Gekocht, gesehen, bewegt – das Wochenende
Sonntag, 29. Januar 2012 um 21:11Wie freundlich vom Winter, dass er auch an diesem Samstag in Weiß kam: Gelegenheit zu Schneeschwimmen im Dantebad.
(Foto vom Bad habe ich keines, klicken Sie sich lieber durch die schönen Bilder auf der Website des Dantebads.)
Es war traumhaft. Zum einen ist die abgetrennte Bahn für ernsthafte Schwimmer besonders breit, man kann also bequem überholen, selbst wenn jemand entgegenkommt. Zum anderen hat das Becken einen Metallboden, auf dem sich die Schwimmer etwas spiegeln – ich sah also selbst beim Kraulen mit Blick auf den Beckenboden, ob ich mich einem langsameren Vorschwimmer näherte. Und wie erinnert kitzelten mich die Schneeflocken auf Armen und Schultern. Der Dampf über dem Wasser machte die Sicht untergetaucht besser als in der Luft – er war so dicht, dass der Beckenrand nicht mehr zu sehen war und ich mir vorstellen konnte, im freien Gewässer zu schwimmen. Allerdings auch hier: 20 Prozent Schwimmflügerlschwimmer. Ich werde mich mit diesem neuen Trend anfreunden müssen.
Übrigens hat dieses Dantebad eine eigene Rückenschwimmerbahn – nur falls Sie zu den vielen Menschen gehören, deren Wirbelsäulenprobleme nur diese Schwimmart zulassen.
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The Artist gesehen, ja, auch den in Originalversion, mit englischen Zwischentiteln. Eine wirklich schöne Grundidee – aber gibt es denn keinen anderen interessanten Aspekt an der Stummfilmzeit als den Siegeszug der talkies? Der spätestens 1952 mit Singing in the Rain aufs Wunderbarste durchgespielt wurde („Ich kannnich liem!“ – den habe ich sehr in der deutschen Synchronfassung im Ohr). Ich fand die Anspielungen sehr schön, Kamera, Schnitt – alles ganz großartig. Aber der Film hätte eine interessantere Handlung verdient.
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Nachdem ich ihn inzwischen regelmäßig mache, schreibe ich ihn zu meinen Rezepten: Ottolenghis gebratenen Chicoree mit Granatapfel, Walnüssen, Halloumi.
Wieder ein Rezept aus David Lebovitz‘ Ready for Dessert probiert: Maple-Walnut Pear Cake.
Wie bislang alles aus diesem Buch überdurchschnittlich köstlich. Allerdings blieben Teile des Kuchens beim Stürzen in der Form – das nächste Mal werde ich den Boden abweichend von Davids Anweisung mit Backpapier auskleiden. (Ich konnte den Sirup ohnehin nicht wie er gleich in der Kuchenform erhitzen: Der Boden der edlen La Forme hat einen Rand auch nach unten.)
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Für das sonntägliche Laufen hatte ich mir den Wecker auf 7 Uhr gestellt, da ich Frühstücksbesuch erwartete. Um dann festzustellen, dass es um halb acht, also nach einem Glas Wasser, Katzenwäsche und Ankleiden, noch dunkel war. Aber um acht ging es dann.
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Für das Frühstück machte ich mein erstes Porridge, an kathas Rezept angelehnt: Angeröstete Haferflocken, viel Wasser, wenig Milch, Gewürze, Rumrosinen – dazu Granatapfelkerne und Birnen. Das schmeckte sehr, sehr gut. Ich sehe eine Porridge-Versuchsreihe vor mir, das nächste Mal in der frugalsten Variante mit nur Wasser und Salz, aber angerösteten Haferflocken.
An sich hatte ich am Sonntag The Muppets sehen wollen – aber der kommt tatsächlich nirgends in München im Original (Ausnahme einmal Samstagsmittag). Sehr eigenartig.
Abends gab es nach Langem mal wieder mein Szegedinger Gulasch, für das ich mir beim Herrmannsdorfer vom Metzger ein Stück aus der Schulter empfehlen ließ (sonst nehme ich gerne Wade) – weiterhin zu empfehlen.
die Kaltmamsell













