georgischen Tresterschnaps Tschatscha spendiert – wunderbar weich.

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Derzeit bekomme ich wieder verstärkt Werbung und PR-Einladungen an die E-Mail-Adresse in meinem Impressum, die den Vermerk trägt: „Einer kommerziellen Nutzung (unaufgeforderte Werbung etc.) der oben genannten E-Mail-Adresse, die ausschließlich für dieses Impressum angelegt wurde, widerspreche ich.“ Ich fürchte, dass die Anschrift wieder mal in einer „Influencer“-Datenbank gelandet ist, die verkauft wird. Also antworte ich wieder jedesmal mit der Bitte, aus dem Verteiler gestrichen zu werden, jetzt aber ergänzt um den Hinweis: „Sollten Sie die Adresse in einem Paket von einem Dienstleister gekauft haben, könnten Sie dort Rabatz schlagen – wahrscheinlich sind dann nämlich auch andere Adressen nicht belastbar.“

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Dazu passt dieser schöne, nostalgische Aufsatz übers Bloggen im Merkur von Ekkehard Knörer, einem der allerersten Blogger deutscher Sprache, aus eben der Generation Ins-Internet-Schreiber, die auch mich zum Bloggen gebracht hat:
„Feuerzeug, du“.

Aus seinem Blog dem Blog Der Kutter habe ich die Einsicht, die ich als Zusammenfassung über meine Leben stellen könnte:
„Verdrängung ist, was uns über Wasser hält“.1

Es gab tiefe Gedanken, heftige Gefühle, aber vor allem ging es um den Alltag, das Profane, das Banale, einen geschärften Blick auf die wenig aufregende und in manchen Hinsichten kleine und beschränkte Welt, durch die wir, oft prekäre, irgendwie kulturaffine Mittelschichtexistenzen, uns von Morgen bis Abend, und nachts auch, bewegten. Es war eine kleine Welt, keine Frage, es verband uns ein ziemlich spezifischer Blick, AkademikerInnen, die wir fast ausnahmslos waren, sanft dissident zu Normalitäten, müde und wach, voller Lust auf das Schreiben und Denken der andern, begeistert für Bücher, Filme, Kultur überhaupt, wobei der prekäre Alltag auch Einblicke in Altenheime und Blumenläden erlaubte.

Dieser geschärfte Blick, um den es ging, das waren eben die Blogs, war das Wissen darum, dass man, was man erlebte, im Aufschreiben zu fassen versuchen würde, im Aufschreiben und Hinstellen für die Anderen, die sich und ihre Wirklichkeit wiedererkennen würden, und im besten Fall ging es, so hingestellt, über ein Wiedererkennen hinaus: Man sieht das Eigene anders mit den Augen des Anderen. Dieses Wissen war eine Kamera im Kopf, die die Wirklichkeit beim Erleben schon rahmte, scharfstellte, durch Filter jagte: ein Instagram aus Sprache.

„Sanft dissident zu Normalitäten“… Fast weine ich, denn damals dachte ich, ich sei Zeugin eines Anfangs. Und lange wartete ich auf das, wovon es Anfang sein sollte, doch das kam nie.
Tatsächlich war es ein kurzes Jetzt, das nur ohne Vorläufer möglich war, und es endete, als es selbst zum Vorläufer wurde.

Ich bin sehr dankbar, dass ich es beobachten durfte. Und habe längst aufgehört, es anderen erklären zu wollen.

So mache ich einfach weiter, tue so, als sei immer noch Jetzt.

  1. Aus welchem Grund auch immer hatte ich fest angenommen, dass Herr Knörer hinter dem Kutter stehe – danke an Anke für die Korrektur. []
die Kaltmamsell

Journal Donnerstag, 23. Februar 2017 – Mi weg

Freitag, 24. Februar 2017 um 6:48

Mein Mi ist weg.
Am Mittwoch entdeckte ich auf dem Heimweg von der Arbeit, dass ich morgens offensichtlich vergessen hatte, die Kapsel im BH zu verstauen – ich wartete nämlich vergeblich auf das Vibrieren, das das Erreichen des Tagesziels von 8.000 Schritten signalisiert. Daheim sah ich an den Stellen nach, an denen die Kapsel vor dem offensichtlichen Vergessen gewesen sein musste: Jackentasche Hausanzug (wohin ich die Kapsel meist nach dem Aufstehen schob), Sideboard beim Föhn (wohin ich die Kapsel immer legte, wenn ich ins Bad ging, und wovon ich sie beim Anziehen normalerweise nahm). Nichts.
Da mir auch mit viel Anstrengung nicht einfallen wollte, wie und wo ich das Dingsi verloren haben könnte, suchte ich noch im Schrank um den Hausanzug herum und vage den Fußboden ab, erwartungsgemäß ohne Erfolg.
Dann weiß ich halt erst mal nicht, wie viele Schritteinheiten ich mich am Tag bewegt habe. Vielleicht taucht das Ding ja beim nächsten Putzmanneinsatz auf.

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Ein sehr windiger Tag, das Laub tanzte auf dem Boden vorm Bürofenster Ringelreihen.

Tag der Bizarro-Anrufe.

Auf dem Heimweg war es dann wie angekündigt föhnwarm, die Anzeige an der Dr. Rihani-Apotheke in der Landwehrstraße lautete 15 Grad.

Doch nochmal Granatäpfel eingekauft, aber es war schon schwer, welche ohne braune Flecken zu finden. Die Saison ist zu Ende.

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Wibke Ladwig erzählt vom Vergehen ein Bäckerei und philosophiert mit der Bäckersfrau:
„Brot und Kuchen“.

„Gerne nach Hause zu kommen – das ist ein großes Geschenk.“

die Kaltmamsell

Journal Mittwoch, 22. Februar 2017 – Frühlingsblüten im Sturm

Donnerstag, 23. Februar 2017 um 6:18

Seit zwei Wochen trage ich wieder Lippenstift. Etwa drei Jahre hatte ich praktisch nie einen aufgelegt. Angefangen hat das wohl in meinem Jahr Auszeit, denn Lippenstift verbinde ich mit Büro oder Ausgehen. Dann war die Haut meiner Lippen lange in so desaströsem Zustand, dass ich mit Pflege statt Schminke beschäftigt war. Doch vor zwei Wochen fiel mir ein, dass ich Lippenstift mal sehr gemocht hatte.

Stürmischer, milder Tag. Arbeitssorgen bekamen noch ein Schippchen aufgelegt.

Auf dem Heimweg besorgte ich Grapefruit, Chicorée, Avocado, um zusammen mit dem Feldsalat aus Ernteanteil (und ein paar Datteln und ein wenig Mozzarella) einen Wintersalat zum Abendbrot zu bereiten. Und ich machte einen Umweg, um mir auf der blumigesten Vorgartenwiese, die ich kenne, endlich meine Dosis Frühlingsblüten abzuholen.

§

Es hat schon was von absichtlichen Hammerschlägen auf den eigenen Daumen, dass ich mich von Studien angezogen fühle, die belegen, wie wenig vernünftig der Mensch tatsächlich ist.
Ist vermutlich Selbsterziehung mit dem Ziel, dass ich nicht mehr mit bescheuerten Entscheidungen anderer oder meiner hadere.
„Why facts don’t change our minds“.

“Once formed,” the researchers observed dryly, “impressions are remarkably perseverant.”

(…)

Even after the evidence “for their beliefs has been totally refuted, people fail to make appropriate revisions in those beliefs,” the researchers noted.

Bislang bin ich schwer gescheitert. Vielleicht weil diese Studien keine Schlüsse aus ihren Ergebnissen ziehen, die mich zufrieden stellen. Wahrscheinlich muss ich mich erst mal von meiner Überzeugung verabschieden, es gebe objektiv gute oder schlechte Entscheidungen/Entwicklungen (kommt ja immer auf priorisierte Werte an).
Vielleicht ist jemand, der sich wider besseres Wissen für ein Verhängnis entscheidet, hinterher auf der Ausschlag gebenden Ebene glücklicher als hätte er sich dagegen entschieden.

Dieser Artikel im New Yorker bietet eine Erklärung für die beschriebenen Entscheidungsmechanismen an:

“Reason is an adaptation to the hypersocial niche humans have evolved for themselves,” Mercier and Sperber write. Habits of mind that seem weird or goofy or just plain dumb from an “intellectualist” point of view prove shrewd when seen from a social “interactionist” perspective.

Dazu kommt wohl, dass das Wissen, das innerhalb einer Gesellschaft vorhanden ist, zum gefühlten eigenen Expertentum wird:

People believe that they know way more than they actually do. What allows us to persist in this belief is other people. In the case of my toilet, someone else designed it so that I can operate it easily. This is something humans are very good at. We’ve been relying on one another’s expertise ever since we figured out how to hunt together, which was probably a key development in our evolutionary history. So well do we collaborate, Sloman and Fernbach argue, that we can hardly tell where our own understanding ends and others’ begins.

(…)

Where it gets us into trouble, according to Sloman and Fernbach, is in the political domain. It’s one thing for me to flush a toilet without knowing how it operates, and another for me to favor (or oppose) an immigration ban without knowing what I’m talking about.

via @mspro

§

Dabei gibt es viele Arten der Unvernunft, die ich ausdrücklich gut heiße. (Weil ich sie natürlich in Wirklichkeit für besonders vernünftig halte.) Zum Beispiel:
„Der höflichste Krieg der Menschheitsgeschichte“.

die Kaltmamsell

Journal Dienstag, 21. Februar 2017 – Jeans am Körper trocknen

Mittwoch, 22. Februar 2017 um 8:41

Vom Weckerklingeln aus einem tiefen Traum gerissen worden, in dem ich gerade mit meiner englischen Studienfreundin Kim plauderte – es war so schön gewesen, Zeit mit ihr zu verbringen.
Kurz gehadert, ob ich wirklich, wirklich zum Langhanteltraining gehen will. Doch das Wissen, wie viel besser ich mich nach absolviertem Training fühlen würde, gab den Ausschlag. In milder Luft zum Sportstudio geradelt, vergnügt gehoben.

Für Sie herausgefunden: Der klatschnasse Oberschenkelteil einer Jeans braucht am Körper nicht mal drei Stunden, um komplett zu trocknen.
Auf dem Weg vom Sportstudio in die Arbeit hatte es immer stärker geregnet, ich kam ziemlich nass an.
(Regenumhang hatte ich zwar dabei, doch wegen „ist ja nicht weit“ und starkem Wind nicht übergezogen.)

Zumindest abends trocken heimgekommen.
Leichte Kopfschmerzen, die den ganzen Tag mit dem Migränehammer drohten. Völlig zerschlagen um neun ins Bett.

die Kaltmamsell

Hillary Mantel, Beyond Black

Mittwoch, 22. Februar 2017 um 6:57

Unsereine kann sich aussuchen, was sie von Geisterbeschwörungen, Tarotkarten und Hellseherinnen hält. Alison, die Hauptfigur in Hillary Mantels Roman Beyond Black von 2005, hat diese Wahl nicht: Seit frühester Jugend lebt sie mit den Geistern von Verstorbenen, die jeden Bereich ihres Alltags beeinflussen. Wir sehen ihr dabei zu, wie sie unter diesen Umständen ihr Leben meistert. Als Erwachsene verdient sie zumindest ihren Lebensunterhalt mit dieser Last: Wir lernen sie auf einer Bühne im Süden Englands kennen, wo sie ruhig die Welt der Toten erklärt und im Publikum Ansprechpartner für die Geister sucht, die sie kontaktieren.
Schon Alisons Mutter war ein sensitive, also ein Medium, ständig im lauten Gespräch mit einer Gloria, die sonst niemand sehen konnte. Doch sie hielt sich als Prostituierte der untersten Kategorie über Wasser, etwas anderes konnte sie sich als Lebensunterhalt für sich und später für ihre vernachlässigte und geprügelte Tochter nicht vorstellen.

Es ist eine Art dreckiger magic Alltags-realism, in der der Roman geschrieben ist, und wie ich es von ihr gewohnt bin, schreibt Hillary Mantel großartig.

An Alisons Seite steht als personal assistant Colette (sie bevorzugt den Jobtitel manager), eine bittere und humorlose Buchhalterin, die Alisons Kundschaft verachtet, im Grunde auch Alison selbst. Alison und ihre Kolleginnen wissen, dass auch Colette eigentlich ein Medium ist, denn sie sehen Colettes spirit guide, doch ihr fehlt die nötige Offenheit. Überhaupt: Der Branchenzirkus des Hellsehertums. Er wird geschildert wie jede andere Verkaufsbranche auch, inklusive den resultierenden Lebenshilfebüchern (beim Bestsellertitel Self-healing through success musste ich sehr lachen).

Colettes Geschäftsidee ist ein Buch über Alisons Gabe/Last. Sie führt mit ihrer Chefin Interviews, die sie aufnimmt – doch auch diese Aufnahmen sabotieren die Geister, man hört statt Alison alle möglichen Geräusche und Stimmen darauf. Wir Leserinnen allerdings bekommen die Erzählungen ungestört in Buchstabenform. Sie erzählt von ihrer Kindheit, die von Anfang an von Geistern beeinflusst war – im Guten von einem alten Weiblein, das ihr Gesellschaft leistete, wenn sie mal wieder auf dem Dachboden weggesperrt wurde, vor allem aber im Übelsten, wenn boshafte Verstorbene im Klassenzimmer solchen Radau machten, dass sie (als Urheberin verdächtigt) vom Unterricht ausgeschlossen wurde, oder wenn schriftlichen Prüfungen durch das Schubsen und Necken der Geister unleserlich waren. So kommt es unter anderem, dass Alison keinen Schulabschluss hat. Mehr über Alisons Vergangenheit erzählen Rückblicke, diese aber eher in Bilderfetzen, vagen Erinnerungen.

So verläuft der Roman in zwei Handlungssträngen: Der eine chronologisch im Jetzt, in dem Alison unter anderem ein Haus in einem abgelegenen Neubaugebiet kauft, um vielleicht doch ihren bösartigen spirit guide Keith loszuwerden, der immer mehr Gespensterkumpel anschleppt – Alison hofft, dass es der Bagage im gottverlassenen Suburbia zu langweilig ist. Der zweite in Alisons Kindheit und Jugend, unchronologisch, widersprüchlich, erst ganz am Ende mit genug Informationen, um genau diese Geistergesellschaft um sie herum zu erklären.

Eine wichtiges Element ist Alisons Körperfülle: Gleich am Anfang wird klar, dass Alison dick ist, zunächst in erster Linie eine imposante Erscheinung, die sich auf der Bühne gerne in leuchtende Farben und glänzende Stoffe kleidet. Doch die dünne Colette drangsaliert Alison deshalb immer mehr, beleidigt sie, zwingt sie zu Diäten (schmerzhaft realistisch geschildert: Mag in Colettes Leben auch sonst alles gescheitert sein – einer Dicken kann sie sich immer noch überlegen fühlen.)

Alles zusammen ergibt ein dichtes Erzählgewebe vor ungewöhnlichem Hintergrund – ein wenig zu lang (das kenne ich von Mantels Romanen) und mit unelegant abruptem Schluss, aber ausgesprochen lesenswert.
(Es dauerte übrigens eine Weile, bis ich das Buchcover als erfundene Tarotkarte erkannte – und ziemlich genial fand.)

die Kaltmamsell

Journal Montag, 20. Februar 2017 – Sendlinger-Tor-Platz wird so richtig Baustelle

Dienstag, 21. Februar 2017 um 9:59

Die abendliche Besorgungsrunde führte mich über den Sendlinger-Tor-Platz – eigentlich. Denn jetzt geht es wirklich los mit dem großen Umbau des U-Bahnhofs samt Tramanschlüssen: Es waren bereits einige Zugänge zum Untergeschoß gesperrt, gewohnte Ausweichrouten über den Platz durch Baugerät und Bauzäune blockiert. Die nächsten Jahre wird sich hoffentlich die jahrelange Übung mit (immer noch bestehenden) Baustellen am und unter dem Hauptbahnhof auszahlen: Für jede Querung werde ich wieder neu einen Weg suchen müssen. Leid tun mir allerdings die vielen Pendlerinnen und Pendler, die täglich am Sendlinger Tor umsteigen und denen mit dem Umbau alles neu und besser versprochen wird. Da müss mer halt durch, gell.
Der eigentliche Bau der Münchner U-Bahn Ende der 1960er, Anfang 70er war sicher schlimmer.

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Weiter bei Frau Julie (deren Blog ich arg vermisse) zur Berlinale hinterher gelesen: Auch dann ein Lesegenuss, wenn man schon weiß, wie sie ausgegangen ist.
„Berlinale 2017 – Männer! Heute ist ein guter Tag zum Sterben“.

Das hier sieht sowas von komplett meschugge aus, dass ich es sehen möchte – als hätte Almodóvar einen vierten Teil der Cornetto-Trilogie gemacht.

die Kaltmamsell

Journal Sonntag, 19. Februar 2017 – Warten auf erste Frühlingsblumen

Montag, 20. Februar 2017 um 6:28

Gemütlicher Sonntag, begleitet von Sonnenschein.

Morgens Fußmarsch zum Ostbahnhof für eine Runde Hüpfen und Heben, in milder Sonne Fußmarsch zurück. Doch selbst bei noch so aufmerksamer Betrachtung aller Grünflächen immer noch keine Spur von SchneeglöckchenWinterlingenKrokussen.

Nachmittags im sonnenbeschienenen Sessel Süddeutsche Zeitungen und SZ-Magazine aufgelesen. Ende Januar war Interviewpartner in „Sagen Sie jetzt nichts“ Felix Neureuther. Aus familienhistorischen Gründen bei Antwort 1 laut aufgelacht:
„Haben Sie oft, wie wir früher vor dem Fernseher, Skigymnastik mit Rosi und Christian gemacht?“.

Abendessen kochte diesmal ich, es gab Kutteln auf römische Art.

die Kaltmamsell