Journal Donnerstag, 8. Juli 2021 – Impfschutz gesichert

Freitag, 9. Juli 2021 um 6:30

Verschlafen, weil ich den Wecker nicht gestellt hatte – schon länger nicht passiert. Herr Kaltmamsell weckte mich fast eine halbe Stunde nach meiner geplanten Weckzeit, weil ihm mein langes Schlafen komisch vorkam. Lustigerweise hatte ich im letzten Schlafabschnitt nach Aufwachen um dreiviertel fünf mehrfach geträumt, dass der Wecker klingelte.

Draußen war es grau und schwülkühl, also Jeans und Schnürschuhe statt Sommerkleid und Sandalen.

In der Arbeit viel Datenbank. Mittags ein dickes Butterbrot vom letzten selbst gebackenen Laib aus der Gefriere. Ich habe keinen rechten Antrieb für erneutes Selberbacken, bei uns wird so wenig Brot gegessen.

Das Wetter blieb den ganzen Tag düster, ich schaltete im Büro immer wieder das Licht an.

Mein digitaler Impfnachweis in der Corona-Warn-App meldet zwei Wochen nach der zweiten Impfung „Gültig“, ein wenig erleichternd – ich bin mir ja dessen bewusst, dass ich mich dennoch infizieren und andere anstecken kann. Jetzt bin ich „ein Geist“, wie es eine Kollegin ausdrückte: In begrenzten Menschengruppen zähle ich nicht mehr. Die Infektionszahlen in Deutschland steigen langsam wieder, in England (wo es schon jetzt nur noch wenige Beschränkungen gibt, die bis 19. Juli ganz fallen sollen) steigen sie stark (Inzidenz 281), weitere Spitzenreiter: Spanien (190), Portugal (162) und Luxemburg (154), Quelle. Hierzulande gibt es zumindest inzwischen genügend Impf-Kapazitäten für alle, jetzt wird sich herausstellen, wie es um die Impfbereitschaft in der Bevölkerung über 12 Jahren (ab diesem Alter gilt die Empfehlung der ImpfkommissionKorrektur, danke für den Hinweis: Die Impfkommission empfiehlt sogar erst ab 17, aber alle derzeit in Deutschland zugelassenen Impfstoffe sind auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen.) wirklich bestellt ist.

Nachmittags wurde aus Düster Regen, ich war froh um meinen Notschirm in der Schreibtischschublade. Meinen Heimweg legte ich über Einkäufe im Vollcorner, vor allem Obst und Gemüse von der Einkaufsliste und für Brotzeit.

Zu Hause hatte Herr Kaltmamsell den Salat aus frisch geholtem Ernteanteil bereits gewaschen, ich machte wieder ein Joghurt-Meerrettich-Dressing und schnitt zugekaufte Tomaten hinein. Endgültige Sättigung durch Schokolade und Kekse.

§

Es ist schwindelerregend, in diesen Tagen in Großbritannien zu leben, wenn man ein gutes Gedächtnis hat. Leben unter der Johnson-Regierung heißt, dass alles, was heute politisch erklärt wird, morgen bereits anders ist. Was man erinnert, hat so nie stattgefunden. Was Johnson getan hat, war gar nicht so, oder es war jemand anders. Boris Johnson ist mit Lügen, Halbwahrheiten und Täuschungsmanövern an die Macht gekommen. Als Premierminister werde er sich das dauerhaft nicht leisten können, hofften 2019 Parteifreunde und Kritiker, denen die Zukunft Großbritanniens am Herzen lag.

Anderthalb Jahre nach seinem triumphalen Wahlsieg ist das Gegenteil eingetreten. Johnson ist sich treu geblieben und damit so populär wie nie.

So beginnt Annette Dittert, vielgeplagte und hochgeschätzte Leiterin des ARD-Studios in London, ihre bedrückende Analyse:
„Die Politik der Lüge
Boris Johnson und die Aushöhlung des Rechtsstaats“.

via @mspro

Die eigentlichen Lügen sind dabei nur ein Teil des Problems; das größere ist das Verwischen der Wahrheit hinter „Bullshit“, wie es der amerikanische Philosoph Harry G. Frankfurt bereits Ende der 1980er Jahre analysierte. Wer lügt, muss die Wahrheit kennen, die Tatsachen als Referenzsystem im Auge behalten. Damit behält die Wahrheit letztendlich ihre Gültigkeit. Dem „Bullshitter“ hingegen, und das hält Frankfurt für wesentlich, ist die Wahrheit gleichgültig; er nimmt es mit ihr und den Fakten einfach nicht genau. Ihn interessiert nicht, wie es in „Wirklichkeit“ ist. Ihn interessiert nur, mit seinen Behauptungen durchzukommen. Er biegt sich alles so hin, wie er es braucht, um zu kaschieren, was er im Schilde führt. Er verwischt die Tatsachen als Referenz und untergräbt damit die politische Kultur einer Demokratie, die auf die Unterscheidung von wahr und falsch angewiesen ist.

(…)

Die große Frage ist nun aber, wer diese Angriffe öffentlich thematisieren und rückgängig machen soll – und wer das überhaupt kann. Tatsächlich ist nämlich gerade die britische Demokratie besonders schlecht gerüstet gegen Angriffe dieser Art. Anders als in den USA, in der die Trump-Ära (vorerst) beendet werden konnte, gibt es im Vereinigten Königreich kein System der checks and balances, keine zusammenhängend geschriebene, kodifizierte Verfassung, auf die man in Krisenzeiten zurückgreifen könnte. Die britische Verfassung ist stattdessen ein fragiles Geflecht von Konventionen, uralten Regeln und Präzedenzfällen ohne eindeutige Regelungen, was wann gilt und wie das von wem entschieden wird. Es funktionierte bislang nach dem sogenannten Good-Chaps-Prinzip, also der Annahme, dass moralisch integre Politiker die Seele dieses Durcheinanders schon richtig interpretieren würden. Die Briten sind damit letztlich auf den guten Willen ihrer einmal gewählten Regierung angewiesen. Ein Premierminister, der sich bewusst nicht mehr an die Regeln und den Geist dieser ungeschriebenen Verfassung halten will, deren Prinzipien gar aktiv zu zerstören versucht, ist ein Fall, der nicht vorgesehen ist und für den es deshalb auch kaum Gegenmittel gibt.

die Kaltmamsell

Journal Mittwoch, 7. Juli 2021 – Einsatz als Schöffin, ein wenig Hintergrund

Donnerstag, 8. Juli 2021 um 6:47

Richtig tief geschlafen: Nur einmal nachts richtig aufgewacht und einmal ein bisschen, als ich Fußballfangehupe hörte. Der Wecker riss mich in die Desorientiertheit.

Da ich am frühen Vormittag einen Einsatz als Schöffin hatte, wollte ich mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren – doch die Regennacht und weiterhin angekündigter Regen verunsicherten mich. Ich schlüpfte in eine Jeansjacke als Regenschutz und radelte los – ins Büro schaffte ich es schon mal trocken. Dort wichtigste Handgriffe, dann radelte ich unter dunkelgrauen Wolken weiter zum Amtsgericht. Wieder blieb ich trocken.

Die Verhandlung war diesmal ein vom Landgericht nach unten gereichter Fall: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Richter überließ das Maskentragen allen selbst, es wurde regelmäßig gelüftet, auch wegen allgemeiner Schwülheit. Wichtigster Lerninhalt der Verhandlung für mich: Mit einem halben Kilo Gras im Rucksack wirklich, wirklich nur bei Grün über die Ampeln radeln! Außerdem hörte ich die längsten und detailliertesten Plädoyers meines bisherigen Schöffinnendiensts; sie ordneten das Geschehen der vorherigen drei Stunden fundamental unterschiedlich ein (wieder ein gutes Beispiel für framing).

Die Sitzung dauerte dann doch überraschend lang, erst kurz nach eins kam ich aus dem Gebäude.

Weil darüber anscheinend Unklarheit herrscht: Wie vorbereitet auf die Verhandlung sollte man als Schöffin oder Schöffe sein?
Kurze Antwort: Gar nicht. Auf der Ladung sind lediglich Ort, Zeit und Aktenzeichen angegeben, hier das Beispiel von gestern.

Erst direkt vor der Verhandlung erläutert der Richter oder die Richterin im Richterzimmer den Schöff*innen, worum es gehen wird, und zwar eher knapp und ohne vorzugreifen. Das ganze Bild sollen sich Schöffinnen und Schöffen nämlich auf Basis der Informationen und Eindrücke machen, die sie in der Verhandlung hören und sehen. Alles Beweismaterial wird in der Verhandlung gezeigt, zum Tathergang werden Zeugen*innen befragt. Und die fachlichen Hintergründe erklären unter anderem Gutachten. So habe ich in den bisherigen Verhandlungen viel über Fußballfan-Gewalt gelernt, über Drogenhandel, über Abläufe in Oktoberfest-Bierzelten, über Überwachungskameras.

Und wie sieht es mit juristischer oder Sachkenntnis aus? Auch hier: Eben gerade nicht vorausgesetzt. Schauen wir uns das Schöff*innen-Amt mal genauer an. (Hier die offizielle Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Justiz.)
Die Verfassung des Freistaates Bayern bestimmt: „An der Rechtspflege sollen Männer und Frauen aus dem Volke mitwirken.“
Und in der Broschüre von 2017 „Das Schöffenamt in Bayern“ wird ausgeführt:

Als Schöffe sind Sie ehrenamtlicher Richter. Sie stehen damit grundsätzlich gleichberechtigt neben dem Berufsrichter. Dass Sie nicht Rechtswissenschaft studiert haben, ist dafür kein Hindernis. Die Mitwirkung juristischer Laien an der Rechtsprechung ist gerade deshalb gewollt, weil ihre Lebens- und Berufserfahrung, ihr vernünftiges Urteil, ihr Gemeinsinn und ihre Bewertungen in die Entscheidungen der Gerichte eingebracht werden sollen.

Wenn Sie also in einer Gerichtsverhandlung erleben, dass eine Schöffin auf Aufforderung der vorsitzenden Richterin (in jedem Schritt wendet sich die Richterin erst an die Schöff*innen, ob sie noch Fragen haben, dann an die Staatsanwaltschaft, dann an die Verteidigung) eine ahnungslose Frage stellt: Das ist kein Faux pas, sondern so vorgesehen.

Im Büro schnelles Mittagessen über der Tastatur: Nektarinen mit Hüttenkäse. Anschließend Arbeitstag. Auf dem Heimweg radelte ich beim Sportverein vorbei: In der MTV-Mitgliederzeitschrift hatte die Aufforderung gestanden, die aktuellen Mitgliederausweise abzuholen, und die Geschäftsstelle hatte gestern länger geöffnet. Doch man musste mich enttäuschen: Die Mitgliederausweise seien noch nicht fertig. Ich versicherte mich, dass ich trotzdem die neu renovierte Fitness-Galerie würde nutzen können (unser heimischer Crosstrainer ist leider wirklich kaputt, wir sind noch unentschieden, ob er einen Nachfolger bekommt – weil es im Gegensatz zur alten Wohnung in der neuen keinen wirklich guten Platz dafür gibt).

Fürs Abendessen war ich zuständig: Der Ernteanteil vergangene Woche hatte Apfelmus enthalten, das bedeutet Kaiserschmarrn. Dahinter passten noch Schokonüsse.

die Kaltmamsell

Journal Dienstag, 6. Juli 2021 – Biergartengewitter mit Freunden

Mittwoch, 7. Juli 2021 um 6:49

Noch früher aufgestanden als eh schon, um Krafttraining vor der Arbeit unterzubringen. Ich weiß nicht, wie ich das bis noch vor einem Jahr geschafft habe, doch bei gleicher Aufstehzeit reicht es einfach nicht mehr dafür. Pflanzengießen, Arbeitstasche packen, Zeitung holen, Milchkaffee zubereiten, darüber Blogpost fertigstellen – und schon habe ich keine 40 Minuten mehr für Aufwärmen und Trainieren. Dazu kommt, dass YouTube inzwischen so viel Werbung IN das Trainingsvideo knallt, dass es signifikant länger wird (ich merke mir alle werbenden Firmen und boykottiere sie dafür so weit es geht – in einen Fall war das allerdings eine Software, um die ich nicht rumkomme). Ich begnügte mich also mit zwei von drei Durchgängen des Rumpftrainigsprogramms, waren eh schon anstrengend.

Draußen Sommer mit wolkenlos blauem Himmel, frische Temperatur.

Workshop mit viel Mitschreiben (erste Male: fliegendes Kolbenfüllernachfüllen, nur ein Finger verkleckst!).

Mittags Nektarinen und Pfirsiche mit Joghurt. Ich hatte mir zur Sättigungssicherung die letzte Scheibe Pumpernickel eingepackt, doch die stellte sich als gründlich verschimmelt heraus. Mittagspause wie immer zum Lesen der Tageszeitung genutzt. Die Themen, die ich mit „dazu will ich keine Meinung haben“ überblättere, werden immer mehr. Nachmittags ein Stück schwarze Schokolade.

Nach Feierabend waren Herr Kaltmamsell und ich mit Freunden im Schnitzelgarten verabredet. Da sich der Himmel verdüsterte, legten wir die Verabredung noch ein Stück nach vorne, ich marschierte in bereits verdächtigen Böen über die Theresienwiese (viele Kite-Surfer und sonstige Nutzer*innen des Winds für HUI!) zum Sendlinger Tor. Große Freude über Wiedersehen und vollgeimpfte Umarmungen.

Der Wolkenbruch ergoss sich dann, bevor auch nur die Speisen serviert wurden. Wir rückten unseren Tisch so weit unter die riesigen Schirme, dass wir nahezu trocken blieben, um uns rauschte und gluckerte es. (Der Drinnen-Platz des Schnitzelgartens ist sehr begrenzt.) Nass wurden lediglich ein wenig die Kellner, die lachend und im Schweinsgallopp servierten. Wir ließen uns nicht beirren und aßen Schnitzel (ich hatte keinen Appetit und ließ mir lediglich den Beilagensalat von Herrn Kaltmamsell rüberschieben, ganz besonders schmeckte mir aber das alkoholfreie Weizen, das mir nur einfiel, weil der Freund neben mir es bestellte).

Früher als sonst wurde es dann doch kalt und ungemütlich, wir verabschiedeten uns mit Versicherung baldigen Wiedertreffens – jetzt geht es ja.

Daheim eine Runde Süßigkeiten gegen den knurrenden Magen, der mich bei abwesendem Appetit in erster Linie ärgerte.

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Ausführliche und eindrucksreiche Beschreibung des Arbeitswegs per Radl von Texas-Jim (Blogger-Urgestein) in seinem Blog Dieseldunst.

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Filmchen aus unserem Kartoffelkombinat-Apfelgarten!

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/cVi45bL8uyw

(Hören Sie das Vogelkonzert?)

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Ich habe ja eine Vergangenheit mit Sportguckinteresse, unter anderem für Profitennis. In unserer Familie wurde begeistert Wimbledon geguckt, auch andere Grand-Slam-Turniere (sie sehen, ein paar Wörter kenne ich). Ich hatte sogar ein paar Stunden Tennisunterricht! (Auch hier keine sportliche Begabung zu entdecken, ich bewege mich trotzdem gerne.)
Und in dieser Zeit, den 1980ern, war Martina Navratilova eine zentrale, ungewöhnliche Figur. Ich erinnere mich, wie auf der zeitweise unbesiegbaren Spielerin herumgehackt wurde, weil sie nicht „feminin“ oder gar „weiblich“ wirkte – was, und das war ja das Allerschlimmste, ganz offensichtlich nicht zu ihren Prioritäten gehörte. Die New York Times hat sich mit der heute 64-jährigen getroffen, das Porträt nennt sie, „the model for the modern, socially aware athlete“.
„Martina Navratilova Has Plenty to Say“.

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Vielleicht brauchen Sie das gerade: Kleine Eule auf Mauer badet im Regen. Korrektur: Es handelt sich um einen Steinkauz, danke für den Hinweis!

die Kaltmamsell

Journal Montag, 5. Juli 2021 – Erinnerung an Cola

Dienstag, 6. Juli 2021 um 6:08

Mittelgute Nacht, ich musste mich zumindest nicht quälen. Ruhiger, sonniger und frischer Morgen.

Arbeitstag mit viel Googlen.

Mittags diesmal wirklich Krankengymnastik, ich ließ wieder an Hüfte und Narbe rumkneten und plauderte mit der Kneterin über Bewegungsmöglichkeiten in München. Mittagessen: Der Rollgerstensalat, den Herr Kaltmamsell Sonntagabend für unser beider Brotzeit zubereitet hatte, mit Frühlingszwiebel, Fenchel, Gurke, Minze aus Ernteanteil sowie einer zugekauften Tomate – sehr wohlschmeckend. Kurz vor Feierabend ein Stück schwarze Schokolade.

Das Wetter wechselte zwischen sonnig und bewölkt, richtig warm wurde es nicht.

Auf dem Heimweg Abstecher in den Supermarkt, ich kam mit Blumen und Süßigkeiten raus, nur ein paar vernünftigen Lebensmitteln.

Zu Hause erst mal die Blumen versorgt (Fresien und Feuerlilien, keine ideale Vase gefunden, obwohl ich zehn unterschiedliche besitze), dann Einbrenn fürs Abendessen zubereitet: Herr Kaltmamsell hatte Fenchel und Kohlrabi aus Ernteanteil gedünstet. Wurde eher Suppe, aber eine gute. Danach reichlich Süßigkeiten.

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Zur Montagsfrage von Joël fiel mir diesmal sofort eine Antwort ein.

Gibt es ein Getränk, das Erinnerungen an vergangene Zeiten in dir weckt? Erzähl mal.

Echte, klassische Coca Cola. Schon wenn ich das Glas ansetze und den Geruch wahrnehme, bin ich wieder Kind und in den Sommerferien in Spanien. Das war nämlich die einzige Gelegenheit, zu der ich Coca Cola bekam, weil das ja Koffein drin ist (nichts für Kinder) und Unmengen Zucker (nichts für die dicke Klein-Kaltmamsell, die dringend abnehmen muss). Obwohl ich den Geschmack wirklich mag, trinke ich sie nur alle paar Jahre: Weil Koffein drin ist (vertrage ich nur bis zum frühen Nachmittag) und viel Zucker (gegen Durst habe ich nie Lust auf zuckerhaltige Brause).

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Ein gutes, trauriges Beispiel für othering: Die Folge „Wird die Wahl im Osten entschieden?“ von Inside PolitiX (es ist in deutschen Medien nie von „der Westen“ die Rede, Westdeutschland wird als die Norm angenommen).

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/IFnEEr5F58A

(Knusperflocken! Habe ich erst vor wenigen Wochen im Nachbarschafts-Rewe entdeckt: Knäckbrot-Stücke mit Schokolade drum?! Abgefahren! Schmecken gut!)

die Kaltmamsell

Journal Sonntag, 4. Juli 2021 – Zurück im Turnsaal und Wonder Woman 1984

Montag, 5. Juli 2021 um 6:26

Abenteuerliche Nacht mit abwechselndem Schwitzen und Frieren (irgendwann aufgestanden und Zusatzdecke geholt), dank Sonntagsausschlafen müsste ich netto aber auf sieben Stunden gekommen sein.

Nach dem Morgenkaffee schob ich den Sonntagszopf in den Ofen. Das Draußen war düster und kühl.

Abenteuer 1 des Tages: Nach über zwei Jahren Pause eine Live-Sportstunde. Der Newsletter des MTV (ich blieb auch während Krankheitsausfall und Pandemieschließung Mitglied und zahlte meinen Beitrag, verbuchte ihn als Spende für Gesellschaftsnutzen und Denkmalpflege – schließlich wurde gerade die historische Sporthalle mit viel Aufwand restauriert) hatte einige Hybrid-Turnstunden im Rahmen des Münchner Sportfestivals angekündigt. Sonntag 10 bis 11 Uhr sowie das Thema „Faszien & Mobility“ lasen sich perfekt, ich meldete mich für den Live-Teil in den frisch renovierten Sporträumen Häberlstraße an. (Anmeldung läuft beim MTV über die Plattform mygympoint, auf der ich dafür erst mal einen Account einrichten musste.)

Zu den Pandemie-Modalitäten gehörte die Bitte, bereits in Sportkleidung zu kommen und sich danach daheim zu duschen, zudem eine eigene Matte mitzubringen. Ich zog also mit Matte und in Sportkleidung los. Weitere Modalität: Angemeldete Live-Teilnehmerinnen warten am Parkplatz vor dem Gebäude, werden dort von der Vorturnerin abgeholt. Es hatte zu regnen begonnen, ich stellte mich unter einem Ahornbaum unter, bis ich abgeholt wurde. Wir waren dann im übersichtlichen Turnraum drei Mitturnerinnen (Anmelde-Höchstzahl war 14 gewesen), die Vorturnerin hatte zwischen sich und uns einen Hocker mit Laptop stehen, damit wurde die Stunde live im Web übertragen. Der Verein hatte in den Zeiten Corona-bedingter Schließungen ein umfangreiches Sportprogramm online angeboten, die Neuerung waren also wir Live-Teilnehmerinnen.

Schnell stellte ich fest, dass ich mich für die falsche Matte entschieden hatte: Diese weiche Kraftsportmatte rutschte zu sehr und gab zu stark nach. Die Faszienübungen umfassten nämlich viele Bewegungen barfuß mit Schwung im Stehen und um die Achse der Wirbelsäule (sehr eigenartig, genau das zu tun, was einem im Krafttraining abgewöhnt wird), dafür hätte ich den guten Halt auf der Yogamatte gebraucht. Ich schob meine Matte zur Seite und hielt mich am nackten Boden fest. Schon jetzt war mir recht warm, doch das zweite Drittel „Mobilität“ brachte mich richtig ins Schwitzen. Es bestand aus Übungen, wie ich sie vom Aufwärmen für Cardiotraining kannte, gemischt mit Yoga. Ich hätte ein Stirnband brauchen können, ohne tropfte ich lustig auf den Hallenboden und musste immer wieder mit meinem Handtuch wischen. Es folgte eine weitere Runde Schwingen, dann Dehnen mit Yogahaltungen/-flows (ohne dass dafür Yoga-Terminologie verwendet worden wäre).

Oh – das war so schön! Jetzt weiß ich, was mir in den vergangenen beiden Jahren am meisten gefehlt hat. Und mir wurde klar, dass sich für mich ganz persönlich die Einschränkungen durch kaputte Hüfte (nur sehr ausgewählter Sport, kein Wandern, wenig Spazieren, Schmerzen) und die durch Pandedmie (Meiden von Menschennähe, geschlossene Sportanlagen) vermischt hatten. Turnen in der Gruppe ist für mich einfach etwas ganz anderes: Interaktion mit Vorturnerin, Echtzeit-Ablauf sowie Mitturnerinnen lenken aufs Angenehmste von der eigentlichen Anstrengung ab.

Anschließend plauderte die Vorturnerin noch mit uns, erklärte die Hintergründe dieser Trainingsform, die laut ihr gerade auf dem Vormarsch ist. Kann ich mir gut vorstellen, scheint mir tatsächlich eine Lücke im Ausgleichssport zu füllen. Nun weiß ich, wie das heißt, und kann gezielt danach suchen. (Und fand gleich heraus, dass es ein paar Aufzeichnung von Trainings „Faszien & Mobility“ mit der Vorturnerin auf YouTube gibt.)

Im Freien trat ich in einen recht sonnigen Tagesabschnitt, nach dem Duschen setzte ich mich zum Frühstücken auf den Balkon.

Zwei dicke Scheiben Hefezopf mit Butter und Quittengelee, außerdem Pfirsiche und Nektarinen (weitgehend geschmacksfrei) mit Joghurt. Dazu ein zweiter (!) Cappuccino.

Es hatte sich ein knappes Stündchen Bügelwäsche angesammelt, und ich stellte mal wieder fest, wie schlecht die Bügelhaltung für meinen Nacken und Rücken ist – auch wenn ich so aufrecht stehe wie möglich. Sollte das Faszientrallala am Vormittag eine positive Wirkung gehabt haben, war diese hiermit weggebügelt.

Unsere Balkon-Deko-Stangenbohnen sind in der hübschen Blüh-Phase.

Abenteuer 2 des Tages: Kino! Ich hatte Tickets für Wonder Woman 1984 in den Museum Lichtspielen gebucht, weil dieser Film auch Herrn Kaltmamsell interessierte. Dorthin spazierten wir nachmittags. Für drinnen waren Masken vorgeschrieben, außerdem wurden wir im Kino von einem Angestellten gesetzt, um Abstand zwischen allen Zuschauenden zu sichern, unterm Strich waren ein Drittel der Sitze im Vorführraum genutzt. Der Film war dann eher enttäuschend, vor allem da mir der erste Wonder Woman so gut gefallen hatte: Das Drehbuch war einfach schlecht, angefangen von der Geschichte über zahllose Längen, redundant erzählten Inhalten bis zu lieblos gezeichneten Figuren.

Als wir aus dem Kino kamen, regnete es energisch. Herr Kaltmamsell hatte zum Glück einen Schirm einstecken, unter dem spazierten wir – jeweils an der Außenseite nass werdend – nach Hause, stellten uns nur einmal unter, als der Regen zu heftig goss.

Nachtmahl: Mich hatten die Salatgurken zu Tsatsiki inspiriert, Herr Kaltmamsell briet dazu herrliche Lammkoteletts.

§

In meinem Internet von ganz früher passierte das regelmäßig: Wett-Dichten in Blog-Kommentaren. Maximilian Buddenbohm hat die einstige Bloggeria nochmal dazu bewegt:
„Dagegen“.

die Kaltmamsell

Journal Samstag, 3. Juli 2021 – Vogel-Show beim Isarlauf

Sonntag, 4. Juli 2021 um 8:13

Beim dritten Aufwachen um fünf ließ ich die Rollläden ganz runter auf Nacht – und schlief tief wieder ein. Beim endgültigen Aufwachen in kompletter Dunkelheit ergab der Blick auf die Uhr ein überraschendes kurz vor neun!

So lange zu schlafen desorientiert mich. Die Cafetera musste ich zum Glück nur noch anschalten, alles andere sind Routine-Handbewegungen. Große Neuerung: Es gab den Morgenkaffee mit Hafermilch. Schmeckte mir nicht ganz so gut wie in der Arbeit, wo die von verschiedenen Seiten für Cappuccino gelobte Oatly Barista verwendet wird. Herr Kaltmamsell war zumindest nicht abgeschreckt, möchte aber ebenfalls eine weitere Sorte Hafermilch probieren.

Draußen war Sommer, und zwar von der angenehmsten Seite: Strahlend sonnig und nicht heiß.

Eine neue Taube, die offensichtlich noch nicht weiß, wie unerwünscht sie auf unserem Balkon ist, und noch nicht bei unserem Anblick sofort wegfliegt.

Es war schon deutlich nach elf, als ich mich zu meiner Laufrunde fertigmachte (vorher allerletzter Blick auf das Reservierungssystem des Schyrenbads, ob vielleicht doch ein Schwimmslot frei geworden war – heuer kann man Reservierungen auch stornieren – vergeblich).

Neue Laufhose (Tchibo), in die alles, alles reinpasst: In die Po-Tasche Kontokarte, Maske, Schlüssel, in die dafür vorgesehene Seitentasche das Handy. (Weil auf instagram Nachfragen kamen: Das Oberteil habe ich vor einigen Jahren als US-Direktimport von K-Deer gekauft, das Modell hieß „Disco“ <3)

Ich radelte zum Friedensengel, auf den Radwegen herrschte bereits Krieg. Ich frage mich, ob für eine Befriedung bis zu niederländischer Gelassenheit der Ausbau der Radl-Infrastruktur reichen wird.

Meine Laufstrecke war Friedensengel bis Föhringer Ring und zurück, davon eine Stunde problemlos gejoggt.

Dazu gab es große Vogelschau. Kurz nach dem Loslaufen hörte ich lautes Vogelrufen, einen wohlbekannten, oft gehörten, durchdringenden Ruf – aber mir wollte einfach der Vogel dazu nicht einfallen. Erst eine Dreiviertelstunde später sah ich das Vieh dazu über der Isar fliegen: Eine mächtige Seemöwe (Westmöwe?), wie ich sie aus Brighton kenne, also vom Meer – hier aber völlig außer Kontext hatte ich den Ruf nicht zuordnen können.

Auf dem Isarkanal tauchte neben mir ein Kormoran aus dem Wasser auf – mit einem kleinen Fisch im Schnabel, den er umgehend runter-hapste. Am Föhringer Wehr ein weiterer Kormoran, der sein Gefieder trocknete.

Kurz hinter der Kennedy-Brücke hörte ich lautes Vogelrufen von oben aus einem Baum, sehr wahrscheinlich ein ungehaltender Jungvogel. Und tatsächlich: Da saß ein jugendlicher Eichelhäher und war offensichtlich ausgesprochen unzufrieden mit der Gesamtsituation.

Auf dem Heimweg kurzer Stopp am Bäcker für Semmeln. Im Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel wuselte es von Menschen zu Fuß und auf Fahrrädern und Rollern wie schon auf der Hinfahrt: Hofflohmärkte, dazu Menschenverhalten wie präpandemisch, toitoitoi dass kein Superspreader unterwegs war.

Frühstück kurz vor drei: Semmeln mit Butter und Marmelade sowie Käse. Zeitunglesen auf dem Balkon, doch ich wurde nochmal bettschwer. Eine gute Stunde Siesta bei heruntergelassenen Rollläden, ich schlief tief.

Zeitung ausgelesen, dann verließ ich das Haus nochmal für Erledigungen (Papiermüll, Bank). Kurz vor Abendessen knetete ich Hefeteig für Sonntagszopf, vorm Schlagfengehen geflochten und in den Kühlschrank zur kalten Stückgare gestellt.

Zum Nachtmahl servierte Herr Kaltmamsell die Chinesische Keule und Frühlingszwiebeln aus Ernteanteil mit Sojahack chinesisch angemacht, dazu Gerstengraupen – sehr gut. Ich hatte Lust auf ein Glas Rosé, Nachtisch wieder Süßigkeiten.

In der Dämmerung guckten wir nach Fledermäusen, erfolgreich. Am Himmel bereits in Lila die angekündigten Schlechtwetterwolken, beim Zu-Bett-Gehen regnete es.

die Kaltmamsell

Journal Freitag, 2. Juli 2021 – Sommerabend mit Balkontanz

Samstag, 3. Juli 2021 um 10:26

Benommenheit beim Weckerklingeln: Die Nacht hatte wieder ein anderthalb-stündiges Loch gehabt, Zusatzfeature Wadenkrämpfe, und zwar nicht nur die klassischen, sondern auch außenseitlich des M. extensor digitorum longus und des Schollenmuskels. Außerdem während des Schlaflochs festgestellt: In die Welt von Nora Bossongs Schutzzone kann ich mich überraschenderweise schwerer einfühlen als in die USA der 1960er bis 1990er von The Vanishing Half.

Draußen war es weiterhin grau und kühl, zumindest kam ich trocken in die Arbeit. Schon am Vormittag wurde es sonnig zu einem herrlich milden und hellen Tag.

Mittags hatte ich einen weiteren Krankengymnastik-Termin ums Büro-Eck. Auf halber Strecke merkte ich, dass ich meine Maske auf dem Schreibtisch vergessen hatte (das erklärte die gedehnten Blicke auf dem Büro-Gang). Jetzt wurde es knapp: Ich rannte zurück, holte die Maske, rannte in die Physio-Praxis. Doch als ich an der Empfangs-Theke außer Atem und schwitzend für meine Verspätung um Entschuldigung bat, stellte sich heraus: Mein Termin war nicht eingetragen, da stand der Name einer anderen Patientin. Hätte natürlich sein können, dass ich mich vertan hatte – aber als ich sicherheitshalber die weiteren Termine abglich, die seit dem Telefonat vor zwei Wochen in meinem Kalender standen, gab es keinen davon im Terminbuch der Praxis. Ich vereinbarte neu (und werde nicht hier nach selbst bezahlten Massagen für meinen weiterin lästig schmerzenden Rücken fragen).

Mittagessen war Pumpernickel mit Butter, eine Tomate. Nachmittags gab’s einen halben Liter Kefir.

Pünktlicher Feierabend, zur Spazierverlängerung meines Heimwegs steuerte ich den Eataly an: Ich hatte im instagram der in Rom angesiedelten Rezept-Autorin Rachel Roddy eine attraktive Pasta namens Mafalde gesehen, und wenn es irgendwo in München abgefahrene Pastasorten geben würde, so dachte ich, dann beim Eatyly. Gab es aber leider nicht. Wissen Sie eine weitere Quelle in München? Nachtrag: Verzeihung, ich habe mich so unpräzise ausgedrückt, dass ich Ideen wie „Supermarkt“ verursachte habe. Ums Abklappern beliebiger Supermärkte will ich mich ja genau drücken. Ich formuliere also um: Haben Sie in München schon mal Mafalde zu kaufen gesehen und wo? (Sehen Sie? SO sieht die Bitte um einen Tipp aus. Damit habe ich hier durchaus ausgezeichnete Erfahrungen gemacht. Auf Twitter gehen @novemberregen und @herzbruch1 manchmal so weit, dass sie bei Beschaffungen – z.B. Wäscheständer, Badekleidung – um Tipps bitten in Form von Bestell-Links, keine Begründung nötig, und gut damit fahren.)

Ich hatte erfahren, dass gestern in der Männerfußball-Europameisterschaft Spanien gegen die Schweiz spielen würde. Da ich mir sehr sicher war, dass die Schweiz-Münchner deutlich weniger hupfreudig sein würden als die Spanien-Münchner, hatte ich großes Interesse an einem Sieg der Schweizer Mannschaft. Bei meiner persönlichen Schweizkulturberaterin Frau Brüllen holte ich mir ab, wie der angemessene Schweizer Schlachtruf lautet: „Hopp Schwiiz“. Den murmelte ich also ab Spielbeginn um 18.30 Uhr vor mich hin (einen lauten Ruf vom Balkon hätte die Mannschaft ja genauso wenig gehört). Das war zwar vergeblich, dennoch gab es keinen Hup-Lärm. Da ich in der Innenstadt allerdings Männer in Nationalfahnen gesehen hatte, die weder nach Schweiz noch nach Spanien aussahen, guckte ich nochmal nach: Oh weh, es drohte Hup-Belästigung von Italien-Münchnern. Die prompt eintrat.

Das Wochenende läuteten wir mit Drinks ein, ich hatte große Lust auf Alkohol.

Der vorhandene Aperol hatte nur für eine Portion gereicht (Zustände in diesem Haushalt, die geradezu der Verlotterung gleichkommen!), Herr Kaltmamsell bekam einen Campari Spritz. Dann probierten wir Campari Milano aus (der Ernteanteil hatte Minze gebracht), allerdings ebenfalls gespritzt, außerdem einen Spritz mit etwas Kirschlikör statt Aperol (schmeckte mir). Dann war der Prosecco alle.

Zu Essen hatte Herr Kaltmamsell Schälrippchen zubereitet, langsam im Ofen gebacken. Er servierte sie mit dem Ergebnis seiner ausführlichen Recherche zu den Konzepten Spareribs, Kotelettstrang, Leiterchen unter Berücksichtigung verschiedener Nationalküchen. Ich hatte dazu Tomaten mit Basilikum und Olivenöl angerichtet.

Es schmeckte sehr gut. Nachtisch Schokolade.

Beim Räumen in der Küche hörte ich die Musik aus dem Popup-Biergarten im Nußbaumpark, gestern war offensichtlich 1980er-Abend. Und so tanzte ich auf dem Küchenbalkon zu Phil Collins, Michael Jackson, Foreigner, Depeche Mode, Eurythmics, bis zum Schluss um Viertel nach zehn.

§

Es ist ja größtenteils Zufall, aus welchem Kochbuch man so richtig kochen lernt. Bei mir war es Delia Smiths Complete Cookery Course: Ich kaufte es während meines Auslandsstudienjahrs in Wales, weil mir die einheimischen Freundinnen versicherten, so werde echt ehrlich in England gekocht (Delia war dort die prägendste Fernsehköchin weit vor einem Jamie Oliver). Und so arbeitete ich mich, zunächst mit dem Wörterbuch, von vorne bis hinten durch.
Die Irish Times listet zu Delia Smiths 80. Geburtstag Bekanntes und Überraschendes zu einer Ikone auf, zu der mir im deutschsprachigen Raum kein Pendant einfällt (also jemand, die Generationen das grundlegende Kochen beibrachte und Lieferengpässe bei den Küchengeräten herbeiführte, die sie empfahl – zum Beispiel einer Zitronenreibe).
„Happy 80th birthday, Delia Smith! 10 lessons she has taught us“.

§

Den Bedarf für ein Digitalministerium sehen in Deutschland viele, unter anderem schlägt Nicole Diekmann es in ihrem Buch zu Hass im Internet vor. Politik-Journalist Falk Steiner hat sich zu Struktur und Aufgaben intensive und detaillierte Gedanken gemacht, die er in einem Blogpost ausarbeitet:
„Digitalministerium? Discuss!“

§

Nachtrag zu meiner Verwunderung, dass Frösche im Deutschen „Quak“ machen:
Eine Landkarte der Frosch-Laute in europäischen Sprachen.

die Kaltmamsell

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