Journal Freitag, 28. April 2023 – Italienischer Wochenausklang im prasselnden Regen
Samstag, 29. April 2023 um 7:25Einerseits hurra, weil Freitag, noch dazu vor einem durch 1. Mai verlängerten Wochenende. Andererseits war das Wetter zurückgekehrt zu dunkelgrau mit Regen, mittlerweile schlägt mir das aufs Gemüt. Auch wenn die Wettervorhersage ankündigte, dass das Grau und der Regen zumindest wärmer werden.
Vormittags musste ich kurz beruflich aus dem Haus, wurde gleich mal angeregnet. So richtig zu regnen begann es erst gegen elf, ausdauernd.
Zu Mittag gab es einen Apfel und mitgebrachten Buchweizen-Bulgur mit Karotte (gut! und ein bisschen zu viel).
Ich machte wirklich pünktlich Feierabend, für den Heimweg erwischte ich eine Regenpause und nutzte sie für Einkäufe im Vollcorner und am Sendlinger Tor.
Zum Abendessen war ich mit Herr Kaltmamsell auswärts verabredet. Vorher turnte ich Yoga-Gymnastik, allerdings nicht nochmal die Folge 6 aus “Move” vom Donnerstag, weil mein Körper an der Hüfte und im Kreuz ziemlich klar signalisierte, dass er keine große Anstrengung wollte. Statt dessen gab’s “De-Stress” mit Jessica Richburg, vor allem Dehungen.
Für Abendessen spazierte ich mit Herrn Kaltmamsell in energischem Regenprasseln unter Schirmen zurück ins Westend zu einem Nachbarschafts-Italiener.
Nach einem Ramazzotti Rosato als Aperitif aßen wir Menü (Tintenfisch mit Tomate / Orecchiette mit Spargel / gebratener Fisch mit Trüffel / Tiramisu), alles ordentlich, dazu Visconti Collo Lungo Lugana im Glas. Ich genoss die Entspannung durch Alkohol und die charmante und geistreiche Gesellschaft.
Als wir das Lokal um halb zehn verließen, prasselte der Regen noch energischer, wir mussten vielen Pfützen ausweichen.
Ich sah das Frühlingsfest zum ersten Mal bei Nacht, fand den Anblick magisch.
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Gestern las ich in der Süddeutschen eine besonders spannende Folge der Serie “Reden wir über Geld”, nämlich eine über die niederbayerische Spargelbäurin Veronika Röll (€):
“‘Ich brauche keinen Fuhrpark mit zehn Traktoren, um Modenschau zu machen'”.
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Ach, mal wieder eine von diesen rührseligen Wie-eine-halbverhungerte-Streuner-Katze-zu-uns-Vertrauen-fasste-Geschichte. (*schnief*)
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Apropos Yoga und “Namaste” – der Gruß lässt sich am einfachsten auf Authentizität abklopfen.
via @Klugscheisser






































