Archiv für April 2026

Journal Dienstag, 31. März 2026 – Es wird erstmal nicht spannender

Mittwoch, 1. April 2026

Gut geschlafen, trotz nächtlicher Störung durch lautes Rufen vorm Schlafzimmerfenster.

Aufgestanden zu nassem Winterwetter, Marsch in die Arbeit in frostiger Luft und zwischen Schneefetzen auf Dächern und Wiesen – auch wenn der grüne Schleier in den Bäumen dichter wird und ich in den Schneefetzen Blümchen sah.

Im Büro vom frisch gestarteten Computer gleichmal die Info zu einer Änderung der Tagesplanung. Erster Job demnach, die Planung den neuen Umständen anzupassen.

Emsiger Vormittag, anstrengend wegen gleichzeitigen fast durchgehenden Telefonaten in meinem Büro. Ich riss mich los auf einen Mittagscappuccino im Westend, wurde in eisigem Wind nur leicht angegraupelt. (Ist gut jetzt.)

Die Perspektive des Mittagscappuccinos ist bislang sträflich unterrepräsentiert.

Zurück im Büro musste ich eine halbe Stunde zu dem durchgehenden Telefonat gegentelefonieren, ebenfalls anstrengend. Zu Mittag gab’s dann (gekauftes!) Kimchi mit deutlicher Ingwernote sowie Linsenreste vom Vorabend (mit roter Paprila und Spinat – Linsen funktionieren meiner Meinung nach fast immer auch kalt, wie ja überhaupt Hülsenfrüchte und Körndln).

Emsiger Nachmittag, darin aber auch ein schönes Gespräch, es wurde später als geplant.

Auf dem Heimweg lediglich ein Abstecher in den Drogeriemarkt. Die Luft war weiter winterlich, zumindest erwischte ich ein paar blasse Sonnenstrahlen und wurde weder angegraupelt noch
-geschneit.

Daheim Häuslichkeiten und Yoga. Außerdem erreichte mich die höchst erfreuliche Ankündigung eines München-Besuchs.

Herr Kaltmamsell hatte bereits am Montag den Jamón-Knochen vom Tier zu Brühe ausgekocht, darin garte er Kichererbsen und servierte die Suppe mit Nudeln und ausgelösten Schinkenresten.

Schmeckte hervorragend, ich genoss besonders den intensiven Kichererbsengeschmack. Nachtisch Schokolade.

Zur Abendunterhaltung folgte ich einem weiteren Tipp von Joël: Wir guckten in der arte-Mediathek eine Dokumentation über Shirley MacLaine.
Welch eine großartige Künstlerin – und welch ein beneidenswerter Charakter.