Journal Montag, 15. April 2024 – Nicht ganz die gewünschte Zukunft des Zähneputzens
Dienstag, 16. April 2024 um 6:26Gute Nacht, nur die zweite Hälfte ein wenig unruhig.
Wie angekündigt startete der Tag mild, aber düster, der eingesteckte Regenschirm erwies sich auf dem Weg in die Arbeit als sehr nützlich.
Ach.
Besprechungsreicher Vormittag, schneller Mittagscappuccino bei Nachbars, ich geriet auf dem kurzen Hinweg in einen überraschend nässenden Regenschauer. Das Mittagessen verschob sich weit nach hinten, weil es sich plötzlich vor der Ein-Uhr-Besprechung auch nicht mehr lohnte. Dann gab es Mango und Orange mit Sojajoghurt, was mir gestern besonders gut schmeckte.
Der Nachmittag war weiter emsig, langsam verändern sich die Schwerpunkte meiner Aufgaben in die langfristig zukünftige Richtung.
Zu Feierabend hatte der Regen aufgehört, ich kam trocken los. Noch war die Temperatur nicht richtig in die Tiefe gestürzt, es roch herrlich. Auf dem Heimweg Einkäufe beim Vollcorner.
An der Heimeranstraße.
Nußbaumstraße
Zu Hause Yoga-Gymnastik, nochmal die abwechslungsreiche Folge 29 von Adrienes “Flow”. Brotzeitvorbereitungen, dann servierte Herr Kaltmamsell den Ernteanteil-Lauch als Lauch-Käse-Suppe.
Sehr gut.
Abendunterhaltung: Die Vorstände unseres Kartoffelkombinats, Jana und Daniel, waren im Bayerischen Fernsehen, als Gäste in der Sendung “Wir in Bayern” – Herr Schwieger hatte uns darauf hingewiesen. (Ich hatte diese Art Journalfernsehen ganz vergessen, kann mir auch nicht recht vorstellen, dass Publikum dafür nachwächst.)
Im Bett las ich Reinhard Kaiser-Mühlecker, Wilderer aus, gefiel mir gut.
Technische Scheiterungen: Mit meiner neuen elektrischen Zahnbürste bin ich sehr zufrieden, der runde Bürstenkopf vermittelt mir das Gefühl, wirklich um jeden Zahn rum zu putzen. Allerdings hatte ich in der Gebrauchsanleitung gelesen (ich bin das, ich lese Gebrauchsanweisungen), dass es verschiedene Putz-Programme gab, der Knopf zur Auswahl war leicht zu finden (der eine Knopf, der nicht an- und ausschaltet). Nur konnte ich nicht erkennen, welches Programm gerade aktiv war, anscheinend brauchte ich dazu die App auf dem Smartphone, die per Blutooth mit der Zahnbürste verbunden werden konnte.
Die App installiert hatte ich schnell, auch mittelschnell die Zahnbürste damit gekoppelt – doch als ich noch darin rumklickte auf der Suche nach den Putz-Programmen, wollte die App neue Firmware für die Zahnbürste herunterladen und installieren. Na von mir aus, das kenne ich ja von Apps. Nur dass das nicht funktionierte, drei Versuche wurden von der App abgebrochen.
Die vier Programme fand ich dann zwar in der App (die vor allem auf Gamification abzielt, Zahnputzziele erreichen lässt, dafür Fleißbildchen verleiht – aus dem Alter, in dem man mir Anreize fürs Zähneputzen bieten musste, fühle ich mich aber seit einigen Jahrzehnten raus), doch keinen Hinweis darauf, welches denn gerade auf meiner Zahnbürste aktiv war: Ich konnte lediglich die Reihenfolge der Anwählbarkeit über den Knopf auf dem Gerät ändern. Letztendlich nutzte ich die Funktion “auf Werkseinstellungen zurücksetzen”, denn die Gebrauchsanweisung nannte die Default-Einstellung bei Kauf (tägliches Putzen).
Das war nicht ganz die Zukunft, die ich bestellt hatte.
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Weltberühmter US-amerikanischer Schriftsteller wird von einer großen US-amerikanischen Zeitung auf einen Urlaub geschickt, den er nicht ausstehen kann, damit er darüber sehr ausführlich Abfälliges schreibt – das ist ein eigenartiges Genre. Hiermit erweitert um eine Bloggerin, die das eigenartig findet und dennoch in ihrem Blog verlinkt:
“Crying Myself to Sleep on the Biggest Cruise Ship Ever
Seven agonizing nights aboard the Icon of the Seas”
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Ich lass mal ein schönes Foto von britischen Schauspielern Anfang der 1980er hier.


















































