Journal Freitag, 26. Juni 2026 – Lindenblütenkleben und Too darn hot!

Samstag, 27. Juni 2026 um 8:42

In dieser Nacht störten die Sturzfolgen dann doch meinen Schlaf – allerdings schwer abzugrenzen vom zwickenden und bis ins rechte Knie stechenden LWS-Schmerz (KÖRPER!).

Die Lindenblüte ist fast vorbei, nur an der Nordwest-Ecke der Theresienwiese rieche ich sie noch.
Von den abgeworfenen Blüten auf dem Foto nahmen die Sohlen meiner Sandalen etwa ein Drittel mit: fest angepappt von Blattlauskleber.

Die Theresienwiese weiter verbaustellt und mit Absperrgittern versehen, diese aber an den wichtigsten Passagen noch nicht verschlossen.

Das Büro erleichternd temperiert, Arbeit vorhanden, aber machbar.

Irgendwas ritt mich mittags und ließ mich das Haus für einen Mittagscappuccino im Westend verlassen (ich verdächtige den Schrittzähler, aber ich wollte auch eine Postkarte einwerfen). Und siehe da: Jetzt fühlte sich der leichte Wind sogar noch erfrischend an. Im Schatten.

Total gestelltes Foto, so sitze ich nie beim Cappuccino-Trinken.

Zu Mittag gab es die erste Minigurke aus der Kartoffelkombinat-Gärtnerei (mit Salz, weil bei all dem Trinken Salz nicht vergessen!), Ernteanteil-Apfel (langsam nimmt der Geschmack der letztjährigen Ernte trotz phänomenaler Lagertechnik ab), Skyr mit Joghurt und Leinsamenschrot.

Am Nachmittag erreichte mich ein Arbeitsauftrag, den ich sehr gern erfüllte: Erbeten war eine Aufstellung von Daten zu einem Thema, bei dem ich mich immer wieder lächerlich überstrukturiert fühle, weil das doch eh niemanden interessiert, solange alles läuft. Fast hätte ich Fanfaren geschmettert beim Rausziehen der Ordner.
Ich war mehrere Stunden konzentriert und sehr fröhlich beschäftigt. Auch hatte ich viele Ideen, wie man diese Daten zielführend nutzen könnte, aber das gehört bereits nicht mehr zu meiner Rolle als nur die Sekretärin.

Draußen war es wie angekündigt prügelheiß, aber ich musste ja nach Hause kommen. Wieder nutzte ich U-Bahnhöfe für ein geschätztes Fünftel meines Heimwegs, ging langsam, absolvierte Lebensmitteleinkäufe im Vollcorner und der Balkanbäckerei, schlug lieber einen Umweg, wenn ich dadurch Schatten abgreifen konnte. Auf dem letzten Viertel des Wegs erinnerte ich mich dennoch intensiv an die kleinen Kinder, die sich einfach auf den Gehweg setzen und sich weigern, auch nur einen Schritt weiter zu gehen – ich konnte diesen Impuls sehr stark fühlen.

Daheim musste ich mich erstmal sammeln. Fürs Abendessen hatte ich mich zuständig erklärt, hobelte Ernteanteil-Fenchel zu einem Salat mit Orangen, Kichererbsen, Zitronensaft, Olivenöl. Während dieser durchzog, turne ich Yoga – die blöden Rippenschmerzen vom Sturz waren dann doch stärker statt schwächer beworden und beeinträchtigten mich. Restliche Anrichtung des Abendessens:

Bei geschlossenen Fenstern und nach Westen herabgelassenen Rollläden gab es Netzmelone mit Jamón ibérico, Balkanbrot, Fenchelsalat – und vor allem dazu tinto de verano: Schon der erste Schluck transportierte mich ins Kastilien meiner Kindheits-Familienurlaube. Nachtisch Schokolade, die eine oder andere waren Kühlschrank-gekühlt.

Meine Pläne fürs Wochenende kalkulieren die Stunden nach Sonnenaufgang ein, zu anderen Zeiten habe ich nicht vor, die Wohnung zu verlassen. Irgendwelche Vorteile muss meine Lerchennatur ja haben, wenn ich schon nie Geschichten aus dem Nachtleben erzählen konnte und kann (kurze Ausnahmen bei Hochverliebtheit und zu Studienzeiten für Poker-Nächte).

Lesen im Bett (Schlafzimmertemperatur trotz aller Prävention über 26 Grad): Vivian Gornicks Fierce Attachments nahm mich mit in die 1980er Jahre und zu den jüdischen New-York-Bewohnerinnen, deren Mütter noch den Zweiten Weltkrieg erlebt hatten, in eine Wohnblock-Frauengemeinschaft mit sehr eigenen Regeln.

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Auf Mastodon sah ich über die Kommentare dazu die Lesungen zum Bachmannpreis vorbeifließen. Die Kommentare zu und Zitate aus Lena Schättes Text ließen mich aufhorchen, denn es geht ums extreme Dicksein. Ist dann auch ein sehr lesenwerter Text, hier das PDF:
“Was wir tragen”.

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UI! Die aktuelle Meisterstunde portraitiert den Mann, der meinen Bräter (den schönsten der Welt) gefertigt hat:
“Künstler Berthold Hoffmann über seine gusseisernen Kochgeräte:
“Die einfache Form bündelt Energie'”

Zusätzlich gibt es Fotos aus der Gießerei – und aus einem vergangenen Beruflseben weiß ich: Gießerei-Fotos sind immer Schmankerl; eines von damals habe ich drucken und rahmen lassen, es hängt in unserem Wohnungsflur.

(Ich hatte ganz vergessen, dass Berthold Hoffmann seinerzeit meinen verlinkten Original-Blogpost von 2008 sogar selbst kommentiert hatte. Achja – andere Blog- und andere Kommentierzeiten.)

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Der Film war nicht gut, aber interessant mittelmäßig.

Mit solchen Filmkritiken kann ich etwas anfangen, diese von Southpark über den Horrofilm Backrooms.

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Gardenwithjohnny goes Celeste Barber. Manche “Influencerinnen” sind ja bereits ihre eigene Parodie – danke! (Das nächste Mal aber im Kleidchen, bitte.)

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Um es mit der großen Naturphilosophin Ann Miller zu sagen (die meiner Erinnernung nach damit in diesem Blog bereits auftrat):
TOO! DARN! HOT!

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https://youtu.be/WS_YAKZH3lw?si=pjAuowD9JHB6xEJ2

die Kaltmamsell

Journal Donnerstag, 25. Juni 2026 – Heiß, heiß, heiß

Freitag, 26. Juni 2026 um 6:24

Sogar eine besonders gute Nacht: Die Folgen des Sturzes störten nicht, ich schlief schnell ein, wachte nur zweimal auf, schlief bis Weckerklingeln. Schon beim ersten Aufwachen um halb eins hatte es draußen genug abgekühlt, dass ich Fenster und Türen öffnete.

Die allmorgendliche Bank- und Seitstützerei gestalteten sich durchaus unangenehm wegen der Sturzfolgen, war aber mit Z’sammreißen machbar – ist ja nichts kaputt.

Aber auf dem Weg in die Arbeit war es bereits kurz nach sieben unangenehm warm – das kenne ich nicht mal von Madrid. (Schrieb sie, die zuletzt als 16-jährige einen August in Madrid erlebte und keine Ahnung hat, wie’s da im Moment so ist.)

Auf der Theresienwiese weiterhin viele große Baustellen, dennoch waren bereits die Absperrungen aufgestellt, nur schmale Durchgänge ermöglichten mir noch das Kreuzen. Ich erkläre mir das so: Der Aufbau des Oktoberfests ist zwar wegen der Baustellen noch nicht möglich, doch die Absperrzaunfirma hat halt einen Vertrag fürs Absperren am 25. Juni, aus.

Ein Hoch auf die Kühldecken im Büro, es ließ sich prima losarbeiten – bald auch in höhrem Tempo als geplant, weil Querschüsse.

Mittagscappuccino aus der Cafeteria, weil über Mittag eine Online-Besprechung stattfand, ausufernd. Doch auch danach blieb ich im Haus, jetzt war es mir wirklich zu heiß draußen: Jedes auch noch so leise Fensteröffnen erzeugt Backofengefühle.

Zu Mittag gab es Linsensalat vom Vorabend, außerdem Aprikosen und Flachnektarinen (deren reifes Fleisch sich so schwer vom Kern löste, dass ich sie über der Spüle in der Teeküche essen musste).

Fast vergessene Auswirkung der Hitze: Meine Denkgeschwindigkeit sank. Zum Glück musste ich gestern keine Hochleistung erbringen.

Aber die Sturzfolgen entwickelten sich erfreulich: Die Beschwerden wurden weniger statt wie erwartet erstmal mehr. Die Rippen sind wohl doch nicht geprellt (habe bei anderen gesehen, wie schlimm das ist), der blaue Fleck am Ellbogen hält die Größe, schwillt ab und fühlt sich lediglich verlegen an.

Vor dem Heimweg graute mir, half aber nichts. Zumal ich gestern auch noch zuständig war fürs Abholen des Ernteanteils, Herr Kaltmamsell war Abitur feiern (fein gekleidet, wie sich das gehört, wegen Respekt), dieses Jahr verabschiedete er besonders viele seiner Schüler*innen ins Leben nach dem Gymnasium. Also schlich ich in Prügelhitze, selbst der Wind war heiß, und mit so viel Schattenanteil wie möglich zum Gemüseabholen und dann damit heim – in die angenehm temperierte Wohnung.

Jetzt aber Test der Kombination Sturzfolgen und Yoga: Ging, ich jodelte nur bei Heuschrecke und beim Aufstehen von der Matte – die Rippen.

Herr Kaltmamsell aushäusig -> ALL THE SALAT ARE BELONG TO ME. Kräftige Blätter, die vertrugen das schwere Joghurt-Dressing, ich mischte zugekaufte Tomaten und zwei gekochte Eier unter. Sehr gut. Nachtisch Eiscreme (Buttermilch-Zitrone) und Schokolade.

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Vanessa hat mit Familie und Soldat einen “Tag der Bundeswehr” besucht und berichtet.

Auch mir ist seit einigen Jahren bewusster, dass “die Bundeswehr eine Parlamentsarmee ist und wir alle ihr Auftraggeber sind” – spätestens seit dem Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan ab 2001, als sich erwies, wie überhaupt nicht ausgestattet diese unsere Parlamentsarmee dafür war und sich zum Beispiel die Soldaten Wüstenausrüstung hastig selber kauften. Diese gehörte zu den vielen Welten, die mir in dieser Anfangszeit des Bloggens ein Blog erschloss, nämlich das Militärblog “Augen geradeaus!” vom darauf spezialisierten und erfahrenen Journalisten Thomas Wiegold. Und so begrüße ich es, dass die Bevölkerung jetzt bereiter ist, sich mit dem Thema Bundeswehr zu beschäftigen – wenn der Grund ein gewachsenes Verantwortungsbewusstsein für diesen Teil unserer Demokratie ist (wie bei Vanessa) (und Faszination von Technik kann ich immer nachvollziehen). Doch bei jeder Waffenbegeisterung und Priorisierung von Gewalt gruselt mich wie eh und je.

die Kaltmamsell

Journal Mittwoch, 24. Juni 2026 – Reiher überm Glockenbachviertel

Donnerstag, 25. Juni 2026 um 6:27

Der Reiher, den ich am Anfang meines Lerchenlaufs beim Abbiegen von der Pestalozzistraße an den Westermühlbach am Himmel sah, war zwar nicht das Wichtigste des Tages, gibt aber die schönste Überschrift her.

Nach mittelunruhiger Nacht (dreimal Aufwachen, beim zweiten Mal um halb zwei öffnete ich Fenster und Türen nach draußen, irgenwann brauchte ich sogar eine echte Decke) ließ ich mich extrafrüh wecken: Lust auf einen Isarlauf vor der Arbeit.

Ich kam ein paar Minuten später los als ideal in meiner Tagesplanung, weil ich noch ein paar getrocknete Wäschestücke verräumte und den Geschirrspüler leerte, dennoch meine täglichen Bank- und Seitstützübungen durchzog.

An der Isar war schon jetzt auffallend viel los: Es wurde sportgeradelt, gejoggt, Hund gelüftet. Nach einer kleinen Weile mit störenden Schmerzen um den Hüftgürtel kam ich in einen schönen Fluss, genoss nochmal den Duft von Lindenblüten, das herrlich klare Licht der schrägen Morgensonne.

Den Namen einer alten Bekannten gelernt: Wiesen-Flockenblume.

Wer Streetart festhalten will, muss schnell sein: So sah der Ort vor einer Woche aus, das in dieser Umgebung fast zynisch wirkende “Heimat” ist verschwunden.

Bis ich nach nicht mal der Hälfte meiner Runde auf dem Damm beim Flaucher schon wieder stolperte und stürzte. Diesmal klappte das Abrollen nach links nur im Ansatz, ich musste erstmal sitzenbleiben und mich sammeln. Ein Läufer und eine Läuferin sahen unabhängig voneinander nach mir, bis klar war, dass ich mich nicht verletzt hatte und weiterlaufen konnte. Was ich dann in geplanter Weise tat, jetzt aber dann doch immer wieder innerlich “Scheiße” fluchend.

Am Ende meiner Runde hielten mich auch noch ungnädig rote Fußgängerampeln auf, nach Körperflege und Anziehen hatte ich ebenfalls Pech mit Ampeln und musste lange auf die eigentlich als Abkürzung gedachte U-Bahn warten: Arbeitsanfang stark verzögert.

Die linke Rippenseite und die Schwellung des linken Arms am Ellbogen schmerzten beim Atmen / bei Bewegung (in Ruhe nicht, und ich habe mir ja gemerkt: dann ist nichts kaputt), die Handballen hatten auch etwas abbekommen, weil eben nicht wirklich abgerollt. Vor allem machte mich der erneute Unfall aber niedergeschlagen und bedrückt: Da stimmt doch irgendwas nicht. Und sehr wahrscheinlich irgendwas, was sich weder einfach so diagnostizieren noch beheben lässt. Ich müsste halt besser aufpassen und die Füße beim Joggen mehr heben – aber Selbst- und Körpervergessenheit gehören doch zu den zentralen Attraktionen meiner Lauferei. Zudem verdüsternd: Wenn ich gleich nach dem Sturz die Folgen so deutlich spürte, konnten die nächsten Nächte und Tage ja lustig werden.

Apropos lustig: Die fortgesetzten Schmerzen um LWS und Hüfte wollte mein Körperhirn (oh doch, das gibt es) auch gleich mit dem Sturz verbinden, ich musst ihm in expliziten Gedanken klarmachen, dass ich mit denen bereits aufgestanden war und sie nicht davon herrühren konnten. Außerdem war ich mit schmerzendem linken Daumen aufgestanden, er hatte sich wahrscheinlich im Schlaf unter Kissen/Kopf verkantet. Auch den musste ich meinem Körperhirn als Sturzverletzung ausreden.

Mit dieser Grundlaune arbeitete ich Wegzuarbeitendes weg, ließ mir aber auch von einem London-Urlaub erzählen.

Noch hielt mich die Hitze nicht von Mittagscappuccino im Westend ab, doch angenehm war der Weg nicht.

Zu Mittag gab es auch gestern Skyr mit Joghurt und Leinsamenschrot, außerdem Aprikosen und Flachnektarinen.

Mittel-emsiger Arbeitsnachmittag, körperlich eingeschränkt fühlte ich mich vor allem von der schmerzenden Rippe unter der linken Brust (Prellung? sehr lustig, wie sofort das Nies-Versuche abbricht).

Rumfragen und Rumsuchen nach möglichen Ursachen der Stolperei beim Joggen ergab unerfreuliche Möglichkeiten. Fußheberschwäche würde zu meinen LWS-Problemen passen. Ich brauche eh wieder neue orthopädische Einlagen, also holte ich mir einen Termin in der orthopädischen Sammelpraxis.

Heimweg wieder mit U-Bahnhof-Wegen und über einen Lebensmitteleinkauf schon für Freitag: Das Wochenende soll mit tinto de verano gefeiert werden.

Herr Kaltmamsell verbrachte den Abend aushäusig. Ich überredete mich zu Pediküre mit einmal alles.

Es ist übrigens keineswegs so, dass Tampons mit der Menopause ihren Nutzen völlig verlieren.

Ob und wie Pilates oder Yoga mit Sturzbeschwerden funktionierten, würde ich erst Donnerstagabend herausfinden.

Als Abendessen machte ich mir Linsensalat aus Dosenlinsen, Tomaten, Gurke, Paprika. Nachtisch 1 war ein Stückchen restliche Wassermelone, Nachtisch 2 Schokolade und Sirupwaffeln.

Vicki Baum, Zwischenfall in Lohwinckel ausgelesen, wirklich schön und indirekt ausgesprochen informativ für den Zeithintergrund (1930 veröffentlicht). Immer wieder aufregend: Auswahl der nächsten Lektüre (die beiden Romane von meiner Wunschleseliste, die mich aktuell sehr interessieren und die ich auch in der Stadtbibliothek fand, sind erst im Juli verfügbar, konnte ich lediglich vormerkten). Sollte möglichst nicht zu nah an der zuletzt gelesenen sein (sonst komme ich durcheinander) und zu aktuellen Neigungen passen. Es wurde Vivian Gornick, Fierce Attachments.

Schlagartig bleimüde, selbst Zähneputzen kostete Anstrengung. Ob sich der Sturz auf das Bettliegen auswirken würde?

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Die laufende Männerfußball-WM belästigt mich so wenig wie noch kein Fußball-Großereignis zuvor: Keine Leinwände in Biergärten, auf die Spiele übertragen werden, wenn ich gerade gemütlich biergarteln möchte, nachts keine Polonaise hupender Autos in Hörweite (wurde der “Corso” von der Lindwurmstraße wegverlegt?). Danke schön!

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Der Bayerische Rundfunk versucht es hartnäckig mit dem, was menschliche Entscheidungen am wenigsten beeinflusst: Fakten. Zum Glück, denn dafür haben wir ja Journalismus. Genauso blauäugig empfehle ich:
“#Faktenfuchs: Klimawandel oder ‘Sommer wie früher’?”
(Auch wenn ich selbst mittlerweile hilflos einfach das Thema wechsle, wenn selbst wirklich kluge Wissenschaftsredakteurinnen mit “früher gab es auch schon heiße Sommer” daherkommen.)

“Das, was früher seltene Ereignisse waren, sind jetzt gewöhnliche Sommer. Das, was ohne Klimawandel unmöglich gewesen wäre, sind jetzt die neuen Extremereignisse”, sagte die Physikerin Friederike Otto vom Grantham Institute for Climate Change am Imperial College London dem Science Media Center.

Karsten Haustein, Meteorologe und Klimawissenschaftler an der Universität Leipzig, erklärt, woran das liegt: “Erwärmung durch verschwindende Schmutzpartikel und der Treibhauseffekt überlagern sich, das führte dazu, dass sich innerhalb von 50 Jahren die Temperaturen um zwei Grad erhöht haben”, sagte er dem #Faktenfuchs. “Global hat sich Stand 2025 der Planet um 1,4 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erwärmt. Alles menschengemacht, daran gibt es keinen Zweifel mehr.”

In Westeuropa, auch Deutschland, ist der Effekt sogar deutlicher. “Da liegen wir bei 2,5 Grad mehr seit vorindustrieller Zeit”, sagte Haustein. Davon seien knapp über zwei Grad seit Mitte der 1970er dazugekommen – dem gerne zitierten “früher”.

(…)

Stephan Lewandowsky ist Professor für Kognitionspsychologie an der University of Bristol und derzeit an der Universität Potsdam Leiter des Projekts Protecting the Democratic Information Space in Europe. Er beschäftigt sich in seiner Forschung damit, wie Falschinformationen sich verbreiten und was dazu führt, dass Menschen wissenschaftliche Belege akzeptieren oder nicht – auch in Bezug auf den Klimawandel.

Der Vergleich von “Sommer heute” mit “Sommer früher” greife an einer wesentlichen Stelle an, die uns alle betreffe: an der Kluft, die sich auftut zwischen unserem eigenen Erleben und Statistik. Das hat mehrere Gründe. Einer davon ist, dass Datenauswertung und Statistik für viele Menschen eher etwas Fremdes ist. “Die Menschen wachsen nicht mit dem Wissen über das Messen von Dingen auf. Das ist für die meisten Menschen nicht wirklich wichtig in ihrem Leben”, sagt Lewandowsky. “Und genau das macht es für manipulative Politiker sehr einfach, das auszunutzen. Und andere dazu zu bringen, diese Ideen nachzuplappern.”
Erinnerung ist kein Abbild der Statistik – und auch nicht ihr Ersatz

Gerade beim Klima ist die Auswertung von Daten aber zentral. Beate Ratter ist Expertin für Klimaanpassung und Professorin für Integrative Geographie an der Universität Hamburg und Abteilungsleiterin am Helmholtz Zentrum Hereon. Sie sagt: “Klima ist eine Statistik, Klima ist ein dreißigjähriger Mittelwert.” Aber: “Eine Statistik können Sie nicht fühlen. Was Sie fühlen, sind Einzelereignisse, mit denen Sie etwas verbinden.”

die Kaltmamsell

Journal Dienstag, 23. Juni 2026 – Steigende Hitze

Mittwoch, 24. Juni 2026 um 5:41

Zerstückelte Nacht (so viel hatte ich doch gar nicht getrunken), aber Schlaf bis ganz kurz vor Weckerklingeln.

Den Übernachtungsgast sah ich auch noch kurz und konnte ihn verabschieden: Die Freundin fuhr gestern weiter nach Klagenfurt zum Bachmannpreislesen. Ich hingegen ging in die Arbeit.

Die Theresienwiese ist immer noch Oktoberfest-vorbereitende Baustelle. Jetzt wird’s spannend, ob die das noch bis zum offiziellen Start des Aufbaus am 25. Juni schaffen. (Leider ja doch keine Verschiebung durch den gerichtlichen Zank um die Vergabe von Bierzelt-Genehmigungen.)

Die Büro-Temperatur war weiterhin angenehm, Kühldecken exakt für mein persönliches Wohlbefinden eingestellt.

Dennoch wollte ich raus, tat das auch ins Westend auf meinen Mittagscappuccino.

Es war nicht schön da, viel zu heiß. Auf dem Rückweg erinnerte ich mich an einen Trick, den ich schonmal bei Starkregen angewendet hatte: Ich ging fast die Hälfte unterirdisch, nämlich die U-Bahnhöfe Theresienhöhe und Heimeranplatz entlang – gut gekühlt, bei einfahrenden U-Bahnen sogar mit Ventilation.

Zu Mittag gab es Aprikosen und eine Flachnektarine, außerdem Skyr mit Joghurt und Leinsamenschrot.

Über den Nachmittag wurde es auch im Büro immer wärmer, ich sah meinen Knöcheln beim Anschwellen zu. Gleichzeitig: “Ich kann nicht mehr sitzen” / “Ich kann nicht mehr stehen” in 15-Minuten-Zyklen.

Heimweg jeden Schatten suchend (und wieder zweimal unterirdisch), möglicherweise büßte ich hitzegebeugt fünf Zentimeter Körpergröße ein. Einkäufe für die nächsten Abendessen beim (herrlich gekühlten) Süpermarket Verdi.

Zu Hause Yoga, Wäscheaufhängen, dann bereitete ich das vereinbarte Abendessen zu, genauer: richtete es an.

Wassermelone und Minze (beides vom Verdi) mit Feta und Crema di Balsamico. War tatsächlich genau das Richtige. Nachtisch Honigwaffeln und Schokolade.

Beunruhigende Nachrichten aus der Tagesschau: Es wird noch heißer werden, am Wochenende reißt praktisch ganz Deutschland die 40-Grad-Grenze. Die Temperatur in der Wohnung war noch gut erträglich, steigt aber spürbar.

Im Bett wechselte ich zu leerem Überzug zum Zudecken, alles andere war bei gemessenen 25 Grad im Schlafzimmer zu viel.

§

Material, Preis, Passform, Absatzhöhe – schön und gut. Ich möchte künftig als Info über Sandalen auch das Geräusch beim Gehen wissen, bevor ich über Kauf entscheide.
Hiermit liefere ich nach: Die Cloudstepper von Clarks machen Squasch-Schlap, ziemlich laut. Muss man mögen – und besser vor Kauf wissen.
@giardino lieferte den Link zum Blogtext von 2006 dazu, der das Thema abschließend erfasst:
“mein rechter schuh.”

die Kaltmamsell

Journal Montag, 22. Juni 2026 – Start in Hitzewoche

Dienstag, 23. Juni 2026 um 6:24

Start der Woche 6 vor Urlaub.

Als ich bereits kurz nach fünf aufwachte und ein Wiedereinschlafversuch in Angststrudeln landete, ließ ich die Nacht Nacht sein. Herr Kaltmamsell neben mir (geteiltes Bett, weil meines den Gast beherbergte) war ebenfalls schon munter, wir standen auf. Ab gestern werden die Tage wieder kürzer, zumindest Helligkeit versuche ich aus diesen übel heißen Tagen rauszuholen.

Der vorzeitige Start in den Morgen war mir ganz recht, denn ich hatte am Vortag den Journal-Post im Blog noch nicht mal begonnen. Nach Pflanzengießen setzte ich mich auf den angenehm kühl umwehten Balkon und bloggte los.

Auch auf dem Weg ins Büro fühlte sich das Draußen noch schön an.

Geordnet losgearbeitet, doch schnell stellte ich fest, dass ich ohne das Adrenalin von Querschüssen ganz schön müde war, durch das frühe Aufwachen und Aufstehen in den vergangenen Tagen fehlte mir dann doch Schlaf.

Wie mag dieses Heupferd wohl in den 13. Stock geraten sein, wo ich ihm bei meinem Treppengang begegnete?

Mittagsspaziergang um die Blöcke, im Schatten war es gut auszuhalten (Sonne sehr unangenehm).

Spätes Mittagessen, weil ich einen Job nicht unterbrechen wollte: Aprikosen, Nektarinen, Buttermilch.

Zu Feierabend besonders unauffälliger Aufbruch: Gestern feierte der Arbeitgeber seine Sommergeselligkeit (auf Basis von Mitgebrachtem und Selbstzahlen, er darf Mitarbeitende nicht einladen), für mich ein Spezial-Foltereck des Höllenfeuers, doch diesmal konnte ich für meine Abwesenheit sogar die Rechtfertigung Übernachtungsbesuch vorweisen – ich musste die Karte aber nur zweimal ziehen.

Heimweg in mittelunangenehmer Hitze über Einkäufe.

Zu Hause erneute Begrüßung von Übernachtungsbesuch, ich ließ mir die München-Eindrücke des Tages erzählen: Ja, die höchst hinderliche Verbaustellung der Münchner Innenstadt fällt auch Externen auf, wir Einheimischen stellen uns nicht nur an.

Herr Kaltmamsell hatte ein Festmahl zubereitet und servierte Rinderrippen auf selbsterfunden mexikanische Art mit Cornbread.

Sehr gutes Essen in wohltemperierter Wohnung, Austausch mit Gast bis frühe Müdigkeit.

§

Vorreiterin im Kampf gegen tief verwurzeltes Unrecht: Nevenka Fernández war vor 25 Jahren in Spanien die erste Frau, die ihren Chef erfolgreich gegen sexuelle Belästigung verklagte.
“Vorkämpferin für Frauenrechte in Spanien
25 Jahre Schweigen”.

Wofür sie bis heute büßt. Hören wir bitte nicht auf darüber zu sprechen, warum nur ein Bruchteil der Opfer sich wehrt oder gar an die Öffentlichkeit geht:

„Dass ich darüber gesprochen habe, hat mich gerettet“, erklärte die junge Frau nach dem Urteil, das sich schnell als Pyrrhussieg erweisen sollte. Denn der gerichtliche Erfolg war ihre soziale Niederlage. Ein Großteil der Bevölkerung der Kleinstadt drehte ihr den Rücken zu, feindete die couragierte Frau an. Der Fall spaltete eine ganze Region. Arbeit zu finden war für Fernández in Spanien fortan unmöglich. Sie musste gehen. Erst nach England, dann nach Irland, wo sie bis heute lebt.

§

Am Sonntag war ich auf der Bahnfahrt doch noch zum Zeitunglesen gekommen. Ich hatte mir das SZ-Magazin vom Freitag für eine ruhige Minute aufgehoben: Die Titelgeschichte des deutschen Schriftstellers Navid Kermani würde mich sehr wahrscheinlich ziemlich mitnehmen, die konnte ich nicht mal kurz dazwischen weglesen. Und so war es dann auch (€):
“Der vergessene Bürgerkrieg im Sudan”.

Laut den Vereinten Nationen die derzeit größte humanitäre Katastrophe weltweit (und das bei einer großen Auswahl). Was den Artikel besonders lesenswert macht: Kermani kennt den Sudan von einer vorherigen Reise im Frieden als Student und hatte bereits ein Bild und Hintergrundwissen.

§

Sophie Duvernoy hat Die Effingers von Gabriele Tergit (das mir sehr gut gefiel) ins Englische übersetzt. Für die London Review of Books hat Michael Hofmann den epischen Familienroman besprochen, mit lesenswerten Beobachtungen:
“Let me count the geese”.

die Kaltmamsell

Journal Sonntag, 21. Juni 2026 – Johannistag im Elterngarten

Montag, 22. Juni 2026 um 6:35

Ein Tag mit Programm: Angrillen bei meinen Eltern, Übernachtungsbesuch aus Berlin. Da ich sehr gerne an der Isar Laufen gehen wollte, und das bei der Hitze frühmorgens eh am besten war, legte ich die Runde vor dieses Programm und stellte mir einen Wecker.

Ich trank meinen Balkonkaffee, ein Amslerich trank aus der Wasserschale.

Gut vor acht verließ ich das Haus in ganz kurzen Laufhosen, um über Alten Südfriedhof an die Wittelbacherbrücke zu traben. Schon jetzt heizte die Sonne so stark, dass ich mich für die Schattenstrecke im Westen entschied.

Ich lief leicht und gut, schon jetzt war neben den erwarteten Hundgassiführer*innen viel Laufvolk unterwegs.

Auch gestern was gelernt dank der App Flora Incognita: Moschus-Malve heißt das vertraute Blümelein am Wegesrand, hier fotografiert am Westermühlbach (habe jetzt die Ortungsfunktion der App freigeschaltet, um mich am Datensammeln für Forschung zu beteiligen).

Hier erlebte ich zum ersten Mal einen Hund mit Höhenangst: Er wurde von seiner Besitzerin unter vielen lieben Worten über den Flauchersteg gezogen und guckte exakt so panisch und verängstigt, wie ich es von Familie mit Höhenangst kenne, wenn sie eine Brücke betreten muss, durch die sie durchsehen kann – die Planken des Flaucherstegs lassen genau solche Lücken.

Lay-down-Floaten statt Stand-up-Paddeln im Isarwerkkanal.

Um den Brunnen am Schleusenwärterhäusl war nicht nur ich froh für Wassernachschub: Es wurde Schlange gestanden.

Einmal um den Hinterbrühler See und dann zurück nach Hause.

Verbindung zwischen altem und neuerem Teil des Alten Südfriedhofs.

Zum Münchner Gleisende spazierte ich allein in Prügelhitze: Herr Kaltmamsell blieb daheim, um mittags den Übernachtungsbesuch zu begrüßen.

Angenehme Fahrt in der klimatisierten Regionalbahn nach Ingolstadt, allerdings musste ich den hartnäckigen Gesprächsversuchen des Herrn gegenüber ausweichen, der meine Signale des Zeitungsleseversuchs inklusive fehlendem Einstieg auf seine Antwort-Prompts einfach nicht wahrnehmen wollte.

In Ingolstadt sehr langsamer Weg zum Elternhaus in prügelnder Hitze. Aber dann wurde es wirklich schön: Meine Eltern erzählten von ihrer kürzlichen Reise, die Bruderfamilie war dreiköpfig dabei, ich erfuhr unter anderem Vorbereitungen einer weiteren Reise.

Auch wenn es im Haus meiner Eltern wunderbar kühl war: Wenn gegrillt wird, sitzt man draußen. Dort servierte meine Mutter vom Grill Brotscheiben, Garnelen, Schweinebauch, Koteletts vom Altmühltaler Lamm (so viel besser als am Freitag die im Restaurant), dazu gab es einen Grillgemüsesalat, den meine Mutter in der Provence kennengelernt hatte und der ebenfalls hervorragend schmeckte. Ich aß so reichlich, dass ich beim Dessert Erdbeerkuchen passen musste und beim Espresso blieb.

Zwar machte am Himmel die eine oder andere Wolke samt Donnergrollen Hoffnung auf Abkühlung, erfüllte sie aber nicht. Zurück zum Bahnhof Ingolstadt Nord ging ich in weiterhin prügelnder Hitze. Umso angenehmer war die klimatisierte Regionalbahn, kurz blitzte die Idee auf, einfach bis zur nächtlichen Abkühlung darin sitzen zu bleiben, schließlich habe ich ein Deutschlandticket. Die Verspätung, mit der wir in München eintrafen, war nie willkommener. Wobei ich beim Verlassen des Zugs erleichtert feststellte, dass es in München nicht ganz so brutal heiß war.

Daheim saß der Besuch und bereitete Freude. Herr Kaltmamsell servierte zum Nachtmal aus Ernteanteil-Mangold und -Brokkoli Rachel Roddys Picknick Pie, ich machte dazu Gurkensalat. Vor allem aber Austausch mit Besuch bis Schlafengehen.

die Kaltmamsell

Journal Samstag, 20. Juni 2026 – Langsames Einstellen auf lange Hitze

Sonntag, 21. Juni 2026 um 7:00

Nicht so lange geschlafen, wie ich mir nach dem späten Einschlafen gewünscht hatte, dafür hatte ich mehr vom Morgen.

Und konnte nach Morgenkaffee und Häuslichkeiten früher als sonst zum Schwimmen aufbrechen, denn ich fürchtete mich vor Hitze und Menschenmassen.

Obwohl ich deutlich vor zehn ankam, stand an der Kasse die längste Schlange, die ich bislang am Dantebad erlebt habe. (Mochte mir der Einzelbesetzung zu tun haben, an Freibadtagen gibt es sonst eine weitere Kasse außen am Gebäude.) Ich spazierte mit meiner Bäderkarte an all den vor allem Familien mit kleineren Kindern vorbei, an denen wie im Ali-Mitgutsch-Wimmelbuch meines kleinen Bruders viel aufgeblasenes Badegetier und sonstige sichtbare Freibadausstattung hing.

Im Sportbecken war bereits sehr viel los, doch es wurde ein schönes Schwimmen: lauter freundliche Leute auf der Bahn, dann geht’s. Markante Schwimmfigur gestern, die ich immer wieder sehe: Schwarzer Ganzkörper-Anzug und Badehaube, an den Händen große Paddel, darin schwimmt sie bäuchlings, wobei bei jedem Zug die Beine fast geschlossen einmal abgeknickt werden, die Arme schräg nach unten einmal das Wasser umrühren. Sie kommt damit so langsam voran, dass ich sie oft überhole und mich jedesmal an der Eigenwilligkeit der Fortbewegung freue.

Ein Stündchen Sonnenbaden auf der noch überwiegend grünen Liegewiese. Die Hitze war mit Kappe gut aushaltbar, auf den Ohren hatte ich Thomas Newmans Musik zum Film Road to Perdition, den mir kürzlich eine überraschende Nachwuchs-Filmmusik-Kennerin empfohlen hatte.

Heimradeln über Semmelkauf war dann allerdings bereits an der Grenze zu unangenehm, sobald ich in die Sonne geriet.

Frühstück kurz nach zwei: Vollkornsemmeln mit Butter und Tomatenscheiben – Sommerfrühstück!

Außerdem aß ich eine der roten Aprikosen, die ich beim Lidl gekauft hatte: Sensationell! Ich verließ das Haus nochmal, um beim nächstgelegenen Lidl Nachschub zu besorgen. Da draußen war es wirklich, wirklich heiß, nicht schön.

Zurück daheim fühlte ich mich sehr wacklig und müde, ich legte mich aufs Sofa und schlief richtig ein.

Zeitunglesen, Häuslichkeiten, eine Runde Yoga.

Zum Nachtmahl gab es Hitzeessen, Co-Produktion von Herr Kaltmamsell und mir:

Tomaten-Nektarinen-Salat mit Burrata und Basilikum (Salz, Pfeffer, Olivenöl), dazu Toskana-Brot, im Glas Rosé aus Gols, Pittis Koenig (Blaufränkisch, St.Laurent), der hervorragend passte.

Nachtisch Schokolade.

Als ich ins Bett ging, war in der Wohnung die Temperatur immer noch angenehm, draußen viel zu warm. Nachdem für die nächsten Tage ähnliches Wetter angekündigt ist, sehe ich eine Woche mit geschlossenen Fenstern auf uns zukommen.

die Kaltmamsell