Journal Montag, 13. Juli 2015 – Erster Oktoberfestbefall

Dienstag, 14. Juli 2015 um 6:37

Ich hatte schon Hinweise gelesen, mein Weg in die Arbeit bestätigte sie: Das Oktoberfest wird aufgebaut, ich kann nicht mehr quer über die Theresienwiese übers Verkehrsmuseum in Luftlinie in die Arbeit fahren. Es sind also insgesamt mehr als vier Monate (vom Aufbau Mitte Juli bis zum Abschluss des Abbaus Mitte November), in denen das Oktoberfest München wie eine Seuche im Griff hat, flächendeckend zum Glück nur gut drei Wochen – in denen ich einen Arbeitsweg mit großem Abstand finden muss. Zumindest besteht dieses Jahr die Chance, dass mich niemand zu einem Besuch zwingt.

150713_01_Thereisenwiese

Das Wetter blieb den ganzen Tag so bedeckt und kühl.

Zum ersten Mal durfte ich ein Produkt meines neuen Arbeitgebers teste, und es war auch noch etwas zu essen. Na ja, nicht wirklich Produkt des Arbeitgebers: Die Herstellung eines Bestandteils wurde dort entwickelt, das vermarktbare Produkt kommt von einem ausgegründeten Unternehmen.

Abends heimgeradelt über einen Einkaufszwischenstopp, Herr Kaltmamsell hatte israelischen Schnippselsalat und Käse vorbereitet, dazu ein spanischer Verdejo.

die Kaltmamsell

Journal Sonntag 12. Juli 2015 – 12 von 12

Montag, 13. Juli 2015 um 7:48

Am 12. jeden Monats findet in Blogs das Fotoprojekt “12von12″ statt:
12 Bilder vom 12. Tag

Diesmal dachte ich schon am Vortag daran, das erste Bild entstand direkt nach dem ausgeschlafenen Aufwachen um sieben. Mit im Bild: Arm von Herrn Kaltmamsell.

150712_02_Bett

Ein sonniger, milder, angenehmer Morgen, ich begann ihn bloggenderweise auf dem Balkon. Besuch von Buchfinken und Amseln.

150712_05_Balkon

Um zehn machte ich mich fertig für einen Lauf an der Isar: Katzenwäsche, ärmelloses Oberteil, dünne Laufhose bis übers Knie, Haare mit Haarreif aus dem Gesicht gesteckt. Ich radelte an den Friedensengel und merkte, dass ich Temperatur und Trinkbedürfnis unterschätzt hatte. Auf dem kühlen Balkon hatte ich mangels Durst nicht mal mein zweites Glas Wasser austrinken wollen, jetzt lief ich eigentlich schon durstig los – sehr unangenehm. Beim Laufen überlegte ich noch, dass ich eigentlich von der Isar trinken könnte: Auch wenn sie nicht sauber genug für den Wasserhahn ist, dürfte man davon nicht krank werden, sonst gäbe es offizielle Warnungen. Mache ich das nächste Mal.

150712_10_Isarlauf

Nach 15 Kilometern Lauf schlich ich daheim entkräftet an den Wasserhahn und brauchte eine ganze Weile zur Erholung.

Zum Frühstück gab es Tomaten mit Basilikum aus Ernteanteil, dazu ein aufgetautes Croissant aus eigener Herstellung. (Plus ein viertes Glas Apfelschorle.)

150712_27_Fruestueck

Packen fürs Schwimmbad, ich radelte mit Herrn Kaltmamsell ins Naturbad Maria Einsiedel. Kurzer Halt unterwegs, um von der Wittelsbacherbrücke aus das Hochsommerszenario festzuhalten.

150712_28_Wittelsbacherbruecke

Das Schwimmbad war sehr voll (keine Überraschung), wir ließen uns im Halbschatten einer hohen Kiefer nieder. Riesenspaß auch bei regem Besuch: Der Isarkanal, der durch das Bad fließt.

150712_29_MariaEinsiedel

Pfirsiche, Aprikosen, Kirschen zur Brotzeit – und es stellte sich heraus, dass Herr Kaltmamsell das Kinder-Ballwurfspiel „Kirschen essen“ nicht kannte. Wo uns doch gerade das eine heilige Angst vor Wassertrinken nach Kirschen eingejagt hatte!

Gegen fünf hatte ich genug (Herr Kaltmamsell war bereits früher heimgefahren), fotografierte noch meinen Liegeplatz am Rand des Spielareals, dann packte ich und fuhr heim.

150712_31_MariaEinsiedel

Während der Teig für den Tortano zum Abendessen ging, spielte ich mit Duolingo Spanischlernen.

150712_32_Duolingo

Beim Füllen des Tortano musste ich mich ein wenig aufregen: Da machen die Andechser schon Bio-Ziegenfrischkäse, ausgesucht, sorgfältig, yaddayadda – und dann verpacken sie die 125-Gramm-Portiönchen in Plastikdose mit Plastikdeckel, drunter Alufolie, UND drumrum auch noch eine Papierhülle.

150712_34_Frischkaese

Ziemlich salzig war er auch, der Frischkäse, so dass der Tortano insgesamt versalzen schmeckte – der ist mir schon deutlich besser gelungen.

150712_36_Tortano

Am sonntäglichen Tatort habe ich leider ein wenig die Lust verloren. Gestern hatte er aber auch zu große Konkurrenz, ich entschied mich für Lauren Bacall und Humphrey Bogart in Tote schlafen fest (der sich erstaunlich schlecht gehalten hat). Im Vordergrund der Stapel ungelesener Zeitungen der Woche.

150712_38_Big_Sleep

Mein Experiment mit einer Schlaf-App erklärte ich gestern für abgeschlossen: Ich hatte keine interessanten Erkenntnisse aus ihr gewonnen, fühlte mich auch nicht angenehmer geweckt als mit schlichtem Wecker. Zumindest weiß ich jetzt, dass ich im Durchschnitt 7,5 Stunden pro Nacht schlafe.

Angenehme Schlaftemperatur, im Bett noch ein bisschen altes SZ-Magazin gelesen.

150712_39_Bett

§

Bonus Track, in dem weite Teile der heutigen Sexismusdiskussion abgedeckt werden. In schöner Musik!

„Why can’t a woman be more like a man?“

Wozu dieser Text passt, von 1901 – und ebenso aktuell.

die Kaltmamsell

Journal bis Samstag, 11. Juli 2015 – die erste Arbeitswoche

Sonntag, 12. Juli 2015 um 8:32

Die ersten Tage der Woche fühlte ich mich in einem Tornado an Informationen und Eindrücken. Doch alle Kolleginnen und Kollegen waren unglaublich hilfsbereit und freundlich, gingen offen auf mich zu, erkundigten sich nach meinem Einleben. Eine Kollegin übernahm die Rolle der guten Fee, erklärte mir sorgfältig und strukturiert den Arbeitgeber, Geschichte, Struktur, Situation, Zusammenhänge, Handgriffe. Doch es brauchte halt schon die Woche, bis ich auch auf Drucker zugreifen konnte, auf alle Ebenen des Intranets und der IT-Systeme, mein Telefon bedienen konnte.

Ab Donnerstagmittag fing ich an, mich etwas zu entspannen: Fluss statt Tornado. Ich bin weiterhin enthusiastisch, bislang wurden meine ohnehin hohen Erwartungen an den neuen Arbeitgeber sogar übertroffen. Ja, ich kenne die Gefahren von Überidentifikation mit der Firma, aber noch entdecke ich ständig Großartigkeiten: Ach, das machen die auch! Ach, auch dafür ist gesorgt! Ach, auch daran ist gedacht! (Z. B. gibt es bereits seit Jahren einen freundlich-vernünftigen „Leitfaden zum gendergerechten Schreiben“.)

150709_Selbst_Buero_11

In diesem Stockwerk liegt mein Büro, Fenster nach Westen. Eine Kollegin fotografierte mich auf meine Bitte für den lokalen Mitarbeiter-Newsletter.

Schwierig könnte gutes Essen werden: Die kleine Kantine scheint leider eine nicht so vorzeigbare Vertreterin dieser Art von Gastronomie zu sein und machte mich ebenso traurig wie das Snackangebot der Cafeteria (aber die Brezen waren ok!). Klar ist eine mitgebrachte Brotzeit eine Alternative, doch damit ist die Versuchung groß, mittags den Schreibtisch nicht zu verlassen, außerdem fällt die Möglichkeit zu Verabredungen mit Kollegen/Kolleginnen weg. Mal sehen, ob mir dafür eine Lösung einfällt.

Eine solche muss ich mir auch noch fürs Stillen meines Sportbedürfnisses unter der Woche überlegen. Und wie ich zum Zeitunglesen komme, ich schaffte es diese Woche nicht mal zu einer Meinung über die Griechenlandkrise.

§

Außerhalb der Arbeit: In der Nacht zum Mittwoch hatte es deutlich abgekühlt, Temperatursturz von über 15 Grad.

150708_Kammerspiele_1

Mittwochabend Theater, Spielzeitabschluss mit Camino Real von Tenessee Williams. Ich war überfordert, versuchte die Choreografien und Sandra Hüller zu genießen, kam aber einfach nicht rein.

Donnerstagmorgen Besprechung der Laborergebnisse zu meinem Blut (wegen der entzündeten Lippen), keine echten Auffälligkeiten, praktisch alle Werte bombig. Wir versuchen es trotzdem mal mit Eisengabe (Werte im unteren Bereich) und B12.

Donnerstagabend Verabredung mit Kollegin aus einem vorvorigen Arbeitsleben in Haidhausen, ich erfuhr den aktuellen Stand des vorvorigen Arbeitgebers sowie des Kinderfußballs im Osten Münchens und hatte einen sehr schönen Abend.

Freitagabend war ich mit Herrn Kaltmamsell zum Essengehen verabredet, um die Muße fürs Erzählen von meiner Woche zu finden. Wir futterten uns im Restaurant Molos durch die Speisekarte (ich weiß gar nicht, wie viele Jahre mein letztes Galaktoburiko her ist), tranken griechischen Rosé dazu.

150710_Molos_1

§

Der gestrige Samstag schwang sich dann wieder zu sommerlichen Temperaturen hoch, ich verbrachte einen halben Tag im Schyrenbad: Plaudern mit Liegeplatznachbarinnen – irgendwann erkennt man einander halt, wenn man immer dasselbe Eck der Liegewiese ansteuert, 3.000 Meter Schwimmen (beeinträchtigt von Wadenkrämpfen, langsam habe ich den Verdacht, dass mein Stofwechsel extern zugeführtes Magnesium einfach ignoriert), Nussschnecke und Pfirsiche als Brotzeit, Sonnen und Musikhören.

150711_01_Schyrenbad

Zurück daheim als leichte Zwischenmahlzeit Eiskaffee.

150711_03_Eiskaffee

Während es draußen heftig gewitterte und regnete, erledigte ich die Meldung von 2014er Blogposts bei der VG Wort, dieses Jahr ist die Eingabemaske tatsächlich ein wenig userfreundlicher.

die Kaltmamsell

Journal Dienstag, 7. Juli 2015 – Kampf gegen Hitze

Mittwoch, 8. Juli 2015 um 6:52

Nach Morgenkaffee auf dem Balkon in die Arbeit geradelt: Ging durch Querung der Theresienwiese fast in Luftlinie.

Wichtige Markierung zum Bürofinden gemerkt: Auf der gegenüberliegenden Seite des Atriums ist der Vollglasaufzug.

Die Büroräume sind erträglich temperiert, so traf mich fast der Schlag, als ich zu Feierabend vors Gebäude trat und in einen Backofen lief. Der Fahrtwind der Heimfahrt war wundervoll, jedes Anhalten eine Tracht Prügel – rote Ampeln sind bei allen Wetterextremen die Hölle. Den Plan, noch Besorgungen zu erledigen, gab ich schnell auf: Ich wollte so schnell wie möglich in die abgeschottete, verdunkelte Wohnung.

150707_07_Sommerwohnzimmer

So saßen wir gegen 19.30 Uhr. Später zog ich zwar die Rollläden hoch, doch die Fenster öffnete ich erst kurz vor elf, als es draußen nur noch weniger warm war als drinnen. Nachts das angekündigte Gewitter mit Regen, ich hoffe auf Entspannung.

die Kaltmamsell

Journal Montag, 6. Juli 2015 – Neu hier

Dienstag, 7. Juli 2015 um 6:59

An meinem ersten Arbeitstag nahm ich die U-Bahn, weil ich noch nicht wusste, wie die Fahrradabstellmöglichkeit vor Ort aussehen würde. In der Eingangshalle völlig überraschende Begegnung mit einer Kollegin aus einem vorvorigen Arbeitsleben.

Chefin begrüßte mich, und ich stürzte in den Tornado eines ersten Arbeitstag: Neuer Ort, neue Geräte, neue Menschen, neue Namen, neues IT-System, neue Strukturen. Ich begann mich einzurichten (Zugangsmittel für Gebäude und IT-System anschieben), nahm an einer ersten Konferenz teil, ließ mich von einer Kollegin ausführlich einführen, vermasselte fast einen ersten Arbeitsauftrag.

Alle Menschen waren sehr freundlich; ich hoffe, dass sich das Gefühl des Volldeppentums sehr bald legt – meine Nützlichkeit hängt davon ab, dass ich Menschen, Struktur und Zuständigkeiten möglichst schnell lerne.

Heimweg in großer Hitze, daheim spontane Pfirsichbowle (Pfirsiche, die mir von einem Stand an der Sonnenstraße unwiderstehlich hinterher geduftet hatten, Prosecco).

150706_04_Pfirsichbowle

Hitze hielt sich nachts etwas weniger lang.

die Kaltmamsell

Journal Sonntag, 5. Juli 2015 – WMDEDGT

Montag, 6. Juli 2015 um 7:30

Frau Brüllen möchte wieder wissen: Was macht ihr eigentlich den ganzen Tag?

In der Klagenfurter Ferienwohnung ausgeschlafen, Kaffee getrunken, um 10 Uhr in bereits deutlicher Hitze das Leihfahrrad zur Tourist Information am Klagenfurter Rathausplatz zurückgebracht. In jedem möglichen Schatten langsam zur Ferienwohnung zurückgegangen. Koffer gepackt.

Mit Koffer langsam zum ORF-Theater gerollert, in dessen Garten die bereits laufende Juryabstimmung für den Bachmannpreis angesehen. Ich freute mich sehr für Nora Gomringer. Mit Frau Modeste über den außerordentlich starken Jahrgang geplaudert (zu wenige Preise!) und über die immer sichtbareren Einflüsse von Migration auf die deutschsprachige Literatur – höchst spannend, wie sehr sie bereichern.

150705_02_ORF_Theater

§

Wasserflaschen gefüllt, langsam zum Klagenfurter Bahnhof gerollkoffert. Der IC der ÖBB war wundervoll gekühlt, ich genoss den Ausblick auf den sommerquietschbunten Wörthersee und las mich dann per Geschäftsbericht-PDF in den Hintergrund meines neuen Arbeitgebers ein.

In Salzburg stieg ich um. Der EC der DB war nicht ganz so gekühlt, aber immer noch sehr viel angenehmer als das heiße Draußen. Mich kurz anblaffen lassen von einer Passagierin, weil ich ihre kleine Einkaufstüte auf der zentralen Kofferablage so verschob, dass nicht nur ein kleiner Koffer Platz hatte, sondern auch mein großer.

Pünktliche Ankunft in München, durch Backofenhitze nach Hause spaziert – das Rollkoffern übernahm freundlicherweise der abholende Herr Kaltmamsell. Auf dem Weg bei der Bäckerei Sultan frisches Brot fürs Abendbrot gekauft: „Ramazan Pidesi (mit Ei)“ kannte ich noch nicht, ein langes Fladenbrot mit Ei bepinselt.

Herr Kaltmamsell hatte alles richtig gemacht, die Wohnung war wunderbar temperiert (allerdings wegen rundum herabgelassener Rollläden höhlenartig).

150705_04_Innenhitze

Koffer ausgepackt, während der Herr zum Nachtmahl Shakshuka ohne Feta bereitete. Internet gelesen, den Griechen bei er Erzeugung von noch mehr Spannung in der EU zugesehen, indem sie in einer Volksabstimmung den EU-Reformplan ablehnten, Tatort laufen lassen, nach einer Weile dann doch einfach ausgeschaltet.

Das Draußen blieb heiß, auch um 22 Uhr war es wärmer als das Drinnen. Ich öffnete die Fenster deshalb erst nach dem Zu-Bett-Gehen bei einem nächtlichen Klogang.

§

Konstantin beschreibt ein weitgehend verschwiegenes Problem im britischen Arbeitsleben:
„I Don’t Do Weekends“.

die Kaltmamsell

Bachmannpreis 2015 – der Rest

Sonntag, 5. Juli 2015 um 9:13

Donnerstagabend war die Bachmanngesellschaft wieder zum Bürgermeisterinnenempfang geladen, in die weiterhin schönste Partylocation Klagenfurts, nämlich zum Schloss Maria Loretto.

150702_37_Bürgermeisterinnenempfang

Aus dem sonst üppigen Buffet war ein Nudelbuffet geworden, doch alle wurden satt. Eine österreichische Bloggerin der 1. Generation (wir waren schon auf dem Blogmich 2005 aufeinander getroffen) erklärte mir den Grund für den Sparzwang: Finanzkrise allgemein, Hypo-Alpe-Adria-Fiasko speziell.

150702_33_Bürgermeisterinnenempfang

Kaltmamsell in Abendgarderobe mit Autorin und Klagenfurt-Mitbewohnerin Engl vor Kulisse.

150702_39_Bürgermeisterinnenempfang

Den Gewinner des Bachmannpreises 2014 sah ich kaum ohne Mikrophon vor der Nase – Tex Rubinowitz ist aber auch ein dankbarer, wortgewandter Interviewter und liefert verlässlich Zitierbares.

§

Heiß war es in Klagenfurt, eigentlich überall außer im ORF-Theater. Freitagabend bemerkte ich, dass die Hitze meine Fußknöchel überschwemmt hatte (nicht dass ich je zarte Fesseln hätte, aber zumindest sind sie deutlich abgesetzt).

150703_18_Hitzeknoechel

So erinnerten sie mich an die Beine meiner Großmutter. Als Saskia Henning von Lange in ihrer Geschichte beschrieben hatte, wie die Hauptfigur beim Anblick eigener Körperdetails und bei vielen Gesten die eigene Mutter sieht und spürt, dachte ich sofort: In meinem Fall ist das meine polnische Oma. Vor allem meine Daumen, jetzt auch die Hitzeknöchel. Das ist keine angenehme Assoziation.

Samstagmorgen wachte ich schon um sechs Uhr auf und hatte Lust auf einen Lauf – vielleicht täte er ja auch meinen geschwollenen Beinen gut. Es war überraschend bewölkt, der Lauf am Lendkanal entlang trotzdem sehr angenehm.

150704_02_Lendkanallauf

150704_06_Lendkanallauf

150704_13_Lendkanallauf

150704_16_Lendkanallauf

150704_18_Lendkanallauf

(In Klagenfurt hat Selbstbezüglichkeit ihr Zuhause gefunden.)

§

Das Bachmannschwimmen ließ ich dieses Jahr aus. Ich musste mich zeitlich zwischen diesem eigentlichen Anlass für die Reise so vieler Menschen nach Klagenfurt und dem Verbloggen des gestrigen Lesungstags entscheiden; ich räumte lieber bloggend auf. Erst danach radelte ich hinaus ins Strandbad Maria Loretto. Dort: Sofort Hochkultur.

150704_38_Woerthersee

Am späten Abend der Bachmann Song Contest am Lendkanal, in dem Teilnehmer und Teilnehmerinnen Siegerehrgeiz und Googlefertigkeiten verglichen sowie Bilderrätsel lösten (letzteres unter dem Ausschluss meiner, das kann ich nicht). Hier eine Ansicht mit mir drauf.

150704_44_Bachmannquiz

Die Quizmaster Tex Rubinowitz (links) und Maik Novotny.

150704_48_Bachmannquiz

Lendhafen nach Quiz.

Nachtrag: Der Bachmannpreis 2015 geht an Nora Gommringer und ihr „Recherche“

die Kaltmamsell