Journal Sonntag, 10. Mai 2026 – Isarlauf mit nochmaligem Abrollen, Mittelgebirgsbügeln

Montag, 11. Mai 2026 um 6:20

Gut und schön lang geschlafen. Aufgewacht mit dem Bewusstsein, dass ich seit Samstagmorgen kein Ibu mehr gebraucht hatte, Rückkehr der Schuldgefühle wegen Anstellens. (Zefix: Ich hatte den Schmerzen mehrere Wochen gegeben, im Grunde Monate seit Weihnachten, um von selbst zu verschwinden – und JETZT taten sie es?!)

Gemütlicher Morgen, neben Bloggen endlich den Wasserfilter erneuert -> die eine Kanne anständigen Schwarztee alle paar Wochen.

Das Draußen war weiterhin sonnig und warm, ich freute mich auf eine Laufrunde an der Isar. Der Schwimmkrampf vom Vortag in der linken Wade machte sich schmerzhaft bemerkbar, also dehnte und blackrollte ich vorher gründlich.

Zum Radeln nach Hellabrunn schlüpfte ich noch in eine Windjacke, doch ab Abstellen des Radls am Tierpark war das ärmellose Oberteil genau richtig.

Guter Lauf, ich kam bald in Schwung, die Wade spielte genauso mit wie der restliche Körper. Dass die Wege sehr bevölkert waren, hatte ich erwartet an einem sonnigen Muttertagsonntag. Zudem sah ich Grüppchen, von denen ich wusste: Sie nahmen Angebote des gestrigen Langen Tags der StadtNatur wahr.

Der Boden federte auf den meisten Abschnitten herrlich trotz Trockenheit: In diesem Mastjahr waren sie dick von abgefallenen Buchenblüten bedeckt.

Floßlände bereits in Betrieb.

Auch in Betrieb: Wasservögel-Fortpflanzung, gestern sah ich endlich Gänse- und Entenküken.

Kein StadtNatur-Event, sondern Radtour-Stopp.

Große Weißdorn-Freude

Kurz nach dieser Aufnahme und nach Weiterlaufen auf der Großhesseloher Brücke hörte ich:
“Sie sind aber auch toll abgerollt!”
Nämlich von der Radlerin, die nach einem weiteren Jogging-Stolpern und -Sturz auf den Brückenplanken (WTF?) hilfsbereit abstieg, um nach mir zu sehen. Nachdem wir geklärt hatten, dass ich mir wirklich nichts getan hatte, diesmal durch Abrollen nach links über die ganze Körperlänge.
Ich nehme ja alles an Komplimenten, was ich kriegen kann. Und weiß wirklich nicht, wie mein Körper auf diese Roll-Reaktion kommt. (Dann wieder: Vielleicht habe ich als gebürtige Ingolstädterin die Stuntmanschule von Sascha Borysenko einfach im Blut?)

Nach dem Sturz am vorherigen Wochenende hatte ich noch nachgerechnet: Das war der vierte in meinen 20 Jahren Rennerei, das ging wirklich. Aber öfter brauchte ich das echt nicht!

Man könnte sich das Kunst-Installation hinlügen, aber tatsächlich funktioniert da etwas sehr gründlich nicht.

Heim radelte ich lieber auf der Flaucher-Seite, dort erwartete ich weniger vielköpfige Radlfamilien mit unberechenbaren kleinen Kindern auf Spielzeugrädern.

Zu Hause besonders ausführliche Körperpflege (der Sturz hatte tatsächlich nur eine kleine Abschürfung am linken Ellbogen hinterlassen). Frühstück um halb drei: Hausgemachtes Kimchi, Hüttenkäse mit Leinsamenschrot, eine Scheibe eben geholtes Brot.

Fürs Abendessen war gestern ich zuständig, also startete ich rechtzeitig das Zitronen-Thymian-Brathähnchen.

Wie geplant bügelte ich dann an der offenen Balkontür das Mittelbirge Bügelwäsche weg. Dabei hörte ich ein Feature des Deutschlandfunks von Ralf Bei der Kellen:
“Eine Saison im Berliner Wasserdorf
Prinzenbad”.

Gefiel mir sehr gut, schönes Format.

Während das Hähnchen im Ofen garte, las ich auf dem Balkon endlich die Wochenend-SZ – eher kursorisch. Hängen blieb ich aber an der Seite Drei über Erben in Westdeutschland vs. Ostdeutschland (€):
“Erben? Was denn?”.

Zwei Prozent vom Erbschaftsteueraufkommen: Das ist der Anteil, den die Ostdeutschen haben an dem, was in Deutschland vererbt wird.

Wunderte mich nicht, und mich ärgert immer wieder, wie gründlich Westdeutsche ein paar grundsätzliche finanzielle Benachteiligung Ostdeutschland ignorieren (z.B. Frauenrente), die sich aus 40 Jahren unterschiedlichen Gesellschaftssystemen ergeben.

Abendessen wurde gut, wir waren uns beide einig, dass es öfter Hähnchen geben sollte. Nachtisch Schokolade, während draußen der angekündigte Regen an die Fenster prasselte. Angekündigt ist auch ein Temperatursturz, ich zwang mich dazu, meine Kleidungsplanung der kommenden Tage daran anzupassen.

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Geschichts-Professorin Hedwig Richter hatte zum Muttertag ein besonderes Schmankerl aus ihrer Forschung parat, als Thread auf Bluesky:

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Weil ich die Hilf- und Ratlosigkeit so gut nachvollziehen kann: Hier ein wirklich guter Beitrag zur Männlichkeitsdiskussion aus der aktuellen männertaz von Matthias Kalle:
“Über Männer”.

die Kaltmamsell

Journal Samstag, 9. Mai 2026 – Genossener Frühsommermaiensamstag

Sonntag, 10. Mai 2026 um 9:01

Recht lang geschlafen, aufgewacht mit der Freude, dass jetzt aber wirklich Wochenende und frei war. (Außer Pflichtpläne wie Schwimmen, Einkaufen, Laufen, Bügeln, Kochen.)

Ich fühlte mich verkatert, nahm das aber hin, weil halt der Preis des freitäglichen Wochenend-Feierns. Bis mir einfiel, dass ich ja gar nicht gefeiert hatte, seit einer Woche gar keinen Alkohol getrunken.

Amüsement über Verpackungsbetrug: Der linke “VORRATSPACK” enthält drei Stück weniger als der rechte normale eines anderen Herstellers, das obere Drittel des linken ist schlicht leer.

Die angekündigte strahlende Sonne versteckte sich noch gründlich hinter Wolken, doch bis zu meinem Aufbruch zur Schwimmrunde war sie rausgekommen. Sensation des Morgens: Obwohl ich am Vorabend keine dritte Ibu des Tages genommen hatte, war ich nahezu schmerzfrei. Nicht mal der mehr als warme Morgenkaffee löste Zahn-Toberei aus. Und schon begann etwas in mir mir Vorwürfe wegen der Riesenwelle mit Arztterminen zu machen, die ich gestartet hatte. Bis die Schmerzen und die Berührungsempflindlichkeit des zuletzt hauptsächlich schmerzenden Zahns sich doch wieder meldeten, ich war paradoxerweise erleichtert: Doch nicht nur angestellt. Und warf eine Ibu ein.

Gründliches Sonnencremen mit Hilfe von Herrn Kaltmamsell, gemütliches Radeln zum Dantebad, noch war ich um Jacke und Halstuch froh. Ich hatte extra Zeit mitgebracht, denn: Die Münchner Bäder stellen ihr Kassensystem jetzt und in den nächsten Monaten um, das Dantebad gehört zu ersten beiden umgestellten (wohl der Grund der besonders frühen Schließung für den Umbau zum Sommerbetrieb). Die Kommunikationskampagne dazu hatte mich früh erreicht, ich hatte Details nachgelesen. Und tauschte gestern meine bisherige aufladbare Bäderkarte gegen die neue. Das funktionierte etwas manueller als erwartet: Im Kassenbereich des Dantebads nahm eine SWM-Angestellte an Extra-Tischchen meine alte Karte entgegen und füllte mit mir ein Papierformular für die Rücküberweisung des Guthabens auf mein Konto aus. Dann ging ich wie eine Neukundin an die Kasse und kaufte eine neue Bäderkarte, belastete sie mit 100 Euro. Dort bekam ich auch einen Tipp für die Bedienung des neuen Eingangs-Automaten: Jetzt hält man die Karte nicht nur davor, man muss den Eingangswunsch zusätzlich durch ein”Ja”-Tippen auf einem Bildschirm bestätigen.

Schwimmen war schön: Becken gerade nicht zu stark beschwommen, und in exakt diesen anderthalb Stunden schien die Sonne von wolkenlosem Himmel. Allerdings fühlte ich mich die ganze Zeit müde, erklärte mir das wieder reflexhaft mit dem freitäglichen Wochenend-Feiern – das es auch weiterhin gar nicht gegeben hatte. Auf der allerletzten Bahn meiner 3.000 Meter ein Wadenkrampf, der mir jede Lust auf eventuelle Zusatzmeter nahm.

Heimradeln unter herrlichstem blau-weißen Himmel mit Umweg über einen Bäcker Wimmer: Ich wollte dringend nach langer Pause mal wieder deren Kernige (Handsemmeln mit Karotten und Körnern). Nerviges Stop-and-Go-Radeln, gestern war wieder Tag der Roten Ampel.

Frühstück um zwei mit zügigem Esstempo, um nicht vor Ende all der Dinge, die ich zu essen plante, satt zu sein. Das klappte: Hausgemachtes Weißkraut-Kimchi, zwei Körnersemmeln mit Butter und Marmelade, letztes Kirsch-Tapioka mit Vanille-Dickmilch. Großartig, ich genoss alles davon sehr. Und hatte selige zehn Minuten danach, bis sich mein Bauch drückend empörte, dass das ja wohl zu viel gewesen sei.

Lesen und Häuslichkeiten (u.a. Umstellen auf Sommerbettzeug, wegen leichterer Winterbettdecke nicht mehr so dringlich wie früher), aber es zog mich nochmal raus ins herrliche Wetter. Ich nahm einen schwieriger zu bekommenen Posten auf unserer Einkaufsliste als Anlass, zur Schwanthalerhöhe zu spazieren, bekam das Gesuchte (großes Glas Dijon-Senf, bisherige Quellen führten nur kleine). Wenn ich schon mal zu Öffnungszeiten in der Gegend war, besuchte ich den Laden von Wir2liebenWein, um zwei Lieblinge nachzukaufen. Wie immer wurden mir Probierschlücke angeboten, und da es mir noch zu früh für Alkohol war, bestanden diese aus Beispielen des alkoholfreien Angebots an fermentierten Getränken. Sehr gut! Jetzt weiß ich, was ich bei der nächsten festlichen Gelegenheit als Alternativen zu Schaumwein und Wein anbieten werde.

Daheim setzte ich mich lesend auf den Balkon (genau richtige Temperatur, dass auch Sonnenschein sich angenehm anfühlte), turnte vor dem Abendessen eine wohltuende Einheit Pilates, immer wieder entzückt von Gabi Fastners Lob “fleißig!”.

Ich öffnete die nachmittags geholte Flasche Amphoren-Rosé Pittnauer Dogma: Der aktuelle Jahrgang mit neuem Etikett, aber immer noch ein Knaller. Dazu arabische Nüsschen.

Als Nachtmahl servierte Herr Kaltmamsell auf meinen Wunsch (er hatte mir nach Aufessen des Ernteanteils angeboten, ein Pasta-Gericht zu bestellen) Mafaldine mit Aubergine und Ricotta salata, ganz wunderbar. Nachtisch Erdbeeren und dann Schokolade. Insgesamt wieder zu viel.

Im Fernsehen ließen wir auf 3sat die aktuelle Mephisto-Inszenierung der Münchner Kammerspiele laufen, die ich in meinem Abo vor einem Jahr bereits gesehen hatte. In diesem Fall funktionierte das Filmen überhaupt nicht: Auf der Bühne spielt alles im Theater, auf der Bühne, hinter der Bühne – verfilmt wirkten die Schauplätze der Szenen statt dessen beliebig, die Inszenierungsidee war nicht erkennbar. Dadurch wirkte auch das meiste andere durcheinander und beliebig. Man könnte die (sehr guten) Konzepte hinter dieser Inszenierung schon auch filmisch umsetzen, aber halt mit ganz anderen, filmischen Mitteln.

Vor dem Zu-Bett-Gehen holte ich mir noch einen Schwung Fledermausflattern zwischen den Bäumen vor Herrn Kaltmamsells Fenster – SO NIEDLICH!

die Kaltmamsell

Journal Freitag, 8. Mai 2026 – Josef Hader bringt mich zum Nachdenken über Erzählhaltungen im Kabarett

Samstag, 9. Mai 2026 um 9:01

Schlaf nur wenig unruhig (bei jedem halben Aufwachen Schmerz- und Lage-Check) und nur wenig zu kurz, noch ein Glück (!) half Ibu auch in dieser Nacht gegen die Zahn-Sperenzchen.

Aufgestanden zu freundlichem Wetter, das sich beim Marsch in die Arbeit allerdings als knackig kalt herausstellte.

Bilderbuch-Biergarten am Bavariapark.

Morgens ein anstrengender Termin, aber auch morgens: schwächer werdender Schmerz! In Kombination mit Ende des Termins ein Enorphin-Schub.

Die Frühlingsluft zog mich mächtig raus: Mittagscappuccino im Westend.

Nach einigen verspäteten Tätigkeiten (Verspätung nicht von mir verursacht) gab’s zu Mittag Trockenpflaumen sowie Quark mit Sojajoghurt und Leinsamenschrot.

Geregelt abzuarbeitender Nachmittag, pünktlicher Feierabend. Ich nahm U-Bahnen zum Candidplatz, um im Caffe Fausto unsere Espresso-Vorräte aufzufüllen, zurück am Sendlinger Tor ein paar Lebensmitteleinkäufe fürs Abendbrot.

Daheim empfingen mich Blütenpracht und -duft:

Herr Kaltmamsell hatte auch dieses Jahr geschafft, mir Flieder zu besorgen.

Abendessen gab es früher als sonst: Wir hatten Tickets für einen Kabarett-Abend mit Josef Hader in den Kammerspielen. Ich bereitete aus Ernteanteilsalat und -Radiserln (plus die schönsten Radiserl-Blätter) mit Orangensaft-Haselnussmus-Dressing Salat zu, Herr Kaltmamsell briet zugekauften grünen Spargel sowie Grillkäse – der, wie sich herausstellte, vielleicht grillbar, sicher aber nicht bratbar war und einfach wie anderer Käse zerlief. Trotzdem gutes Abendessen.

Die Kammerspiele waren gestern ausverkauft, ich hatte Mitte März nur noch wenig Auswahl gehabt und mich für die letzte Reihe entschieden. Im Theater Erinnerung an meinen allerersten Besuch der Kammerspiele: 1986 Dieter Dorns Inszenierung von Der zerbrochne Krug. Damals hatten wir die letzte Reihe gewählt, weil a) billig und b) man für bessere Sicht auf die Bühne aufstehen konnte, ohne jemandem die Sicht zu verstellen.

Um uns herum alte Leute, also wie wir: Herr Kaltmamsell und ich dürften exakt im Altersdurchschnitt dieses typischen Kabarettpublikums gelegen haben. Und sahen Hader on Ice.

Ein gutes Programm mit über die beiden Stunden immer größerem körperlichen Einsatz – und es brachte mich dazu, über die verschiedenen Formen von Ein-Personen-Kabarett nachzudenken, also über das kabarettistische Ich. Hier ein erster Versuch der Einteilung in drei kabarettistische Erzählhaltungen:

1. Kabarettist*in trägt pointierte Texte vor, in denen es vor allem auf Analyse und Sprache ankommt, Bühnen-Ich und Person sind offensichtlich identisch. Beispiele: Dieter Hildebrandt und seine Generation politischer Kabarettist*innen, Hanns Dieter Hüsch, Sarah Bosetti.

2. Schauspiel mit offensichtlichem Schlüpfen in andere Figuren, oft inklusive Kostümierung, die Figuren werden damit karikiert, entblößt, der Lächerlichkeit preisgegeben. Die Beispiele, die mir einfallen, überschneiden sich mit Comedy: Luise Kinseher, Waltraud und Mariechen, Monika Gruber (glauben Sie es oder nicht: die war mal gut), Misfits.

3. Haders Technik wiederum wird gerne mit “dem Publikum den Spiegel vorhalten” umschrieben: Das machte Gerhard Polt in seinen langen besten Zeiten, Helmut Qualtinger auf die bösartigste und meisterlichste Weise immer. Hader erzählt so vor sich hin, witzelt oder schimpft über Umstände, verlockt das Publikum immer wieder dazu, sich mit dieser Persona zu identifizieren – bis es dann vielleicht doch die eine oder andere eskalierende Übertreibung nicht mehr mitgeht. Aber Schimpfen auf entlegene Gegenden, die romantisiert werden, aber in Wirklichkeit dann doch gruslig sind? Geht immer.

Nur manchmal ist das kabarettierende Ich offensichtlich weit entfernt von Josef Hader, zum Beispiel als Verschwörungs-Mystiker oder wenn er das Zerbrechen seiner letzten Ehe mit einer sehr jungen Frau berichtet und die Beziehungs-Interaktion über zwei bis drei Generationen darlegt. Dabei wechselt Hader nicht mal den Habitus: Er stellt sich zur Verfügung für diese Geschichte, die man ihm – wüsste man nicht, wer er ist – bei einer flüchtigen Bekanntschaft als seine abnehmen würde.

Draufgebracht hat mich ein kurzer Abschnitt im Programm, in dem er sich über Facebook-Gruppen lustig machte, inklusive Lästern, wie zu viel Zeit die Leute dort ja wohl haben müssen: Der irritierte mich als 15 Jahre veraltet und offene Türen einrennend – außer Hader äffte damit eine bestimmte seit vielen Jahren immer nur wiederholte und nachgeplapperte Haltung zu Online-Plattformen nach.

Und er hatte sowohl Bühne als auch Publikum im Griff, auch wenn Hader immer stärkere Alkoholisierung und Kontrollverlust spielte. Der Abschlussapplaus toste – aber nur genau so lang, wie Hader es zuließ, bevor er uns alle nach Hause schickte.

Herr Kaltmamsell und ich waren von Arbeitswoche und überhaupt völlig erledigt; während ich mir in der Pause noch Nachtischschokolade beim Heimkommen wünschte, war ich dann tatsächlich daheim um elf nur noch froh, ins Bett zu kommen.

§

Entzückende 20 Minuten Sally Fields:

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https://youtu.be/GwSnqkV7eY0?si=gdsYuFHruPV1a6-3

via @joel.lu

Fields stellt sich als jemand heraus, mit der ich mich sehr gern einen Abend lang unterhalten würde (zum Beispiel über Teilchenphysik) – das geht mir bei den allerwenigsten Hollywood-Schauspielerinnen so. Unter anderem wegen ihrer sehr klugen Reflexionen darüber, was öffentlicher Ruhm und stardom bewirken, auch über ihr Schauspielen.

Schade, dass sie nicht über Not Without My Daughter spricht – der mein Bild von ihr lange Zeit und fälschlich dominierte. Und nicht über ihre Rolle in Emergency Room, die mir zeigte, was sie drauf hat. Kann ich sie ja bei unserem gemeinsamen Abend fragen.

die Kaltmamsell

Journal Donnerstag, 7. Mai 2026 – Ibu-Sorgen, Feierabend im Nash

Freitag, 8. Mai 2026 um 6:26

Klar sorge ich mich bei dem vielen Ibu um meine Magenschleimhaut, zumal mir vom Pantoprazol übel wurde und ich das nach wenigen Tagen erstmal wegließ. Größte Sorgen bereitet mir die Morgen-Ration Ibu, da ich ja nichts esse, was die Belastung der Magenschleimhaut abfedern würde. Also hielt ich es gestern für eine gute Idee, die Morgen-Ibu versuchsweise zu überspringen und die erste für nach dem Mittagessen zu planen.
Ja, nee.
Als ich bei Arbeitsbeginn kurz vor Einrollen auf dem Büroboden vor Schmerzen war (rechts oben, rechts unten, rechter Gaumen, rechte Gesichtshälfte), schob ich nach. Das half beglückend schnell.

Der Morgen war richtig kühl und eher grau mit fahlen Sonnenstrahlen, aber ich hatte nach dem Aufstehen vorm Wohnzimmerfenster bereits kurz einen Falken gesehen.

Vormittags fuhr ich für berufliche Einkäufe mit der U-Bahn in die Innenstadt – pragmatische Lösung eines bürokratischen Wirrwarrs. Die nicht ganz so direkt war wie gedacht, da das angesteuerte Geschäft nach Jahrzehnten plötzlich geschlossen hatte, ich stand vor einer Baustelle. Doch auch jetzt fiel mir eine Lösung ein. Sie führte mich unterm Stachus durch – und bescherte mir die Entdeckung von zwei funktionierenden Fotoautomaten am Gang zwischen Rischart und Ausgang Neuhauser Straße: Künftig gibt es wieder häufiger Beiträge zu meinem Langzeit-Projekt, wenn ich dafür nicht jedesmal zum Ostbahnhof muss.

Zurück fuhr ich ab Hauptbahnhof und sah auf dem Weg zum U-Bahnsteig zwei Mäuslein durchs Treppenhaus huschen. Was auch schön war: mehrere Stunden nahezu Schmerzfreiheit.

Ich hatte mir gerade einen Mittagscappuccino aus der Cafeteria geholt, als die seit Stunden dräuenden Wolken sich zu ein paar Regentropfen erbarmten. Aber halt nicht mehr.

Mittagessen Mango mit Sojajoghurt und Leinsamenschrot.

Emsiger Arbeitsnachmittag. Der Hauptschmerz war jetzt rechts oben einen Zahn weiter nach hinten gewandert.

Nicht zu später Feierabend, ich war zum Abendessen mit zwei ehemaligen Mitschülerinnen verabredet. Wir trafen uns im Café Nash am Jakobsplatz (das mir noch etwas schuldete, weil es nach dem anstrengenden Einsatz als Wahlhelferin geschlossen hatte).

Endlich das alkoholfreie Helle von Augustiner probiert (gut!), gutes Hummus gegessen, allerdings sehr schlimme Geschichten von aktuellen Lebensbelastungen gehört, u.a.: Wenn ein immer schon tyrannischer Vater im Greisenalter fast taub, fast blind, aber gleichbleibend bösartig ist, weiterhin die nur wenig jüngere pflegende Ehefrau ausbeutet und ans Haus fesselt. Bei mir lediglich ein weiteres Schmerz-Feature: Der neue Haupt-Schmerzzahn war berührungsempfindlich und fühlte sich an, als sei er drei Millimeter länger geworden – auch Kauen auf der Gegenseite ging nur sehr vorsichtig.

Doch wir erzählten einander auch schöne Dinge, und wir nahmen uns fest vor, dass dieses Jahr ein weiteres Treffen im Biergarten klappen wird.

Heimweg in kalter Luft, aber der Himmel hellte auf.

§

Wir mögen Spinner und Spinnerinnen.

Dieser Spinner erzählt die Geschichte seiner Kamera:

§

Mek wiederum serviert eine schöne Geschichte von Ineffizenz:
[Mi, 6.5.2026 – simplicity in prose, Ringbahn, Tiergartenquelle]
Der Kellner an der Ampel am Ende des Posts könnte direkt aus der Tante Jolesch stammen, dort allerdings mit irgendeiner Pointe: Hintergrundgeschichte, die das alles erklärt? Unfall des Kellners, alle Gäste treffen sich an seinem Krankenbett?

die Kaltmamsell

Journal Mittwoch, 6. Mai 2026 – Morgens Lerche, abends Uigure

Donnerstag, 7. Mai 2026 um 6:23

Extrafrüher Wecker, das eigentlich noch frühere Aufwachen energisch weggedrückt.
Mich beim Aufstehen an die Schmerzattacke mitten in der Nacht erinnert – war ich auf der falschen Seite gelegen?

Beim Hellwerden sah ich auf den Straßen, dass es nachts geregnet haben musste. Es war auch kühler geworden, zum kurzärmligen Lauf-Shirt schlüpfte ich in eine Weste – das erwies sich als genau richtig.

Diesmal lief ich auf der westlichen Isarseite nach Süden, also in den Auen, der bedeckte Himmel machte eh keine große Hoffnung auf weite Blicke. Freude an der Bewegung stellte sich schnell ein mit dem Glücksgedanken: I’m really doing this! Der Boden war noch vom Regen feucht, die Pfade zwischen den Bäumen federten herrlich.

Ich passierte mehrere so abgezäunte Bereiche, vermutete Schutz gegen Biber.

Dominanter Blütenduft: Weißdorn und Bärlauch.

80 Minuten Lauflänge waren optimal – wenn ich öfter zum Laufen käme, könnte ich mich wahrscheinlich leichter darauf beschränken.

Zackige Körperpflege, dennoch beschleunigte ich meinen Arbeitsweg lieber durch U-Bahn für die zweite Hälfte: Ich wusste, dass jemand auf mich wartete.

Über den Terminservice der Kassenärztlichen Vereinigung erjagte ich einen frühren Neurologen-Termin (Umkreis auf 20 Kilometer eingestellt) – aber auch bis zu dem muss ich noch fünf Wochen durchhalten (statt acht). (Las dann gestern von jemandem im Großraum München, die – wahrscheinlich mit der gleichen Methode – den ersten Termin Kinderpychiatrie in 15 Monaten bekam. Das ist deutlich schlimmer auf vielen Ebenen.)

Turbulenter Arbeitsvormittag, dennoch marschierte ich auf einen nahegelegenen Mittagscappuccino, bei all dem abgelenkt von Schmerzen (wenigstens deutlich unter Toben).

Auch dieses Jahr bereitet mir dieser Anblick in der Anglerstraße große Freude.

Zu Mittag gab es ein drittes Mal in Folge Apfel (ein letzter köstlicher aus Ernteanteil) sowie Skyr mit Joghurt und Leinsamenschrot, immer noch nicht langweilig und genau richtig bei eigentlich keinem Appetit.

Nachmittags verdüsterte sich der Himmel massiv: Hoffnung auf echten Regen, auch wenn mir das persönlich überhaupt nicht in die Pläne passte. Kurz nach vier hörte ich Donner, dann endlich Regenprasseln.

Auf einer Bewusstseinsebne das ständige Beobachten von möglichen Kausalitäten des Schmerzverhaltens, vor allem bei beglückendem Nachlassen: War es das Senken des Kopfes mit Nackendehnen? War es das Massieren des Knochens über der Schläfe? Bislang nichts davon reproduzierbar.

Ich hatte Glück, der Regen hörte wenige Minuten vor meinem Verlassen des Hauses auf. Heimweg über Einkauf von Süßigkeiten (Aldi) und Milchprodukten (Vollcorner). Die stellte ich daheim nur ab, dann ging ich wie verabredet mit Herrn Kaltmamsell zu dem uigurischen Lokal, das wir im Vorbeigehen in der Implerstraße gesehen hatten.

Vorspeisen Gurkensalat und scharfer Bohnenpudding, als Hauptspeisen hausgemachte Nudeln einmal klein mit Rind, einmal lang mit Huhn.

Schmeckte alles ok, ein wenig lieblos, vor allem kein Vergleich zum seinerzeitigen Taklamakan am Hauptbahnhof, bei dem wir uigurisches Essen kennengelernt hatten und begeistert waren. Gibt es leider schon lang nicht mehr, auch dessen Nachfolger ist kein Vergleich.

Zurück daheim Brotzeitvorbereitung und noch ein wenig Schokolade.

Die Telekom, bei der ich immer noch meinen Handy-Vertrag habe und der ich mühsam jede Art von Kontaktaufnahme untersagt habe, kündigt einfach mal an:

Künftig möchten wir Sie per E‑Mail und SMS über Empfehlungen zu vertragsähnlichen Produkten und Diensten der Telekom Deutschland GmbH informieren.
Wenn Sie künftig keine Empfehlungen per E‑Mail und SMS mehr erhalten möchten, können Sie bei jeder Ansprache widersprechen. Klicken Sie hierzu auf „Widerspruch“ und melden Sie sich im Kundencenter an.

Und was passiert, wenn ich mich mühsam einlogge und “Widerspruch” anklicke?

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Mehrfach. Ihr Saukerle. Einmal probiere ich es noch, dann geht Beschwerde an das Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (ist Ländersache), ich hab den Hals echt voll.

Neue Lektüre Joachim Meyerhoff, Alle Toten fliegen hoch: Amerika, auf diesen Posten meines Wunschzettels hatte ich gerade am meisten Lust. Beim Zu-Bett-Gehen eine Schmerzattacke zur Abwechslung im rechten unteren Kiefer.

die Kaltmamsell

Journal Dienstag, 5. Mai 2026 – #WMDEDGT mit aufregendem Kuchentransport

Mittwoch, 6. Mai 2026 um 5:43

Frau Brüllen sammelt wieder am 5. des Monats Tagebuchblogposts unter #WMDEDGT (“Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?”).

Eine gute Nacht, beim Weckerklingeln hatte die Morgenhelligkeit einen großen Sprung gemacht.

Nach Kaffeekochen erstmal den Bürokuchen geschnitten und transportabel gemacht – mit der Erkenntnis, dass ich mich völlig verschätzt hatte, wie viel Plattenplatz ein Bleck Kuchen einnahm, nämlich dreimal so viel (für nächstes Mal Transport auf Blech und Zerteilen vor Ort einkalkulieren). Zwar fiel mir eine Lösung ein, doch ich wurde gestresst und hektisch.

Die Lösung: Zum ersten Mal war der Zwischenboden der Torten-Box nützlich und ich bekam zwei Teller unter, die Servierplatte oben hielt, wenn ich die Box am unteren Rand griff.

Zusätzlicher Stressfaktor: Der Haupt-Weh-Zahn brüllte bei Kontakt mit jeder Flüssigkeit, auch dem Morgenmilchkaffee in Körpertemperatur, ich musste ein wenig auf den Esstisch trommeln und (eher innerlich) gegenbrüllen.

Wie geplant nahm ich für Kuchentransport einen Bus in die Arbeit: Der 62er braucht mit seinem ausgiebigen Mäandern zwar fast so lang dorthin wie ich zu Fuß in Luftlinie, fährt aber nahezu von Tür zu Tür und eignete sich für diesen Transport deutlich besser als Fußmarsch. Es ging alles gut; ob die Zittrigkeit bei Ankunft von Kaffee (morgens sonst ohne Folgen), Schmerz-Management, Aufregung oder schwerem Tragen kam, ließ sich nicht ergründen.

Die energiefressenden Schmerzen zwangen mich zur bewussten Einteilung meiner Arbeitskraft (und jeder Schluck Getränk wollte wohlüberlegt sein – wenn der erste keinen Schmerzalarm auslöste, trank ich lieber gleich auf Vorrat).

Kuchenservierung klappte, er wurde auch gegessen.
Dazu wirklich lustige Gespräche, darunter: Neben meinem Bewegungstracker hätte ich ja gerne einen Kulturtracker, der mich erinnert, wenn ich nicht genug Kunst bekomme. Gestern erweiterten wir das um einen Social Tracker, der zum Beispiel mitzählt, ob man sich auch beziehungserhaltend genug mit Partner/Partnerin austauscht (amerikanische Wissenschaftler haben wohl ein Minimum von 8 Minuten täglich ermittelt).

Wieder mehr Lust auf Mittagsmarsch als auf Mittagscappuccino, die über 20 Grad fühlten sich unangemessen warm an. Hoffnung auf dringend nötigen Regen wenigstens ab Abend.

Mittagessen Apfel sowie Skyr mit Joghurt und Leinsamenschrot.

Heftiger Arbeitsnachmittag, vor lauter Erledigtsein schier den Absprung nicht geschafft. Hatte aber als Motivation eine begrenzte Öffnungszeit im Nacken, das half.

Kurz vor Feierabend regnete es tatsächlich ein paar Tropfen, aber nicht ernsthaft. Ich spazierte zur Hausarztpraxis für eine neue Neurologie-Überweisung inklusive Vermittlunscode.

Das Frühlingsfest dauert dieses Jahr zum 60. Geburtstag drei Wochen statt sonst zwei.

Ich genoss das Gehen in Mailuft, holte kurz vor Wittelsbacherbrücke die Überweisung ab.

Über den Alten Südfriedhof nach Hause.

Ich kam gleichzeitig mit Herr Kaltmamsell an. Er kümmerte sich ums Nachtmahl, ich machte Pilates (wieder sehr erfreulich). Und dann gab es erstmal Karotten-Fritten mit Labne und arabischem Fladenbrot, dann Ingolstädter Bauernwürscht.

Und zum Nachtisch eröffneten wir die Erdbeersaison (mit flüssiger Sahne) – bis zu wirklich guten Erdbeeren werden wir allerdings noch die echte Saison abwarten müssen. Danach ein wenig Schokolade.

Im Bett Maggie O’Farrell, Hamnet ausgelesen, gut unterhalten.

§

Ich bin der Häme über die aktuelle Regierung müde (u.a. weil es mir mittlerweile schwer fällt, fundierte Kritik und glaubwürdige Einschätzungen zu finden) – aber dieser Merz-Cartoon von Heiko Sakurai trifft meiner Ansicht nach den Nagel etc.
(via @formschub)

die Kaltmamsell

Journal Montag, 4. Mai 2026 – Wandlungen

Dienstag, 5. Mai 2026 um 6:28

Ok geschlafen, kurz vor Wecker aufgewacht.

Beim Duschen bemerkte ich, dass mein unspektakulärer Sturz beim sonntäglichen Isarlauf doch kleinere Blessuren an der linken Schulter und noch kleiner am Unterarm verursacht hatte. Weiterhin wirklich vernachlässigenswert, aber an sowas muss ich immer beim Filmgucken denken, wenn die Figuren innerhalb der Handlung keinerlei Folgen von Actionszenen davontragen. Selbst ohne blutige Wunden müssten sie sich eigentlich anschließend eine Wochen nicht rühren können.

Es war immer noch zu warm, selbst die Strickjacke über meinem kurzärmligen Baumwollkleid hätte es auf dem Marsch in die Arbeit nicht gebraucht.

Im Büro besonders emsiger Vormittag mit Menschen. Zahn-Gesichtsschmerzen von Ibu 600 nur teilweise unterdrückt, das nahm mir einiges an Arbeits-Energie. Aber jedesmal DIESE Erleichterung, wenn ich mal ein paar Minuten schmerzfrei war!

Keine Lust auf Mittagscappuccino, umso mehr auf Runde um die Blöcke in warmer Luft. An der Gollierstraße kam mir eine wütende Telefoniererin entgegen:
“Du wirst heut Abend zahlen für was du gemacht hast. Ich nehme dir deine Seele weg!”
Falls jemand Nachilfe in Drohen braucht.

Vor dem Mittagessen schaute ich noch die Aufzeichnung einer Online-Schulung nach, die mir live zu langsam gewesen war, so ging’s in doppelter Geschwindigkeit. Die meiste Zeit ging für Zwischenfragen drauf, die sich daraus ergaben, dass eine fortgeschrittene Software-Version vorgeführt wurde, die niemand von den Geschulten hatte.
Der Rest waren Use Cases, die mir – obwohl explizit Zielgruppe – nie begegnen, zudem Tipps für Work-arounds, weil die Software “manchmal noch Schluckauf hat”. Ich schwöre, dass ich nicht übertreibe.
I’m too old for this shit.

Zu Mittag gab es Apfel (köstlich!) sowie Joghurt mit Skyr und Leinsamenschrot. Und eine Ibu 600.

Arbeitsnachmittag emsig mit Ausbrüchen in Turbulenzen. ABER! Mehrere Stunden lang schmerzfrei!

Der Himmel zog immer dunkler zu, doch ich kam trocken über einige Einkäufe nach Hause, die Luft weiterhin mild.

Daheim Pilates, eine weitere neue Folge von Gabi Fastner, wieder mit interessanten Übungen, tat gut.

Als Nachtmahl servierte Herr Kaltmamsell die Chili-Reste vom Vorabend überbacken mit Kartoffelbrei, eine Variante Cottage Pie.

Schmeckte sehr gut. Nachtisch Kirsch-Tapioka, als Vanillesauce hatte ich Vanille-Dickmilch mitgebracht. Direkt danach Schmerzattacke, aber jetzt konnte ich mich ja zum Veratmen hinlegen.

Früh ins Bett zum Lesen.

§

Die Ära des Kommentierens in diesem Blog zu beenden, stellte sich handwerklich als aufwändiger heraus als erwartet: Neben den Grundeinstellungen musste ich viele Posts einzeln umstellen. Aber jetzt müsste es rum sein. Ein paar spezielle Sargnägel (Je Türenknall, desto wiederkomm) habe ich zur Sicherheit auch blacklisted.

die Kaltmamsell