Journal Sonntag, 24. November 2019 – Erster Stollen

Montag, 25. November 2019 um 6:47

Mittel-unruhige Nacht, mit Kopfschmerzen aufgewacht und Migräne befürchtet. Ließ sich aber mit Ibu, Kaffee und nochmal kurz Hinlegen vertreiben. Dass es doch eher Migräne gewesen war, verriet mir das Hochgefühl über das Verschwinden der Schmerzen.

Herr Kaltmamsell brachte von seiner (für meine Dimensionen) kleinen Laufrunde Semmeln mit, wir saßen frühstückend und plaudernd mit Bruder und Schwägerin zusammen, bis sie zu einem Mittagstermin in heimatlicher Gegend aufbrechen mussten.

Lust auf Sport: Crosstrainer. Eigentlich hätte ich laut Frau Physio mittlerweile sogar 25 Minuten lang strampeln dürfen, doch bereits nach 20 Minuten hätte ich über den Hüftschmerz hinweg weitermachen müssen. Wäre natürlich gegangen, ging ja viele Jahre – hat mir aber sehr wahrscheinlich meine derzeitigen Probleme eingebrockt. Danach Dehnen und zwei Runden Bankstütz.

Ich wollte den Stollen gestern möglichst komplett fertiggestellt haben, also inklussive Puderzuckerschicht nach vollständigem Auskühlen samt Einwickeln in Alufolie, also machte ich die ersten Schritte bereits vor dem mittäglichen Duschen.

Während der Stollenteig ging, gab es Frühstück – unter anderem mit Honig von Schwägerins Schwester, sehr andächtig.

Stollenbacken, Twitterlesen, Zeitunglesen.

Es war schon weit vor fünf dunkel, ich wollte aber noch eine Runde raus – um herauszufinden, wie’s draußen roch. Es war recht kühl geworden, doch ich kam ohne Mütze aus. Es roch nach wenig, gerade mal nach Herbstlaub auf dem Boden. An allen Plätzen standen bereits die Buden der Christkindlmärkte. Ich spazierte über den Gärtnerplatz zum Isartor, über den schlafenden Viktualienmarkt zurück.

Zum Nachtmahl hatte Herr Kaltmamsell ein Curry mit Lamm gekocht, dazu gab es Couscous, ich machte den Nachbarin-Salat an (mit mal einem ganz anderen Dressing, nämlich Vinaigrette auf Basis Honig-Balsam-Essig und Sonnenblumenöl).

Telefonat mit meiner Mutter (alles in Ordnung), ein Resterl Tatort im Fernsehen.

§

„My Life as a Child Chef“.

via @ankegroener

Ungewöhnliche Geschichte einer Kindheits- und Jugendleidenschaft für Restaurantküche, die eben nicht in professionellen Gelderwerb mündete.

die Kaltmamsell

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