Auszeitjournal Wochenende, 13./14. April 2013 – Sauerbraten und Isarvögel
Montag, 15. April 2013Isabo hat eine schöne Reihe Artikel mit Überlegungen zu verantwortungsvollem Essen und Konsum veröffentlicht:
- Besser ist das: Fleisch
- Besser ist das: Gemüse
- Besser ist das: Schokolade und Kaffee
Ich teile ihre Überlegungen fast durchgehend. Und wenn ich mal wieder ein schlechtes Gewissen habe, weil ich inkonsequent handle (zum Beispiel weil ich außerhalb der Saison auf bestimmte Nahrungsmittel nicht verzichten möchte, auf Auberginen, Paprikaschoten, oder weil ich totgefischten Fisch kaufe), weist der Mitbewohner darauf hin, dass wir keine Kinder in die Welt gesetzt haben und unsere Ökobilanz dadurch weit im Plus steht.
Anke Gröner beschreibt aus anderem, sehr persönlichem Blickwinkel, warum andere Aspekte als die Ökobilanz für Ernährung wichtig sein können.
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Etwas im Gegensatz dazu völlig Frivoles habe ich ebenfalls sehr gerne gelesen: Joanna Mangan und Lisa Hix erzählen von einem Besuch im größten Lager für Schmuck aus Filmproduktionen des Goldenen Hollywood-Zeitalters, “Hidden Gems: Lost Hollywood Jewelry Trove Uncovered in Burbank Warehouse“. Eine ausführliche Geschichte mit vielen Fotos, die auch die Geschichte des Schmuckmachers Eugene Joseff erzählt.
via GoFug
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Samstagnachmittag blieb ich nach einem Stündchen Stepaerobic wieder zu Hot Iron im Sportstudio, wie schon die Woche davor, um dieser Art von Krafttraining eine weitere Chance zu geben. Ich fürchte, auch diese Chance wird nichts, weil mir zuwenig Training bei zu viel Rumgebaue passiert. Musik und Choreografie sind anscheinend vom Lizenzgeber als Standard geliefert; es ist also Absicht, dass von den 60 Minuten netto nur etwa 30 Minuten wirklich trainiert wird. Das ist mir den Aufwand nicht wert.
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Zum Nachtmahl unser erster Sauerbraten. Eingelegt in die Beize hatte ich das Stück glückliches Rind aus dem Altmühltal am Mittwoch, Samstagabend verwandelte es der Mitbewohner in einen Braten (während ich mich im Sportstudio vergnügte). Schmeckte sehr gut, dazu Mitbewohners Spätzle aus der Gefriere.
Den Nachtisch steuerte wieder ich bei: Den alten Bekannten Polenta-Ricotta-Kuchen nach Küchenlatein.
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Der Sonntag versprach ein so strahlender zu werden, dass es mich in die Laufschuhe und an die Isar trieb, von der Wittelsbacherbrücke flussaufwärts. Auf viel Joggergesellschaft war ich gefasst, doch über die Wintermonate hatte ich die eigentliche Schönwettererscheinung bei Wärme an der Isar vergessen: Radlerrotten.
Der Platz vor dem Tierpark Hellabrunn war schwarz vor Menschen, die bis auf die Thalkirchner Brücke anstanden und sich mit Spaziergängern, Stöckerlgehern und Radlern kreuzten.
Vielen Blumen begegnet (Schlüsselblumen!) und einer überraschenden Rothalsgans (laut Wikipedia wahrscheinlich ein “Gefangenschaftsflüchtling”, nach Bayern gehört sie überhaupt nicht). Fast schmerzfreie 90 Laufminuten; wenn ich nur rausbekäme, wovon diese Tagesform abhängt.
(Meanwhile in Englischer Garten.)
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Nachmittag stundenlang lesend in der Sonne (!) auf dem noch völlig winterverdreckten Balkon (!). Warm genug, dass alles außer T-Shirt zu viel Kleidung war.
Abends der letzte Tatort mit der großartigen Nina Kunzendorf, neben der auch Joachim Król in Höchstform spielte, und einem wieder überdurchschnittlich guten Drehbuch (merken: Lars Kraume, vor allem wegen der Dialoge).

























